In einer Gruppe zu spielen, das wird in WoW: Forever noch lohnenswerter. Eine kleine Änderung macht es viel fairer.
World of Warcraft Forever soll, verglichen mit dem modernen WoW, eine deutlich sozialerer Erfahrung in der offenen Welt werden. Anstatt die meisten Quests solo zu erledigen, soll man öfter mal eine Gruppe gründen – so kann man sich keine Mobs „wegnehmen“ und arbeitet gleichzeitig gemeinsam an einem Ziel. Doch eine Sache war dabei immer sehr ärgerlich – ein Detail, das mit Forever geändert wird.
Was war das Problem mit Quests? Je nach Art der Quest konnte das Spielen in der Gruppe sich nachteilig auswirken. Denn bei Sammel-Quests, bei denen Drops von Feinden gesammelt werden mussten, gibt es diese nur individuell pro Charakter. Hinzu kam ein gewisser Zufallsfaktor. So konnte es sein, dass ein Spieler nach 10 besiegen Feinden bereits 5 Quest-Drops erhalten hat und eine andere Person noch gar keine.
Das führte zu mehreren Problemen: Zum einen war es so oft ineffizienter in der Gruppe zu spielen, zum anderen fühlte es sich mies an, die anderen Mitstreiter noch „aufzuhalten“, während der Rest bereits fertig ist.
Quest-Items werden fairer verteilt in WoW Forever
Wie hat Blizzard das gelöst? Über X erklärte der Entwickler Josh Greenfield, auch bekannt als „Aggrend“, dass man eine Verbesserung in WoW Forever eingeführt hat. Er schrieb:
Im Interesse unseres „pro-sozialen Ansatzes“ haben wir im Geheimen ein bisschen an den Quests gearbeitet, um Gegenstände in etwas erwartbarer „Reihum“-Reihenfolge zu vergeben, wenn du in einer Gruppe spielst.
Es gibt kaum etwas Nervigeres, als eine Million Furbolgs zu besiegen und einer in der Gruppe hat schon 8/10 Furbolg-Hintern und der andere hat nur 1/10. In WoW: Forever haben wir etwas eingebaut, das dafür sorgt, dass alle in der Gruppe etwas konsistenter Items bekommen. […]
Ein bisschen Grind für diese Quest-Drops ist Teil der Vanilla-Magie, die wir beibehalten wollen, aber wir können kleine Dinge ändern, damit es sich natürlicher anfühlt und es sich lohnt, einer Gruppe beizutreten, während wir das ursprüngliche Design beibehalten. Das ist unser Ziel.
Oder kurz gesagt: Wenn ihr in einer Gruppe spielt, werden Quest-Drops gleichmäßiger auf alle aufgeteilt, sodass ihr ungefähr zum gleichen Zeitpunkt fertig seid. Frust soll so vermieden werden und das Spielen in einer Gruppe immer „korrekt“ sein.
Was haltet ihr von dieser Änderung? Eine gute Sache, dass Questen in der Gruppe ein wenig gleichmäßiger abläuft und fairer wird? Oder fandet ihr den Zufallsfaktor bei Quest-Gegenständen genau richtig? Lasst es uns doch in den Kommentaren wissen.
Eine andere „Neuerung“ hat sich ein Spieler selbst ausgedacht: Ein Addon, das nervige, große Streamer und deren Anhänger einfach ausblendet.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!

Kommentare