23.500 Gold pro Stunde – So reich wird man mit Kürschnern in WoW

Mit Kürschnerei kann man in World of Warcraft reich werden. Ein Spieler zeigt die Ausbeute von 100 Stunden Kürschern – die kann sich sehen lassen.

Goldguides für World of Warcraft gibt es im Netz zu Tausenden. Immer wieder wird groß versprochen, wie man in wenigen Stunden mehrere Millionen Gold scheffeln kann. Doch die wirklich nützlichen Methoden müssen lange erprobt und auf Dauer getestet werden, um einen vernünftigen Schnitt zu erhalten.

Christian „Goldgoblin“ Gapp beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit den effektivsten Methoden, um in Azeroth richtig dick abzusahnen. Er scheut dabei auch nicht davor zurück, lange Experimente auszuprobieren und einfach mal zu schauen, wohin ihn Ausdauer und Geduld bringen.

World of Warcraft

Das hat er nun mit dem Beruf der Kürschnerei getan und für stolze 100 Stunden lang Raptoren in Azsuna und Krabben in Sturmheim abgeschlachtet und ihnen anschließend Leder oder Schuppen über die Ohren gezogen.

Ausbeute von 100 Stunden Kürschnerei

Die Ausbeute kann sich sehen lassen.

  • 194.356 Sturmschuppen
  • 104.381 Steinbalgleder
  • 3156 Blut von Sargeras
  • 5.249 Komisch geformte Mägen (enthalten Handwerksmaterialien und graue Items)
  • 10 epische „Beim Anlegen gebunden“-Gegenstände
World of Warcraft: Der bekannteste Vertreter bei den P2P-Games

Die Ausbeute aus dem Verkauf lässt die Kasse klingen:

  • Sturmschuppen und Steinbalgleder brachten 1.150.000 Gold
  • Die 10 epischen Gegenstände brachten 435.000 Gold
  • Inhalte aus den Komisch geformten Magen ergaben 230.701 Gold
  • 1600 Blut von Sargeras brachte ihm 196.361 Gold
  • Graue Items („Trash“) brachte 150.000 Gold

Allerdings hat der Goldgoblin nicht alle Blut von Sargeras verkauft, sondern einige für die Schmiedekunst benutzt. Im Endergebnis wird aber davon ausgegangen, dass er sie zum gleichen Preis verkauft hätte (das Blut wird in Handwerksmaterialien getauscht, die dann weiterverkauft werden).

Zusammen kommt der Goldgoblin damit auf eine stolze Summe von 2.350.000 Goldstücken, was 23.500 Gold pro Stunde entspricht.

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So richtig zufrieden ist er mit seiner Ausbeute aber nicht, denn er hatte sich mehr Random-Drops erhofft. Auch glaubt er, dass sich das Ergebnis nun nicht mehr reproduzieren lässt, da die Schuppen und das Leder vor zwei Monaten noch einen viel höheren Wert hatten als heute – der Preis fiel von 5 Gold auf 3 Gold. Auch schwanken die Preise auf anderen Servern stärker. Realms mit niedrigen Spielerzahlen würden wohl eine schlechtere Ausbeute bringen.

Wie farmt ihr euer Gold in World of Warcraft? Was ist eure effektivste Methode, um auch für Battle for Azeroth genug Cash zu haben?


Noch reicher wird man nur mit viel Glück – dann reicht es sogar für 250.000 Gold die Stunde.

Quelle(n): buffed.de, goldgoblin.net
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Gorden858

Wenn man das anhand des aktuellen Kurses der Münze in Echtgeld umrechnet, hat er nichtmal Mindestlohn gemacht 😉

Caldrus82

Es verschwenden Leute wirklich noch Lebenszeit damit solange zu farmen ? Ich kauf mir alle heiligen Zeiten ne WoW-Marke und wenn der Kurs gut steht, dann verkauf ich sie und das Gold reicht dann wieder für ne laaaaaaaaange Zeit.
Gibt doch eh so gut wie nix mehr wofür man tonnenweise Gold bräuchte.

