Nicht alles in World of Warcraft ist selbsterklärend. Gerade manche Objekte in der Hauptstadt haben eine lange Story – die heute kaum noch wer kennt.
World of Warcraft existiert seit über 20 Jahren und wer jetzt in die Spielwelt eintaucht, wird nicht alles auf Anhieb verstehen können. Die Welt hat sich häufig verändert und manch ein Denkmal oder Objekt in der Umgebung kann Verwirrung auslösen. Da braucht es manchmal die Hilfe von Veteranen, um vermeintlich offensichtliche Dinge erklären zu können.
Um welches Objekt geht es? Im Subreddit von WoW fragte thilkerbaumer, was es denn mit dem großen, rot-braunen Objekt in Sturmwind auf sich hat, das da am See ausgestellt wird. Die Frage hatte er von einem Arbeitskollegen gestellt bekommen, der nach vielen Jahren mal wieder ins Spiel geschaut hatte. Der Thread-Ersteller wusste die Antwort allerdings selbst nicht und wurde auch in der Wiki des Spiels nicht fündig. Doch zum Glück gibt es Veteranen, die das erklären konnten:
Der Spieler cerin616 erklärte kurz und knapp:
„Das ist ein Kiefer-Fragment von Todesschwinge. Wir haben ihn in Drachenseele am Ende von Cataclysm besiegt.“
Dass man Teile von Drachen ausstellt, hat in World of Warcraft übrigens lange Tradition. Schon die Köpfe von Onyxia und Nefarian wurden damals in Sturmwind ausgestellt. Da ist es wenig verwunderlich, dass auch einem Teil von Todesschwinge die gleiche „Ehre“ zuteil wird.
Kann man das auch im Spiel erfahren? Ja, die Informationen gibt es noch alle. So kann man noch heute einfach in den Raid „Drachenseele“ spazieren und Todesschwinge umhauen, um genau dieses Fragment von Todesschwinges Kiefer zu finden – denn da liegt die Beute drin, die es nach dem Bosskampf gibt.
Alternativ könnte man sich auch einfach dem Kiefer-Fragment in Sturmwind nähern und die Augen offenhalten. Denn unter dem Fragment steht Chromie (eine ihrer vielen Versionen) und verrät ebenfalls, worum es sich bei dem Fragment handelt. Allerdings ist die Gnomin im Vergleich zu dem Gegenstand extrem klein, sodass man sie schonmal übersehen kann.
- „Ich fand das immer lustig, wenn du als Dracthyr anfängst, dann erklärt Ebonhorn dir die aktuelle Lage vor dem Kopf ihres „Vaters“.“ – robcraftdocta
- „DAMALS ZU MEINER ZEIT, DA HAT TODESSCHWINGE UNS AUF DEM SCHULWEG IN ULDUM AUS DEM HIMMEL HERAUS ERMORDET. HIN- UND RÜCKWEG.“ – bryroo
- „WoW-Spieler wissen nicht, wer Todesschwinge ist. Fühlt ihr euch schon alt?“ – HeroicYogurt
Es ist aber auch wenig verwunderlich, dass viele der jüngeren Spielerinnen und Spieler die ganzen alten Dinge in World of Warcraft gar nicht mehr kennen. Immerhin haben sich im Laufe der Jahrzehnte viele Geheimnisse angesammelt, die mit der aktuellen Story nur noch wenig zu tun haben. Falls ihr auf Geheimnisse in WoW steht, haben wir euch hier ganz viele davon vorgestellt.
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In diesem Bericht gibt es ein paar Fehler:
Onyxia und Nefarian wurden von der Horde besiegt, und ihre Köpfe wurden in Orgrimmar ausgestellt.
Ich weis das denn ich war dabei.
Ich habe zwar keine Ahnung, was ihr da in Sturmwind aufgehängt habt, aber Todesschwinge geht ebenfalls auf unser Konto. Ich würde an eurer Stelle mal prüfen, ob das vielleicht ein Stück Katze ist, das da hängt oder ein alter Döner.
Aber eines ist sicher: Drache ist das ganz bestimmt nicht.
FOR THE HORDE !
World First bei Todesschwinge war KIN Raiders und die sind eine Allianz Gilde 😉
Nefarian war übrigens auch eine Allianz Gilde, kannst du alles uf Method.gg nachlesen.
Du warst dann wohl doch nicht ganz so sehr dabei wie du gesagt hast 😉
Ja ja schreiben kann man alles. Die Allianz ist ein Haufen Großmäuler vielleicht habt ihr ne Eidechse gekillt aber sicher kein Drache…
Drachen sind grösser als Hunde nur so als Tip
Klassischer Horde Spieler, kann nicht lesen.
… Du weißt schon, dass man damals sowohl bei der Horde und der Allianz die Köpfe der Drachen aufhängen konnte, ja?
Es ist wahr, dass das später in “Chronicles” dann als Erfolge der Horde verbucht wurde, aber die Spielmechanik war ja das Aufhängen der Köpfe in beiden Hauptstädten.
Falls das Ironie sein sollte, würde ich dich doch bitten, so etwas wie “In diesem Bericht gibt es ein paar Fehler” künftig aus Kommentaren zu lassen, weil das doch einen komischen Eindruck erweckt, wenn es nicht um tatsächliche, inhaltliche Fehler geht (in dem Fall kann man das natürlich gerne anmerken :)).
Humor ist nicht so deins 😉