Waren MMORPGs früher besser? Wir philosophieren darüber im MeinMMO-Podcast

Viele Old-School-Gamer finden, dass moderne MMORPGs nicht so gut sind wie die alten. Aber war früher wirklich alles besser? Wir reden darüber im MeinMMO-Podcast.

Das ist das Thema: MMORPGs haben eine lange Geschichte, die zurück bis in die 1990er Jahre führt. In den Jahren seit der Entstehung des MMORPG-Genres hat sich darin vieles verändert, die Spiele haben sich weiterentwickelt.

Doch nicht alle diese Veränderungen wurden von Gamern als positiv empfunden.  Inzwischen hört man immer wieder, dass die alten Spiele viel besser waren als alles, was heute auf den Markt kommt.

In der neuesten Folge unseres Podcasts vergleichen wir die MMORPGs von früher mit den heutigen. Dabei gehen wir auf die Fragen ein wie:

  • Was war früher bei MMORPGs anders? Was hat sich verändert?
  • Haben die Entwickler früher wirklich weniger oder gar keine Fehler gemacht?
  • Was sind die Pro- und Contra-Argumente für „Früher war alles besser“?
  • Wird es in Zukunft MMORPGs geben, die die Spieler so begeistern und binden wie früher?

Hört rein und erfahrt die Antworten auf diese Fragen. Dabei sind MMORPGs wie Dark Age of Camelot, Guild Wars 1 und 2, Black Desert Online, WoW und ESO.

Wer ist dabei? Geleitet wird der Podcast von Leya Jankowski aus der Chef-Redaktion, die als Host dabei ist. Redaktionsleiter Gerd Schuhmann und MMORPG-Autor Alexander Leitsch leisten ihr Gesellschaft und philosophieren über die Entwicklung des Genres.

Hier könnt ihr hören:

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Hier könnt ihr dem Podcast folgen:

Dort findet ihr auch alle bisherigen Folgen, die sich unter anderem um Crowdfunding-MMORPGs und Das Phänomen der „WoW“-Killer drehen.

Feedback? Vorschläge für Themen?

So könnt ihr euch beteiligen: Wir freuen uns immer über konstruktive Verbesserungsvorschläge zu unserem frisch gebackenen Podcast. Schreibt uns euer Feedback in den Kommentaren unter dem Artikel oder in unserem Discord und erzählt, wie euch die aktuelle Folge gefällt.

Ihr könnt aber auch Themenvorschläge für die Zukunft machen. Gibt es ein Spiel oder ein Thema, das euch besonders stark beschäftigt? Würdet ihr gerne bestimmte Gäste bei uns hören? Dann haut raus und packt es in die Kommentare.

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Lokiblase

Meine MMORPG Erlebnisse waren früher besser als heute weil 1. viel mehr Zeit da war als heute mit Job, Familie usw und 2. weil gefühlt früher der kompetitive Aspekt weniger von Bedeutung war als der gesellschaftliche.

Zuletzt bearbeitet vor 5 Tagen von Lokiblase
Skyzi

Ich würde jetzt endlich mal Lineage 2 Sehen mit einer schöner Pracht, aber da kommt überhaupt nichts mehr….. Eso hatte wenigstens mal mit einer schönen Story und Wow war für mich nicht wirklich. Auch nach 14 Jahre grinds nervt es ohne Initiative.

Dunarii

Also rein was die Spiele waren diese im Vergleich zu heute wohl eher schlechter. Aber es gab eine Gemeinschaft, das Gefühl mit anderen zusammen etwas zu schaffen und man kannte diese Leute.

Das hat man heute doch kaum noch, quasi alles geht alleine und wenn nicht kommen irgendwelche random die man danach wohl eher nicht mehr sieht.

Auch wenn ich gerne alleine und in meinem Tempo spiele so vermisse ich dennoch die Zeiten wo es nur zusammen ging und man diese Leute selbst aktiv suchen musste.

Daniel

Ich glaub nicht das MMORPGs früher besser waren. Es war einfach eine andere Zeit.

Zu WoW Release kamen kurz vorher die ersten richtigen DSL Flat Rates raus. Ein Durchbruch im kommerziellen Zugang zum Internet und damals der neueste heisse Shit.
Dazu ein WoW was vieles richtig machte in mehreren Richtungen. Das gabs in dem Umfang vorher einfach nicht. Deshalb fühlte es sich auch so „neu“ an.

