Riot hat 10 ehemalige FPS-Pros eingeladen, um Project A zu testen – Einer plaudert

Von den LoL-Entwicklern Riot Games kommt mit Valorant ein neuer First-Person-Shooter. Der hat zwar unterschiedliche Charaktere, soll eher an Counter-Strike als an Overwatch erinnern. 10 ehemalige Profis konnten das Spiel schon vor 6 Monaten testen. Ein Spieler schwärmt nun in höchsten Tönen von Project A.

Wer schwärmt da? Der Spieler Ronald „Rambo“ Kim war früher ein Profi in Counter-Strike. Mit 15 fing er an, auf LANs zu spielen, machte sich da einen Namen und hatte dann über mehr als 10 Jahre eine schöne Karriere als eSportler.

Mittlerweile hat er das für einen Gamer biblische Alter von 35 erreicht und betreibt einen YouTube-Kanal (via YouTube).

Wie er berichtet, konnten 10 ehemalige Profi-Spieler das Game schon vor 5 oder 6 Monaten testen. Darunter FPS-Experten aus Call of Duty, Counter-Strike 1.6, Counter-Strike GO und Quake 3.

Kim selbst wurde von „Volcano“ eingeladen, einem früheren Teamkollegen von ihm. Der hatte später an CS:GO gearbeitet und arbeite jetzt für Riot Games. Über lange Zeit wusste keiner, was Volcano da macht.

Seit der großen Ankündigung von Riot ist klar: Er arbeitet an Project A und das mache nun alles Sinn.

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Die Pros spielten Project A für 5 Tage:

  • 3 Tage lang ging es darum, die Charaktere und das Spiel kennenzulernen
  • 2 Tage lang wurde Project A so gespielt, als sei schon ein Turnier gestartet und es gehe um Geld

Kim kann nicht wahnsinnig viel Neues enthüllen, aber schildert seine Eindrücke von dem, was er da zu spielen bekam.

Ich bin sehr kritisch – das Spiel ist phänomenal

Das sagt Kim: Er sagt, er sei kritisch, was FPS-Spiele angeht: Die nehme er sehr ernst. Ein First Person Shooter müsse sich gut anfühlen, eine gute Balance haben, das richtige Tempo bieten, das richtige Aiming liefern.

Project A hätte all seine hohen Erwartungen erfüllt.

Das Spiel fühle sich sehr präzise und belohnend an. Es erinnere Kim an seine Spezial-Games (also wahrscheinlich Counterstrike).

Riot Project A Shooter Titel

So geht Kim etwa darauf ein, wie wichtig es ihm ist, dass ein Spiel gute Positionierung belohnt – und nicht komisches „Peaken.“ Das Problem löse Project A seiner Ansicht nach gut. Riot arbeite auch stark an Anti-Cheat-Maßnahmen, was für kompetitive Spieler sehr wichtig ist.

Über das Schießen hinaus hätten die Charaktere eigene Fähigkeiten mit Cooldowns – das eröffne mehr Möglichkeiten und erlaube es auch, Combos zu bauen und auf Synergien zu setzen.

Die Skills seien aber nicht zu stark, sondern der Fokus liege auf dem Schießen und den Mechaniken.

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Profi rechnet mit Beta für Project A schon Anfang 2020

Kim sagt, das Spiel fühlte sich vor 6 Monaten phänomenal an und er wäre nicht enttäuscht gewesen, wenn das schon die Release-Version gewesen wäre.

Er glaubt das Spiel sei schon weit fortgeschritten. Eine Beta könnte demnächst starten – vielleicht innerhalb eines Jahres.

Project A – das “neue” CS:GO?

Das steckt dahinter: Es sieht so aus, als ist Project A von Tag 1 an total auf eSport ausgerichtet und will den Profis der Szene gefallen. Das passt auch zu Riot Games.

Project A scheint klar als Konkurrent für CS:GO ausgelegt zu sein: ein klassischer, kompetitiver Shooter ohne viel drumherum. Da ist sicher ein interessanter Markt – CS:GO ist immerhin schon 7 Jahre alt. Und Riot Games weiß, wie man eSport macht und inszeniert.

Riot sagt: Ihr Shooter Project A wird nicht wie Overwatch – eher wie Counter Strike
Quelle(n): gamerant
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phillip A.

Der ex-Kollege vom Entwickler schwärmt vom Game… Ich weiß ja nicht so recht

Civicus

Klingt gut aber der Grafik Stil gefällt mir 0. Sieht aus wie ein Indie Game welches overwatch und paladins vereint . Realistische Grafik wäre schöner gewesen .

Alzucard

ist alpha nicht vergessen.

Lootziffer 666

verstehe diesen Satz nicht ganz….zum release wird das garantiert keine High End Grafik-Simulation werden. Was man dort gesehen hat, wird man auch zum release sehen.

Alzucard

Ja mit einigen verbesserungen sicherlich.
Es ist auf competitive ausgelegt udn auch für lower end pcs.

DDuck

Eben das verstehen viele einfach nicht: Competitive Shooter sind i.d.R. nicht darauf ausgelegt besonders gut auszusehen, sondern möglichst stabil und flüssig bei hohen FPS zu laufen.

Mal abgesehen hat Riot mit großer Wahrscheinlichkeit gar keine Enginge die so viel Dampf hat. Ich denke nicht, dass man dafür etwas neues entwickelt hat.

CallHimX

Dampf ist genug da. Project A wird mit der Unreal Engine 4 entwickelt. Dennoch ist natürlich der reduzierte Grafikstil für Low Spec Systeme sehr hilfreich.

Alzucard

die spource engine für csgo ist auch nicht gut. Siue mag einige vorteile haben, aber unreal engine ist wie ich finde immer noch besser

Erzkanzler

Und ich bin so froh, dass es keine realistische Grafik bekommt 😉
Wenn sie jetzt noch auf BR-Ideen verzichten bin ich an Bord!

Zerberus

Ein Fast Pace Competitive Shooter, ohne die LoL Community und ohne Helden System und ich wäre glücklich….

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