Viel zu viele Fähigkeiten in World of Warcraft überfordern. Das 1-Button-Feature wird daher für etwas genutzt, das eigentlich nicht Sinn der Sache war.
Dank Talentsystem und einer Vielzahl von Klassen gibt es in World of Warcraft die Möglichkeit, den Charakter zu großen Teilen den eigenen spielerischen Vorlieben anzupassen. Doch auch wenn diese Freiheit geschätzt wird, führte das im Laufe der Jahre zu immer größeren Problemen.
Viele Klassen fühlen sich inzwischen überladen an, während Dutzende Fähigkeiten für Verwirrung und Schwierigkeiten sorgen, sich überhaupt mit der Klasse auseinanderzusetzen.
1-Button-Feature – Die Lösung für das falsche Problem
Dass World of Warcraft zu viele Fähigkeiten hat, wird auch an der Einführung des „1-Button-Feature“ deutlich. Dieses Feature erlaubt es euch, nur noch eine einzige Taste zu drücken. WoW entscheidet dann eigenständig, welche Fähigkeit oder welcher Zauber dann wohl der sinnvollste wäre.
Was in erster Linie ein Feature für die Zugänglichkeit ist, um auch jenen das Spiel zu ermöglichen, die vielleicht körperliche oder geistige Einschränkungen haben, wird aber noch von einer anderen Gruppe genutzt: Allen, denen das Spiel an sich zu komplex geworden ist.
Denn wenn man eine neue Klasse ausprobieren will, muss man sich in vielen Fällen eine lange Zeit damit auseinandersetzen. Neben Talentbaum muss oft auch ein Guide gelesen werden, um überhaupt rasch verstehen zu können, wie die Dutzenden Talente und Fähigkeiten miteinander interagieren.
Die Hürde, einen neuen Charakter mit bisher unbekannter Klasse zu spielen, wurde im Laufe der Jahre immer größer.

Komplexität kann einen Reiz ausmachen, doch wenn viele Spielerinnen und Spieler dann den 1-Button vorziehen, ist relativ deutlich: Es ist zu schwierig und umfangreich geworden. Und das liegt nicht daran, dass Spieler immer alles leichter und auf dem Tablett serviert bekommen wollen. Aber der Einstieg muss zugänglicher sein – und das ist er in vielen Fällen nicht.
Eines der großen Probleme ist das neue Skill-System, das World of Warcraft mit Dragonflight eingeführt hat. Die neuen Talentbäume sollten mehrere Aufgaben erfüllen und kamen generell auch sehr gut an. Der einzige Haken: Extrem viele aktive Talente sorgen dafür, dass man eine Vielzahl von Buttons und Fähigkeiten hat, zusätzlich zu der Komplexität, die von den Talentbäumen ohnehin schon geboten wird.
Das World of Warcraft inzwischen mit Fähigkeiten und Komplexität überladen ist, fanden auch unsere MMORPG-Experten im Talk, als sie „Onkel Barlow“ zu Gast hatten und über die Höhen und Tiefen der MMORPG-Geschichte gesprochen haben.
Wie kann das Problem gelöst werden?
Schon in der Vergangenheit hat World of Warcraft mal ein „Ability Pruning“ vorgenommen. Dort wurde die Anzahl der Fähigkeiten vieler Klassen reduziert. In den darauffolgenden Jahren sind allerdings viele Skills zurückgekommen und gänzlich neue haben ihren Weg ins Spiel gefunden.
Dabei trifft diese Kritik nicht auf alle Klassen zu. Manche Klassen und Spezialisierungen sind nach einem jüngeren Rework relativ zugänglich. Vergelter-Paladine, Tierherrschaft-Jäger oder auch Furor-Krieger gelten als Klassen, die nur eine relativ geringe Anzahl an Fähigkeiten aktiv verwenden müssen und daher zugänglich sind. Das heißt nicht unbedingt, dass diese Klassen besonders simpel zu spielen sind, doch ist zumindest die Hürde für den Einstieg deutlich geringer.
Wenn Blizzard sich an diesen Klassen, die einen leichten Einstieg fördern, orientieren würde, könnten auch alle anderen Spezialisierungen im Spiel vielleicht wieder an Beliebtheit gewinnen. Denn aktuell will sich wohl kaum jemand an die Komplexität eines Gesetzlosigkeits-Schurken wagen, wenn man nicht wirklich sehr, sehr viele Stunden aufbringen kann.