Wenn ich bedenke, wieviel Beziehungen in unserer Clique wegen WoW in die Brüche gingen, ist das schon übel. Aber jeder kannte es halt. Sogar mein Opa, weil ein William Shatner, ein Mr T und ein Jean Claude van Damme dafür im Fernsehen dafür Werbung machten und das waren unsere Helden. 😀
An sowas in der Grössenordnung und vor allem über den Zeitraum kann ich mich nicht erinnern.

Eine andere Zeit eben.

Ascy

Ich glaube das der größte Unterschied zu früher einfach der Faktor Zeit ist.
Vom Gefühl her waren früher die Spiele auf eine längere Zeitspanne ausgelegt, heute versucht man die Spieler vom ersten Moment an zu „fesseln“ um sie dann recht zügig in den Endcontent zu bringen.

Ich habe dies erst kürzlich wieder feststellen müssen, ja klar WoW Classic fasziniert mich aber unterm Strich finde ich schon das ein „einfacher“ Besuch in Maraudon oder im Tempel mal locker 1+ Stunden in Zeit nimmt….das ist schon einiges.

Entwickler wissen ja das gerade Streamer sehr wichtig geworden sind, wenn ein Streamer nicht schnell einen einfachen Zugriff aufs Spiel bekommt dann wird es schwer die Masse dafür zu begeistern.

btw.
Ich bin immer noch ein riesen Fan von Anarchy Online weil es halt nicht so einfach gestrickt ist wie viele rnd Games.

Nina

Früher waren MMOs noch Spiele wo man feste Gemeinschaften und Freundschaften gebildet hat.
Mit der Zeit ist das immer weniger geworden und in MMOs wie Retail WoW reden die Spieler nicht mal mehr miteinander.

Die ganzen Automatisierten Systeme wie Dungeon Finder und Co. Zerstören komplett das zusammenspielen und erziehen alle zu reinen Egomanen die das eher als last ansehen sich zu unterhalten.

Ich schreibe immer aus Spaß Random Leute an in WoW und die sind meist extrem überrascht und wissen oft nicht mal mehr wie sie reagieren sollen weil es so unüblich geworden ist.
Aber die Spieler sind diesen Kontakt nicht abgeneigt und oft baut man so gute Ingame Freundschaften auf auch wenn einige sehr aufdringlich werden können.

Die Spieler sind da also nicht mal das Problem weil die wollen auch Kontakt in Spielen aber das Spiel Fördert diesen Aspekt einfach nicht mehr und somit macht es einfach kaum mehr jemand.
Schade weil früher waren was das Soziale angeht MMOs deutlich besser

Das selbe sieht man ja auch im echten Leben wo die meisten erst mit 30+ entjungfert werden weil sie nur noch am PC ihren Ego Trip durchziehen und kaum mehr in der Welt Kontakte knüpfen.
Da baut man sich lieber seine Scheinwelt im eigene Safespace auf und vergöttert iwelche Anime Mädchen.
Aber sich dann im Inet beklagen warum man keine Freundin hat xD

Coreleon

Das „Otaku“ Ding kannst sicherlich überall finden aber das ist in der Form eher ein Japanisches Problem. Denke da hat das Internet zwar auch mit zu tun aber mehr noch ist das da ein Gesellschaftliches Problem.
Die Arbeitszeiten da sind schon recht krass, wenn im Raum Tokyo vor 22uhr zu Hause bist hast schon echt glück gehabt. Das isoliert die Leute dann halt weil das bisschen Freizeit dann eben vor dem PC verbringen.
Zudem hast dort auch ziemliche steife Umgangsformen, einfach mal eine Frau ansprechen kannst du zb knicken. Die Sozialen Interaktionen sind da erstaunlich kompliziert und da überrascht mich das nicht wenn da dann einige komplett aussteigen.

MfG

JennyH

Hmm früher war es neu und desshalb besser. Die frage ist ja generell hat sich das MMO Genre in die richtige Richtung weiterentwickelt.

