WoW: Der Ragnaros-World-First-Kill – War damals wirklich alles so toll?

Ein Blick in die Vergangenheit von World of Warcraft lässt leichte Zweifel aufkommen. War damals wirklich alles so rosig?

World of Warcraft hat inzwischen viele Jahre überdauert. Immer wieder sehnen sich einige Spieler nach den „alten Zeiten“ zurück. In ihren Augen ist das Spiel in den letzten Jahren immer weiter „casualisiert“ worden. Die Spieler bekommen alles nachgeworfen.

Wer „damals“ in der „guten, alten Zeit“ richtig raiden wollte, der musste volle Leistung bringen und hochkonzentriert sein. Wer nicht die maximale Leistung bringen konnte, der hatte in einem geschmolzenen Kern auch nichts verloren.

Doch stimmt das eigentlich wirklich? Wer das denkt, der könnte sich jetzt in seinen nostalgischen Gefühlen verletzt sehen und sollte sich besser ganz schnell die Augen zuhalten.

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Denn das Video vom „World First Kill“ von Ragnaros , dem Endboss des Geschmolzenen Kerns, durch die Gilde Ascent im Jahr 2005, zeigt ein anderes Bild. Denn demnach sah der Kampf viel unspektakulärer aus, als er von den Veteranen erzählt wird – die meisten Charaktere stehen reglos rum und benutzen nur wenige Skills.

Damals wurde WoW noch völlig anders gespielt – neben dem inzwischen verlachten „Keyboard-Turning“, um den Charakter zu drehen, war auch das Chatten nebenher kein Problem – man wartete 70% der Zeit ja eh auf einen Cooldown und ließ sonst die Auto-Attacks laufen.

Cortyn meint: Ich muss ehrlich gestehen, dass auch mich das Video ein bisschen „geschockt“ hat, weil der Kampf in meiner Erinnerung doch ein bisschen verklärt war. Aber klar, wenn man damals sogar als Feuermagier bei Ragnaros bestehen konnte, wenn man nur Frostblitze wirft, dann beantwortet das eigentlich viele Fragen.

Was jedoch nicht verklärt ist, das ist das Gemeinschaftsgefühl, das man damals bei den Raids hatte und das ist im Laufe der Zeit verloren gegangen. Vielleicht, weil World of Warcraft sich verändert hat. Vielleicht aber auch, weil man inzwischen mehrere Spiele parallel spielt und solche Bindungen wie damals gar nicht mehr zulässt …

Wie habt ihr Classic und die ersten Raids in Erinnerung? Seht ihr den Kampf gegen Ragnaros auch noch deutlich actionreicher vor euch, als er tatsächlich war?


Wer auf den Schock jetzt erstmal ein Bier braucht, der sollte gleich zum Braufest weitergehen – das findet nämlich gerade in Azeroth statt.

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Eisprinzessin

Ich denke, was gerade Ragnaros für viele so besonders machte, war vor allem, dass das Modell einmalig war in Molten Core und das Auftauchen, samt anschließender Konversation was her machte.

Den Kampf selbst empfand ich schon damals als einen der langweiligsten, aber darum ging es damals auch generell gar nicht.
Da war eher der Aufwand um da überhaupt hinzukommen die eigentliche Leistung.

Ruf farmen, Resigear besorgen, Quintessenz erspielen, Zugangsquest machen, Pre-Raid Gear sammeln, Consumables farmen, Gold farmen um die Repkosten zu decken. Aufwand, der heutzutage komplett entfällt und dem ganzen eben auch den Nachhalt gibt, den die Raids damals, trotz der teils wirklich unspektakulären Kämpfe hatten.

Luriup

Mein erster MC Raidtag war damals ein Schock für mich.
Ich hatte schon mit Weissmagier(FFXI),Kleriker(EQ2) und Kinetiker(CoH) in anderen
Spielen geheilt.
Natürlich auch mit meinem WoW Priester in 5er Instanzen.
Dann für den Raid sollte ich mir Raid Assist,Healbot und decurse installieren.
Ok kein Problem mal schauen was die machen.
Tja RA warnte unter anderem lautstark vor jeder Bossattacke,
die anderen beiden zeigten mir sofort wer Heilung brauchte oder entflucht werden musste.
Sprich es war easy mode hoch zehn für mich als Heiler.
Null Herausforderung.
Der Raidleiter hatte die unmögliche Aufgabe 40 Mann zu koordinieren,
Raiddiziplin im TS einzufordern,die einzelnen afK Zeiten zu minimieren,
also den undankbarsten Job.

