Der größte Streamer zu LoL ist furchtbar darin, Produkte auf Twitch zu bewerben

Der 26-jährige Tyler „Tyler1“ Steinkamp ist der mit Abstand größte Streamer zum MOBA League of Legends auf Twitch. Er ist für seine Wutanfälle und seinen „authentischen“ Charakter bekannt. Große Firmen wollen offenbar gerne mit dem LoL-Wüterich zusammenarbeiten. Doch wie Tyler1 ihre Produkte dann präsentiert, ist ein einzigartiges Schauspiel.

Das ist die Situation:

  • Tyler1 ist der größte Streamer zu LoL. Wenn er streamt, schauen ihm im Schnitt 30.000 Leute zu. Die Zahl geht in der Spitze sogar bis 100.000 hoch. Tyler1 ist ein ehrgeiziger Spieler, der sich immer wieder neuen Challenges in LoL stellt, er ist aber auch ein furchtbarer Wüterich, der rumschreit und sich aufregt. Bei allem, was er macht, bleibt er ein begnadeter Entertainer. Nie weiß man so recht: Meint er das gerade ernst, wenn er sich so aufregt, oder ist das gespielt?
  • Tyler1 ist eigentlich ein Schreck für Firmen. Er gilt als „nicht brand-safe“: Er flucht, beleidigt ständig Leute und wirkt so, als sei er kurz davor, Gegnern den Kopf abzureißen. Deshalb bekommt er offenbar nur selten Werbe-Angebot.
  • Nun sollte er für „Old Spice“ ein Bodyspray bewerben – doch auch das lief nicht wirklich glatt.
Mit “brand-safe” meint man ein Verhalten, das nicht negativ auf einen Werbe-Partner zurückfallen kann. Jemand gilt als “brand-safe”, wenn er sich im Griff hat und keine Kontroversen auslöst. Tyler1 ist das Gegenteil von “brand-safe”.

“Bisschen nervig – will nicht lügen … Tilte ein bisschen!”

Das ging diesmal schief: Tyler1 machte in einem Stream Werbung für ein Bodyspray zu „Old Spice“. Teil des Werbe-Deals war es offenbar, dass der bekannte „Old Spice“-Soundeffekt gespielt wurde, wenn ein Zuschauer den Kanal von Tyler1 abonnierte.

Dieses kurze Geräusch ging Tyler1 binnen Sekunden auf den Geist und ruinierte ihm die Präsentation des Deos, das er „tatsächlich auch selbst und sehr oft verwendet – also nicht genau dieses, aber …“

Schnell lächelte Tyler1 irre in die Kamera und sagte: “Er tilte jetzt ein bisschen.” Offenbar war er es nicht mehr gewohnt, dass so häufig Sound-Effekte in seinem Stream zu hören waren.

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Als er sich grade in Rage geredet hatte, warum das Spray gut ist, musste er kurz unterbrechen, um live im Stream nachzulesen, ob er denn während der Werbung weiter fluchen kann, wie es seine Art ist. Er las dann laut vor:

„Sorge dafür, dass dein Stream „brand-safe“ ist und halte dich an den vorher genehmigten Inhalt so stark, wie es geht. Sei positiv. Verhalte dich authentisch und hab Spaß. Aber denk dann, dass …“

An der Stelle las Tyler1 dann nicht mehr vor und brüllte leicht roboterhaft in die Kamera: Das Bodyspray führe dazu, dass er sich wie ein „neuer Mann“ fühle. Wenn er das Spray nicht verwende, fühle er sich einfach nicht wie ein Mann.

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Als er dann eigentlich schon mit der Werbung fertig war, fiel ihm erst auf, dass er offenbar einen wichtigen Punkt vergessen hatte, unterbrach sich kurz, nahm eine kräftige Nase von seinem T-Shirt und brüllte gekünstelt

„Mann, das riecht so gut. Das riecht so swaggy – Unfassbar!“

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Hat er das schon mal gemacht? Ja, es gibt eine wunderbare Passage im Netz, als Tyler1 „Buffalo Hot Wings“ bewerben sollte (via youtube). Auch das ein Produkt, das er angeblich selbst konsumiert. Aber irgendwie hatte ihm seine Mutter die falsche Lieferung mitgebracht und Tyler1 ärgerte sich dann live auf Twitch über:

  • die geringe Anzahl der Wings (6 Stück? Ist das ein Witz? Bin ich ein Kleinkind, oder was?
  • und die zu sanfte Schärfe der Hähnchenflügel

So wird das diskutiert: Seine Fans lieben Tyler1 dafür: Er sei so authentisch, dass er natürlich auch die Werbung zu einem Event macht.

Neben seinem Unterhaltungswert kann Tyler1 auch einfach richtig gut LoL spielen:

Streamer spielt 80 Stunden LoL in 5 Tagen – Wird wahnsinnig, aber Nr.1 auf Twitch

Quelle(n): dexerto
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VValdheim

Es wird darüber gesprochen also hat er seinen Auftrag mehr als vorbildlich erfüllt 😉

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