„WoW ist nicht dafür gedacht, es jede Woche 80 Stunden zu spielen“

In World of Warcraft kann man viel Zeit investieren – aber auch das muss Grenzen haben, sagt der Game Director.

In der vergangenen Woche hat der Game Director von World of Warcraft, Ion Hazzikostas, viele Fragen in einem Q&A-Livestream mit Communitymanager Josh Allen beantwortet. Später im Gespräch kam man auch auf das Sterben der großen Gilden zu sprechen (darüber berichteten wir gestern) und über den Drang, immer mehr Artefaktmacht sammeln zu wollen, um den letzten Punkt bei der dritten Nachkommastelle als Vorteil zu gewinnen.

wow-legion-ion-hazzikostas-josh-allen-interview

Hazzikostas stellt dazu relativ nüchtern fest, dass das Spiel einfach nicht dafür gemacht sei, um jede Woche 80 Stunden und mehr darin zu versenken.

„Wenn du dir eine Woche Urlaub nimmst und planst „Yeah, in der nächsten Woche werde ich von morgens bis abends WoW spielen“ – das ist in Ordnung. Wir wollen, dass das möglich ist und es gibt viel in der Welt zu tun.“

Anders wird es jedoch, wenn dieser Zeitaufwand zum Alltag wird, wie es bei einigen Profi-Gilden der Fall ist. Diese spielen extrem viel, um auch den letzten kleinen Vorteil zu ergattern, der im Rennen um die Firstkills wichtig wird.

Die Gilden und Spieler müssten sich hier stärker selber hinterfragen: Kann und will ich jede Woche so viel Zeit in das Spiel stecken? Ist das gesund und lohnt sich die aufgewendete Zeit für das, was mir das Spiel als Belohnung gibt?

WoW Fanart Demon Hunter

Der zukünftige Weg scheint hier relativ klar zu sein. Blizzard hat nicht vor, ein „Ende“ für die Artefaktmacht einzubauen, wie das neue Talent mit 50 Ausbaustufen zeigt. Jedoch wird die Menge an benötigter Artefaktmacht irgendwann so groß, dass sich „Farmen nur für die Artefaktmacht“ schon bald nicht mehr lohnt.

Das Ziel sei es, Artefaktmacht als „nettes Beiwerk“ zu haben, welches es zusätzlich zu anderen Belohnungen gibt – oder eben als Ersatz dafür, wenn einfach nichts Gutes droppen will.


Mit Patch 7.2 regnet es in World of Warcraft Legendaries für Zweit- und Drittspezialisierungen!

Quelle(n): mmo-champion.com
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Fain McConner

Wenn ein Urlaub dazwischen kommt, beschwerst du dich dann auch bei deinem Vermieter, dass du für den ganzen Monat Miete zahlen sollst, wo du doch nur 2 Wochen da bist – und überhaupt bist du mindestens 10 Stunden täglich außer Haus, alles soo ungerecht?
Leute, die das Kampfsystem nicht mehr interessiert, würden es sicher nicht spielen, denke ich. Ich z.B. erwarte genau das in einem MMORPG, sonst spiele ich Shooter oder Jump & Run.
Was mich übrigens abschreckt, sind sämtliche ftP-MMO’s. Ich finde Abo nach wie vor das einzig faire System. Für 12 € im Monat gibt es eigentlich nichts gleichwertiges an Unterhaltung zu kaufen.

Jinsu

Einen Stundenpreis von 50ct bekommst du bei WoW auch und musst dafür noch nicht einmal eine ganze Stunde pro Tag spielen, denn bei 12,99€ wären es bei dem Satz gerade einmal max. 26 Stunden.

Cortyn

Also ich finds ziemlich fair, 12 Euro im Monat zu zahlen und WoW dafür solange zu nutzen, wie ich will. Würde mir persönlich auf den Keks gehen, wenn ich für 12 Euro nur 96 Stunden oder so kaufen würde – denn du glaubst ja selber nicht, dass man 720 Stunden für 12 Euro bekommen würde, oder? So war das in den Gebieten, wo es ein „zeitbasiertes“ Konto gab, nämlich auch nicht. Da haben sich viele ein Abo gewünscht.

