WoW: Legion – der „endlose“ Content im neuen Addon

Egal was man unternimmt, in World of Warcraft: Legion ist alles irgendwie relevant – und das für eine ganze Weile. Geniestreich oder Recycling?

Endlose Spielinhalte dank zufälligen Aufwertungen?

Während der vergangenen GamesCom hatte Slootbag die Gelegenheit, ein ziemlich langes Interview mit Ion Hazzikostas zu sprechen, einem der führenden Köpfe hinter World of Warcraft. Neben dem Dungeondesign und dem Nerfen von Interface-Addons ging es dabei auch um die Thematik des „relevanten Contents“. In Warlords of Draenor war es etwa der Fall, dass Instanzen nach dem ersten oder zweiten Besuch keinerlei Anreiz mehr geboten haben.

wow legion azsuna 1

Die Entwickler haben zwar „Pseudo-Anreize“, wie etwa Tapferkeitspunkte und Goldbelohnungen erschaffen, so wirklich lohnenswert war ein Instanzbesuch aber dennoch nicht. Durch das System der zufälligen Itemaufwertung werden (fast) alle Spielinhalte auch langfristig noch interessant bleiben und die Spieler immer mal wieder mit Upgrades für ihren Charakter versorgen. Egal on Weltquests, Dungeons, LFR-Schlachtzüge, PvP oder auch professionelleres Raids, jeder Spielhalt kann immer wieder etwas Sinnvolles hervorbringen.

Doch während sich auf der einen Seite die Spieler freuen, dass sie eine große Auswahl an Inhalten haben, bezeichnen andere das System als „Recycling“ oder behaupten, dass „Casuals nun mit Glück besser ausgerüstet sein könnten, als Profi-Raider“ – was in der Theorie auch stimmt.

Wie seht Ihr die neuen Mechaniken?

WoW Schwarzfels 3

Mein-MMO meint: Auch wir sind gerne mal pessimistisch, wenn es um die Ankündigungen von neuen Inhalten geht und vor allem die Mär von „lange relevantem“ Content hat man (nicht nur in World of Warcraft) schon viel zu oft gehört. Allerdings haben unsere Besuche in der Beta gezeigt, dass das System durchaus Potenzial hat. Gerade mit Weltquests und beliebten Instanzen lässt sich umso mehr Spaß haben, wenn man weiß, dass auch beim 20. Besuch noch etwas Schönes droppen kann.

Ob das in der Liveversion aber aufgeht oder dem Großteil der Spieler eher ein Dorn im Auge sein wird, da jetzt „jeder alles erreichen kann, selbst mit Petbattles“ (etwas überspitzt gesagt), bleibt abzuwarten.


Mehr zur kommenden Erweiterung findet Ihr auf unserer Legion-Übersichtsseite.

Quelle(n): mmo-champion.com
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Rike Tolstoi

Ich verstehe deinen Unmut sehr gut. Zumindest was das Zusammenspiel mit anderen angeht. Generell habe ich in den vergangenen 11 Jahren festgestellt, dass das Klima rauer wird (Flamer im Handelschannel gab es natürlich schon immer, aber es werden immer mehr) und immer weniger Leute den Kontakt zu anderen Spielern suchen.
Aber es gibt ja auch keine Anreize mehr, sich mit anderen zusammen zu tun, um Quests zu erledigen. Bzw. muss man sich auch nicht mehr selber darum kümmern, Leute für Dungeons und Raids zu finden. Das übernimmt heute das Gruppen-Tool.
Die, die sehr früh mit WOW angefangen haben, werden sich sicher daran erinnern, wie die Gruppensuche damals ablief. Da wurde durch die F-Liste (auf die man jeden gepackt hat, der einem iirgendwann mal über den Weg gelaufen war) gescrollt und jeder angerschrieben. Hatte man da die Gruppe noch nicht voll, dann wurde im Handelschannel gesucht. Das ging. Gut sogar! Und Gott… Ich habe die coolsten und besten Leute durch solche Aktionen kennengelernt…
Aber wie gesagt, das Spiel hat sich verändert (weiterentwickelt – wobei ich es nicht als eine Weiterentwicklung bezeichnen würde…).
Ich zum Beispiel habe WOD sein lassen, weil mir die Idee mit der Garni nicht gefallen hat. Mir gefiel der Gedanke nicht, dass jeder in seiner eigenen „Bude“ hockt und ich habe befürchtet, dass man so noch weniger das Gefühl haben wird, ein MMORPG zu spielen. Und genau so war es schließlich auch. Gruselig!