Theojin

Ich war damals Gilden- und Raidleiter. Das war bei 5 Raidtagen durchaus ein Fulltimejob, den ich aber gern gemacht habe. Damals war WoW eigentlich ein ganz anderes Spiel und ich hatte viel Freizeit dafür über, in den ersten 2 Jahren von WoW habe ich wohl locker ein Drittel meiner Lebenszeit im Spiel verbracht, und es ist nie langweilig geworden.

Ich hatte zum Schluß 14 60er Chars, unsere Gilde überlebte den Wechsel nach BC und die Reduzierung auf 25er Raids nicht. Dabei haben wir davor selbst ZG und AQ20, was ja 20 Mann Raids war, einfach random gemacht oder sind je nach Lust und Laune mit 2 Gruppen losgelaufen.

Der Aufwand jedenfalls war immens und trotzdem spiele ich auch jetzt noch mehr Zeit auf einem Classicserver als in den jeweiligen Addons. Durch meinen Beruf ( Wechselschichten ) kann ich richtiges Raiden in einer festen Gruppe sowieso vergessen und die beiden Wochenendabende mit Raiden blocken ist ein absolutes NoGo.

Das jeweilige Addon macht mir zum Release immer 4-8 Wochen tierisch viel Spaß, dann flaut es ab, der Account wird bis zum nächsten Addon dichtgemacht und wenn ich das Verlangen nach WoW habe, renne ich in Classic rum, denn das ist mir, auch nach mehr als einer Dekade immer noch nicht langweilig geworden.

Nora mon

Gab schon viele krasse Sachen in WoW

HealPalas zu Classic alle auf Tank geskillt und nur am buffen von 40 Leuten

Raidboss die von Jägerpets getankt wurden weil der Tank afk war

Schutzpalas in Bc die Healhämmer benutzt haben für mehr Aggro durch Weihe

Vergelterpalas die sich mit Jägern und Dudus um die Lederklamotten gestritten haben

Jäger die Heilern mit DP überboten haben fürs Pethealequip

Jäger mit Gleven! weil der Schurke keine DP mehr hatte

oder mein Highlight Bluttank nur mit blauen Staff erster Tag 80 in Ulduar und ein Hexer ( der bei 30% Leben vom Boss gestorben war) den Roboterboss gelegt alle anderen waren bei 80% vom Boss schon tot und ich war eigendlich nur Sectankfutter für die Adds

Nyo

Ich glaube nicht das die Taktik damals unbedingt viel schwerer waren sondern eher das die Vorbereitung sehr krass war. Der Tank brauchte komplettes Feuer-Resi gear und am besten auch anderen Chars. Bufffood, Tränke etc waren teurer und schwerer zu erfarmen. Da wurden dann sogar eher Elixiere statt Flasks verwendet. Um die Runen in MC zu löschen musste man eine Fraktion entsprechend hoch haben und in BWL wurde es dann auch nicht einfacher. Dazu kam natürlich das koordinieren von 40 Leuten, das verteilen der ganzen Mats etc. Es war einfach generell aufwendiger. Heute kauft man sich kurz sein Zeug im AH zusammen und ist schon ready to go. Auch Pre-Quests gibt es nicht mehr. Denkt mal an die Ony Pre zurück.

Man wurde auch nicht mit Epics überhäuft sondern es war eher der normal Fall das man Wochenlang die 5er Inis farmte um sich sein Rares Set zu sammeln.

Ich persönlich hatte einfach das Gefühl das alles was ich in dem Spiel mache darauf zielt etwas großes zu vollbringen. Heute fühlt sich das einfach nicht mehr so an. Es ist extrem bequem geworden.

Und das man früher beim Raiden immer volle Leistung bringen musste ist so auch nicht richtig. Dauernd waren Leute beim Trash AFK weil das unter 40 Spielern eh nicht aufgefallen ist. Palas wurden zum Rezzen an den Rand gestellt weil die eh keinen Damage machten. Man hat sich beim Boss Try genau so viel Mühe gegeben wie heute.

Ich persönlich fand den Kampf gegen Majordomo Executus viel schwerer als der Kampf gegen Raggi himself 🙂 Auch das Gear was man damals bekommen hat hatte man im Schnitt viel länger an als es heute der Fall ist. Meine Segnung hatte ich bestimmt 2 Jahre an bis dann in AQ40 was besseres droppte.