Ahmbor

Es gab genug Leute in WoW Classic die 12 – 18 Stunden täglich WoW gespielt haben um ihren angestrebten PvP Rang zu erreichen und zu halten.
Bei Everquest, Ultima Online und co. gab es genug Leute die ihr Spiel täglich mehr als 8 Stunden gespielt haben. Nicht als Unterhaltung nach der Arbeit oder um „etwas zu reisen“ sondern als Hobby um sich dort zu vertiefen und wohlzufühlen. MMORPGs hatten, vor der Öffnung an die Masse durch WoW, das gleiche Feeling wie Modeleisenbahntreffen.

Ahmbor

>Zuletzt wer definiert „mit beiden Beinen im Leben“?

Beruf, Familie, soziale Kontakte.

All das was Opa trotz Hobbykeller und andere Hobbies hingekriegt hat, haben auch die Leute Ende 90er/Anfang00er hingekriegt, die MMORPGs als Hobby hatten.

KohleStrahltNicht

Ein Computerspiel wie ein MMORPG darf also kein Geld kosten?
Ein MMORPG muß finanziert werden , entweder durch ein Abo oder einen shop.
Du gehst ja auch nicht umsonst arbeiten.
Dann darf ein Arbeitnehmer auch nur nach seiner realen Arbeitsleistung bezahlt werden?
Beim Naseputzen oder während des Toilettengangs wird er nicht bezahlt , weil er dann nicht effektiv arbeitet?
Aber wie kann man so penibel kleinlich sein , weil ein Spiel 12 Euro im Nonat kostet ?
Ein Singleplayerspiel kann nicht mit einem MMORPG verglichen werden , da an einem MMORPG im Hintergrund immer Menschen daran weiter arbeiten.

KohleStrahltNicht

Definiere doch mal Zeit. Der Tag hat nur 24 Stunden und ich habe nicht mehr Zeit wenn ich mehr Geld habe.
Jeder teilt sich seine Zeit selber ein und weniger Arbeit bedeutet nicht mehr Freizeit.

KohleStrahltNicht

Ich finde das WoW-Legion die Spieler nicht mehr so Zeitintensiv beschäftigt wie es zu ClassicZeiten noch war.
Es geht im Spiel alles zu schnell , außer dem Grind in immer den gleichen Dungeons und Raids.

Jamie Sinn

Ich finde auch das der Zeitaufwand zu Classic mindestens so groß war wie derzeit.

Alleine das Leveln bis max Level hat Wochen gedauert …. heute dauert es mit max XP Boost ec einen Tag.
Das Grinden fürs beste Equip ec ist damals wie heute der blanke Horror. Lediglich die Art und Weise hat sich verändert.

KohleStrahltNicht

Nur sind Gamer immer noch eine Randgruppe.
Zickig sind sie auch noch ;o)
Wer aber 24/7 nur noch vor dem Rechner hockt und kein RL mehr hat , braucht eher andere Hilfe.

KohleStrahltNicht

Ab wieviel Stunden rechnet sich denn ein 12 Euro Abo?
Eine Kinokarte kostet um die 10-14 Euro für maximal 3 Stunden !!
Deine Rechnung kann nicht aufgehen…..
Ich verstehe nicht wie man sich über 12 Euro im Monat so anstellen kann.
Man kann 24/7 spielen , wenn man kein RL hat.
Mehr geht doch nicht……

Eine Spielzeitabrechnung lohnt für den Spieler nicht , da dann im Folgeschluß der shop in den Vordergrund gestellt wird.

Aber was hat ein Abo mit dem Kampfsystem zu tun?

Ahmbor

Schade, ein MMORPG sollte auch dieses bieten. Immerhin war es mal eine Nerd Genre.
Und damals gab es sehr wohl Spieler die soviel Zeit in ihr Hobby MMORPG investiert haben und es konnten. Und das waren meist nicht Schüler oder Studenten sondern Männer die mit beiden Beinen im Leben standen, nur das ihr Hobby statt Sportclub, Bastelkeller oder Modelleisenbahn halt ein bestimmtes MMORPG war. (Allein wegen der 60/60 Taktung des Internets waren MMORPGs ein relativ teures Hobby.)
Und damalige Spiele haben so ein Spielverhalten nicht künstlich eingeschränkt.