Dlarge

Da hat der Kollege aber auch Glück das fast alle Bots zerstört wurden durch Blizz. Vor 12 Monaten hätte er keine 500 Tausend Gold gemacht.

Butterbohne

Farmen kann das nicht nennen was ich tue. Aber ich hab diese Addon schon sehr viel Gold durch Sellruns verdient und selbst jetzt wo die Preise recht kaputt sind bekommst du so in etwas weniger wie einer Stunde ca. 65k – 125k (der Anteil den jeder der 4 Spieler bekommt) zusammen. Je nachdem was der Käufer bereit ist auszugeben.

Da man selbst auch noch loot bekommt ist eigentlich eine win-win Situation.

N0ma

Was heisst kaputt, mich wundert das die Leute dafür tatsächlich soviel Gold ausgeben.

Nyo

Liegt halt an der Infaltion. Die ist in WoW gewaltig.
Ich selber farme überhaupt nicht aktiv und habe inzwischen auch schon über 1 mio Gold durch normalen Loot und Ordenshallen Missionen gemacht.
Das Gold ist halt einfach nichts mehr Wert ^^ Und mit dem nächsten Addon wirds wahrscheinlich nochmal Schlimmer.

Da muss ich sagen haben andere Spiele wie GW2 die Inflation besser im Griff.

N0ma

Bei mir ging das Gold aus der Ordenhalle für Reparaturen für M+ drauf.

„Das Gold ist halt einfach nichts mehr Wert ^^ Und mit dem nächsten Addon wirds wahrscheinlich nochmal Schlimmer.“

Ist erstmal unproblematisch, wenn sich die Preise auch anpassen, was im Zuge von Angebot und Nachfrage der Fall ist. Wo es nicht funktioniert sind die Händlerpreise, wie zB Fluglehrer. Da passt dann das Levelsystem nicht mehr, aber gut wer leveln will sollte eh nicht Legion spielen.

Was das ganze System natürlich auch antreibt ist die WoW Münze.

„Liegt halt an der Infaltion. Die ist in WoW gewaltig.“
War vielleicht falsch ausgedrückt, mich wundert das die Leute dafür überhaupt bezahlen.

Nyo

Na das klingt doch schon ganz anders ^^ Mich wundert es zwar nicht das Leute dafür bezahlen aber selber würde ich es nicht tun.

Achja und unproblematisch ist es nicht unbedingt. In Spielen zwar bei weitem nicht so schlimm wie im echten Leben aber durch Caps die das maximale Gold begrenzen kann es für den ein oder anderen schon zum Störfaktor werden. Immerhin musste Blizzard das Gold Cap schon einmal erhöhen.

N0ma

„Da muss ich sagen haben andere Spiele wie GW2 die Inflation besser im Griff.“
Dazu muss man aber auch sagen in GW2 gibts nichts wirklich wetvolles, übrigens ganz im Gegensatz zu GW1. Da überschritt der Wert der Gegenstände ein vielfaches (bis 1000fach+) von dem was man als Max Betrag handeln konnte.

Nyo

Bei der Inflation geht es ja auch nicht darum das manche Sachen viel Wert sind sondern einfach um den Wert des Geldes an sich. Und der ist in GW2 seit Release kaum merklich gestiegen.

Viel Geld was im Spiel generiert wird z.B. durch töten von Gegnern oder abschließen von Quests muss halt auch irgendwie wieder aus dem Spiel raus. Das macht GW2 meiner Meinung nach ganz gut weil man gerade fürs Crafting viel Geld beim Händler lassen muss.

N0ma

Wobei das die Sachen in GW1 soviel Wert waren lag nicht an der Inflation sondern das die tatsächlich soviel Wert waren, dadurch dass es nur eine begrenzte Anzahl dieser Gegenstände im Spiel gab, die auch so blieb..

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