Im SciFi-MMO Stars Reach erwartet euch ein Universum mit zahllosen Kreaturen, die sich fortpflanzen, altern und sterben. Durch eure Taten könnt ihr sogar Einfluss auf Wohl und Wehe der Arten nehmen.
Wie funktioniert die Tierwelt in Stars Reach? Hinter allen Dingen und Lebewesen aus Stars Reach arbeitet eine Simulation mit physischen Gesetzen, festgelegten Eigenschaften und individuellen Verhaltensmustern.
Mit Blick auf die zahlreichen Kreaturen des SciFi-MMOs bedeutet das beispielsweise, dass sich diese untereinander fortpflanzen und steigende Populationen aufbauen können – bis hin zur planetenweiten Plage. Sie brauchen dafür aber einen passenden Lebensraum.
Wenn sich die Spielergemeinschaft eines Planeten darauf einigt, eben jenen Lebensraum zuzupflastern, um dort beispielsweise eine Metropole hochzuziehen, kann die dort heimische Tierart genauso gut aber auch aussterben und so vollständig aus dem Spiel verschwinden.
Wie entsteht das Universum? Im prozedural generierten Universum von Stars Reach soll kein Planet dem anderen gleichen – das gilt auch für seine Bewohner. Im Gespräch mit MMO-Urgestein Raph Koster (Ultima Online, Star Wars Galaxies) fragte ich, wie man verhindern möchte, dass die Planeten durchgenerisch und austauschbar ausfallen.
Mit einer Menge Arbeit. Wir stecken da sehr viel Zeit und Energie rein. Planeten unterscheiden sich stark, was das Klima und ihre Topografie angeht. Zudem designen wir die verschiedenen Topografien selbst von Hand, damit diese einzigartig, abwechslungsreich und interessant ausfallen. […]
Um einen Planeten zu erschaffen, wählen wir dann diverse von Hand designte Topografien aus und mischen diese mit angepassten Parametern, um aus diesen eine völlig neue Welt zu kreieren.
Raph Koster im Gespräch mit MeinMMO
Die Parameter sorgen dabei nicht nur für Abwechslung, sie stellen auch sicher, dass Planeten spielbar sind, dass sich die hiesigen Kreaturen in ihrem Verhalten unterscheiden und dass Details wie Tagesdauer, Klima, Jahreszeiten und so weiter am Ende einen individuellen Planeten bilden.
Schon die Alpha zeigt enormes Potenzial
Wie wirkt sich das auf die Spielerfahrung aus? Obwohl sich das MMO noch in einer Alpha befindet und der Early Access auf Steam erst irgendwann diesen Sommer starten soll, sorgt Stars Reach schon jetzt für jede Menge bemerkenswerte Storys aus der Community.
Gegenüber PC Gamer erklärte Raph Koster beispielsweise, dass eine der größten Alpha-Gilden eine Tierschutzorganisation gegründet hat, die alles daran setzt, um die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten des Universums zu erhalten.
Möglich ist das beispielsweise, indem man in passenden Regionen mit den verfügbaren Terraforming-Werkzeugen ausreichend große Naturschutzgebiete anlegt. Es gibt aber auch schon große Städte mit Zoos, öffentlichen Parks und Gemeinschaftsgärten.
Berufe wie Botanik und Xenobiologie helfen dabei, die Fauna sowie Flora des Universums zu verstehen und zu schützen. Oder ihr lasst euch zum Gouverneur eines Planeten wählen und helft so dabei, ein Regelwerk zu schaffen, das die hiesigen Tierarten schützt.
Was muss ich zu Stars Reach noch wissen? Für unsere Grindfest-Themenwoche 2026 hat Raph Koster mir das SciFi-MMO erstmals gezeigt und viele Fragen beantwortet. Uns erwartet quasi No Man’s Sky als Sandbox-MMO, mit den kreativen Möglichkeiten eines Minecrafts. Ob aus all dem Potenzial und den Freiheiten am Ende ein richtig gutes Online-Rollenspiel wird, ist mir weiterhin nicht ganz klar. Aber die Simulation, die hinter allem steht, hat mich beeindruckt: Macher von Star Wars Galaxies möchte MMOs neu erfinden, sein neues Spiel beeindruckt uns vor allem mit einer Sache
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