Und auch in WoW Classic gab es dank des Aufbaus genug für Leute die mehr als andere spielten. Und sei es nur seinen PvP Rang zu halten.

Cortyn

Also jede Woche 80 Stunden in WoW ist echt schwer, wenn man „mit beiden Beinen im Leben steht“ – das würde ich nichtmal hinbekommen wenn ich es drauf anlege, obwohl es im Grunde Teil meines Jobs ist. Das sind halt noch immer jeden Tag über 11 Stunden.

Alastor Lakiska Lines

Nur steht das im krassen Kontrast zum Abo-System das WoW praktiziert. Man kauft sich Zeit zum Spielen, soll dann diese aber nicht nutzen (wohl damit man mehr kaufen muss). Und die, die sich über WoW-Münzen Spielzeit holen müssen auch entsprechend viel Spielen um sich Spielzeit dadurch zu erwirtschaften. Wenn man also so ein Statement abgibt, dann sollte man auch mal sich zuerst das eigene Produkt anschauen und wie es funktioniert.

Cortyn

Wenn du jede Woche 80 Stunden spielst, nur um WoW bezahlen zu können… dann ist das aber auch ziemlich seltsam. Also ich bezahl meine 13 Euro und mache dafür Dinge im Spiel, auf die ich Lust habe.

Alastor Lakiska Lines

Ich bin generell ein Kritiker des Abo-Modells (vor allem mit kaufbaren Erweiterungen noch dazu) in der heutigen Zeit, weil ich persönlich so viel wie möglich aus was auch immer ich kaufe rausholen will, aber man natürlich nicht die Zeit hat (und 80 Stunden sind schon extrem).

KohleStrahltNicht

Ich finde das ein Abosystem für alle Spieler gerechter ist.
Ich bin nicht gezwungen tausende von Euros in den shop zu investieren.

Erzkanzler

In meinen Augen sind abo-modelle deutlich besser als 90% der Shopmodelle.

Es geht um 12 Euro, das sind zwei Packungen Kippen oder nen paar Bier. Für ein Hobby ist das doch wirklich gerechtfertigt. Der Publisher muss ja auch die Weiterentwicklung, den Serverkosten, den Support usw. bezahlen. Darum sind auch die Vergleiche mit Nicht-MMOs einfach nicht haltbar.

Alastor Lakiska Lines

Nur sollte man dann nicht noch einen Preis für Erweiterungen erheben. Entweder das Basisspiel + Erweiterungen kaufen oder Abo, aber beides ist das Unding für mich bei WoW (und FF14). Für mich ist Abo generell schlimmer als jeder Cashshop, da man 100% verpflichtet wird zu bezahlen um zu spielen (das wurde durch die WoW-Marken etwas abgeschwächt), wohingegen ich bei Spielen wie Warframe, Guild Wars, etc. die Wahl habe etwas zu bezahlen (und das auch meistens tue), aber nicht dazu verpflichtet bin.

Erzkanzler

Und ich bin immer wieder fasziniert welches Selbstverständnis Spieler heute haben. Server, Support und Weiterentwicklung finden doch nicht nur statt wenn du auch spielst. Du möchtest aber trotzdem davon profitieren.

Nach der Logik zahle ich meine Lebensversicherung nur noch im Todesfall 😉

Alastor Lakiska Lines

Verständlich, aber dann sollten Basis-Spiel und Erweiterungen kostenfrei sein. Abo-Modelle sind für mich nur dann akzeptabel, wenn ich wirklich nur das Abo bezahlen müsste und selbst da wäre es mir lieber feste Spielzeit zu kaufen. Wenn ich plötzlich keine Internetverbindung habe, der PC durchschmort oder ich einfach für länger nicht online sein kann, dann verpufft das erworbene Produkt ungenutzt.

Fain McConner

Und ich kann mir nicht vorstellen, etwas anderes als ein Abo-Modell zu akzeptieren. Umsonst gibt es nämlich nichts – und beim Abo – Modell weiß ich vorher was es kostet, und der Betreiber muss nicht versuchen, mir irgendwie wärend des Spiels das Geld aus dem Kreuz zu leiern.
Ich sehe das so: Beim Abo – Modell zahle ich um den Content spielen zu dürfen – beim ftP-Modell muss der Content so aufgebaut sein, dass ich zahle, um ihn NICHT spielen zu müssen…..
Ich habe bisher genau 0 Cent in einen Item-Shop gesteckt, und das wird auch so bleiben.