Wo ich allerdings nicht mit dir konform gehe, ist deine Kritik bezüglich des Gears. Ich weiß nicht, wieviel und wie erfolgreich dur während deiner WOW-Zeit geraidet hast, aber ich als ehemalige Hardcore-Raiderin denke schon, dass die, die progress raiden, auch besseres Gear haben sollten, als die lieben Gelegenheitsspieler. Wozu sollte man sich sonst stundenlang mit dem Raiden beschäftigen? Wo wäre da der Anreiz, außer vielleicht das Gilden-/Raidranking?

Aber viel wichtiger: Wozu braucht denn der Gelegenheitsspieler einen Itemlevel von Drölfmillionen?! Um sich gut zu fühlen?! Um sich nicht benachteiligt zu fühlen?! Um sich den Raidern gegenüber nicht unterlegen zu fühlen?!

Völliger Schwachsinn!

Zumal ich diese „Wohlfühl-Kampagne“ die Blizzard seit einigen Jahren eingeführt hat, eh total nervig finde.
Jeder bekommt alles und muss dafür so gut wie nichts tun…
Ich weiß nicht, ob ich da irgendwie falsch gestrickt bin, aber ich finde, wer erfolgreich sein will und etwas haben möchte, der soll dafür auch etwas tun müssen. Ist im wahren Leben schließlich nicht anders.
Alle, die WOW gelegentlich spielen (da zähle ich mich inzwischen auch dazu) die sollten sich damit zufrieden geben, dass es selbst für den geringsten Aufwand schon Epics gibt. Das war früher schließlich auch nicht die Regel…

Bezüglich deiner Theorie über die Skills von heutigen Progress-Raidern:
Hast du MC, BWL oder AQ40 als 60er geraidet? Sind dir die Fähigkeiten der Bosse bekannt? Die alle sind ein absoluter Witz gegen das, was die Bosse heutzutage an Movement und Aufmerksamkeit erfordern. Zumal damals 40 Leute auf einen Boss eingedroschen haben. Ob da zwei Movement-Krüppel aus den Latschen gekippt sind oder nicht, das fiel so gut wie nicht ins Gewicht.
Bei einer Gruppe von 10-25 Leuten merkst du den Unterschied allerdings schon.
Vanilla habe ich komplet ohne Addons gespielt, weil Addons einfach nicht zwingend nötig waren. Das war Blizzard-Optik pur.
Wenn ich dann aber an den Nachfolger BC denke (der meiner Meinung nach mit MH, BT und SWP die besten Raidinstanzen ever zu bieten hatte), wo selbst in Kara so mancher Raid ganz schön zu tun hatte…
Kurz: Das Niveau stieg alleine zwischen diesen beiden Addons um ein Vielfaches. Und mal ehrlich, den Spieler, der in SWP ohne DBM überlebt hat, den zeig mir bitte.
Und wenn ich an Bosse wie Sartharion mit 3 Adds denke, oder an Mimiron, Yog ohne Wächter und so manch anderen… Die Mechanik dieser Bosse lässt sich mit derer aus Classic einfach nicht vergleichen.

Und selbst mit DBM hat man immer noch genug selber zu erledigen.
Zumindest ich als Heiler habe das. Debuffs, zu den richtigen Orten bewegen oder in Bewegung bleiben, die Lebensbalken der anderen im Auge behalten und auch mich selber und und und. Was spricht also dagegen, wenn da mal eben der Bildschirm aufleuchtet und dich erinnert, dass der Boss gleich irgendwas macht, worauf du reagieren musst. Auf die Meldungen richtig reagieren und deinen Char spielen, muss man immer noch selber…

sickgaming

Das System gab es doch auch schon….. in Warlord of Draenor. Was ist jetzt daran neu?

