So stark der auf Dämonen fokussierte Hexenmeister im PvP vom klassischen WoW auch war, so selten kam er in den Dungeons und Raids zum Einsatz. Das ändert sich mit Forever.
Beim Leveln und in PvP-Situationen in der offenen Welt gab und gibt es im klassischen WoW kaum eine stärkere Klasse als den Dämonologie-Hexenmeister. Das bleibt in Forever so, wie das Community-Duell-Event ganz frisch eindrucksvoll gezeigt hat. Im PvE kämpfte der überlebensstarke Hexer jedoch mit schwachen Schadenswerten und Dämonen, die offensiv quasi keine Rolle spielten.
Dazu kam die grundsätzliche Herausforderung im Raid-Bereich, nur eine gewisse Zahl Schwächungseffekte auf einen Feind wirken zu können. Hexenmeister mussten ihren zugewiesenen Fluch aktiv halten, durften sonst aber kaum ihre Schaden-über-Zeit-Effekte aktivieren. Andere Debuffs waren einfach wichtiger.
In Forever ist all das anders, da Blizzard die Buff- und Debuff-Obergrenzen öffnet und viel Liebe in den Dämonologie-Baum steckt, um die Identität der Spezialisierung besser herauszuarbeiten. Eure Dämonen mutieren zu mächtigen Begleitern, die dank Talenten wie „Dämonisches Brandmal“ sowie einer besseren Skalierung signifikanten Schaden verursachen.
Zudem können Hexenmeister durch „Dämonischer Pakt“ einen Dämonen für einen starken Buff opfern, nur um dann einen anderen Begleiter zu beschwören und seine Vorteile im Kampf einzusetzen. Laut den ersten DpS-Simulationen auf Seiten wie mythicsim.com reicht das für einen starken Platz im A-Tier, deutlich vor den anderen Hexer-Spezialisierungen.
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