Alastor Lakiska Lines

Und warum muss man dann noch Geld für Basis-Spiel und Erweiterungen blechen? Da bezahlt man doch schon um sie spielen zu können.

Fain McConner

Warum sind Basis-Spiel und Erweiterungen inclusive? Weil DU das so bestimmst? Wie Geiz geil ist? Ich zahle gerne für gute Unterhaltung wenn das Paket stimmt. Ich habe für EQ2 vielleicht 150 € im Jahr ausgegeben, und habe nichts nebenher gespielt. Soviel zahle ich jetzt manchmal im Jahr für Single-Player-Spiele, ohne damit so lange beschäftigt zu sein.
Wen ich bedenke, dass ich damals für die kleinen Erweiterungen 5 € bis 7,50 € zahlte für viele Stunden Unterhaltung. Was kriege ich heute an Gegenwert in einem Itemshop dafür?
Wahrscheinlich kennst du Spiele gar nicht mehr ohne einen Shop – alles was du heute im Shop kaufst gehörte da zum Content, man musste es sich erspielen. Ich hatte immer genug zu tun im Spiel. Und wenn ich eine Truhe fand, konnte ich mich freuen, statt zum Shop zu rennen und einen Schlüssel dafür zu kaufen.
Wie du es auch drehst und wendest, irgendwer muss auch für ftP – Spiele bezahlen, wenn’s nicht läuft wird eben an Content und Service gespart. Zumal heute die Konkurrenz in dem Sektor reichlich vorhanden ist. Und das ist ein Problem. Spieler die umsonst spielen gibt es reichlich, aber die Zahl der Idioten die glauben sie spielen umsonst, und in Wahrheit weitaus mehr als sie je Monatsgebühren hätten in den Shop tragen und damit die anderen mitfinanzieren, die ist begrenzt.

Erzkanzler

Ein Großteil spielt auch genaus so, nur der kleine Teil der absurd viel spielt ist oftmals eben auch der Teil der sowohl am Fanatischsten als auch am Lautesten auftritt. So entsteht oft einfach ein falscher Eindruck der Spielerschaft.

Es hat einiges an Zeit ins Land gehen müssen, bis Publisher gelernt haben Spielerfeedback richtig einzuodnen. Einige haben auch heute noch starke Probleme damit. Das geht aber auch mit dem Wandel der Forenkultur einher. Früher waren Foren ein Ort des Austausches von Gleichgesinnten die der Publisher gehostet hat, heutzutage sind es kaum mehr als Selbstdarstellungsbühnen von sich sehr wichtig nehmenden Einzelidividuen. Gilt doch häufig zusätzlich noch der klassische Satz: „Zufriedene Spieler spielen, unzufriedene sind in den Foren!“ Nicht immer sinnvoll um gutes Feedback zu bekommen.

Gerd Schuhmann

Das ist auch so.

Wir merken das hier ja bei der Seite ja auch.

Wir sehen an den Zahlen und in Analyse-Programmen sehr genau: Das interessiert unsere Leser. Und das interessiert unsere Leser nicht.

Und das ist nicht das, was in Kommentaren steht und was gefordert wird.

Einfaches Beispiel: In den Kommentaren treten Leuten gerne als Experten auf, die nur absolute „high-End Super-Tipps für das jeweilige Spiel wollen – nur Experten-Tipps.“

In der Praxis sind aber die ganz einfachen Guides mit Sachen, die im Tutorial erklärt werden, erfolgreich. Also die Artikel, die angeblich kein Mensch braucht.

Genau so ist es bei Glitches und Cheats. In den Kommentaren „Um Gottes willen, wie könnt Ihr über sowas berichten.“ – Bei den Clicks Rekordzahlen.

Und bei einzelnen Spielen auch : Was schreibt Ihr über Pokémon Go, das ist doch tot? Seid Ihr bekloppt, Ihr seht doch: Kein Mensch interessiert sich für FIFA.

Bei den Clickzahlen 10.000 Leute auf dem Artikel.

Und umgekehrt: Schreibt doch mal über das Spiel, das ist toll, das interessiert alle – und bei den Clicks dann: Nein, tut es nicht.

