Die Entwickler von Wardogs haben ein neues Video veröffentlicht, in dem es um die Nummer-1-Regel für den Kampf gegen Cheater geht. Eine Aussage der Devs ist dabei besonders bemerkenswert.
Was ist das für eine Bitte an die Cheater? Das neue Video der Entwickler von BULKHEAD dreht sich um die zurückliegende Beta, den am 10. September 2026 anstehenden Early-Access-Start auf Steam sowie den Kampf gegen schummelnde Cheater.
Die Entwickler betonen, dass zeitweise mehr als 245.000 Spieler zeitgleich an der Beta teilgenommen haben. Mit dabei: diverse Cheater, die von den Entwicklern ganz genau beobachtet worden sind. Dadurch konnte man für den baldigen Release viele wichtige Erkenntnisse gewinnen und manch eine technische Baustelle aus dem Weg räumen.
Worüber man im Vorfeld ganz bewusst nicht sprechen möchte: die konkrete Anti-Cheat-Strategie von Wardogs. Je weniger die Cheater darüber wissen, desto weniger Angriffspunkte bieten die Entwickler. Es soll insgesamt aber vier unterschiedliche Methoden geben, um Cheater aufzuspüren und zu bannen. Die Entwickler werden dabei sehr deutlich:
Um es klarzustellen: Wir haben eine 0-Toleranz-Politik, was das Cheaten angeht. Wenn ihr zum Leid der anderen Spieler in Wardogs schummelt, dann könnt ihr euch selbst %&§$&%§. […] Wir finden euch, wir spüren euch auf und dann bannen wir euch.
Und wenn ihr euch einen neuen Account erstellt, fühlt euch dazu eingeladen, Wardogs erneut zu kaufen, und es wird uns dann eine Freude sein, euer Geld zu nehmen und euch dann ein weiteres Mal zu bannen.
An anderen Stellen bezeichnen die Entwickler die Käufer und Nutzer von Cheat-Software als Jungfrauen und dumme Proleten. Ihr könnt euch das gesamte, mehr als 9 Minuten lange Video auf YouTube anschauen.
„Das ist das Erfrischendste, was ich seit Ewigkeiten gehört habe“
Wie reagiert die Community darauf? Die deutlichen Worte der Entwickler kommen sehr gut bei weiten Teilen der Community an. Der ehemalige Entwickler und Content-Creator Pirate Software schreibt etwa auf X: „Das ist das Erfrischendste, was ich seit Ewigkeiten gehört habe.“
Cazuhal973 feiert auf YouTube diese Art der Kommunikation: „Das ist das erste Mal, dass ich erlebt habe, dass Entwickler so offen und kommunikativ mit ihrer Spielergemeinschaft umgehen. Ein weiterer Grund, warum das Spiel gerade so durch die Decke geht.“
Vereinzelt gibt es jetzt aber auch Befürchtungen, dass die Entwickler das Problem auf die Art nicht lösen können. Shoeb B erklärt etwa auf X: „Es ist keine gute Idee, einen offenen Krieg gegen Cheat-Entwickler zu beginnen; sie hätten einfach still und leise das tun sollen, was sie geplant hatten. Jetzt wird es noch mehr Cheats auf dem Markt geben.“
Fred Russell erinnert sich auf X an einen vergleichbaren Fall: „So fühlt sich Escape from Tarkov an. Eine endlose Welle von Cheatern, die gesperrt werden und sich einfach neue Accounts kaufen, um weiter zu cheaten. Ein Gewinn für alle Beteiligten, aber hart für die ehrlichen Spieler.“
Wie bewertet ihr die aktuelle Anti-Cheat-Strategie und Kommunikation der Wardogs-Entwickler? Verratet es uns gern in den Kommentaren! Unser Shooter-Experte Dariusz freut sich auf den Early-Access-Start, weil er bereits in den Beta-Phasen viel Spaß mit den PvP-Ballereien hatte. Seinen Erfahrungsbericht findet ihr hier: Ich habe in einem neuen PvP-Shooter auf Steam eine Stunde lang nicht einen Schuss abgegeben, und es war das aufregendste Gameplay, das mir ein Spiel 2026 geboten hat
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Kommentare
Es gab mal Zeiten wo man mit dem Kauf eines Spieles alles wichtige zum spiel abgegolten hat. Man kaufe eine art Client und konnte dann Zocken. seit dem die Entwickler so Gierig sind und versuchen für jeden Mist irgendwelche Fimanzielle Vorteile in Spielen zu generieren, schreckt dieses Vorhaben ab. Ein Spiel verbreitet sich wenn es gut spielbar ist und keine Pay to Win Punkte enthält.
GIER FRISST HIRN , kann ich nur dazu schreiben und , Gott sei Dank existieren solche Communitys wie diese hier die einen vor solcher Bezahl Abzocke Warnen !
Um mal ein Beispiel zu Verdeutlichen. Nehmen wir mal an 10.000 Spieler spielen ein Spiel X mit von 10€ Pro Woche macht also 40€ Pro Monat. Bei 10.000 Spielern sind das 400.000€ Pro Monat bei12 Monaten Pro Jahr macht das schon 4,8 Millionen . Was macht Ihr mit dem Geld ihr gierigen Haie ?
Allein wenn sich ein Spiel für 10€ ca. 15.000 mal verkauft sollte das ausreichen
alle kosten für das Spiel zu decken. Wer nicht Haushalten und Planen kann ,der sollte zumindest in dieser Branche besser das Weite suchen !
Pay to win ist und war niemals eine Sache von Spielern gewesen. Wenn aber Entwickler immer wieder versuchen solche Elemente in Spielen einzubauen, wundert es mich nicht das es immer mehr Cheater gibt die das Umgehen.
Eines Tages wird dann niemand mehr eure Spiele spielen und somit habt Ihr keine Einnahmen mehr , müsst es dann aufgeben oder euren Verdammen Laden schließen ,was eigentlich aus dieser Sicht Wünschenswert wäre.
Entwickler von diesen Spielern sind abhängig von uns Spielern selbst. Wir Entscheiden was wir wollen und möchten und nicht die Entwickler.
Entscheidet Ihr euch gegen unsere Interessen verlassen wir euch einfach und gehen woanders hin .Da wo wir ein besseres Umfeld vorfinden das nicht Pay to win ist .Auch wenn diese Bereich noch klein sind waren sie früher in den 1990er Jahren noch weit verbreitet. Kann mich noch an die Anfänge von Diablo II erinnern ,das damals noch keinen Shop hatte. Ebenso andere Spieletitel aus jener Zeit.