South Park erklärt Mikro-Transaktionen: Ist denn jedes Free2Play-MMO gleich Pay2Win-Abzocke?

Die Satire-Zeichentrickserie South Park beschäftigt sich in der aktuellen Folge mit einem Reiz-Thema im MMO-Markt: Free2Play-Spiele, die lange nicht so kostenlos sind, wie sie tun.

Noch heute prägt die „Make Love, not Warcraft“-Folge von South Park das Bild, das so mancher von MMO-Spielern hat. Immer wieder taucht der Clip im Internet auf, wenn ironisch oder nicht ganz so ironisch, gezeigt werden soll, was MMO-Sucht so alles anrichten kann.

In der aktuellen Folge von South Park “Freemium isn’t free” vom 5.11. beschäftigt man sich wieder mit MMOs. Aber seit “Make Love not Warcraft” ist viel Zeit vergangen. Und so stehen diesmal nicht die Bezahl-MMORPGs von früher im Fokus, sondern South Park beschäftigt sich mit sogenannten „Free2Play“-Mobile-Titeln, unter die vor allem sogenannte Facebook-Spiele oder Casual-Games fallen (deren Einfluss mittlerweile aber auch im MMO-Markt spürbar ist).

In der Folge hat die kanadische Regierung (der Prinz von Kanada und sein finsterer Scherge, der Minister für Mobile-Spiele) ein ziemlich billiges Casual-Game auf den Markt geworfen, um damit US-Dollar in die klammen Kassen zu spülen. Und sie erklären den beiden wütenden kanadischen Promis Terrance und Phillip genau das Konzept hinter diesem vermeintlich so günstigen Konzept. Hier gibt’s einen Ausschnitt:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum externen Inhalt

Bei aller Übertreibung und Zynismus ist South Park mit dieser Darstellung nicht alleine. Und so extrem die Ansichten der Macher erscheinen, so sehr befindet sich das aktuelle Free-to-Play-Modell bei MMOs in der Kritik – auch Experten, die sich täglich mit der Materie beschäftigen, sehen den aktuellen Trend in der Industrie kritisch. Einen etwas tieferen Einblick gewährt zum Beispiel dieses Video:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Dabei ist nicht jedes Free2Play-Spiel automatisch schlecht oder verdammenswert. Auch das extrem erfolgreiche MOBA League of Legends oder Blizzards kostenloses Kartenspiel Hearthstone setzen auf ein Free2Play-Modell. Achten dabei aber darauf, dass die mit echtem Geld gekauften Items keine direkten Vorteil im Spiel gewähren und auch mit halbwegs vernünftigen Mitteln ohne Geldeinsatz erworben werden können.

MMO - free-to-play vs pay-to-play

Diese Grafik zeigt übrigens den Vormasch von Free2Play-Spielen und Mikro-Transaktionen im Vergleich zu den früher dominanten “Bezahl-Modellen” von MMOs. In diesem Artikel beschäftigen wir uns näher mit den aktuellen Zahlen und Trends.

Quelle(n): Kotaku
Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
0
Gefällt mir!
Kommentar-Regeln von MeinMMO
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Community-Aktivitäten
Hier findest Du alle Kommentare der MeinMMO-Community.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Inline Feedback
Alle Kommentare anzeigen
Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.

0
Sag uns Deine Meinungx
()
x