Ob World of Warcraft hier einen guten Mittelweg findet, um auch langfristig die Zugänglichkeit der Klassen zu erhöhen, wird sich wohl in der nächsten Erweiterung Midnight zeigen. Denn das „Early Game“ soll überarbeitet werden. Falls ihr den Einstieg in WoW wagen wollt, haben wir hier 3 Klassen für euch, mit denen das besonders gut gelingen kann.
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WoW muss auf jeden Fall an der Komplexität arbeiten, dass hat dieses Addon gezeigt. Auch wenn viele das nicht hören wollen, die Enthusiasten (Mythic Progresser und High M+ Keys Pusher) sind und bleiben nun mal die Minderheit.
Es gibt auch immer wieder diverse Artikel darüber, dass die WoW Community immer älter wird. Vom Altersverschleiß mal abgesehen, sind auch die Faktoren Zeit und Erholung wichtig. Wenn man sich einigermaßen ausrüsten will bleibt einem M+ in höheren Keys oder raiden ab HC+ nicht erspart.
Ja auch früher gab es Klassen und Spezialisierungen die leichter und schwerer waren, hier hatten die Bosse aber auch noch 3-5 Fähigkeiten und jetzt sind wir irgendwie bei 3-4 Phasen Encountern mit teilweise 8-10 Fähigkeiten.
Das ist so sehr ausgeartet, dass sich wenn man sich nicht nur auf Delves,OW oder PvP beschränkt sich WoW mittlerweile anfühlt wie Arbeit bzw. einen vergleichsbaren Stresspegel verursacht.
Man kann sich darüber sicher streiten aber Mechaniken stacken ist für mich nur eine Variante anspruchsvolleren Content zu gestalten.
Letzen Endes ist der Ruf nach einfacheren Klassen und Speccs nur ein Anzeichen dafür, dass man mit dem Rest überfordert ist sonst würde man es sich nicht versuchen leichter zu machen.
Es kann nicht sein das man mit 3-4 Addons spielen muss die einem visuell und akustisch die ganze Zeit auf Dinge aufmerksam machen müssen weil man ohne gar nicht mehr fähig ist drauf zu achten. Wenn man sich mal Videos zu höheren runs anschaut/anhört kann man das Gefühl haben man säße in der Spielhalle von der Menge der Soundeffekte.
Das wird dann wohl der Grund sein, warum man “in mittlerer Zukunft” Addons, die mehr als QoL oder “Aussehen” beeinflussen “verboten” (es wird ihnen dr Zugang zu den benötigten API genommen) wird 🙂
Ja das Problem wird aber sein wenn Blizzard mit nichts gegen kompensiert, dass der high end content von noch weniger Leuten konsumiert wird. Man hat es doch an den Delves gesehen was ein nicht unerheblicher Teil der Community möchte.
Null Problemo, wird es doch “im selben Schritt” spielseitige Alternativen geben und gleichzeitig die, wegen der Addons, (immer weiter) hochgerüsteten Mechaniken wieder auf ein ausbalancierteres Level reduziert. So ist es ja angekündigt – für die “Grundfunktionen” der Addons werden vom Spiel Alternativen geboten werden(besseres Buff/Debuff-Tracking, Damagemeter, etc.), die gerade entwickelt werden, dazu (Boss-)Mechaniken (deutlich) zurückgeschraubt
Ja deswegen hat auch der Endboss 60 Fähigkeiten das wird für viele Leute overtuned bleiben. Das war schon damals so weil Game Leads wie Ion sich ihre Infos von Elitist Jerks (Falls das keinem mehr was sagt Forum und der Name ist/war Programm) geholt haben und auch noch nach wie vor viele Design Entscheidungen auf direktes Feedback der World First Gilden und deren Influencer geht, da man ja deren Feedback stets aus der Beta bekommt. Man darf mit Spannung abwarten was Blizzard den denkt, was die “angemessene” Menge an Mechaniken ist.
