Die Strikes in Destiny 2 sind so gebaut, dass Ihr sie endlos wiederholen könnt

In einem Interview am Rande der Gamescom zu Destiny 2 gibt es Details über das Herzstück, die Strikes.

Im Interview mit Gamesradar spricht Justin Truman über die Rolle der Strikes in Destiny 2:

  • die Strikes sollen eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählen
  • diese Geschichte dreht sich um eine interessante Figur, meist den Schurken des Strikes
  • um diese Geschichte herum baut Bungie die bestmögliche Kampferfahrung, die immer wieder gespielt werden kann

Truman sagt, Bungie hätte nun eine klare Aufteilung der einzelnen PvE-Aktivitäten. In der Kampagne konzentriert man sich auf das Spektakel und die Geschichte. In den Strikes konzentriert man sich darauf, die bestmöglichen Kampf-Stellen zu finden und sie aneinander zu reihen.

Die Strikes sollen so gestaltet sein, dass Spieler sie 20, 30 oder 40 Mal wiederholen möchten im Laufe von Jahren.

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Destiny 2 – Diesmal wissen wir, was wir machen

Mein MMO meint: Die Leute fragen immer, was der „Haupt-Unterschied“ ist zwischen Destiny 1 und Destiny 2. An Aussagen wie jetzt mit den Strikes merkt man, der Hauptunterschied ist: „Bungie weiß jetzt genau, was funktioniert und was nicht.“  Die Experimentier-Phase ist vorbei. Sie konzentrieren sich jetzt stärker auf das Wesentliche.

Bungie weiß jetzt nach 3 Jahren Destiny, worauf es ankommt.

Die Strikes müssen so gebaut sein, dass sie 40 Mal gespielt werden können, weil die Spieler sie 40 Mal spielen wollen. Nervige Passagen, die man einmal der Story wegen macht, stören die Wiederspielbarkeit. Wir kennen zwar erst einen neuen Strikes aus Destiny 2, Inverted Spire, aber der hat es schon in sich.

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Diese „Wir wissen jetzt, was wir machen müssen“-Antwort bekommt man von den handelnden Personen von Bungie immer wieder. Auch was die Story und das Gamedesign angeht.

Das ist vielleicht eine ehrliche, aber keine super-tolle Antwort. Die macht Destiny 2 auch ein Stück weit schwer „zu verkaufen“, weil die großen, neuen Features und Schlagworte fehlen. Es könnte aber zu einem im Detail deutlich besseren Spiel führen.

Wobei „Destiny 2 – Diesmal wissen wir, was wir machen“ auch ein komischer Werbeslogan wäre.

Destiny 2: Was ist neu im PvE? – Alle Infos zu den PvE-Inhalten

Autor(in)
Quelle(n): gamesradar
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