Analyst: „League of Legends verschenkt und nerft zuviel“

Teut Weidemann von Ubisoft hat sich mit dem Geschäftsmodell von League of Legends auseinandergesetzt und einige Schwachpunkte entdeckt.

Laut Teut Weidemann von Ubisofts Blue Byte habe das Geschäftsmodell von League of Legends drei Schwachstellen: League of Legends gebe zu viel umsonst heraus, bringe regelmäßig zu starke Champions ins Spiel, um sie später zu nerfen, und habe eine zu niedrige Conversion-Rate.

Die Conversion-Rate liege bei Client-basierten Spielen üblicherweise zwischen 15% und 25%, bei World of Tanks gar bei 30%. Bei League of Legends hingegen lassen nur 3,75% der Spieler Geld da.

Laut Weidemann gebe Riot selbst offen zu, Helden ins Spiel zu bringen, die so stark sind, dass die Spieler sie unbedingt sofort haben müssen, nur um sie dann später zu schwächen. Doch störe das die LoL-Spieler wohl nicht. Weidemann glaubt, durch das Nerfen beschädige Riot die frischgekaufte „Ware“ der Spieler.

Riot kann sich Großzügigkeit leisten, andere vielleicht nicht

Der Grund, warum das Geschäftsmodell von League of Legends greife, sei die riesige Spieler-Basis des Games. Weidemann warnt andere Developer davor, das vermeintliche Erfolgsmodell von Riot zu kopieren: „Sie können es sich leisten, Ihr vielleicht nicht.“

Quelle(n): www.gamasutra.com, massively.joystiq.com
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Toby-

Krass, eines der wenigen F2P Titel welche dieses Modell auch in fair anbieten. Überhaupt würd ich sagen DAS Vorzeigespiel für F2P und so ein “Spezialist” von Ubisoft stellt sich hin und redet es schlecht.
Natürlich, Herr Weidemann hat auch bei Siedler Online mitgewirkt, eine Browserfortsetzung eines ehemals guten Franchise wo man beinahe genötigt wird Geld auszugeben. Die finden es natürlich blöd wenn Kunden sich an faires F2P gewöhnen 😉

Fluffy

Andere Interpretationsmöglichkeit: League of Legends ist deshalb so erfolgreich und hat deshalb so viele Spieler, weil es so ein faires F2P-Modell hat. Es gibt genug MOBAs aber es sind die beiden mit dem fairsten F2P-Modell -LoL und DotA2- am Erfolgreichsten, sowohl finanziell als auch von der Spieleranzahl her. Aber natürlich hat das nichts miteinander zu tun….

Gerd Schuhmann

Es ist auf jeden Fall eine krasse Idee, dass sich der Marktführer dann auch so ein generöses System erlauben kann und damit eben seine Position ausbaut. Ich finde das Modell bei LoL auch unheimlich gut, weil es den Spieler zum Geldausgeben verführt und nicht zwingt. Aber so von der Logik her: Der Erfolgt gibt LoL natürlich recht, aber das Modell muss man sich auch mal leisten können.

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