Stormblood hebt Spielerzahl über 10 Mio bei Final Fantasy XIV, aber …

Die neueste Erweiterung Stormblood hat Final Fantasy XIV bei den Spielerzahlen über die Grenze von 10 Millionen gehoben. Kritiker lieben Stormblood. Die Abo-Zahlen wachsen. Aber es gibt einen Haken.

Laut einer Pressemitteilung hat Final Fantasy XIV nun weltweit mehr als 10 Millionen Spieler auf PS4 und PC. Gerade die Erweiterung Stormblood habe dabei geholfen, die Nutzerbasis weltweit zu vergrößern. Aber hauptsächlich liege der Erfolg von Final Fantasy XIV darin begründet, dass der Titel so robust und stabil ist, so emsig mit neuem Content gefüttert wird.

Die Zahl ist nicht ganz so beeindruckend, wenn man das Kleingedruckte liest: Denn in diesen 10 Millionen sind auch die „Free Trials“ enthalten, also die kostenlosen Probeaccounts. Zudem sind die 10 Millionen die „kumulative Spielerzahl“, also die Zahl aller, die sich je einen Account bei Final Fantasy XIV erstellt haben.

Die 10 Millionen Spieler sind nicht die Zahl der Spieler, die es wirklich aktiv spielen und dafür zahlen. Nichtsdestotrotz eine beeindruckende Zahl.

Mit den Tricks, wie MMOs ihre Spielerzahlen frisieren, haben wir uns hier beschäftigt: Spielerzahlen bei MMOs: Gefragt, geschönt, verschwiegen

final-fantasy-14-stormblood

Wir haben noch mehr beeindruckende Zahlen zu Stormblood.

Stormblood – der Kritiker-Liebling

Stormblood schickt sich derweil an, der Kritikerliebling des Jahres zu werden. Auf Metacritic hat die PS4-Version von Stormblood 89%.

Die PC-Version von Final Fantasy XIV Stormblood steht bei 87%. Zum Vergleich:

  • die Erweiterung Morrowind von ESO brachte es auf 78% (PC)
  • die Erweiterung „Heart of Thorns“ für Guild Wars 2 steht bei 81%.
  • World of Warcraft: Legion mit 88% schneidet um einen Punkt besser ab als die PC-Version von Stormblood.
  • Schon die letzte FF14-Erweiterung Heavensward stand bei den Kritikern hoch im Kurs: 86% bekam sie damals.
FF14 Stormblood Sales

Lob im Finanzbericht

Auch im Finanzbericht von Square Enix greift Stormblood ein Lob ab. Die Einnahmen im MMO-Sektor sind von 5,9 Milliarden Yen (etwa 45 Millionen €) auf 9,3 Milliarden Yen (etwa 71 Millionen Euro) nach oben geschossen. Das liegt, laut Square Enix, am Verkauf von Stormblood und einer steigenden Zahl von Abonnenten.

Neben Final Fantasy zählt Square Enix die Spiele-Serie “Dragon Quest” zu seinen MMOs. In Japan sind das Bestseller.

Mit Stormblood kamen Jumpin-Potions neu. Mit denen können sich Spieler ins Endgame einkaufen. Wie das ausgeht, lest Ihr hier:

FF XIV: Jump-Potion-Test – Noob boostet sich auf 60 und nach Stormblood

Quelle(n): FF14 Pressemitteilung
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Vallo

Ich möchte Heavensword ja überhaupt nicht. Dieses ganze Steampunk feeling war einfach grauenhaft. Bis jetzt empfinde ich diese Erweiterung als ganz angenehm.

culus

Ich habe in FF14 Online über 300 Stunden, aber nach eine gewisse Zeit wird man müde. Das Kampfsystem ist einfach nur langweilig auch in Endgame. Bei so einen Spiel macht Grinden einfach kein spass. Ohne witz ich bin mal mitten in Ini eingeschlafen. Sogar World of Warcraft bietet mehr Action.

Rene

Kenne ich, passiert mir auch immer in WoW wenn ich in den LFR gehe oder in die nomalen und heroischen Dungeon. Dann schläft einen auch halb das Gesicht ein, so einfach wie es ist. Aber stimmt schon, FF spielt sich recht langsam, erinnert sogar an Classic WoW, was auch eher behäbig war. Und spricht damit halt die älteren Gamer an (die auch mehr werden und bereit sind ein Abo zu zahlen) solche Spiele wie z.b. Tera sind mir z..b viel zu hektisch. Für eine Stunde oder so kann man es sich mal antun, aber dauerhaft mit dem Kampfsystem? Nein danke, ist zu stressig und ermüdend….. wenn ich daran denke wie ich in Tera die BAMs gefarmt habe, so etwas hält man auf lange Zeit einfach nicht durch.

Luriup

Ja solche “Spielerzahlen” sind immer völlig belanglos,
wenn Dein Server tot ist,macht es keinen Spass.
Mein FFXIV Server hat zur Primetime immernoch eine kleine Warteschlange,
daher denke ich,dass er auch die nächsten Monate noch gut dasteht.

Im Gegensatz zum Heavensward Release plane ich diesmal länger dabei zu bleiben.
Mindestens bis die 24 Mann Raids kommen.
Die sollen wieder wie Kristalltower/Welt der Dunkelheit werden
und dort hatte ich viel Spass zu 2.x Zeiten.

Ahmbor

Von den 24 Mann Raids fand ich nur den Ersten gut: Kristallturm – Labyrinth der Alten. Hatte halbwegs gutes Raidfeeling, samt einfacher Gruppenkoordinierung.

Alles was danach kam war reiner Faceroll, schade. Denn schon das ‘Labyrinth der Alten’ war easy, denn die 24 Mann Raids waren immer für Casuals, aber sogar das war manchen noch zu schwer.

Shu Shu

24 Man Raid für Große Spielergruppen die sehr schwer sind, funktioniert heute auch nicht mehr, schau dir die Generation heute mal an, jeder möchte eine Gilde Gründen, der Big Boss sein, dicke Eier zeigen, so sind alleine schon Dutzende 4-12 Mann Gilden Entstanden, heute spielt jeder nur noch für sich, das ganze Hardcore Raiden neigt sich dem Ende zu, da kaum einer Geduld hat und bei einem Wipe schnell die Lust verloren geht. Normal bei der Heutigen MOBA und Shooter Generation ._.

Ahmbor

Aktuelle habe ich bei FFXIV mal wieder vorbei geschaut, als Fan seit 1.X musste ich doch mal reinschauen.

Und ich bin positiv überrascht, nach dem grauenhaften Heavensward, sieht es ja wirklich gut aus.

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