WoW: Das Ziel ist mehr „Evergreen“-Content – was bedeutet das?

Kein Content kann ewig interessant bleiben. Oder doch? World of Warcraft will mehr „Evergreen“-Inhalte ins Spiel bringen.

Wenn es eine frische Erweiterung für World of Warcraft gibt, dann lockt meist jede Menge neuer Content. Seien das neue Spielsysteme wie Weltquests, neue Währungen oder Dungeons und Raids – für die meisten Spieler ist etwas dabei. Doch viele Inhalte verlieren gleich wieder an Relevanz, wenn das nächste Addon erscheint. Einige werden sogar noch mit den nächsten Content-Patch obsolet.

WoW Chromie Artwork

Gamespot hat ein Interview mit Paul Kubit geführt, dem Senior Game Designer von World of Warcraft. Dabei ging es unter anderem genau um das Thema und um Ideen, wie dieser „Content-Verfall“ bekämpft werden kann.

Mit Patch 7.2.5 hat Blizzard einen neuen Fokus auf „Evergreen“-Content gelegt. Also verschiedene Spielelemente, die nicht nur in den kommenden Wochen gespielt werden können, sondern über einen endlosen Zeitraum relevant und spaßig bleiben.

„Vermutlich wird in 2 Erweiterungen kaum noch jemand die Kampagne um die Legionsrichter spielen, aber man wird noch immer in der Lage sein, das Chromie-Szenario und die ganzen Mikro-Feiertage zu absolvieren!“

Generell seien die „kleinen“ Patches aber – neben Klassenänderungen – die perfekte Gelegenheit, um solche Art von Content ins Spiel zu bringen.

„Das ist auch eines unserer Prinzipien hinter den x.5-Patches. Wir wollen Content schaffen, den wir „Evergreen“ nennen. Dinge die man zu jeder Zeit auch in kommenden Erweiterungen spielen kann. (…)

WoW Hippogryphenschluepfen

Solche Dinge helfen. Anstatt die Länge des Spiels zu erweitern, wollen wir die Breite etwas besser ausgestalten und den Spielern mehr Dinge geben, die sie tun können. Das ist eine andere Art des Story-Tellings. Es fühlt sich zufälliger an, als könne man mehr erforschen. Solche Dinge machen die Welt von Azeroth größer.“

Schon in der Vergangenheit hat Blizzard neue Konzepte eingeführt, die Evergreen-Content erzeugen. Das Bekannteste davon ist wohl die Zeitwanderung, mit der Dungeons (und neuerdings auch Raids) selbst mehrere Addons danach noch relevant bleiben, weil man sie im Zuge der Zeitwanderungsevents noch aufsuchen kann und passende Beute erhält.

Wünscht Ihr Euch mehr „Evergreen“-Content? Oder sollte sich Blizzard lieber auf Dinge konzentrieren, die nur während einer Erweiterung aktiv sind, damit man sagen kann, dass man „dabei gewesen war“?


Wir wollten von Euch wissen, wen Ihr als Gegner der nächsten WoW-Erweiterung wollt – stimmt jetzt noch mit ab!

Quelle(n): gamespot.com
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Ectheltawar

Ich wiederhole mich bei dem Thema Langzeit-Content immer gerne, ich würde mir wünschen das Blizzard endlich eine Levelskalierung einführt, welche sich über das gesamte Spiel erstreckt. Mit Legion haben sie ja bereits gezeigt das die grundlegende Technik dafür vorhanden ist. Für das nächste AddOn fände ich es genial sie würden das Prinzip eben auch auf den alten Content ausweiten. Gerade wenn ich einen neuen Charakter level, empfinde ich es als extrem nervig, quasi kein Gebiet wirklich zu Ende questen zu können, ohne dabei gerade zum Ende hin, weit über dem angedachten Level des Gebiet zu sein.

Toll wäre es wenn es einen Einstieg gäbe der vielleicht bis Level 10 geht, aber ab dann jedem Spieler die Freiheit lässt, wohin er geht. Jedoch wofür er sich auch immer entscheidet, er kann dort leveln, ohne ständig über das Level des Gebiets hinaus zu wachsen. Da die meisten Gebiete recht schöne Geschichten erzählen ist es immer wieder blöd diese einfach überspringen zu müssen. Mir ist klar das es ein Levelstop gibt, aber zumindest für mich persönlich wäre das keine Option, man will ja trotzdem den eigenen Char irgendwo „wachsen“ sehen.

Ich glaube mit solch einer Skalierung hätten wir Evergreen für alle und WoW dürfte mir Recht behaupten das es mit Abstand mehr Content bietet, als jedes andere MMO auf dem Markt. Letzteres sehe ich aktuell nicht so, da im Grunde jedes AddOn aufs neue, den ganzen zuvorigen Content fast schon hinfällig macht. Die Zeitreise-Dungeons sind aber schon mal ein genialer Schritt in die korrekte Richtung.

Gerd Schuhmann

Das fände ich auch eine gute Idee. Es muss ja nicht alles überallhin skalieren, aber dass man sagt: Die Dinge skalieren innerhalb ihres Lvl-bereichs, also „alter Content“ geht bis 60 hoch, BC bis 70 oder so.

Das fände ich nice. Wie du sagst Zonen zu Ende zu spielen und sie so zu spielen, wie sie mal entworfen und gedacht waren, das wär schon ein wichtiger Punkt, denke ich.

Koronus

Also meiner Meinung nach sollte der Content im Gebiet der neuen alten Welt bis Lvl 85 skalieren da es zeitlich NACH WotLK ist. Ansonsten warum macht man es bei den Dungeons und Szenarien ähnlich wie in FF XIV also alles für jeden skalieren?

Max Müller

Genau meine Meinung. Die schönen Gebiete der alten Erweiterung sieht man beim Leveln gar nicht mehr, weil es einfach keinen Sinn macht. Selbst ohne Erbstücke ist man zu schnell ausserhalb der Levelrange.

Besonders schade ist es, da mit Cata wirklich tolle neue Questlines in die Vanilla Gebiete eingezogen sind (ich sage nur Fiona), so spielt man die Story, steht man am Ende vor dem Gebietsboss, der nur ein grauer Mob ist und nach einem Zauber umfällt. Stimmung sieht anders aus.

Das Twinken ist deshalb bei weitem nicht mehr der Spaß, der es mal war.

Longard

Stimmung sieht auch anders aus wenn ich weiß das genau neben mir ein anderer Spieler steht, ich den aber nicht sehe weil der 10 Level unter mir ist und deswegen in ner anderen Phase steckt. Wow, voll Atmosphärisch…

Ectheltawar

Woher weißt Du den das er neben Dir steht, wenn Du ihn nichts siehst? Mich würde hier lediglich stören, wenn ich mit jemanden in einer Gruppe bin und ihn nicht sehe, bzw mit ihm gemeinsam spielen kann.

Was die Atmosphäre selber angeht, sehe ich sogar einen Vorteil darin nicht alle Spieler zu sehen. Gerade wenn ich in einem tiefen dunklen Wald queste, tut es der Atmosphäre nicht sonderlich gut wenn ich dabei alle 2 Meter einem anderen Spieler über den Weg laufe. Das Gefühl alleine in diesem dunklen Wald zu sein klingt doch reizvoller als umgekehrt.

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