Das Prahlen mit Überstunden fliegt Red Dead Redemption 2 um die Ohren

Der Mitbegründer von Rockstar Games, Dan Houser, gab in einem Interview an, dass die Entwickler von Red Dead Redemption 2 mehrmals im Jahr 100 Stunden pro Woche arbeiten mussten. Nach einer heftigen Reaktion der Gaming-Community rudert Houser jetzt zurück. 

Was ist passiert? In einem Interview mit Vulture.com hat Dan Houser erzählt, dass er und andere Mitarbeiter von Rockstar Games etwa 100 Stunden die Woche gearbeitet haben, um Red Dead Redemption 2 rechtzeitig fertig zu stellen.

Es ist ein Phänomen, das in der Gaming-Industrie als „Crunching“ bekannt ist. Dabei handelt es sich um die Zeit kurz vor dem Release eines Spiels, in der viele Mitarbeiter massive Überstunden machen müssen. Es ist ein bekanntes Problem in der Gaming-Branche und wird immer hart kritisiert, weil es bereits zum Tod von Entwicklern durch Übermüdung geführt hat.

Auch bei Rockstar ist es nicht das erste Mal, dass es zu Crunching kommt.

Red Dead Redemption 2 Pistole Feuer

Houser macht ein neues Statement: Diese Aussage von Houser kam bei der Gaming-Community und anderen Entwicklern nicht gut an. Nach heftiger Kritik rudert der Mitbegründer von Rockstar Games jetzt zurück. Mit einer neuen Aussage erklärt er, dass er nur das Senior Writer Team von Rockstar gemeint hatte:

Wir machen das immer, drei Wochen intensive Arbeit, wenn wir dabei sind alles abzuschließen. Drei Wochen, nicht drei Jahre. […] Wir brauchen diese Zeit, um alles zu überprüfen und fertigzustellen.

Weiterhin erklärt Houser, dass andere Mitarbeiter nicht gezwungen sind so viele Stunden pro Woche zu arbeiten:

Viel wichtiger ist aber, dass wir es von niemandem erwarten, so zu arbeiten. In der Firma haben wir einige Leute in Senior-Positionen, die aus reiner Leidenschaft für ihr Projekt so hart arbeiten […].

Gaming-Community findet das nicht cool

So reagieren die Gamer: Die Community reagierte größtenteils mit Unverständnis und Entsetzen. Entsprechend waren viele Spieler mehr als skeptisch über die neue relativierende Aussage von Houser. Kaum jemand glaubt ihm, dass die normalen Entwickler „zu nichts gezwungen“ wurden. So sagt der User Kromhorn:

„Oh ich bin mir vollkommen sicher, dass sie keine offiziellen Anforderungen haben, die die Mitarbeiter zwingen länger als Vollzeit zu arbeiten. Was sie euch aber NICHT sagen ist, wie viel Druck auf andere Mitarbeiter ausgeübt wird, damit sie dieselben lächerlichen Arbeitszeiten halten. Das und die implizierten Drohungen der Entlassung, falls man nicht in der Lage ist „seinen Beitrag zu leisten“.

Red Dead Redemption 2 Mord Blut Detail

Im /r/games-Subreddit waren die Reaktionen ebenfalls überwiegend negativ:

„So offen damit anzugeben, als ob es irgendeine Art ehrenamtlicher Auszeichnung wäre, ist absolut abscheulich und Houser sollte sich schämen“, sagte der User LewdOnMain in seinem Kommentar, das 3700 Upvotes erhielt.