Noch läuft auch noch jedes einzelne Addon^^
Der Ion muss sich dort eigentlich keine Infos holen, der Ion ist ja ElitistJerks (Gildenmitgründer + jahrelanger Guild-Lead) und die Website ist der Grund, warum ein kalifonisches Spielstudio einen Rechtsanwalt aus New York State mit Anwaltslizenzen für New York und Washington DC als Game Designer angeworben hat
Genauso. Kann ich voll unterschreiben.
Ich mach viel lieber Tiefen als mich mit höheren M+ zu stressen.
Schließlich möchte ich mich zum Feierabend erholen und nicht noch in WoW “Arbeiten”.
Ne bloß nicht das letzte Mal als Fähigkeiten entfernt wurden war dass echt mies. Es macht keinen Spaß mehr wenn es mur noch ne Handvoll Zauber gibt.
Ich spiele WoW seit TWW ja nicht mehr, aber habe auch zuvor unter den unzähligen Fähigkeiten gelitten und deshalb zum Ende hin eigentlich nur noch mit GSE gespielt, dass einem ermöglicht, die unzähligen Fertigkeiten in Makros einzubinden.
GW2, ESO und auch New World (wobei es hier natürlich ein aktives Kampfsystem gibt!) machen es richtig. Wobei ich sagen muss, dass ich FFXIV und SW-ToR noch viel furchtbarer in Sachen “Button Bloat” finde.
Ich habe mich immer gefragt, warum Entwckler glauben, ein Game wird spaßiger dadurch, dass man 20 oder mehr Fertigkeiten (die oft alle sehr ähnliche Wirkungen haben) im Blick haben muss und kaum etwas vom konkreten Kampf auf dem Bildschirm mitbekommt, weil man nur auf die Tastatur starrt und endlose Fertigkeitsreihen abarbeitet und dann noch auf Procs wartet. Ggf. wird einem sogar nahegelegt eine besondere 20 Tasten-Gamingmaus zu kaufen, weil man dort besser mit den Button Bloat klarkommt (hat leider bei mir nie funktioniert, weil ich nicht mit 20 Tasten an der Maus klarkam).
Ich würde da garnicht die Komplexität der Klassen rausnehmen. Stattdessen könnte man die Zugänglichkeit verbessern indem man, wie bereits in anderen Spielen, Combo-Buttons einbaut. Üblicherweise funktioniert WoW nämlich sehr ähnlich. Viele Fähigkeiten drückt man sowieso nur stur nacheinander. Es wäre also sinnvoll diese Rotation auf einen Button zu legen der sich nach jeder Aktivierung zur nächsten Fähigkeit ändert. Ich habs vielleich schlecht beschrieben aber ich bin mir sicher ihr versteht was ich meine. Diese Typischen 1-2-3 Kombos. Wenn jeder Klasse davon ein paar hat und zusätzlich die situativen Fähigkeiten wie, Buffs und Utility, dann hätte man die gleiche Komplexität, würde aber den Einstieg erleichtern. Denn dadurch wäre alles offensichtlicher und aufgeräumter. Denn auch heute noch existiert das Problem bei WoW, dass man es nur dann wirklich richtig spielen kann, wenn man sich mit Guides aus externen Quellen auseinander gesetzt hat. Das spricht nicht gerade für gutes Game Design, wie Blizzard Entwickler bereits vor Jahren selbst erkannt haben. Deshalb wurde das ja alles mal zusammengefasst. Viele Skills die man heute kennt waren ursprünglich mal zwei oder gar drei Skills. Ich denke also, dass solche Comco-Buttons die nächste logische Entwicklung wären. Besonders da das 1-Button Feature ja bereits die technische Möglichkeit dafür bietet. Jetzt eben nur nicht als “es spielt von allein” sondern als Quality of Life Feature um grad mal die Standart Kombos zusammen zu fassen. Das würde nur die Zugänglichkeit verbessern ohne dabei die Komplexität anzurühren. Denn wer glaubt, dass Spieltiefe daher kommt, dass ich die gesammte Tastatur für meine Skills brauche, der irrt. Als Beispiel, falls man sich das mal anschauen möchte, viele der Klassen in FF14 bieten dieses Feature mittlerweile. Im PvP ist das ganze auch sehr schön zu sehen, auch wenn es da schon wieder zu viel genutzt wird.