Nora mon

ich hatte die ganze Woche als Tank gebraucht um die Repkosten zufarmen und das obwohl ich Geld von der Raidgebühr bekam

Nyo

Wenn du als Tank jetzt schon 1 Woche brauchst dann hättest du zu Classic gar nicht raiden brauchen 😀 Da war raiden nämlich 10x so teuer.

Verigorm

Ich war damals in Classic Raidleiter. Ich kenne also den Stress, einen Raidpool von 40-60 Leuten zu koordinieren. Glücklicherweise hatten wir damals gute und terminlich zuverlässige Tanks und Heiler, den Rest konnte man immer gut auffüllen.
Wie alle schreiben: Man mußte sich bei weitem nicht so viel bewegen wie heutzutage. Wir sind alle eine ganz schöne Ecke älter geworden, die wir schon damals spielten… Heute möchte ich das einfach nicht mehr, wie ein Karnickel auf LSD im Bossraum herumzurennen, um einer nach der anderen Fähigkeit auszuweichen. Auch einer der vielen Gründe für mich, aktuell nicht mehr WoW zu spielen.

Keupi

Ist wie mit dem Fussball. Heute ist er athletischer als damals. Schneller und taktisch ausgeklügelt. War er damals für Zuschauer, bzw Spieler deswegen weniger interessant oder gut ?

Um auf WoW zurück zu kommen, Classic war trotzdem mehr Abenteuer und einfach Neuland für viele Leute. Ein Spiel mit Geheimnissen und Herausforderungen für den Durchschnittsspieler. Es gab noch viel RPG-Elemente und die gesamte Community war imho wegen der Server anders.

Btw wie viele haben wirklich Ragnaros zeitnah gelegt ? Ich kannte zig Leute, welche niemals in MC waren. Mit Level 80 dann mal alleine oder zu zweit ja, aber da war der Zauber doch verflogen.

Auch muss ich sagen, ich finde es schade, dass alle immer meinen, ein MMORPG muss super aktionreich sein. Alles stressig. WoW Classic zeigt doch wie es geht.

Butterbohne

Hallo zusammen,

ich hab damals zu classic gespielt und auch geraidet. Irgendwann hab ich aufgehört und kam erst zu Wod kurz bzw. erst zu Legion richtig wieder und spiele jetzt fast 1 Jahr konstant WoW. Ich denke ich kenne beide extreme recht gut ohne irgendwie von den Addons dazwischen kompromittiert zu werden.

Classic: Viele die davon berichten wie schwer es doch war haben sich eigentlich selbst das Leben schwer gemacht, es z.B. Spieler mit in den Raid genommen die eigentlich dort überhaupt nicht zu suchen hatten. Ich erinnere mich immer gerne an den Hexer der neu in unsere Gilde kam und sich mit viel Erfahrung verkaufte aber letztendlich nur da Stand und autoangriffe durchführte. Er war dem Raid nicht dienlich und solche Spieler haben wir doch recht schnell aussortiert.
Einer schrieb hier was von Micromanagment. Was meinst du damit sowas gab es nicht und wird es auch nicht geben! Die Rotationen aller Klassen bestanden aus 1-3 Tasten. Frag mal einen Frostmagier wie seine Rotation aus sah: Frostblitz, Frostblitz, Frostblitz usw. Oder Paladin DD, Kreuzfahrer Stoß und autoattack -> das solange wiederholen bis es man nen proc bekommt. Man hat nur die effektivsten Fähigkeiten verwendet und das waren nicht viele.
Ich hab mir mal ein „first kill“ Video von irgendeinem Boss (weiß leider nicht mehr welcher, war aber schon in BC) angeschaut, man sah einen Jäger der bei dem 7 Minuten dauernd Boss kampf genau 2 Tasten benutzte. 1 gezielter Schuss und einmal musste er Trommeln verwenden da alle 39 Sekunden jemand anderes diese verwendete.

Die nächste große Ursache für den angeblichen Schwierigkeitsgrad war: Kaum einer kannte das Raiden in dem Sinne wie es WoW mitgebracht hat. Vielen kannten einen Raid nur von DAOC und dort war ein Raid: mit 200 Spielern auf nen Drachen einprügeln. Man verschwand in der Masse es war „scheißegal“ was man eigentlich machte. Und das war bei WoW nicht so, ich erinnere nur mal an Baron Geddon und die Bomben… oje was waren viele damit überfordert mit so einer einfachen Mechanik (wenn man es überhaupt so nennen kann).