Bissiger Humor als Antwort auf Houser’s Aussage: In dem Subreddit von Red Dead Redemption sind sogar Memes aufgetaucht, die sich über die neue Aussage von Houser lustig machen. Mit der Überschrift „Ein seltenes ‚Hinter den Kulissen‘ – Foto von Rockstar’s Entwicklung von RDR 2“ erhielt das Meme fast 22000 Upvotes auf Reddit:

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Oben: Rockstar Mit-Begründer Dan Houser. Unten: „Ein Rockstar-Mitarbeiter, der keine 100 Stunden pro Woche arbeiten will“

Der User McGuffin auf Massively OP schrieb dazu sarkastisch: „Dieses Spiel ist so toll, 3 Leute haben sich während der Entwicklung zu Tode gearbeitet! Wir haben ihre Körper unter ihren Tischen verstaut, um andere zu motivieren!“

Entwickler aus der Gaming-Industrie sind entsetzt

So reagieren andere Entwickler: Auch unter Kollegen aus der Gaming-Industrie findet die Aussage von Houser wenig Verständnis. Viele empfanden den Kommentar zu 100 Stunden als „angeberisch“ und „prahlend“, was in einer solchen Situation vollkommen unangebracht sei.

„Wenn [die Entwickler] crunchen, dann machen die Manager ihren Job nicht richtig“, sagte Adam Orth, der Macher des VR-Spiels Adrift. „Sie sind das Problem, nicht [die Entwickler]. Man kann diese Leute normalerweise Kilometer voraus sehen, bevor man das Studio überhaupt betritt.“

adrift vr game

Die US Senior Community Managerin von Final Fantasy XIV, Chenin, ist ebenfalls dieser Meinung. Sie schreibt auf ihrem Twitter: „Das ist nicht bewundernswert. Das ist ein schädliches Verfahren […] und darf nicht länger verherrlicht werden. Entwickelt brillante Spiele ohne eure kreativen Köpfe leer zu saugen und es als „Leistung“ zu bezeichnen.“

Red Dead Redemption 2 – Alle Infos, Features und Online-Modus
Autor(in)
Quelle(n): PolygonMassivelyOPRedditTwitter
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Culus
Culus
1 Jahr zuvor

Danke an die Reddit und andere Entwickler Leute das man es hart kritisiert. In YouTube werden diese 100Std verteidigt und relativiert, das auffällige ist das solche Kommentare fast aus Deutschland kommt……

Psycheater
Psycheater
1 Jahr zuvor

Finde das zurückrudern jetzt auch schon etwas merkwürdig in der Form. Scheint dann doch eher PR zu sein; denke das die erste Aussage so schön der Wahrheit entsprach.

Aber was da im Reddit abgeht; echt lächerlich teilweise. Die sollen mal alle an sich runterschauen und überlegen woher und unter welchen Bedingungen die Kleidung kommt die wir tragen. Da ist das hier echt Meckern auf hohem Niveau, auch wenn Ich solche Crunchtimes absolut nicht gutheißen will. Aber bei einigen anderen Berufen gehören 60 Stunden Wochen zur Normalität

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Alles Fairtrade gekauft. Nur beim Smartphone ist derzeit noch Abzocke da es noch aus einer Zeit stammt wo ich es nicht besser wusste.

SerPorter
SerPorter
1 Jahr zuvor

das sind alles Geld geile, Sklaven treibende, Faschistenschweine!
mit tun die Entwickler leid, denen sollte man Asyl gewähren!

Psycheater
Psycheater
1 Jahr zuvor

Einfach nur Wow

Mampfie
Mampfie
1 Jahr zuvor

Alles nur PR

Leya
Leya
1 Jahr zuvor

„Aber wir dürfen glücklich sein, überhaupt unser Geld mit Games zu verdienen!“ – Diesen und ähnliche Sätze höre ich ständig, wenn ich mit Leuten aus der Branche rede. Wenn ich im Außendienst unterwegs bin, unterhalte ich mich viel mit Entwicklern, die in keiner führenden Position sind. Ich glaube, es gab noch keinen, der nicht von genau diesen Überstunden und harten Einsatz zu Stoßzeiten geredet hat. Genauso auch ein hoher Druck, Release-Termine einzuhalten. Dann schwingt immer wieder dieses Mantra mit, dass man doch glücklich sein muss, seine Leidenschaft zum Beruf gemacht zu haben. Es gibt ja genug andere, die den Job sofort nehmen würden und den eigenen Platz wollen.

