Nach Teil 3 will man auch in The Witcher 4 eine bestimmte Art von Quests vermeiden. Stattdessen solle man nach jeder Quest überwältigt sein: Wie nach einem guten Buch.
Was für Quests hat Witcher 3 vermieden? In der offenen Spielwelt von The Witcher 3 trifft man viele Menschen, die Hilfe benötigen. Auch wenn diese Angelegenheiten teilweise recht schnell erledigt sind, so sind sie nie einfache „Fetch Quests“.
Laut Philipp Weber, dem neuen Narrative Lead von The Witcher 4, soll das auch so bleiben.
„Wir machen keine Fetch-Quests“
Was sind „Fetch Quests“ überhaupt? Das sind Quests, die auf nichts anderes hinauslaufen als „Töte 6 Wölfe“ oder „Sammle 10 Heilkräuter“. Diese Quests erzählen in der Regel keine Geschichten – sie sind einfach nur da, um zu beschäftigen. Der Begriff stammt zwar ursprünglich aus dem MMORPG-Bereich, aber auch große Singleplayer-Rollenspiele füllen ihre Spielwelt mit ihnen.
Nach solch einfachen Fetch-Quests sucht man in The Witcher 3 allerdings vergeblich: Jede noch so kleine Nebenquest erzählt eine Geschichte, einige mit unerwarteten Wendungen. Was zu Beginn nach einer einfachen Aufgabe klingt, entpuppt sich am Ende vielleicht als deutlich komplizierter.
„Wir machen keine Fetch-Quests“: Als Philipp Weber für die The Witcher 3 herangezogen wurde, war dies eines der ersten Feedbacks, die er vom Studio erhalten hatte. Und laut einem Interview mit GamesRadar+ hat Weber nicht vor, von dieser Philosophie abzurücken.
Im gleichen Interview kam auch Pawel Sasko zu Wort. Er war ebenfalls ein Quest-Designer für The Witcher 3. Laut Sasko sei es das Ziel gewesen, Spieler zu überwältigen – wie, wenn sie gerade ein gutes Buch zu Ende gelesen haben.
Wo wir schon bei Büchern sind: Der Geralt aus den Spielen empfiehlt jedem, sich die Hexer-Romane einmal durchzulesen. Die sind nämlich richtig gut – und wer denkt, The Witcher könnte ohne Geralt als Protagonist nicht funktionieren, dürfte eines Besseren belehrt werden. Mehr dazu lest ihr hier: „Lies die verdammten Bücher“ – Geralt äußert sich zu Beschwerden über Ciri als Protagonistin von The Witcher 4
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Dann am besten keine Nebenquests machen, sondern eine sehr lange zusammenhängende Hauptstory. Den ich mache grundsätzlich keine Nebenquests in Story spielen, da die meistens nichts mit der Hauptstory zu tun haben und mich völlig raus reißt, das würde im übrigen auch in einen Buch passieren, wenn mitten im Buch Texte stehen die nichts mit den Inhalt zuvor zu tun haben.
Halte ich für kompletten Blödsinn. Alles in eine Hauptquest zu packen wäre viel zu eintönig. Wenn du grundsätzlich keine Nebenquests machst bist du selber schuld – witcher 3 hat es bewiesen, dass diese mit soviel Tiefe gestaltet werden können, welche andre Produzenten mit der Hauptstory nicht hinbekommen.
Nebenquests sorgen richtig gemacht für eine gelungene Abwechslung – diese zu streichen wäre ein fataler Fehler! Dein Vergleich mit dem Buch hat in keinster Weise einen Zusammenhang mit einem Computerspiel!