Das ist wie die Entwickler immer sagen: Feedback ist in wichtig, wenn jemand gute Argumente hat. Die bloße Menge oder wenn Leute ihre eigenen Interesse verfolgen – da kann das wirklich irreführend sein.

Also nur weil 50 Kommentare was fordern, ist das nicht „Der Wille des Volkes.“

Erzkanzler

Leider halte ich die Entwicklung für sehr destruktiv. Früher beispielsweise habe ich diverse sehr ausführliche Guides geschrieben. Oftmals mit extrem hohen Leserzahlen, aber die selbsterklärte „Elite“ hat natürlich immer irgendwo eine falsch gesetzte Kommastelle gefunden. Irgendwann war ich es einfach Leid gegen diese destruktiven Menschen zu argumentieren. Mit dem traurigen Resultat das ich keine Guides mehr geschrieben habe. Und ich denke so ist es vielen ergangen.

Aber hat sicher auch sein Gutes, sonst wäre ich heute Youtuber und müsste um meine Rente bangen wenn mein Spiel im Jahresbericht nicht auftaucht. An diese Stelle also Grüße von meiner Mutter an die „Elite“, so ist aus mir doch was „Anständiges“ geworden 😉

Gerd Schuhmann

Man darf sich nicht so verrückt machen lassen. Das geht jedem so.

Tim Mälzer hat mal gesagt: Du hast 100 Gäste im Restaurant. 98 finden’s super, 2 schmeckt es nicht. Über wen machst dir Gedanke? Natürlich über die 2.

Komiker Louis CK hat das auch gesagt: Wenn du vor 18.000 Leuten spielst, hast Hunderte dabei, die es scheiße finden. Es ist halt so.

Von Michael Jordan gibt’s den so: 100% aller Würfe, die ich nicht genommen habe, haben keine Punkte erzielt.

Es ist zum einen ganz normal, dass man Fehler macht und dass Kritik auch berechtigt ist. Auch die absoluten Könner in ihrem jeweiligen Gebiet machen Fehler – das gehört dazu.

Wenn ich als Autor versuche, perfekt zu sein. Jeden Fehler zu finden, jede Formulierung unmissverständlich und klar hinzukriegen, jedes Detail 8-mal überprüfe, jedes etwaige Gegenargument entkräften will – Wenn ich das als Anspruch habe, geh ich dran kaputt.

Die Texte werden auch schwächer, wenn man als Autor so unsicher ist, sich gegen jede Kritik absichern möchte. Das tut den Texten überhaupt nicht gut.

Und es wird einfach nie allen gefallen, was man macht. Das muss man aushalten.

Guybrush Threepwood

Ich finde es auf jeden Fall super das er mal den Arsch in der Hose hat und das laut sagt und kann ihm da nur zustimmen.

Erzkanzler

Na ganz uneigennützig ist das ja nicht 😉

Koronus

Wieso nicht?

Erzkanzler

Negative Presse, große Schere zwischen Pros & Casual, schneller Content-Verfall!

Alles Erscheinungen die durch extensives Spiel gefördert werden und nicht im Sinne von Blizzard sind. Das es nebenbei auch „Vorteile“ für die Spieler hat, wie etwa Teilnahme am realen Leben usw. das ist toll… interessiert aber einen Publisher eher nicht.

Koronus

Ah danke.

Joseph Weller

Eine sehr schöne Aussage, wie ich finde. Da gibt es andere Titel, bei denen es sich wirklich lohnt, diese Zeit zu investiere, nämlich diese, bei denen sich auch etwas verändert ingame ^^

Crystal Gem

Rein aus Neugier, weil mir selbst keine Titel einfallen auf die deine Aussage zutrifft… Welche genau wären das? ⋋ō_ō`

Corbenian

Dieses Spiel nennt man übrigens auch „reales Leben“, das „Spiel des Lebens“ 😉 Nur da verändert man wirklich etwas „ingame“, auch für die nachrückenden „Spieler“, nachdem bei einem selbst das Licht ausgegangen ist.

doc

RL?
Die Grafik ist ganz gut, aber die Quests sind da sehr eintönig… 🙂
Immerhin Openworld

Gerd Schuhmann

Quest-Rewards sind auch ätzend. Und dieser Grind!

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