Das gleiche beobachte ich auch viel bei Kollegen der Presse. Es gibt so verflucht viele, die diesen Job ohne Bezahlung machen und mit einem „Aber das ist doch dein Hobby“ oder einem „Dafür bekommst du auch mal einen Game-Key umsonst“ abgespeist werden. Das nennt sich dann freiwilliger Arbeiter.

Es stimmt auch. Wer diese Jobs macht, der liebt Games und geht einem Herzenswunsch nach. Die meisten sind auch deshalb geneigt tatsächlich freiwillig zu schlechten Konditionen zu arbeiten. Auch wenn es für viele anstrengend ist, siehst du einfach den Glanz in den Augen, wenn sie über ihre Arbeit reden. Aber das geht auch nur eine gewisse Zeit gut, weshalb viele Köpfe die Branche auch mit Anfang-Mitte 30 wieder verlassen.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Ich wollte auch gerade sagen…irgendwann reicht es einfach nicht mehr aus, sich seinen Traum zu erfüllen.

Speziell mit Familie/Haus gehts nur noch um den „harten Euro“. Ich hoffe, das bei Euch ein gesunder Mittelweg herrscht. Umsonst arbeiten geht einfach nicht.

Und wer weiß, wie lange Du uns noch erhalten bleibst, wenn Dein Studium beendet ist?!? ☹

Leya
Leya
1 Jahr zuvor

Wir werden hier normal bezahlt. Wenn ich mein Studium fertig habe, werdet ihr eher wieder mehr von mir sehen. wink Edit: Das mit dem umsonst als Game Journalist arbeiten bekomme ich auch eher bei Kollegen aus dem Ausland mit.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

So etwas kann auch ganz schnell mal das Arbeitsklima verpesten. Daher lege ich wert darauf, dass in meinem Team die Arbeitszeiten eingehalten werden. Das fängt mit so harmlosen Sticheleien an wie: „ach, dass nimmst du dir nicht mit nachhause ins Wochenende?“ „ach, darf man heute schon eine halbe Stunde früher nachhause gehen?“ „So? Du hast also Zeit für Weiterbildungen?“. Aber aus meiner Erfahrung schlägt das ganz schnell um. Und plötzlich sagt keiner mehr: ich geh heute mal früher nachhause, mein Sohn hat Geburtstag. Oder es wird offen nach außen präsentiert, wie wenig man Zeit hat und wie sehr man sein Privatleben hasst, weil es Zeit für die Arbeit klaut.

Das ist die Aufgabe des Vorgesetzten solch ein Klima zu verhindern und mit gutem Beispiel voran zu gehen. Richtig Urlaub zu machen, im Feierabend im Feierabend zu sein und sich an die Arbeitszeiten halten.

Julian Von Matterhorn
Julian Von Matterhorn
1 Jahr zuvor

Ich hatte Kollegen und Kolleginnen die, pardon my french, sich richtig drauf einen runtergeholt haben wie wenig sie noch zuhause und wie viele Stunden sie diese Woche schon in der Klinik und soundsoviele Stunden nicht geschlafen haben. Richtiger Wettbewerb. Wenn man beim Mittagessen drüber fluchte, diese Woche 70h zu arbeiten, dann kam nur ein: süß, warte mal deine Intensivstationrotation ab, ich mach gerade knapp 85h…

Auch ne Möglichkeit zu copen..

Sunface
Sunface
1 Jahr zuvor

Ich hab auf der Arbeit auch einen der kein Ende kennt und Stunden wie der Irre raushaut. Der deployt auch schon mal Abends um 21.30 oder am WE. Der wird aber auch deshalb von den anderen Kollegen aufgezogen weil das echt nicht normal ist. Wenn ich da mithalten will müsste ich meine komplette Freizeit draufgehen lassen. Das ist es mir nicht wert.

