Ein Film von Tarantino stört den Regisseur bis heute, weil er die perfekte Filmographie beschmutzt

Quentin Tarantino hat einige sehr gute Filme gedreht, einer ist dem Regisseur jedoch aus einem bestimmten Grund ein Dorn im Auge. Die meisten Zuschauer dürften ihm dabei zustimmen.

Quentin Tarantino hat, je nach Zählweise, neun oder zehn Filme gedreht. Einige davon sind bereits Kult, denkt nur an Pulp Fiction, Reservoir Dogs, Kill Bill oder Inglourious Basterds.

Es gibt jedoch das eine, schwarze Schaf in Tarantinos Filmographie: Death Proof. Der Streifen erschien 2007 und war Teil des Duos Grindhouse, wobei der andere Film von Robert Rodriguez inszeniert wurde und Planet Terror heißt.

Auf Rotten Tomatoes steht Death Proof am unteren Ende von Tarantinos Topliste. 44 Reviews geben dem Film auf der Plattform „nur“ 66 %. Über 250.000 User werteten mit 71 %.

Damit ist Death Proof kein wirklich schlechter Film, landet aber deutlich im Mittelmaß. Quentin Tarantino findet, dass dieser Umstand zwar nicht der Weltuntergang, aber doch ein störender Faktor ist.

Auf MeinMMO haben wir alle Filme von Quentin Tarantino gegeneinander antreten lassen und geklärt, welcher der beste ist.

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Trailer zu Tarantinos Trash-Hommage “Death Proof”

Alles für die perfekte Filmographie

Was sagt Tarantino über Death Proof? Der Regisseur äußerte sich im Gespräch mit The Hollywood Reporter zu seinem Schaffen und betonte, wie wichtig es ihm ist:

Für mich dreht sich alles um meine Filmografie, und ich möchte mit einer großartigen Filmografie abtreten. Death Proof muss der schlechteste Film sein, den ich je gedreht habe. Und für einen Film, der aus dem Stegreif entstanden ist, war er gar nicht so schlecht, oder? Wenn das also das Schlimmste ist, was ich je hinbekomme, bin ich zufrieden.

Quentin Tarantino

Somit stimmt Tarantino dem allgemeinen Tenor zu, dass Death Proof verglichen mit dem Rest seiner Filme der schwächste sei. Das Gesamtbild könnte der Streifen insgesamt beschmutzen, weil Tarantino der Meinung ist, dass ein schwacher Film dem Regisseur „drei gute Filme kostet“ – bezogen auf sein Ansehen.

Kurios ist zudem, wie die Idee zu Death Proof entstanden sein soll. Dem Buch „Grindhouse“ von Kurt Volk nach brachte der Schauspieler Sean Penn Tarantino auf den Gedanken (via Far Out Magazine). Die beiden sollen wohl einen gemeinsamen Abend mit einigen Drinks verbracht haben, als der Regisseur darüber sprach, dass er sich einen Volvo kaufen wolle. Der Grund: Die Marke habe einen guten Ruf, was die Sicherheit der Autos angehe.

Daraufhin soll Sean Penn erwidert haben, dass Tarantino sich im Grunde jeden beliebigen Wagen kaufen könne. Eine gute Crew aus Stuntmen wärn in der Lage, das Gefährt so umzubauen, dass es „death-proof“, also todessicher, wird. Passend dazu erzählt der Film die Geschichte des Stuntman Mike, der mit seinem Wagen junge Frauen tötet.

Habt ihr Death Proof gesehen und euch selbst eine Meinung gebildet? Schreibt uns eure Gedanken zu dem Film gerne in die Kommentare. Während Fans weithin auf den nächsten Streich von Tarantino im Kino warten, fiel der Regisseur in der letzten Zeit eher mit kontroversen Äußerungen auf: Quentin Tarantino kritisiert einen Schauspieler so fies, dass sich das Internet gegen ihn stellt

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