Ich glaube tatsächlich das es lange stagniert hat gerade wegen wow. Mal schauen ob amazon oder ashes of creation da was ändern. Oder halt morhaime in ein paar Jahren

Zuletzt bearbeitet vor 8 Tagen von JennyH
MeisterSchildkröte

es wird immer so getan, als wäre zu zeiten von wow alles so viel besser gewesen. für meinen geschmack war wow nur kurz toll, weil alles irgendwie zugänglicher wurde damit. aber den eigentlichen kern von MMORPGs hat es doch total zerstört. ab da ging es nur noch um schnelles durchleveln, raids immer und immer wieder machen und möglichst der schnellste zu sein.
dieses entspannte, ohne guide, ohne meta, und ohne zeitdruck zu spielen, das hat für mich mmorpgs damals ausgemacht. spiele wie ultima online, oder star wars galaxy. wo ich auch mal 100std inverstieren konnte ohne dungeons zu laufen oder pvp zu machen. diese vielseitigkeit und entschleunigung ist mit wow und seinen klonen komplett zerstört worden.

im prinzip geht es seitdem doch nur noch ums fighten. craften ist ein beiwerk, aber keine alternative. selbst aktuelle sanboxes wie albion bieten das nicht. am ende bist du ein krieger mit einem beruf. ein barde der nur in der stadt ist, ein händler der zwei läden unterhält und bekannt für seine tränke ist.. sowas gibts doch gar nicht mehr.

für mich scheitern mmos seit 15 jahren an grundlegenden designentscheidungen und die gehn halt immer zum kämpfen und leveln als grundkonzept.

Dunarii

Probier mal FFXIV das aktuellste MMORPG das man sehr entspannt ohne Druck etc zocken kann. Finde ich jedenfalls.

MadKiefer

Danke für den Podcast. Schaut bitte, dass die Mikros noch etwas besser eingestellt werden. Leya kratzt ganz schön. 🙂

Habe im Übrigen mit Ultima Online angefangen – das war nochmal krasses, als DoC.

Leya Jankowski

Jo, das war bei diesem Podcast doof gelaufen und der Produzent hat noch gut nachgeschraubt. Heute bei der Aufnahme ist es wieder eine gute Qualität gewesen ^^

Zuletzt bearbeitet vor 8 Tagen von Leya Jankowski
Nico

Ja ich finde es auch immer wieder echt schlimm wenn ich auf meinmmo hier guides zu mmorpgs lese und ich mich frage wollt ihr die mmorpg erfahrung für spieler komplett zerstören?
Die Nostalgie ist halt nicht nur Erinnerung sondern auch Systeme in den mmorpgs die das fördern. Man sieht das doch heute wenn die Spieler zocken, meist hört man von coolen momenten als team im shooter xyz oder coop spielen abc. Wie oft hört man davon in mmorpgs heutzutage?
Vieleicht mal ein guter moment aus einem dungoen, aber das wars dann auch, keiner wird sich sicherlich groß dran erinnern weil sein kumpel in einem mmorpg über sein solo abenteuer erzählt hat.
Das Ganze Sozialising ist einfach viel niedriger.

Nico

das ist Quark, ich Spiele mmorpgs seit 2001, und In Lineage2, WoW, Lotro usw haben wir nie guides benutzt. Wir haben uns eigene taktiken ausgedacht usw.

Und ja die Entscheidung liegt bei einem selbst, aber man geht damit nicht umher wie marktschreier „hier Guides zu Raid X“ Und das oftmals direkt zum Release bzw nur wenige Tage danach.

Das ist ja genauso wenn ich hier auf meinmmo immer die Überschrift der Rubrik lese “ Das hätte ich gerne bevor ich es gespielt hätte gewußt“ Da sind meist 90% dinge die doch es ausmachen ein Spiel zu entdecken und selbst herauszufinden.

Den diese und einige unarten sind Eins der Punkte wieso mmorpg heute so entwickelt werden sie leider entwickelt werden.

Nico

Nein weil sich mit der Zeit die Spieler einfach zu gemütlich machen, wer guides nach ein paar versuchen schon sucht bzw sie vorraussetzt der brauch doch garnicht mehr spielen, kann doch gleich das irgendwo auch twitch oder youtube schauen…. Einer der Gründe wieso für mich mmorpgs heute keine mmorpgs sind.

Schuhmann

Es gibt Leute, die haben viel Zeit und wollen ein Spiel von Punkt 0 an entdecken.
Es gibt Leute, die haben die Woche maximal 2 Stunden Zeit und wollen dann sofort eintauchen.

Wir bieten halt Artikel für jeden an.