Aber um spontane Abhilfe zu schaffen: Dort wo man das 1-Button Feature aktiviert, kann man auch einen Helfer aktivieren, der einem die Skills hervorhebt die man als nächstes drücken sollte. So könnte man sich die Skills durchlesen und lernt so, warum dieser Skill nun die beste Wahl ist. So kann man durchaus seine Klasse kennenlernen. Aus irgendeinem Grund wird dieses Feature aber kaum erwähnt. Stattdessen spielen jetzt immer mehr mit einem Button…
Ich find es klasse mit dem 1-Button System.
Endlich habe ich mich an eine DD Klasse getraut, die ich vor 6 Jahren abgebrochen habe, wegen zu hoher Komplexität und weil ich kein Bock hatte wieder was neues “einzustudieren”.
Jetzt klappt das super.
Muss mir keine Gedanken für Rota machen und kann mich auf dem Kampf konzentrieren:
Macht jetzt riesen Fun <3
Ich kann dich da gut verstehen 😀 Komplexität ist eben nicht gleich Spielspaß.
Grundsätzlich im Vergleich ist Wow eher unterkomplex. Mit den Bäumen hat man allerdings richtigerweise etliche Zusatzskills bekommen. Die teils mit der Klasse nichts zu tun haben, einfach nur weitere CDs um noch ein paar Prozente mehr Dmg oder Heilung zu machen, aber eigentlich sinnfrei. Die Bäume haben auch nicht wirklich dazu geführt das man mehr echte Builds hat. Da hätte man die 3er besser gelassen, und ein bisschen bereinigt. Das das 111111 jetzt von vielen gespielt wird ohne Benachteiligung, hatte ich damals bereits vermutet.
Naja der Globale Cooldown ist erhöht mit der 1-Button Möglichkeit.
Da ist schon eine Benachteiligung vorhanden.
Allerdings fällt es derzeit noch nicht so ins Gewicht.
Mal sehen wie es bei höheren M+ ist.
Mit Benachteiligung meinte ich körperliche.
Das der Dmg veringert ist weiß ich.
“Allerdings fällt es derzeit noch nicht so ins Gewicht.”
Wundert mich nicht. Hatte ich damals beim ersten Artikel der zu dem Modus rauskam auch schon angesprochen. Man kann den Verlust nicht zu groß machen, dann nimmt die keiner im Raid mit. Andersrum ist durch die Optimierung der Reihenfolge, der Dmg unter Umständen größer als bei schlechten Spielern selbst bei veringertem GCD. Ein Dilemma.
“Grundsätzlich im Vergleich ist Wow eher unterkomplex.”
Der neue Boss hat wie viele Mechaniken? Atm ist kein einziges MMORPG auch nur ansatzweise so komplex wie WoW. Nicht wenige hören im Endgame einfach auf zu zocken, da sich diese Komplexität irgendwann anfühlt als könne man Burnout vom zocken bekommen. Tatsächlich kenne ich sogar einen bei dem es so war.
Unterkomplex… erzähl das dem Boss mit 60 Fähigkeiten den ich dann machen darf nachdem ich meine Klasse intensiv studiert habe und Content gespielt habe der sich irgendwann nurnoch nach harter Arbeit anfühlt.
Und bevor du jetzt persönlich wirst, ich hab jetzt ü20 Jahre WoW hinter mir. Für mich ist das weniger das Problem. Aber es ist genau das was neue Spieler fern hält und alte Spieler zu anderen Games treibt. In meinem Bekanntenkreis bin ich fast der letzte der überhaupt noch reinschaut. Und das obwohl die meisten die Welt und die Charaktere cool finden. Aber nur dafür reichen eben auch Lore-Videos.
Das könnte also durchaus irgendwann zu einem zu großen Problem werden und Blizzard sollte sich diese Probleme vielleicht doch ansehen statt, wie du, einfach diese Probleme kleinzureden und weiterzumachen wie bisher.
“Der neue Boss hat wie viele Mechaniken”
Bezog mich auf das Skillsystem im Vergleich zu anderen, darum gehts ja im Artikel. 😉
Wieviel Mechaniken Bosse haben kann man auch mal diskutieren, ist aber ein anderes Thema.