Ich hab an einer anderen Gilde oft ausgeholfen als Tank und was ich dort erlebt habe bringt mich heute noch zum lachen. Spieler die andauernd afk sind alle 5 Minuten hatte irgendwer anderes seine Probleme. Einfachste Mechaniken wurden ignoriert bzw. die Spieler wussten nicht was mit debuff und buff gemeint ist. Klassenverständis hat man dort gesucht. Es war für die schon ein Erfolg wenn die ersten Trashmobs besiegt wurden. Und die Spieler die dort mit dabei waren werden allesamt heute erzählen wie schwer es doch war, obwohl sie es eigentlich doch waren die es sich selbst schwer gemacht haben.

Nur mal ein Tipp, geht mal auf einen neu aufgemachten classic Server und erlebe dort im Raid wie schnell und einfach der Raid sein kann wenn halbwegs interessierte Spieler dabei sind und die ein wenig sich mit der Klasse beschäftigen. Damals sind Spieler rumgelaufen die in allen Talentbäumen was geskillt hatten und nicht einmal alle Zauber/Fähigkeiten vom Händler auf max hatten. Mit solchen Spielern wird der Raid schwer!

Heute: Schwer zu spielen sind die Klassen eigentlich alle nicht und wenn ich meine logs anschaue erreiche ich eigentlich immer min. meine 85% ilvl% und das auch mit Klassen die ich nicht so oft spiele, eigentlich reicht schon das Verständnis der Fähigkeiten. Und das gleiche sehe ich auch bei meinen Mitspielern in unserem Gildenraid, zumindest jetzt.
Schaut man in WoW-Forum und dort jammert wer wie schwer es ist und man schaut sich diesen Spieler mal genauer an: z.B. Warcraftlogs und dort sieht man dann graue bzw. grüne ilvl%, oder fehlende/falsche Verzauberungen usw. Dann weiß man wo die Schwierigkeit liegt. Einige sehen einfach nicht von selbst ein das sie für bestimmten content zu schlecht sind und erstmal an sich arbeiten sollten und nicht jammern sollten das es zu schwer ist.
Viele Mechaniken von den Bossen sind interessant und man könnte noch viel mehr draus machen wenn man die api sperren würde die diese Bossmods ermöglichen. Schönes Beispiel ist KJ im random HC: Sobald irgendwas (z.B. das soaken der Armageddons) nicht durchs Bossmod runtergebetet wird und schon fangen die Fehler an. Ich empfinde den HC content als zu einfach und würde mich freuen wenn es Mytisch 10er Raids geben würde, da ich große Gruppen nicht mag. Die Fehleranfälligkeit bei großen Gruppen ist einfach enorm. Wenn ich mytisch Raid Streams verfolge sind es von den 20 Spielern immer wieder 1-2 Spieler die ihren Moment haben und Kacke bauen und im Versuch danach sind es wieder 1-2 andere. Die Ursache ist nicht die Schwierigkeit sondern auf die menschlichen die jeder einzelne Mitbringt.
Wir haben unseren Raid zu Beginn des Grabmals auch von 14 auf 10 reduziert da 4 Spieler andauernd Fehler machten und so schon beim 2tem Boss Schluß war, es war nicht möglich 4 Spieler zu kompensieren. Und ab dort war der HC Raid in einer ID (2 Raidtage) durch und KJ besiegt.

Dafür

Mikromanagement bezieht sich nicht auf die Castrotation, damit ist eher das drumherum gemeint.

Das betraf auch einige Klassen weit mehr als andere, vor allem Manaklassen. Richtiger Einsatz von Pots und Buffs, gute Raidvorbereitung und die richtige Balance zwischen teuren und weniger teuren Aktionen. Es gab damals mehr Optionen um seine Leistung zu boosten, als nur die richtige Rotation runterzuleiern.

Aber damit musste man sich halt auch auseinandersetzen. Heute ist das doch simplifiziert bis zum geht nicht mehr. OOM bei 40% Boss leben ? Failmanagement. Auch das kluge verteilen der wenigen Anregen und der Battlerez war damals viel kritischer als heute, die mussten sofort und ohne Verzögerung von den richtigen Leuten kommen.

Insbesondere auf den Schultern der Heiler lag vermutlich ca 70% der Verantwortung, da die Fehler der anderen durch Mehrleistung kompensieren musten. Aber eben auch nur soweit wie sie ihr Mana Management im Griff hatten. Einfach alles durchspammen, Mana bleibt sowieso immer voll, so wie das heute üblich ist, das gab es bei classic nicht.