Das ist dann oft für Hardcore-Spieler schwer nachzuempfinden, wer überhaupt bestimmte Artikel liest – aber das sind dann eben gerade keine Hardcore-Spieler, sondern Leute, die einen ganz anderen Zugang zu Games haben.

Das ist, als sagt ein Spitzenkoch: Warum postet ihr denn Koch-Rezepte? Es macht doch den Kick aus ,selbst rauszufinden, welche Gewürze am besten schmecken?

Es gibt verschiedene Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen.

Ich hab mich jetzt wahnsinnig auf Crusader Kings 3 gefreut und hab dann extra möglichst wenig über das Spiel gelesen, bevor ich es mir gekauft, installiert und wie irre gesuchtet habe.

Und dann, als ich da eine Woche drin versumpft war, dann hab ich geschaut: Was sagen eigentlich alle? Was machen da andere?

Das kann man ja heute weiter so machen. Daran hindert einen ja keiner. Aber ich würde das auch nur bei CK3 machen und nicht bei jedem Spiel.

Nico

Bei Singleplayer mit multiplayer option bei einem Aufbauspiel ist das auch was ganz anderes als mmorpg´s das kann man doch garnicht vergleichen. Genauso wie der Koch vergleich hinkt. Was glaubst du was ein Koch gemacht hat bevor er Spitzenkoch wurde? er hat ettlich viel selbst ausprobiert und hat eigene kreationen.

Man kann halt meiner Meinung nach nicht verlangen mit 2 stunden Spielzeit in der Woche genauso weit zu kommen wie einer der mehr Zeit investiert, und davon red ich nicht das jemand 5-6h am Tag zocken muss. Das hab ich damals auch nicht und trotzdem brauch man keine Guides, man Spielt das Spiel halt in aller vorraussicht mehr als 1-2 Monate. Und durch Guides wird die verfallszeit von mmorpgs bzw contentpatches stark reduziert.

Man kann einfach nicht jeden glücklich machen, nur leiden die mmorpgs dadurch es den 2h zockern zurecht zu machen. Den durch diese ganze extreme casualisierung ist doch kein gutes Spiel wirklich Erfolgreich bei mmorpgs. WoW hat doch bei weitem nicht mehr die zahlen seit sie diesen weg gehen. ESO zähl ich nicht dazu da es kein mmorpg ist sondern eher ein Singleplayer spiel mit option auf multiplayer.
FF14 hat auch nur mehr abos weil viele von anderen mmorpgs rübergekommen sind. Ist aber auch sehr stark Singleplayer lastig bis zum endgame. Und viele andere mmorpgs sind dann mittlerweile sehr klein oder bedienen ähnliche schienen….

Ich sags immernoch Wer nur 2h in der Woche zeit hat für den ist ein mmorpg das falsche Genre.

Zoth Omog

Mit max 2 Std Zeit pro Woche tauchst du in einem Mmorpg nirgendwohin und schon gar nicht ein.

Da würden sich wohl andere Spielgenres eher anbieten.
Wegen solchen Spielern die keine Zeit haben oder investieren wollen, aber natürlich alle Highend Items besitzen und alle Highend Inhalte bespielen wollen, sich generell keinem Gruppenzwang unterordnen wollen, wurden Mmorpg`s immer mehr causualisiert. Auf der Strecke blieb das was ein Mmorpg eigentlich ausmacht.

Und dein Argument * Wir schreiben Guides, wer es nicht will muß es ja nicht lesen* ist in etwa wie der Coder der sagt * Ich schreibe und publiziere zwar Hackz und Cheattoolz, aber wer es nicht will muß es ja nicht nutzen.*

Was vorhanden ist wird auch genutzt, brauch man nicht drüber diskutieren denk ich.

Schuhmann

Du fragst: Warum schreibt ihr Guides?
Ich sage: Wir schreiben Guides, weil manche Leute Guides lesen möchten. Wer die Guides nicht lesen möchte, sollte sie nicht lesen.
Ich weiß wirklich nicht, welche Antwort du auf diese Frage sonst erwartest?

Das ist so, als fragst einen Bäcker, warum er Nussecken verkauft, wenn du allergisch gegen Nüsse bist. Was erwartest du denn für eine Antwort?