Stimme ich voll zu, ich wähle auch extra nur Talente aus die passiv sind, weil es mir einfach zuviel ist, obwohl in Guides und so steht das man das und das aktive Talent mit nehmen soll. Und obwohl ich eine 9 tasten Maus habe, sind die trotzdem schon alle belegt. Ganz krasses Beispiel ist der Hexer, also das geht einfach überhaupt gar nicht mehr klar Flüche, Portale, Tor Port, sein Port zirkel und also ganz viel zu übertrieben alles. Dazu kommen ja noch PvP talente, wo es manchmal schon sinnvoll ist aktive Fähigkeiten zu nehmen, also es gibt Klassen wo weniger Fähigkeiten sind, aber dann wie beim Hexer wo quasi mindestens 50% entfernt werden müsste
Für die ältere Generation ist das ein Knopf feature echt toll und nun kann ich auch mal Klassen spielen, die ich vorher nie angerührt hatte
nur welchen Sinn macht das dann noch..
Spaß haben? Gibt es einen anderen wichtigen Grund Games zu spielen?
Ist das noch Spass? Das war ja die eigentliche Frage.
Sinn? Spaß am Spiel.
Was für ein Sinn hat es, die Rota perfekt auswendig zu können?
Wozu versucht man beim Sport der schnellste zu sein, beim Hochsprung der höchste. Es ist die geschaffte Herausforderung. Beim 111 gibts keine Herausforderung und auch kein Geschafft. Wieso muss man sowas noch erklären?
Den dauerhaften Spass am 111 wage ich auch zu bezweifeln. Will damit aber keinem zu nahe treten, nur hinterfragen.
Es mag ja Spieler geben, die ein MMO wie einen Hochleistungssport betreiben, aber ich bin sicher die meisten spielen, um zu entspannen und interessante Geschichten zu erleben.
Wenige Europäer schauen vermutlich einen Film besonders gerne, wenn er eine chinesische Tonspur hat und koranische Untertiteln, nur weil es anstrengender sein kann und sie anderen davon erzählen können…
Da verschätzt du dich vielleicht. Hab eher den Eindruck das die meisten schon sich verbessern wollen.
Von Hochleistungssport hat btw keiner geredet, und “chinesische Tonspur hat und koranische Untertiteln” äh was. Übertreiben ist kein sinnvoller Beitrag zum Thema.
Ich wünschte Ihren Gedanken zum Spielen eines Spiels würden sich so einige Cheater zu Herzen nehmen.
Wenn ich da z.b. an Counterstrike denke.
Da verging oder vergeht kein Abend, wo man diese vom Server bannt.
Oder dass die Konsolenspieler einen Aimbot von Haus aus mitbekommen,
um gegen PC-Spieler mithalten zu können.
Das gehört (leider) auch mittlerweile zum Alltag.
Und solange die 1-Knopf-Funktion vom Blizzard gegeben ist,
werde ich die bei komplexen neuen Chars mit Einbinden.
Es erleichtert mir das Handling und gibt mir viel zusätzliche Freude am Spiel.
Alles ein zweischneidiges Schwert, oder?
Ich möchte natürlich auch keinem zu Nahe treten.
Aber wenn man (legale) Vorteile nicht nutzt und dadurch nicht spielt oder mitspielen darf, ist ….. ja was eigentlich… schade, dumm, ehrenhaft?
Ich persönlich sehe das überhaupt nicht so. Wenn WoW skills streicht, ist es halt auch irgendwann wie jedes andere MMORPG mit ihren 5 skills. Grade die Qual der Wahl welche skills brauch ich in welcher Situation Macht doch auch irgendwie Spaß. Man muss nicht alles den Menschen von heute zugänglicher machen. Sie dürfen auch mal nachdenken…
Der Single Button ist eingeführt worden für körperlichen eingeschränkte Menschen, nicht fuer faule.
Es zwingt Dich doch niemand den One-Button zu nutzen, wenn andere damit mehr Spielspaß haben, was gibt es dann dagegen zu sagen?
Da sagt Blizzard etwas Anderes.
https://worldofwarcraft.blizzard.com/de-de/news/24199286/the-war-within-erhaltet-einen-blick-auf-das-verm%C3%A4chtnis-von-arathor