The Division: Fan-Kritik an Premium-Credits – „Lächerlich und verbuggt“

Bei The Division erhitzen die Premium-Credits die Gemüter. Seit 1.6 sind sie die Währung für Mikrotransaktionen.

Vor einem guten Jahr, noch vor dem Launch von The Division am 8. März 2016, bemerkten einige Spieler während der Open-Beta die Existenz von Phönix-Credits. Viele vermuteten, dass es sich hierbei um eine Währung für Mikrotransaktionen handeln könnte und baten Ubisoft um Aufklärung.

Ubisofts Natchai Stappers erklärte via Twitter, dass man Phönix-Credits ausschließlich übers Spielen erhalten könne. Er twitterte fröhlich weiter, dass es in The Division keine Mikrotransaktionen geben werde – und definitiv kein Pay-to-Win.

Nun, im März 2017, heißt es: „Schaut Euch das Angebot des Premiumhändlers an!“division-premium-vednor

Die Preise des Premium-Händlers sind „lächerlich hoch“

Noch Anfang 2016 ruderte Stappers zurück, er twitterte, er müsse mit solchen Aussagen vorsichtiger sein. Auch der Creative-Director Magnus Jansen verriet, dass es auf jeden Fall keine „Abkürzungen“ durch Mikrotransaktionen geben werde. Komplett ausgeschlossen wurden sie aber nicht mehr.

Mit dem Update 1.6 war es so weit: Fortan gibt es Mikrotransaktionen. Doch sie sind alle kosmetischer Natur. Niemand „muss“ zusätzliches Echtgeld investieren, um in The Division erfolgreich sein zu können. Denn alle Mikrotransaktionen sind optional. Dennoch stehen sie gewaltig in der Kritik.

division-fäuste-agentEin Grund dafür sind die horrenden Preise: 500 Premium-Credits kosten 5 Euro im Shop – 100 Premium-Credits sind etwa 1 Euro wert. Manche Waffen-Skins kosten 500 Premium-Credits, manche Gesten sogar 800. Viele Agenten können da nur den Kopf schütteln, wenn sie für eine einzige Geste 8 Euro auf den Tisch legen sollen.

Die Preise werden als lächerlich und übertrieben abgetan.
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Massive hat in einem Livestream bereits Stellung bezogen: Sie betonen, dass alle Käufe optional sind. Dennoch werde man auf das Feedback achten. Dass in naher Zukunft Preisnachlässe kommen, darauf sollte man sich aber besser nicht verlassen.

Premium Credits – Bug

Seit dem Launch von 1.6 gibt es auf der Xbox One Probleme mit den Premium-Credits. Ihretwegen waren die Server am 28. Februar um Stunden länger down als geplant. Massive entschied, die Server ohne Premium-Credits auf der Xbox wieder hochzufahren. Der Plan war, dass Xbox-Spieler die Credits zwar schon kaufen konnten. Sie sollten sie aber erst erhalten, wenn das Problem beseitigt sei.

Kurze Zeit später gab Massive Entwarnung, das Problem sei behoben. Doch klagen Xbox-Agenten noch heute darüber, dass sie noch immer keine Premium-Credits erhalten hätten- und das nun fast zwei Wochen nach dem Launch von 1.6.

Dazu schreibt Massive in einem aktuellen Artikel, dass sie so intensiv wie möglich an einer Lösung arbeiten. Sie empfehlen, bis zum Erhalt der Premium-Credits keine neuen Premium-Credits mit Echtgeld zu erwerben.

Wann das Problem auf der Xbox behoben sein wird, ist noch nicht bekannt. Bis dahin wird die Kritik an dieser Währung aber mit Sicherheit nicht abflachen.division-agenten-feuer-last

Auch wenn die Fans auf die Barrikaden gehen, für Entwickler Massive ist klar, dass The Division Premium-Credits braucht.

Im Livestream zum Jahr 2 betonte der Creative-Director Julian Gerighty, dass die Bemühungen mit dem Update 1.4 und den folgenden Verbesserungen nicht nur viel Arbeit und Zeit erforderten, sondern auch viel Geld. Daher kann man die Mikrotransaktionen auch als wichtigen Grund sehen, weshalb sie das komplette Jahr 2 kostenlos anbieten können. Wann wieder kostenpflichtige DLCs oder gar ein Sequel anstehen, steht momentan in den Sternen.

Wie sieht Eure Meinung zu den Mikrotransaktionen in The Division aus? Meidet Ihr sie komplett oder investiert Ihr den ein oder anderen harten Euro?


Die drei großen Neuerungen, die das Jahr 2 bringen wird, stellen wir hier vor.

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Quelle(n): Mein MMOredditUbisoftvg247
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