WoW stellt klar: Das passiert mit Erster Hilfe in BfA

In World of Warcraft hat die Erste Hilfe ausgedient. Was genau mit den Rezepten passiert, hat Blizzard nun verraten.

Mit Battle for Azeroth wird es in World of Warcraft eine Vielzahl an Änderungen geben, vor allem in Bezug auf die verschiedenen Berufe. So werden Rezepte der Hauptberufe in unterschiedliche Kategorien eingeteilt, jeweils nach Addon sortiert.

Ein Nebenberuf wird allerdings komplett gestrichen: die Erste Hilfe.

WoW First Aid Trainer

Die Erste Hilfe hatte in World of Warcraft eine lange Tradition. In Classic, The Burning Crusade und zu Teilen auch noch in Wrath of the Lich King konnten die Spieler sich selbst heilen, wenn sie ansonsten über keine Heilfähigkeiten verfügten. In einigen Kämpfe, wie etwa gegen Illidan Sturmgrimm im schwarzen Tempel, setzten Gilden sogar voraus, dass jeder den Beruf erlernt hatte, um Flächenschaden besser abfangen zu können.

In den darauffolgenden Addons verlor die Erste Hilfe immer mehr an Bedeutung und heute nutzt sie kaum noch jemand. Die Heilung ist zu gering, die zusätzlichen Effekte (wie Gift- oder Blutungsreinigung) zu unbedeutend.

Deswegen zieht Blizzard die Reißleine und entfernt den Nebenberuf komplett aus dem Spiel.

Alchemie und Schneiderei übernehmen die Erste Hilfe

Allerdings verschwinden die Rezepte nicht vollends. Blizzard erklärte nun, was mit den alten Rezepten passiert.

  • Sämtliche Verbände stehen mit Patch 8.0 den Schneidern zur Verfügung, die ohnehin mit Stoffen arbeiten.
  • Andere Objekte, wie etwa Gegengifte, werde künftig von Alchemisten hergestellt.
wow-legion-alchemy

Die Rezepte müssen von den Spielern mit den entsprechenden Berufen (Alchemie und Schneiderei) erst neu gelernt werden. Die Kosten werden aber wohl nicht hoch sein, da es sich um niedrigstufige Rezepte handelt.

Ob Verbände und Gegengifte aber noch eine relevante Bedeutung haben werden, bleibt abzuwarten.

Was haltet ihr vom Wegfall der Ersten Hilfe in WoW? Habt ihr den Beruf noch regelmäßig benutzt? Oder ist der Nebenberuf nutzlos und kann demnach weg?


Was sich mit Battle for Azeroth sonst noch so ändert haben wir in unserer großen Übersicht verraten.

Autor(in)
Quelle(n): buffed.dewowhead.com
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Damian
Damian
1 Jahr zuvor

Das Problem von WoW ist, dass die Entwickler nur die Einbahn-Straße Raids und Inis als Endgame-Content sehen und sich wirklich alles diesem Ziel unterordnet, dabei gibt es immer weniger Spieler, die noch Lust auf die ständigen sich wiederholenden Raids und Inis haben.
Sie scheinen mir zu wenig in die Breite zu denken. In WoW fehlt der Individualismus.
Dabei wären gerade die Berufe ein großartige Möglichkeit fern der Raid- und Ini-Wiederholungen lohnenden und interessanten Content zu erzeugen.
Ich mag z.B. das Crafting in ESO oder HdRO, wo man sich BiS-Gear selber herstellen kann und deshalb nicht in Inis oder Raids muss.
An Legion fand ich total ätzend, dass man für bestimmte Handwerks-Zutaten in Inis musste. Die lagen irgendwo herum und man musste sie suchen, während die Gruppe schon längst an einem vorbei gerannt war (typisches Problem der sich ständig wiederholenden Inis, weil eigentlich alle davon gelangweilt sind!!) und im Kampf mit dem nächsten Boss war. Viele dieser Quests blieben bei mir unerledigt, weil die Gruppen nie Zeit und Lust hatten, darauf zu warten, dass man die Zutat für die Quests findet…

A Guest
A Guest
1 Jahr zuvor

Ja, ein crafting wie in eso würde in WoW bestimmt auch funktionieren und das Spiel mMn nochmal um einiges verbessern.
Ich bin mir auch sicher, dass das wow team das hinbekommen würde.
Bleibt die Frage, warum sie es nicht tun.
Würde außerdem alles gear wie in eso skalieren, hätte wow auf einen schlag so extrem viel content

Domenik Heimes
Domenik Heimes
1 Jahr zuvor

Ich habe hier jetzt oft glesen das sie sämtliche Berufe entfernen könnten. Zur mometanen Situation würde ich da sogar zustimmen. So traurig das ist :(.

Blizzard hat die Berufe seit langer Zeit verkommen lassen. Früher hat man sie noch gebraucht für Widerstandseq oder Tränke für Starke waffen zu bauen die Raid Stand hatten. Heute sind sie nur noch eine lässtige last. Was ich persönlich sehr Schade finde. Denn ein guter gepflegter Beruf war im warsten sinne GOLD wert. Aber mir geht es jetzt nicht perse um Gold sonder auch um das Spielerische. Man hatte ein neben Ziel was früher sogar sehr wichtig war wegen besagten Widerständen oder AntiGifttränken etc pp. Das sollte sich Blizzard vielleicht mal überlegen wieder einzuführen.