Julian Von Matterhorn
Julian Von Matterhorn
1 Jahr zuvor

Ich habe als Arzt genau dieselben Argumente gehört. Bisschen andere Colour aber ging auch immer um die Dankbarkeit und Leidenschaft. Es gibt immer Menschen die andere Menschen ausbeuten. Bin nur heilfroh aus dem Zirkus draußen zu sein.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Es ist schon ein Privileg mit einer Tätigkeit sein Geld zu verdienen die einem selber am Herzen liegt. So geht es mir als Grafiker und so ging es mir auch als Community Manager. Aber alles in allem bleibt es Arbeit. (Ich hab die Branche mit 30 wieder verlassen :P) Arbeit wird bezahlt, weil es jemand anderen gibt, der entweder keine Zeit oder keine Lust hat diese Aufgabe zu erledigen.

Sei es sich in Foren von Nutzern anhören zu müssen, das Bug XYZ noch nicht behoben sei und man plane die Firma zu verklagen, der Onkel sei Anwalt (sicher für Binnenschifffahrtsseerecht, aber egal) oder einem Kunden erzählen das VOLX-Möbel eine voll toll jugendliche frische Idee sei… oder Thunfisch in eine Blechdose zu drücken, was auch nicht spannender wird, nur weil man in seiner Freizeit gern angelt.

In Bereichen die sehr beliebt sind, neigen Menschen natürlich dazu Einschnitte im Bezug auf Verdienst und/oder Freizeit hinzunehmen und Firmen nutzen dies natürlich auch dankend. So obligt es dem Arbeitgeber „moralische“ Arbeits- und Anstellungsbedingungen zu schaffen.

Ein bereits erwähnte soziale Duck [dreist aus einem Kommentar geklaut und umformuliert] „Stellt mal die Frage wieviele Junioren zum Senior befördert wurden, die die freiwilligen Überstunden abgelehnt haben. [/geklaut ende] kommt dann noch hinzu.

Alles in allem, Arbeit ist kein Ponyhof, in der Gamesbranche gibt es deutlich weniger Ponies als man denkt und Einhörner… sind oft nur spitz zulaufende Esel!

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Stellt mal die Frage wieviele Junioren zum Senior befördert wurden, die die freiwilligen Überstunden abgelehnt haben.

Für mich wär’s da wichtig zu hinterfragen: Warum muss wer Überstunden machen? Ist da das Pensum falsch bemessen worden oder schafft derjenige einfach in der Regelarbeitszeit nicht so viel wie andere?

Ich seh das bei uns im Job , dass es riesige Unterschiede gibt, wie lange ein Autor für Aufträge braucht, wie sich da Arbeitsgeschwindigkeiten unterscheiden.

Das kannst du gar nicht 1:1 ersetzen und übertragen. Du hast Autoren, die in einer 40h-Woche ein großes Pensum wegschaffen und die eigentlich gar keine Überstunden benötigen.
Und andere „müssten“, um dasselbe Pensum zu erreichen, jeden Tag 4 Stunden dranhängen, weil die Arbeitsgeschwindigkeit viel niedriger ist. Das geht natürlich nicht.

Aber es spiegelt sich dann letztlich auch in der Produktivität wieder, dass Autoren, die wenig schreiben, weniger Geld verdienen, wenn sie nach Artikeln bezahlt werden.

Ich weiß: Als Leser denkt man dann, „Derjenige, der schnell schreibt, der schlampt viel, und derjenige, der langsam schreibt, der ist viel sorgfältiger und müsste besser bezahlt werden“ -> Aber das ist nicht wirklich so. Schnelligkeit kommt durch Erfahrung, strukturiertes Arbeiten. bestimmte Fähigkeiten auch.

Aber wenn man dann sagt: Wen befördere ich? Dann würde ich den befördern, der in den 40h sein Pensum absolviert und der ein höheres Arbeitstempo hat. Das wäre für mich wichtig.

Was ich so weiß und gelesen haben: Viele „Überstunden“ sind unproduktiv, weil Leute zwar viel arbeiten, aber mit relativ niedriger Qualität. Da hast du Betriebsblindheit, geistige Erschöpfung, mangelnde Kreativität, zu viel Routine usw.