Gorden858

In WoD konnte jedes Item nur ein Upgrade bekommen, also zum Beispiel 710 anstatt 700 zu sein. Jetzt kann ein Item mehrere bekommen mit verringerter Wahrscheinlichkeit natürlich. Mit extram viel Glück kann man also ein Item auf Heroic Raid Stufe in einem normalen Dungeon finden.

Phinphin

Du gehst davon aus, dass sich die Leute / Gruppenmitglieder schon vorher kennen. Die meisten Leute in MMORPGs lernte ich aber erst dadurch kennen, dass ich gezwungen war für bestimmte Inhalte auf die Hilfe anderer zurückzugreifen.

Ich bin bei WoW jetzt seit 2005 dabei. Und gerade anfangs, wo es wirklich viele schwierige Gruppeninhalte gab und man ohne die Hilfe anderer nicht weit kam, hatte ich die meisten Kontakte und die meisten Ingame-freunde gefunden.

Heutzutage in denen viele Gruppeninhalte entfernt, entschärft oder vereinfacht wurden, lernt man oft kaum noch Leute kennen. Man meldet sich für einen Dungeon an, wird mit irgendwelchen Unbekannten in eine Gruppe geworfen und stürmt 20-30 Minuten durch den Dungeon. Kein „Hallo“ noch sonst irgendwelche Absprachen sind nötig.

Auch Gilden wurden aufgrund automatischer Gruppensuch-Tools entwertet. Alles auf Solo umzustellen, würde hier nur als nächster Sargnagel in der Multiplayererfahrung darstellen.

Gorden858

Hoffen wir, dass durch die Betohnung von Mythic Dungeons, die ja eine Premade-Group erfordern, wieder etwas von diesem Gefühl zurück kommt. Fand das manuelle Gruppensuchtool auch wesentlich besser. Da muss man wenigstens miteinander sprechen, um eine Gruppe zu bilden. Und die LFR-Raids dürften meiner Meinung nach auch ruhig erst freigeschaltet werden, wenn das nächste Raidtier da ist. Dann sind die Leute wenigstens wieder motiviert Gilden zu bilden.

Gorden858

Das Problem ist doch einfach, dass es einfach nicht funktioniert. Klar kann man Bosse aus Raids inzwischen für 10 – 25 Spieler skalieren. Die haben dann einfach mehr leben, es gibt mehr Adds und Debuffs o.ä. treffen mehr Spieler. Aber das kann man ja nicht beliebig bis auf einen Spieler runter weiterführen. Dann müsste man ja das gesamte System der Holy-Trinity entfernen und jeder einzelne Spieler egal welcher Klasse müsste gleichzeitg sämtliche Angriffe aller Gegner alleine aushalten, gegenheilen und gleichzeitg selbst Schaden verteilen können. Zusätzlich bräuchte jede Klasse Fähigkeiten um Zauber zu unterbrechen und alle Arten von Debuffs zu entfernen. Außerdem müssten natürlich sämtliche Bossmechaniken entfernt werden, bei denen:
– Ein Spieler einen anderen befreien muss
– Spieler sich zusammenstellen oder voneinander entfernen müssen
– Mehrere Spieler gleichzeitg mit dem Boss, Adds oder Gegenständen an unterschiedlichen Orten interagieren müssen

Alternativ kann man diese ganzen Mechaniken aber natürlich auch entfernen oder soweit trivialisieren, dass man sie ignorieren kann. Dann würden Dungeons für einzelne Spieler immer so aussehen, dass sämtliche Bosse so wenig Schaden machen, dass man keine Heilung benötigt und man würde ihn langsam runterhauen, während man ab und zu mal eine noch verbliebenen Fähigkeit ausweicht. Und selbst dann würde das nur für DDs, nicht aber für Tanks oder Heiler funktionieren.

