Der Angriff auf die Seraphiten-Insel
Die Erfahrung auf der Seraphiten-Insel war ein durchaus spannender und actionlastiger Teil des Spiels, der mir viel Spaß gemacht hat. Die Insel bringt durch den Kontrast zum verbauten Seattle frischen Wind. Allerdings ist die sektenartige Atmosphäre beklemmend und mit Yaras Tod und dem Angriff der WLF nimmt die Situation schnell Geschwindigkeit auf, was in einem Inferno des Dorfes eskaliert. Vor allem das Pacing und die Atmosphäre im Spiel haben mich am meisten überzeugt.
Ich hoffe, dass die Umsetzung der Serie dieses Pacing beibehält und freue mich auch hier besonders auf die Sets, die die Insel der Seraphiten im besten Fall so lebendig und trotzdem bedrückend wie möglich erscheinen lassen.
Ellies Erbarmungslosigkeit
Ellie wurde aufgrund der Welt, in der sie hineingeboren wurde, schon früh mit Gewalt und dem Töten konfrontiert. Bereits im ersten Teil der Spiele und der ersten Staffel der Serie sieht man, dass sie dazu in der Lage ist, sich zu verteidigen, wenn sie muss.
Im zweiten Teil nimmt das jedoch eine ganz andere Facette an. Von Rache angetrieben tötet sie Menschen, die um ihr Leben flehen, foltert sie, um Antworten zu erhalten und setzt dafür auch das Leben ihrer Freundin und Freunde aufs Spiel.
In der ersten Staffel der Serie wurde diese Grausamkeit in Ellie bereits angedeutet: In der Szene, wo Joel sie vor dem Soldaten beschützt und ihn umbringt, starrt sie ihn an. Sie ist jedoch nicht verstört, sondern betrachtet ihn mit einer Art Bewunderung. Aus diesem Grund glaube ich, dass HBO bereit ist, diesen Aspekt in der zweiten Staffel nicht nur aufzunehmen, sondern zu einem zentralen Thema zu machen.
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