Natürlich ist auch Einsatz und Leidenschaft wichtig, aber das ist nicht nur die Bereitschaft, Überstunden zu machen, sondern auch in der Arbeit wirklich präsent zu sein.

Überstunden in unserem Job sind eigentlich so „Stunden, wo es drauf ankommt“ – dafür gibt es dann wiederum an anderer Stelle frei.

Was ich auch bei unserem Job bestätigen kann – viele „Überstunden“ und „Stress-Situationen“ entstehen durch mangelnde Planung und fehlender Voraussicht. Das ist bei uns zumindest so.

Die meisten Stress-Situationen sind eigentlich planbar und man könnte dort die Arbeitslast besser verteilen, wenn man denn in der „Organisation“ erfahren genug ist, um sich darauf einzustellen. Und man braucht natürlich auch die Ressourcen – wenn du zu zweit oder alleine bist, kannst noch so gut organisiert sein, es wird Stress geben.

Früher haben uns bestimmte Dinge in der Redaktion überrascht, weil uns die Erfahrung und die Strukturen gefehlt haben. Heute sehen wir das meiste kommen, was passieren wird. Das nimmt dann Stress raus.

Aber ich hab keine Ahnung, in wie weit das auf andere Jobs übertragbar ist.

Und ich muss auch klar sagen – unser Job ist sicher kein Ponyhof, aber auch weit von solchen Horror-Stories entfernt. Wobei bei uns auch viel über „Leidenschaft“ kommt – ganz klar.

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

Also ich glaube das wird tatsächlich sehr branchen abhängig sein.. Ich arbeite zb in einem relativ kleinen Ingenieurbüro, welches jedoch auch ziemlich große Projekte bekommt, aufgrund von bereits abgeschlossenen bauten.. Die kleineren Sachen kommen dann meist über connections etc
Grob überschlagen…es gibt so viele Faktoren und Entscheidungen, von denen das gesamte planerteam und auch die ausführenden Firmen letztlich abhängig sind, dass es fast immer zu drucksituation kommt, wenn
die jeweiligen Leistungsphasen ihrem Abschluss nahe kommen..

Meistens treten Bauherren mit relativ simplen Entscheidungen eine riesige Lawine an arbeit los, weil alle planerbüros – meistens nacheinander, zb der brandschutzplaner.. oder auch wir (technische Gebäudeausrüstung) auf angaben vom beispielsweise Architekten in Form von grundrissplänen warten..

.. Am Ende hängt sowieso alles von den Kosten ab ????????????
Denn wenn alle Beteiligten ihre konzepte dem Auftraggeber vorstellen, und er am ende die Kostenschätzungen der einzelnem Gewerke hört.. Wird eh meist der größte teil der planung über den Haufen geworfen, weil die Wünsche und Vorstellungen der bauherren von ihrem Projekt meist viel teurer sind, als sie es sich jemals erträumen würden ^^
Und dann fängt die Planerei fast von vorne an..
Und DAS: war erst der Anfang.. Von den Ausführungsphasen will ich gar nicht erst reden????

Jedenfalls geht dann meistens das crunchen los, weil die Projektierung trotzdem ein Ende finden und der Bau irgendwann beginnen muss

**Überstunden in unserem Job sind eigentlich so „Stunden, wo es drauf ankommt“** besser hätte mans nicht sagen können an dieser Stelle, Gerd ????????
Das trifft auch bei uns zu
Weil man seine Firma.. Aber auch alle anderen Projektanten nicht hängen lassen will

Und Jep, als Arbeitgeber würde ich selbstverständlich eher den Arbeiternehmer befördern, der in der gleichen Zeit wie ein anderer mehr schafft bei mind. gleicher Qualität
Wenn einer natürlich schnell arbeitet, aber nur Fehler macht..dann kann das auf dauer nicht gut sein

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Tja und da sind wir dann ganz schnell bei „Messbarkeiten“.