Darum wurde bei den Heilern ja auch irgentwann dazu übergegangen dd fehler nicht mehr aufzufangen, wer pennt durfte sich selbst bandagieren und eine heal statt einer Dmgbooster Pot einwerfen.

Max Müller

Stimmt, ich sage nur “Manapausen” Als Heilleiter musste man ständig das Mana seiner Heiler im Auge behalten um jeweils Pausen anzusagen, denn sonst hat es nicht hingehauen.

Nora mon

kenne ein guten Heiler aus Classic die hatte sogar ihren Heil abgebrochen wenn ich geblockt hatte nur durch ansehen meines Chars die hatte immer min 30% mehr Mana als der Rest mit Overheal gegen 5% und meiste Heilung im Raid das war einfach nur krass und ohne sie hätten wir es woll nie soweit geschafft

Jyux

Wirklich actionreich habe ich Vanilla nicht in Erinnerung^^
Ich kann mich noch sehr gut an die ewigen Castzeiten erinnern. Und an meinen Retripaladin der erst mit Stufe 50 seinen ersten aktiven Melee-Skill bekommen hat oder so.
Buffs obenhalten – Autohits machen den Rest 😛
Aber das war halt nicht schlimm, weil damals das ganze Spielgefühl einfach einem Abenteuer geglichen hat. Alles hatte mehr Bedeutung und war auch herausfordernd.
Sicherlich sind die heutigen Mythic-Raids deutlich schwerer als die aus Vanilla, aber das ist halt nicht alles. Da gehört so viel mehr dazu.
Ganz sicher war früher nicht alles besser. Aber es hat mich einfach durchweg mehr erfüllt als das aktuelle seelenlose, hingerotzte und künstlich in die länge gestreckte Gegrinde bei dem die Charaktertiefe mit dem eines Mobas zu vergleichen ist.

Nora mon

Ich hab als Schutzpala in BC gelevelt … allein … hatte ein halbes Jahr gebraucht und bin immer noch Stolz darauf
zu WotLk hatte ich mal mit einem Jäger getwinkt ingame Zeit auf lvl 80 68 Stunden und dawar ich noch gemüdlich unterwegs von Stolz kann keine Rede sein…

Koronus

Ich konnte mich noch erinnern, wie ich als Dudu Healer in Inis neben dem heilen reden konnte.

Ectheltawar

Wenn die Aussage kommt, das früher alles besser war, mag da natürlich immer eine große Portion Nostalgie mitschwingen. Trotz allem war WoW damals noch anders und vieles was besagte Nostalgiker eigentlich sagen wollen, zeigt das Video schlicht überhaupt nicht.

Der geschmolzene Kern war ein Raid für 40 Leute, das alleine erforderte schon ganz andere Sachen, als es den heute nötig ist. Es gab damals noch Hybridklassen, welche auch wirklich ihre Stärken einsetzen konnten. Es wurden halt nicht ständig 4 Tanks gebraucht, oder 6 Heiler, da war es praktisch wenn einige Hybriden zwischenzeitig etwas anderes tun konnten. Klar gab es damals auch schon die Optimum-Gilden welche ständig das Setup wechselten je nach Boss, für viele Normale Raids war der Hybrid aber eine tolle Bereicherung.

Auch galt es damals noch auf viele Dinge zu achten, vor allem gab es noch Werte die man erreichen musste. Zb hätte einem im geschmolzenen Kern auch ein Über-Mega-Toller Gearscore nichts gebracht, wenn der Feuerwiderstand halt Null war. Ohne letzteren war Ragnaros überhaupt nicht zu besiegen.

Das sind jetzt mal nur 2 Dinge, die mir auf die Schnelle einfallen. Es war früher nicht unbedingt besser, aber gewiss auch nicht schlechter. Es war einfach anders und persönlich muß ich sagen, das ich mir schon einige der Dinge von früher zurück Wünsche. Gerade was raiden angeht hab ich mich mittlerweile nur noch auf gelegentliche LFR-Ausflüge beschränkt und die halt vor allem wegen der Story.

Dafür

Solche Tanzchoreographien wie die da heute als Ersatz für Anspruch produzieren gabs halt damals noch nicht. Die Schwierigkeit lag im Mikromanagement und in der damals fast schon grotesk niedrigen Fehlertoleranz. Damit so ein Bosskill klappte mussten alle funktionieren wie ein Uhrwerk, ganz besonders wenn der Gildendurchschnitt noch am unteren Gearlimit war.