Ich bin ja durchaus der Meinung, dass ein perfektes MMO zu jeder Zeit für jeden Spieler interessante Inhalte bieten sollte, egal, ob er jetzt PVE oder PVP, Single oder Groupcontent 30 Minuten oder 6 Stunden machen möchte. Ich spiele selber auch mal ohne allzu große Herausforderung, alleine und nur mal eben zwischen durch und kann es nicht hören, wenn selbst deklarierte Pros sagen, „wenn du nicht jeden Abend min. 3 Stunden online sein kannst, dann ist ein MMO einfach nichts für dich“. Aber wenn man wirklich immer nur alleine spielen will und trotzdem erwartet, dass man dauerhaft zwischen Inhaltspatches permanent interessanten Content geboten bekommt, dann sage auch ich, dass man im falschen Spiel ist. Abgesehen davon frage ich mich, wozu man dann überhaupt bessere Ausrüstung haben will.

The Nevermind

Das perfekte MMO sieht glaub jeder ein wenig anders. Doch ich unterstütze die Ausssage dass es immer etwas zu tun geben muss, die Welt quasi lebt. Ich finde auch Solospieler sollte Content haben den Sie spielen können. Doch ein MMO ohne Gruppeninhalte spielen zu müssen ist eine falsche Erwartungshaltung. Das ist wie als würde ich sagen ich kauf mir ein CoD und spiel es durch ohne einmal zu schießen.
WoW ist mit einer der Musterbeispiele was passiert wenn man sich zu weit vom Ursprungsgedanken eines MMOs entfernt. Viele Änderungen die gerade die Solospieler abholen sollten wie z.B. das LFG ist, so wie es umgesetzt ist, ein falscher Weg für ein MMO. Das hat man auch an den Spielerzahlen gemerkt.

terratex 90

Addons wie in deinem beispiel werden ab 7.1 verboten 🙂
Ne anständige 5er gruppe ist auch leichter zu finden als ne 10er gruppe
Kannst ja mal reinschauen mit legion

Phinphin

Wenn man den Raidfinder ignoriert und nicht gerade hochgerüstet in Dungeons geht, dann findet man durchaus Gruppenspiel. Habe bisher jedenfalls noch keinen Tank gesehen, der am Boss steht und den Heilern sagt, dass sie ruhig Kaffeetrinken gehen können.

Grundsätzlich ist nichts dabei, wenn Solospieler die gleichen Belohnungen erhalten, wie Gruppenspielern. Wenn sich Gruppenspieler aufgrund des Balancings allerdings den Hintern aufreißen müssen, während der Solospieler die Belohnungen ohne große Mühe hinterhergeworfen bekommt, dann werden viele Gruppenspieler – gerade auch die, die nicht mit Freunden in einer Stammgruppe sind – den Hut an den Nagel hängen und fortan nur noch Solo spielen, da das Risk vs. Reward Verhältnis zugunsten der Solospieler ausgehen wird.

Ein MMO, welches Gruppenspiel indirekt bestraft, halte ich für relativ sinnfrei. Ein MMO soll den Leuten Anreize geben, sich mit anderen zusammenzuschließen, mit ihnen zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Und sie nicht zusätzlich zu belasten.
Aber ich kenne die Community von WoW und weiß wie unverschämt und nervtötend sich viele Spieler dort verhalten. Deswegen kann ich den Wunsch nicht mehr so auf Gruppen angewiesen zu sein, gut nachvollziehen.

terratex 90

Endlich mal anständiger 5er content, ich freu mich drauf

Damian

Sehe ich absolut genauso. Die einen mögen halt in Gruppen spielen, die anderen eben nicht. Mir erklärt sich nicht, warum die Gruppenspieler sowas wie einen kontinuierlichen Fortschritt erleben und die Solospieler eben nicht.

Ich kann verstehen, dass man sagt, eine Gruppe zu koordnieren ist anspruchsvoller und herausfordender, aber genau diese Herausforderung suchen doch die Gruppenspieler immer.