Bosse wo man sich wirklich noch drauf vorbereiten muss mit Gegenständen durch Berufe.

René Marx
René Marx
1 Jahr zuvor

„Das Wegfallen der Ersten-Hilfe ist nur ein weiteres Beispiel für WoWs trend zur Anbiederung und dem Nachjagen nach Causual Spielern, die mit einem RPG nicht mehr viel anfangen können und immer neue und zügig zu erarbeitende Belohnungen brauchen.“

Das klingt jetzt sehr hat, trifft aber Blizzards Umgang mit vielen Aspekten des Spiels sehr gut. Nicht nur der Einstieg ins Spiel wird neuen und Gelegenheits-Spielern sehr einfach gemacht, sondern auch mittlerer bis hochrangiger Content wird sehr einfach zugänglich gemacht.
Anstatt das Spiel wieder so zu machen und die Funktionen auszubauen, dass Erste-Hilfe wieder für schlecht ausgerüstete Heroic und Mytisch Runs gebraucht wird, wird es heraus genommen.
Man kann ja (vorsicht extrem überspitzt und auf alle Berufe und andere Aspekte des Spiels auch ausgelegt) die Candy-Crush und ClashofClans verwöhnte Fraktion der Spieler, nicht zum Farmen zwingen oder verlangen, das 3 Wochen nach Release eines Raids die Version nicht auch von jedem geschafft wird.

TestP
TestP
1 Jahr zuvor

„Man kann ja (vorsicht extrem überspitzt und auf alle Berufe und andere
Aspekte des Spiels auch ausgelegt) die Candy-Crush und ClashofClans
verwöhnte Fraktion der Spieler, nicht zum Farmen zwingen oder verlangen,
das 3 Wochen nach Release eines Raids die Version nicht auch von jedem
geschafft wird.“

Aber genau das ist das Problem in was sich Blizzard mit WoW reinmanövriert hat. Sie versuchen mit Browser-Spielen zu konkurrieren. Nur schaffen sie es nicht denn Browser-Spiele sind:

a. noch mehr casual als WoW jemals sein kann und
b. kostenlos

Dagegen kommen sie nicht an. Und IMHO sollten sie es auch nicht versuchen.

Und das merkt man auch an den Spielerzahlen. Dalaran und die Welt wirkt nur noch so voll weil man da zig Server verbunden hat.

MfG

Cortyn
Cortyn
1 Jahr zuvor

„Das Wegfallen der Ersten-Hilfe ist nur ein weiteres Beispiel für WoWs
trend zur Anbiederung und dem Nachjagen nach Causual Spielern, die mit
einem RPG nicht mehr viel anfangen können und immer neue und zügig zu
erarbeitende Belohnungen brauchen.“

Keine Ahnung woher das Zitat stammt – aber die Erste Hilfe war nun wirklich nichts, was „schwer zu erarbeiten“ gewesen wäre. Da geht man einmal ins Auktionshaus, kauft sich einen großen Batzen Stoffe und dann hat man den Beruf auf Maximum.

Erste Hilfe war auch damals nicht schwer zu leveln. Ich glaube das Härteste war eine Quest in Theramore (Allianz) und Arathi (Horde), bei dem man ein paar NPCs mit Verbänden heilen musste – und die war schon nicht schwierig. Sonst war Erste Hilfe schon immer „Kauf dir alle Stoffe und ab gehts.“

Ob man den Beruf nicht wieder hätte sinnvoll machen können, das ist natürlich eine andere Diskussion.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Ich denke die Erste Hilfe war absichtlich simpel, grad um dem Wort Hilfe auch gerecht zu werden, das kann man dem Handwerk schlecht jetzt negativ anlasten. Sicher kann man sagen war nur eine Kleinigkeit und wozu brauch ichs, also weg damit. Aber wenns im Raid Vorraussetzung wäre kann man schauen, ah du bist gestorben, hast du Verband benutzt ..usw. Das man natürlich einen Verband braucht der an die aktuellen HP angepasst ist ist natürlich klar, aber das ist ja schon ein Versäumnis von Blizzard.

TestP
TestP
1 Jahr zuvor

Die könnten alle Berufe komplett entfernen. So nutzlos wie sie noch sind.

MfG

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Sehe ich auch so. Am Ende braucht man nur BuffFood, Flask,Tränke, Steinchen und VZ, das wars.
Und selbst die kann man entfernen.

Nargohl
Nargohl
1 Jahr zuvor

Zustimm!

Mandrake
Mandrake
1 Jahr zuvor

Erste Hilfe kommt also in den Schneider rein…ok…weil die mit Stoffen zu tun haben.
Dann müsste der Kürschner auch gleichzeitig Koch sein weil er mt Tieren zu tun hat.

Gute Logik Blizzard….as always….

Cortyn
Cortyn
1 Jahr zuvor

Soweit ich weiß erhalten Kürschner tatsächlich mehr Fleisch von Tieren.

eMyU
eMyU
1 Jahr zuvor

Genau genommen können Kürschner in Legion Fleisch erhalten beim Häuten von Tieren.

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