Guides mit „hacks und Cheats“ zu vergleichen,ist halt auch irgendwie … ja, cool. 🙂 Wenn du denkst „Casuals haben uns unsere MMORPGs kaputt gemacht, ich will MMORPGs wie früher“ -> Dann gehörst du zu der Zielgruppe, die viele neue MMORPGs bedienen wollen. WoW Classic und WildStar waren die letzten. Crowfall oder Pantheon wollen die nächsten sein. Für diese Zielgruppe werden extra MMORPGs gemacht.

Das Problem ist: „Hardcore-MMORPgs, die richtig hart sind und die man 40h die Woche spielen muss, um was zu reißen“ – wie du dir das wünscht – scheinen einfach für viele Leute nicht mehr interessant zu sein, die das 2005 noch gespielt haben, weil die jetzt 15 Jahre älter sind und keine Zeit mehr haben.
Und neue Spieler kommen dann in anderen Games/Genres an.

Genau darüber haben wir uns in dem Podcast unterhalten.

Viele Leute, die früher 40h die Woche gespielt haben, wollen heute eben nur noch 2h die Woche spielen, das aber in einem MMORPG, weil sie auf MMORPGs stehen. Denen dann zu sagen: „Geh weg und spiel Fortnite, wir wollen dein Geld nicht“, das können sich Studios einfach nicht leisten.

Zoth Omog

Nein, den Vergleich Hackz + Cheatz zu Guides ziehst du selber.Ich hab das nur als Eselsbrücke mißbraucht um meine These * Was da ist wird auch genutzt* zu untermauern. 🙂

Irgendwie führst du nur extreme an. Nur 2h spielen oder 40h spielen, dazwischen gibt es durchaus noch mehr. 2h/Tag z.b.
Damit lässt sich durchaus in einem Mmorpg vorrankommen. Und es muß auch nicht *hart* sein, es muß nur eine geschickt angelegte Langzeitmotivation bieten.
Ich würde nicht einmal jemanden in eine Gilde einladen der nur 2h/Woche Zeit hat.
Es bringt einfach nichts in einem Mmorpg.

Mit neuen Mmorpgs meinst du auch sowas wie New World, das zugunsten der PvE-Clientel vollkommen umgestrickt wurde? Keinen der von dir genannten Titel würde ich in die engere Wahl einbeziehen die ich bespielen wollen würde.

Ich spiele ja gerne PvE und PvP, mit dem Hauptfokus auf PvP 3 Fraktionen-RvR.
Da ist leider noch nichts mit neuen Mmorpgs innerhalb des nächsten Jahres. 😉

Zuletzt bearbeitet vor 6 Tagen von Zoth Omog
Schuhmann

Mit neuen Mmorpgs meinst du auch sowas wie New World, das zugunsten der PvE-Clientel vollkommen umgestrickt wurde? Keinen der von dir genannten Titel würde ich in die engere Wahl einbeziehen die ich bespielen wollen würde.

Mit neuen MMORPG meinte ich die Indie-MMORPGs, die alle PvP in den FOkus rücken und die wie MMORPGs von früher sein wollen: Camelot Unchained, Ashes of Creation, Crowfall.

New World ist ein MMO, kein MMORPG, laut Amazon. Und das wurde „vollkommen umgestrickt“, weil es in der ursprünglichen Version wohl einfach zu wenig Leute interessiert hat.

Da hat auch keine „PvE-Klientel“ gejammert -> Die hat das Spiel vorher einfach nicht gejuckt.Genau das wird Amazon geärgert haben.

Zoth Omog

Ja…genau….so wird es gewesen sein.

Mir ist das ursprüngliche NW Konzept geläufig, dir anscheinend nicht. 🙂

Daniel

Gerd hat recht.

Ich habe mich erst dafür interessiert, als der Fokus auf PvP weg war. Genau wie unser Discord Clan wo fast ausschliesslich MMO s gespielt werden.

Vorher hätte das Spiel nicht den Weg auf meine Platte gefunden.

Schuhmann

Die Frage ist doch: Warum hat Amazon das Konzept von New World geändert?

Du sagst: die PvE-Klientel hat so lange geheult, bis Amazon nachgegeben hat.
Ich sage: Die PvE-Klientel hat das Spiel ignoriert und Amazon hat das gemerkt und das NW Konzept geändert.

Dein Satz dazu ist „Mir ist das ursprüngliche NW Konzept geläufig, dir anscheinend nicht“ -> Hat null mit der Frage zu tun, um die es geht. 🙂

Diese Position,die du vertrittst, ist die Position, über die wir vor Monaten schon zig Artikel geschrieben haben. Natürlich ist mir das geläufig.