Es könnte für den Solospieler ja auch besondere Auflagen geben, die den Weg zum Ziel (besseres Gear) verlängern.
Am Ende sollte es aber keine Rolle spielen, wie ich ans Ziel komme.
Ich zahle als hauptsächlicher Solospieler ja nicht weniger Abogebühren als Gruppenspieler…

The Nevermind

Hier müssen wir uns halt wieder die Kernfrage stellen, dass sich auch bei No Mans Sky viele fragen mussten: „Möchte ich diese Art von Spiel spielen?“ Ein Massiv Multiplayer im vollen Umfang Solo spielen ist genauso als würde ich in Tetris Shooter Elemente erwarten. Wenn ich ein MMO spiele muss ich damit leben dass es gewisse Dinge im Spiel gibt die nur für das Kollektiv, die Gruppe/Raid/Gilde, zugänglich ist. Wenn ich mich damit abfinde dass ich das Spiel nicht vollständig nutzen kann wenn ich alleine bin ist das ok. Aber das Spiel sollte nicht wegen den Spielern anfangen sich dorthin zu entwickeln. Wenn ich keine Geduld hab für ein Strategiespiel like Starcraft, dann mach ja auch nicht dass Spiel dafür verantwortlich, dass ich es nicht genießen kann. Entweder ich pass mich dem Spiel an oder ich lass es. Selbst ein Spiel wie GW2 dass sehr viele Solo Elemente hat wie z.B. die lebendige Geschichte hat Raids und Instanzen die nur als Gruppe zu bewältigen sind.

Damian

Ich habe es nun schon öfter geschrieben, MMO bedeutet bloß, dass ich die OPTION habe, mit anderen zu spielen, eine Zwangsläufigkeit kann man daraus nicht ableiten… Das ist ja das tolle an einem sich kontinuierlich weiterentwickelnden Game wie ein MMO, es gibt die Möglichkeit der Interaktion auf vielen Ebenen.

Ich mag zum Beispiel Events (wie das derzeitige zu Legion), wo sich Spieler ganz ungezwungen punktuell zusammentun, um für eine kurze Zeit gemeinsam Aufgaben zu lösen. Ich mag auch die lebendige und dynamische Wirtschaft oder einfach nur die Lebendigkeit, die durch die Anwesenheit anderer Spieler entsteht (HdRo und die Konzerte von Mitspielern waren genial!).

All das bedeutet nicht, dass es im Endgame nur noch Content für Gruppen gibt (für mich eines DER Hauptprobleme an WoD) und man sich gezwungen sieht, sich den Regeln des Gruppenspiels zu unterwerfen („GoGoGo!“ etc.)…

Gorden858

Ich habe da auch kein Problem mit, wenn du das Spiel so spielen willst. Habe selber zeitweise so gespielt (anLegion will ich wieder etwas progressorientierter rangehen). Für solche Spieler soll es auch gerne Content geben. Ich wollte nur sagen, dass das Dungeonsystem, so wie es jetzt ausgelegt ist, sich nicht einfach für Einzelgänger runterskalieren lässt.

Aber mit Glück entwickelt sich ja das World-Quest-System in diese Richtung. Viele Sachen kann man alleine machen und treiben einen in die Welt. Es gibt aber auch immer wieder Gruppeninhalte und da alle immer die gleichen Quests aktiv haben und Mobs von mehreren Spielern getaggt werden können, könnte es genau zu solch einer dynamischen Gruppenbildung führen. Fände ich auch toll. War großer Fan von den Open Quests bei Warhammer oder den Eventsketten von GuildWars. Die Welt von WoW kann mehr Dynamik gut gebrauchen.

The Nevermind

Einer der größten Fehler ist mitunter die Vereinheitlichung der Buffs und Auren. Früher war einem auch immer bewusst welche Klasse den meisten Schaden macht. Aber man hat von einer Klasse, die zwar weniger Schaden macht, den Buff gebraucht weil dadurch die gesamte Gruppe stärker geworden ist. Den Unterschied merkt man recht deutlich: Früher hat man gesagt „Suche Retri Pala und Ele shami“ und heute sucht man „Suche DD mit DMG over 9000!!!“.

