Ihr wollt eure Spiele am PC auf Steam oder anderen Plattformen nicht digital verwenden? Ein Nutzer zeigt jetzt, wie ihr eure Spiele auch physisch nutzen könnt. Im Prinzip braucht ihr dafür nur eine leere SSD und einen Adapter, um die SSD an euren Rechner anzuschließen.
Sony schafft bald die physischen Medien ab, aber PC-Spieler setzen schon lange ausschließlich auf digitale Spiele und Inhalte.
Ein Nutzer zeigt jetzt, dass es auch anders gehen kann: Er hat ein Cartridges-System für Steam entwickelt, bei dem alle Spiele erst „eingesteckt“ werden müssen. Dadurch verwendet er wieder physische Medien an seinem Computer. Er erklärt, wie es funktioniert und wie ihr es einfach nachbauen könnt.
Alte SSDs zu Cartridges umfunktioniert
Was genau hat er gemacht? Im Prinzip funktioniert das dann wie auf einer Nintendo Switch: Schließt ihr das Spiel an euren PC an, dann bringt euch ein Skript automatisch auf die entsprechende Spielseite in eurer Bibliothek auf Steam, sodass ihr den Titel direkt starten könnt. In seinem Beispiel hat er alle Spiele auf gebrauchte 2,5-Zoll-SSDs installiert. In einem anderen Post erklärte er, dass Speicherkarten oder USB-Sticks ebenso funktionieren sollten.
Zusätzlich hat der Nutzer alle wichtigen Daten, um das Projekt nachbauen zu können, als OpenSource veröffentlicht: Dazu gehören die 3D-Daten für das Gehäuse, die Karten und der Code, mit dem die Spiele automatisch erkannt werden. Er selbst erklärte dazu, dass er das Ganze mehr als Hobby sehe und damit kein Geld verdienen wolle. So meinte er auf Reddit:
Das ist einfach mein Hobby. Im Laufe der Jahre habe ich diese Nixie-Uhr, eine automatisierte OnStep-Teleskopmontierung, einen Hydrokultur-Turm mit Automatisierung und Überwachungssensoren usw. gebaut.
Es ist einfach deprimierend, alles, was man zum Spaß macht, unter dem Gesichtspunkt des Verdienstpotenzials zu betrachten. Und auf diese Weise können mehr Menschen davon profitieren.
Was denkt ihr? Würdet ihr so ein System verwenden oder haltet ihr das für Geld- und Ressourcenverschwendung? Denn immerhin könnte man die genutzten SSDs auch anderweitig sinnvoll einsetzen.
Sony stellt die Disc-Produktion ein. Die Entscheidung wird stark kritisiert, doch sie dürfte kaum noch zu ändern sein. Das zeigt das wichtigste Werk für die Disc-Herstellung in Österreich. Denn hier will man bereits alle Mitarbeiter auf neue Produkte umschulen: Viele hoffen, Sony überdenkt das Ende der Disc noch einmal, aber dafür dürfte es schon längst zu spät sein
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