40 Leute dafür zu koordinieren war eine Kunst für sich, besonders wenn es schon ausreicht, wenn ein einziger davon minimal bei seinem Mikromanagement schlampt, um alles scheitern zu lassen.

Damagedealer war bei WoW aber auch schon immer bei weitem die einfachste Position.

Nookiezilla

Ich fand meine Zeit als MT (Wotlk und teilweise Cata) entspannender als meine DPS Zeit.

Ectheltawar

Grundsätzlich ist die Rolle des MT nicht unbedingt spielerisch viel Anspruchsvoller als die eines DD. Jedoch kann ein MT-Fehler einen ganzen Raid umbringen, wohingegen ein einzelner DD-Fehler recht selten zum gleichen Ergebnis führt. 😉

Koronus

Wie zum Beispiel im Schwarzen Tempel.

Nookiezilla

Ja gut, da stimme ich mit dir überein 🙂

Nora mon

Ich fand den Anfang von Cata als MT nur langweilig mehr als ab und zu den Boss drehen war es meist nicht

Max Müller

Das Raiden war schlicht etwas ganz anderes.

Das beginnt mit der Organisation von 40 Leuten, Team Speak, welches in einzelne Channel aufgeteilt war und “Channelkommander” hatte. Dazu viel spezifischere Rollen und fast reine Unterstützer, Absprachen zu Manapausen etc etc.

Sicherlich sind die heutigen Kämpfe anspruchsvoller, aber dabei darf man zwei Sachen nicht außer Acht lassen: erstens, war das Spiel damals neu und die Spieler nicht schon alte Hasen und zweitens hatte man schlicht weniger Infos über die Bosse: Ausprobieren und Erfahrungen / Hörensagen von anderen Spielern waren die Quellen und es gab kein AddO, welches einem sagte, was man tun muss.

Das Gefühl war dadurch ein anderes, man gehörte zu einem “Schlachtzug”, der sich in unbekannte Regionen vorwagt und in dem jeder seine Rolle ausfüllt. Da kommt dann noch ein ganz großes Manko von heute zu tragen: die zigfache Wiederholung: Man geht durch jeden Raid zigmal durch: LFR, Normal, Hero, Myth. Also maximal 4 mal die gleiche Optik, das Entdeckergen wird nicht angesprochen.

Lilith

Damals war die Comunity besser als heute.

In Gilden kannte man sich großteils untereinander und war nicht einfach so random inv worden. UND es gab noch eine Probezeit bei den meisten Gilden wo ein Kriterium war sich einzubinden in der Gilde und kein ” Outsider ” zu sein. Heutzutage völlig undenkbar bei der “1 Wipe und ich leave den raid” Kultur.

Epixxe musste man sich noch erarbeiten und bekam sie nicht einfach so.

Es gab keinen LFR

Der Ruf eines Characters auf einem Server war wichtig

EliazVance

Da finde ich, spielt dieser ganze Crossrealm-Murks eine große Rolle. Blizzard meidet auf Teufel komm raus Server zusammenzulegen und erweitert stattdessen immer mehr diese Funktionalität.
Damit geht das Communityfeeling zu weiten teilen flöten, da man einen gewaltigen Spielerpool hat, der auf hunderte kleiner Shards für einzelzonen zersplittert wird. 95% der Leute die mir beim Questen begegnen, sehe ich anschließend nie wieder.
Ganz ehrlich: ich hab keine Ahnung welche Gilden auf meinem Server spielen, wie sie heißen, wer sie sind und wofür sie stehen. Ich begegne ja kaum Leuten von meinem Server. Ich sehe Spieler von allen möglichen Servern, aller möglicher Nationen und immer häufiger auch Namen die ich nichtmal entziffern kann, weil mir das kyrillische Alphabet nicht geläufig ist.
Für mich persönlich, saugt das die Seele aus dem Spiel – die nunmal durch die Servercommunity geprägt war. Ich kannte Freunde und Feinde, Blackmoore ist weiß Gott kein kleiner Server und ich kannte sicherlich nicht jeden, aber genug um mich “heimisch” zu fühlen.

In einer grauen Masse aus unbekannten, muss sich die besagte “Ein Wipe und weg”-Kultur ja entwickeln. Ich meine, wen interessierts? Man sieht die anderen Spieler ja eh nie wieder…

Nora mon

Es gab keinen LFR

war ja auch so super 6! Stunden ein! dd! für Udgard zusuchen nur um dann aufzugeben

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