Zoth Omog

Ja, aber diesmal geht es darum ob Mmorpgs früher besser waren. Die Spiele die vor WoW rausgekommen sind waren es auf alle Fälle. Man hatte ein Konzept, danach wurde das Spiel auf die Beine gestellt und entweder wurde etwas draus oder eben nicht. Man hat nicht versucht die eierlegende Wollmilchsau zu kreieren, wohl auch weil man es nicht besser wusste.

Amazon ist der Kohle wegen vom ursprünglichen Konzept abgewichen, aber nicht zuletzt auch weil etliche rumgeheult haben das es ja so gut wie kein PvE gibt.
Und ja, warum soll eine Klientel für die das Spiel gar nicht gedacht ist dieses Spiel nicht ignorieren dürfen? Mich interessieren Mmorpgs im Asia-Style auch nicht und ich erwarte auch nicht das ein Entwickler das zu meinen Gunsten ändert.

Da bin ich mir bei CU, wenn es denn mal erscheint, relativ sicher dass das Konzept nicht geändert wird, eher wird das Projekt eingestampft.

Biestbars

Da hast du richtig den Punkt getroffen👍

Emanu

Da gebe ich Nico 100% recht. Mein erstes mmo war Everquest 2 gefolgt von Lineage 2 (best game ever). Da gab es keine Guides oder ähnliches. Ich habe mir eine Klasse ausgesucht und los ging es und net „Google Best Class best Builds“ etc und dann kann keiner seine Klassen spielen.

Das problem ist auch , das alle immer rumheulen es dauert zu lange und ist zu schwer bla bla und nach 2-3 wochen „Kein content“. Ich habe L2 8 Jahre gezockt, was die beste zocker zeit war und viele leute kennengelernt. Man konnte da fast nichts alleine machen, wie bei den heutigen Spielen, ausser langsam leveln.

Heute log in 1000 Dailys und man bekommt alles in den allerwertesten geschoben. Dungeons, Raids etc alles solo mit anderen Spielern, die man nie wieder sieht.
Jede Klasse kann alles, von Tanken sich Heilen und Damage machen, was mich am meisten aufregt .Das es die Holy Trinity nicht mehr gibt kotzt mich am meisten an.

Wenn man früher in L2 gestorben ist, hat man bis zu 4% verloren, das war dann eine arbeit von Tagen. Heiler war nie da zum wiederbeleben, 60% immerhin und scrolls unbezahlbar. Heute rennt man rein stirbt ,ache egal geh ich woanders hin. EQ2 und L2 haben soviele Klassen und Skills und heute 3-4 Klassen und 5 Skills bitte nicht zu viele , weil man sich ja nicht zurecht findet…..
Max lvl in 1-2 wochen und max gear in 1-2 Monaten. Was macht da noch spass. Ich spiele heute noch L2 free shards, weil nur müll draussen ist.
Die ganze mmokinder kakce geht mich schon Jahre auf den zeiger.

Das Internet und diese Guides haben die ganzen Spiele einfach nur mit zerstört.

Früher 2 Stunden gelaufen von A nach B, heute wird geheult weil es keine Reittiere/portale gibt…..und wenn ich dan lese, „muss arbeiten, habe familie“ ja dann spiele was anderes und fertig.

Man kann imer so weiter machen,

GRUSS

Zuletzt bearbeitet vor 5 Tagen von Emanu
JennyH

Hmm nicht alles war besser. Z.b ziehe ich das leveln jetzt in wow dem vom classic vor, allerdings habe ich mir classic selbst ein wenig versaut. (Die community dort aber auch)

hmm…das miteinander war viel mehr da da als früher und ganz ehrlich? Zusammen macht beinahe jedes spiel mehr spass als alleine. Da muss ich nur an coop spiele denken die alleine doch langweilig oder schlecht waren und zu zweit halt spassig.

