Bevorzugt ihr bei WhatsApp und Co. eher Text- oder Sprachnachrichten? Die Psychologie erklärt, was diese Wahl über eure Persönlichkeit verraten kann.
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Text- oder Sprachnachrichten? Auf den ersten Blick klingt das nach einer Frage von persönlichen Vorlieben oder eine Wahl, die man mit Blick auf den hektischen Alltag trifft. Laut Psychologie-Experten kann aber sehr viel mehr dahinterstecken.
Laut der American Psychological Association (via purepeople.com) streben Menschen, die der Textkommunikation den Vorrang geben, nach Kontrolle, innerer Konsistenz und emotionaler Klarheit. Sie meiden den Kontakt mit anderen zwar nicht, wählen jedoch einen Kanal, auf dem sie sich ohne Improvisation ausdrücken können, indem sie sowohl den Inhalt als auch die Wirkung der Nachricht sorgfältig abwägen.
Text oder Sprachnachricht … das sagt was aus
Welche 4 Merkmale lassen sich daraus ableiten? Ganz konkret sollen sich 4 auffällige Merkmale bei Menschen widerspiegeln, die sich eher für Textnachrichten entscheiden:
- Introvertierte Menschen, bei denen die Präferenz fürs Schreiben weit verbreitet sei. Durch das Verfassen eines Textes können sie ihre emotionale Energie vorsichtiger managen, das eigene Tempo für die Kommunikation vorlegen und den Druck minimieren.
- Reflektierende Menschen neigen dazu, sorgfältig zu analysieren, was sie kommunizieren wollen, bevor sie eine Antwort senden. Durch das Schreiben können sie ihre Gedanken ordnen, Argumente überprüfen und sicherstellen, dass die Botschaft ihre Absichten korrekt widerspiegelt.
- Unabhängige und selbstständige Menschen schätzen Autonomie und … ihr ahnt es … Unabhängigkeit. Die Entscheidung für den Text kann das unterstützen, weil man selbst bestimmt, wann man was und in welcher Form absendet. Man gibt sich mehr Zeit, die eigene Meinung zu formulieren.
- Menschen mit hoher Empathie machen sich häufig Gedanken darüber, wie andere auf ihre Worte reagieren. Eine schriftliche Kommunikation bietet die Möglichkeit, den Ton des Gesprächs anzupassen, Missverständnisse zu vermeiden und Emotionen sorgfältiger zu vermitteln. Sie überlegen genau, wie die eigene Botschaft beim Gegenüber ankommen soll und wie sie potenzielles Unbehagen vermeiden können.
Um diese Merkmale, und wie sich diese häufig im Verhalten von Menschen äußern, geht es auch beim psychologischen Modell der Big Five (Quelle: Wikipedia). Laut dieses Modells lässt sich jeder Mensch auf insgesamt 5 Skalen einordnen: Aufgeschlosenheit/Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion/Geselligkeit, Verträglichkeit/Empathie und Neurotizismus/emotionale Verletzlichkeit.
Wo seht ihr euch stark ausgeprägt? Nutzt ihr bevorzugt Sprach- oder Textnachrichten? Verratet es uns gern in den Kommentaren! Übrigens warnen Psychologen derzeit, dass es schlecht für die kognitiven Fähigkeiten sei, vor allem mit Laptop und Tablet zu lernen: Die Generation Z ist die erste Generation, deren geistige Leistung hinter denen ihrer Eltern zurückbleibt
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