Gorden858

Ja, die Rolle hatte ich auch zeitweise inne und ich kann dir sagen, dass das keinen Spaß macht, wenn du genau weißt, dass es eigentlich egal ist was du machst, da du sowieso nur dabei bist, um irgendeinen Buff zu liefern… Und als Magier hat man sich dadurch auch nicht mehr gefühlt, dass da bei den Kollegen ein bestimmtes Icon in der Buffleiste aufgetaucht ist.

Damian

Mich nervt es, dass Pro-Raider auf andere Spieler immer so stark herabschauen. Es ist doch super, wenn jede Spielform die Möglichkeit bringt, Fortschritt zu erleben. Ich wäre tatsächlich für ein noch stärkeren Angleich, so dass z.B. Inis und Raids komplett nach der Anzahl der Spieler skalieren, so dass man Inis z.B. auch alleine machen oder mit 10 Leuten machen kann. Ganz nach Geschmack.

Ich spiele zum Beispiel sehr ungern in Gruppen, weil ich mir nicht gerne mein Tempo vorschreiben lasse, wie ich neue Gegenden und Situationen angehe, für andere geht es nicht ohne Gruppenspiel. Beides hat seinen Stellenwert, beide Gruppen zahlen Abo-Gebühren, beide Gruppen haben Inhalte verdient.

Für mich sollte auch der Loot komplett unabhängig von der Art des Erwerbs auf einem Niveau sein. Die Gruppenspieler bekommen ihn halt in ihrem geliebten Gruppenspiel und die Solospieler eben anders…

Phinphin

Dungeons alleine zu bestreiten, stell ich mir sehr schwierig vor. Wie soll das dann in Bosskämpfen aussehen? Du müsstest dann ja Heiler, Tank und DD in einer Person sein. Also einfach am Boss stehen bleiben und 5 Minuten ohne große Taktik draufschlagen. Bei Trashgruppen natürlich dann genau das gleiche Problem. Da gibts dann starke Balancing Probleme. Und natürlich die Gefahr, dass das Gruppenspiel zusammenbricht, weil man dann Solo sehr viel effektiver an Ausrüstung kommt.

Damian

Also ich mag es total gerne in aller Ruhe solo durch alte Inis und Raids zu wandern und tatsächlich auch mal einen Blick für Details zu haben und nicht nur „GoGoGo“ zu hören…

Phinphin

Kann ich verstehen. Gerade auch, wenn eine Menge an Story dabei transportiert wird. Aber ich kanns mir schwer vorstellen, obs spielerisch soviel Sinn macht, die bisherigen Dungeons zu skalieren, anstatt einfach spezielle Solo-Dungeons zu entwickeln.

Gorden858

Dann ist es immer gut, wenn man selbst die Geschwindigkeit beeinflussen kann. Hab es auch schon häufiger gehabt, dass die Gruppe schon weiter gepullt hat, während ich mir noch das Cinematic angeschaut habe. Sind dann halt draufgegangen, wenn ich der Heiler war…

Caldrus82

Die sogenannten „Pros“ oder „Pro-Raider“ werden immer und in jedem System besser ausgerüstet sein als der „casual“. Dafür gibt es 2 einfache Gründe. 1.) Der Pro-Spieler hat meist wesentlich mehr Zeit zu spielen, somit hat er bei mehreren items die Chance auf Aufwertung als der casual. 2.) Der Pro-Spieler wird durch den höheren Schwierigkeitsgrad der Raids die er angehen kann immer ein wesentlich höheres Durchschnitts-Itemlevel haben als der casual. Zudem als eventuellen dritten Punkt, wird er durch seine mehr investierte Zeit immer einen Vorteil bei den Artefaktwaffen haben, vorallen in der Progressphase. (später wird jeder Spieler mehrere Artefaktwaffen auf max.-Level haben denke ich)
Ich finde das neue System sehr ansprechend, da man wie oben von Cortyn schon angemerkt auch nach dem drölfzigsten Dungeonrun noch was nettes abstauben kann. Auch das man sich in den mythischen Instanzen ein Handicap verpassen kann ist super.

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