So leicht die random dungeons einem das leben auch machen, ich glaube sie machen mmos auch viel schlechter.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Tagen von JennyH
Saigun

Ich find das immer witzig wenn andere erzählen, das sie damals als sie jung waren viel mehr zocken konnten. Also als ich 20 und drunter war hatte ich Ausbildung und Schule gehabt. Seit dem habe ich jetzt endlich mal Zeit zum zocken.^^ Damals 2005 habe ich nie ein Raid von innen gesehen in WoW Classic, hatte einfach nicht die Zeit dafür. Heute habe ich 7/8 T2 an. 😀

Ascy

Zeit habe ich immer noch recht viel, das war vor 20 Jahren auch nicht das Problem….nur die Flexibilität hat doch etwas nachgelassen.
Früher war es mir egal ob ich bis Mitternacht noch am Raiden war….heute ist es doch schon etwas anders wenn ich bedenke das auch mal um 4 Uhr der Wecker klingelt 🙂

Ne aber das Ding ist das Zeit der wichtigste Faktor ist und die fehlt heute einfach irgendwie wenn man zwischen Früh/Spät/Nachtschicht wechselt und dann noch selber genug Familie hat.

Daniel

Ausbildung und Schule…das waren bei mir genau die Zeiten wo ich extrem viel Zeit hatte.

Auf Arbeit pünktlich 17 Uhr Feierabend, Schule schon um 14 Uhr Schluss und direkt nach Hause, keine Kinder, kein eigenes Haus, keine beruflichen Termine Abends oder am Wochenende, kaum andere Hobbys, keine Vereine, keine ehrenamtliche Arbeit…usw usw

Genau das sind die Gründe, warum ich heute kaum noch Zeit zum Spielen habe, während wir früher progress in WoW geraidet haben.
Und ich denke so gehts nicht nur mir.

Jue

Ich bin oldscooler, bin 41 und kann mit den ganzen Actioncombat mmorpgs garnichts anfangen. I steh auf tab targeting mit massig actionbars wo ich alle skills in leisten hab und auch nutzen kann wenn ich es brauche, sowas wie eso oder gw2 geht garnicht. Aber jedem dass seine. Was mir aber gefällt sind Hack’n’Slay mmorpgs, Lost Ark, projectTL und Corepunk habe ich auf meine liste. Auch werd ich mir Ashes of creation ansehen wenn es mal so weit sein sollte. Ansonsten, bleibe ich bei meinen tab targeting mmos, und wenn ich die noch 20 Jahre spielen muss dann soll es so sein 😅

Daniel

Du könntest ein Abbild von mir sein 😀

Ich schätze wir waren beide lange in WoW unterwegs?

Emanu

Genau , gebe ich dir recht

Todesklinge

Ich behaupte das die Spiele immer oberflächlicher werden und nicht mehr so wie frühers, tiefgreifende Systeme haben.
Vor allem das SELBER herausfinden + mit anderen Spielern im Spiel (IG/IC) kommunizieren, ist heutzutage nahezu komplett weggefallen.

Noch dazu ist der Leistungsdruck noch deutlicher zu spüren als damals.

Schuhmann

Leistungsdruck/Streamlinig ist sicher viel höher, das glaube ich auch. Gibt auch viel mehr Tryhards als früher, denke ich.

TimTaylor

Jup das ist das Hauptproblem dieser Spiele, MMOs sind einfach nicht mehr Massive. WoW z.B. ist ein SingePlayer Spiel mit dem Zusatz das man ein paar andere sieht und in Dungeons und Raids sich halt ein paar Leute aus dem Tool sucht.

Das ist sogar ein Grund warum ein langjähriger Entwickler von WoW neulich Blizzard verlassen hat. Deswegen interessieren mich persönlich auch MMORPG gar nicht mehr, entweder ist es schnödes Asia Zeug oder ein Singeplayer Game das sich unter dem Decknamen tarnt. Ashes of Creation schaue ich mir mal noch an, das war es aber auch 😂

N0ma

Die Möglichkeiten, hier speziell GW1 – quasi die Referenz, waren weitaus grösser. Man hatte 8 skills aus 1000, die sinnvollen Kombinationen gingen in die 100e, darunter sicher viele an die auch die Entwickler nicht gedacht haben. Daraus haben sich dann eigene Game Modi entwickelt, wie Speedclears. Heut ist alles vorgekaut, eine Handvoll Builds, damit ist man gezwungen man immer das gleiche zu spielen.

Helden, bis zu 7 konnte man mitnehmen und damit die Gruppe auffüllen. Die konnte man ausrüsten und mit Builds versorgen.

Alles heutzutage undenkbar.