„Dannn würde ich den befördern, der in den 40h sein Pensum absolviert und der ein höheres Arbeitstempo hat.“

Ich würde den befördern, der in 40h die qualitativ bessere Leistung erbringt, quantitative Steigerung ist einfacher als qualitative. Aber dann sind wir auch schnell bei Unternehmensphilosophien und Zielen.

Wie dem auch sei, durch („freiwillige“) Überstunden kaschiert man Unternehmensprobleme. Ob personalbedingte oder führungsbedingte, sei erst einmal dahingestellt.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Aus meiner Sicht wird niemand befördert, weil er seine jetzige Arbeit gut verrichtet. Wenn er das gut kann, ist er ideal besetzt.

Aus meiner Sicht wird befördert, wer potentiell die neuen damit einhergehenden Aufgaben und Verantwortungen am besten erfüllt.

Erfüllt intern niemand diese Voraussetzungen, kann niemand befördert werden und ich muss Personal extern einkaufen. Das kollidiert manchmal mit den langfristigen Plänen der Mitarbeiter. In dem Fall muss das offen kommuniziert werden und ihm keine Karotte vor die Nase gehalten werden, die er niemals erreichen wird. So hat er die Gelegenheit sich damit zu arrangieren oder die Konsequenzen zu ziehen und die Abteilung oder den Arbeitgeber hu wechseln. Möglicher weise besteht die Möglichkeit den Mitarbeiter zu fördern. Aber dafür muss wiederum Potential erkennbar sein und wir sind wieder beim ersten genannten fakt.

Jemand der vereinfacht gesagt perfekt Autos zusammen schraubt, aber nur mäßig gut Personal führt, ist kein guter Kandidat für einen Schichtleiter oder ähnliches. Ich würde einen guten Schrauber verlieren und einen mäßigen Leiter gewinnen.

Etwas übertrieben aber in die Richtung gehend ist das Peter Prinzip, welches folgendes besagt: „Peters These ist, dass jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert wird, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat, was in der Regel das persönliche Maximum der Karriere­leiter markiert und weitere Beförderungen ausbleiben lässt. Peter: „Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.

Weiterhin werden die Modelle der „geräuschlosen Sublimierung“ und der „seitlichen Arabeske“ beschrieben. Bei erstgenanntem Modell wird eine Beförderung eines als unfähig bekannten Angestellten nur deshalb durchgeführt, weil unter den anderen Mitarbeitern ein Anreiz ausgelöst werden soll, dass jeder auch befördert werden kann. Hierdurch wird eine Stabilisierung der Hierarchie erreicht. Bei Letzterem werden etwa Titel oder Abteilungen ohne Kompetenzen geschaffen, die es vorher nicht gab, um einen unfähigen Mitarbeiter quasi „auszulagern“““

Das erreichen von Zielen sowohl qualitativer als auch quantitativer Natur, ist für mich kein Kriterium einer Beförderung, sondern für Bonuszahlungen und künftige Gehaltsverhandlungen. Das heist aber auch, dass ein Mitarbeiter, welcher aktuell seine Ziele nicht erreicht, unter Umständen befördert werden kann. Denn dann ist er aktuell nicht gut besetzt. Hat er das Potential andere Aufgaben besser und ausreichend zu erfüllen, kann er für die höhere Position in betracht gezogen werden.

Maßgeblich sind seine projizierten zukünftigen Leistungen und nicht seine vergangenen.

Anders sieht es aus mit Titelbeförderungen, die weder Kompetenz noch Aufgabengebiet wesentlich ändern, sondern eher symbolischer Natur sind und zB an die Betriebsjahre gekoppelt sind.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Es könnte so einfach sein.

Release verschieben, fertig.

terratex 90
terratex 90
1 Jahr zuvor

oder mehr entwickler einstellen, wenn man es unbedingt einhalten will.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Nur für den Endspurt neue Leute einstellen ist schwierig.
Und egal wieviel Leute ich habe, zum Ende hin sinds immer zu wenig ????

fr4GER
fr4GER
1 Jahr zuvor

So! Genug Internet für heute.