Alexander Leitsch

TBH es gab in GW1 Dinge, die die Entwickler wohl nicht bedacht haben (55 HP Monk, Ursan-Way, Steinhaut-Farming, bestimmte Spikes im PvP), aber im Grunde gab es auch hier eine ständige Meta, die vorgekaut wurde, wie Discord bei den Helden oder Metas im PvP und im Speedclear. Also so rosa war auch GW1 nicht^^

N0ma

Klar man kann bei soviel Skills nicht alles vorhersehen. Allerdings wurden die Sachen dann auch gebalanced, wie zB 55 HP ging dann nur noch sehr begrenzt, Unterwelt war damit tot (Wortwitz:)

Ja es gab brauchbar gute Meta Builds, die guten Spieler sind aber davon abgewichen um noch schneller zu sein (Speedclears). Ich hab zB an meinen Builds ständig rumgeschraubt, dank vieler alternativ Skills.
Auch das sehr beliebte 3 Nekro Buld war nicht das bestmögliche!

Ein Extrem Build bringt ebend nichts wenn man das nicht spielen kann. Da reichte es auch nicht nur allgemein gut zu sein, man musste auch die Inis extrem gut kennen. Der letzte Punkt ist übrigens einer den ich heutzutage stark vermisse. Wenn man allgemein gut spielen kann kommt man in der Regel durch.

Halloweeds

Beim Wortwitz musste ich tatsächlich schmunzeln :p

Biestbars

„Optisch“ gesehen ja, sie waren früher besser. Aber jetzt sind sie genau so gut, wenns nicht besser. Es sind „wir“ die einfach übersättigt sind. Ein Rennfahrer hat nach 20 Jahren keine gleiche Gefühle wie am Anfang seiner Karriere. Es ist die Zeit und ständige Weltveränderungen, diese 2 Sachen bringen die meisten Menschen zu diesem Entschluß, das es früher alles besser war. Wir versuchen 2 verschiede Sachen zu vergleichen. Das gute Nostalgiegefühl (von der Vergangenheit) wo wir noch „hunrig“ waren und die neue, nicht davor vorhandene Spiele gespielt haben, vergleichen wir mit Zufriedenheit in der Gegenwart, wo wir so übersättigt sind. Das darf man nicht tun. Man darf die Sachen zwischen einander nur aus der selben Zeitperiode vergleichen. Eine Zeitperiode dauert ind der Gaming Branche ca 2-3 Jahre

Zuletzt bearbeitet vor 10 Tagen von Biestbars
Nico

Nein man ist nicht übersättigt, Es gibt einfach zuviele Design entscheidungen der mmorpgs die es zu Kurzlebig machen, alles wird einen Nachgeschmissen, man muss nichts mehr dafür tun, sei es wow, eso etc. Das hält diese Spieler für ne kurze zeit bis zum nächsten contentpatch etc, und das wirkt sich dann alles auf viele andere Dinge aus…

Emanu

RICHTIG Nico

Warum übersättigt??? Es gab schin imemr Shooter und schau dir doch den mist heute an , angefangen von diesem dreck Fortnite über PUBG und mehr, nur noch rotz

Nico

Naja PUBG hat das Battle Royal erst groß gemacht, find es auch sehr gelungen

Biestbars

Naja Fortnite hat es geschafft, die haben seine 2 mio Spieler täglich. Und rotz wird auch keiner spielen, wenn es ein Rotz ist. Man kann viel da sagen, aber wenn ein Spiel so massiv gezockt wird, dann hat es gelungen. Fortnite bringt alle 3 Monate immer was neues raus, und genau das ist der Grund für mich es zu zocken. Natürlich konnte es viel besser sein, aber es ist besser als alle andere Spiele, welche sich auf einem Platz rumtappen. Es ist wie ein Film. Nach Teil 1 kommt 2, 3 usw. Niemand sagt:“ Hey Leute, bleiben/schauen wir doch ewig Teil 1 an, die war so gut“. Weil irgend wann wird es zum kotzen sein. Vll gibts Leute welche das Game als eine LEBENSAUFGABE sehen. Für mich ist es wie Film schauen, nur dass du da selbst die Rolle übernimmst. Wenn es zu hart wird, dann wird es nicht gezockt. Für was auch!? Ich will mich entspannen. Und das ist halt was jetzt auch passiert. Hardcoreclub wird immer kleiner. Und genau der Club meckert, dass es früher besser war.

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