Marc El Ho
Marc El Ho
1 Jahr zuvor

Ist das die gleiche „Community“ die sich hier als weißer Ritter aufspielt die Spiele wegen Preiserlass (derzeit gut zu sehen bei Shadoe of the Tomb Raider) und „Verbindungsprobleme“ auf Steam so gnadenlos mit Rewiev Bombing abstraft? Welch ein besch** Geheuchel

Sascha Kuhn
Sascha Kuhn
1 Jahr zuvor

es ist immer falsch für die leute. sie „crunchen“, schaffen den termin und halten die qualität = shitstorm. sie tun das nicht, release-verschiebung, halbfertiges spiel aufm markt=shitstorm. ernsthaft, wer was sucht um sich aufregen zu können, findet auch was…

Ronny Bose
Ronny Bose
1 Jahr zuvor

Typisch Internet.
Wieder mal bestes Beispiel wie Aussagen aus dem Kontext gerissen werden. Zugegeben Dan Houser hätte es evtl. selbst von Anfang an klarer ausführen können, aber ein guter Journalist/Interviewer hätte bei der „100 Stunden die Woche“ Aussage hellhörig werden müssen und auch nochmal nachfragen können wie er das nun meint.
Wenn Houser sagt, dass in den letzten 2-3 Wochen der engste Lead Stab aus 4 Personen inkl. ihm selbst solche Wochen absolvieren, weil sie das seit 12 Jahren immer so machen und für sie fast schon ein Ritual ist, dann wird das seine Richtigkeit haben. Ansonsten melden sich doch auch sämtliche Mitarbeiter wenn sie in ihren Firmen unrecht behandelt werden (sexuelle Belästigung usw.) Hier hat sich noch niemand zu Wort gemeldet.
Hauptsache sämtliche Plebs auf Twitter und Reddit haben schon die Mistgabeln gewetzt, Fackeln geschwungen und zum Shitstorm und Boykott aufgerufen…
Ich werde ein Teufel tun und dieses Meisterwerk nun mit Sicherheit nicht boykottieren.

Joss
1 Jahr zuvor

„die aus reiner Leidenschaft für ihr Projekt so hart arbeiten“

Könnte er ja mal eine Statistik präsentieren, wieviele Junioren zum Senior befördert wurden, die die freiwilligen Überstunden abgelehnt haben.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Du bist, was Du isst… ????

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

„hey rockstar!
wir kaufen RDR2 nicht, weil wir jetzt erfahren haben,
dass dafür zu hart gearbeitet wurde… da hätte ich lieber bis anfang 2020 gewartet, und eine 40 stündige kampagne gespielt!!“

edit:
„achja: wenn ihr das ganze noch deutsch vertont, könnte ich den release im jahr 2021 auch noch verkraften.“

:’D

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Hey Primark!
wir werden deine billig Klamotten weiter kaufen. Wir wissen zwar, dass die Produkte unter widrigsten Umständen produziert und die Arbeiter quasi moderne Sklaven sind – aber hey, ich steh halt auf eure preiswerten Jeans. Da hilft es auch nicht, dass 2014 Arbeiter aus eurer Fabrik Hilferufe in die Kleidung einnähten. Das gab mal ne Woche Trubel, aber jetzt hab ich keine Gewissensbisse mehr.

Verantwortung beim Kaufen von Ware übernehmen ist doch so 2008. Wir möchten euch wirklich nicht mehr Unannehmlichkeiten beim Geldverdienen bereiten als wirklich sein muss. Abgesehen davon möchte ich nicht auf eure Produkte verzichten. Also bitte, macht weiter so – in Liebe, euer größter Fan.

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

ich bin beeindruckt smile

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Das freut mich.

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

Bin auch schon gespannt auf die versteckten ingame-Hilferufe der rockstar Mitarbeiter…:
Evtl finden wir ja ein npc-tattoo in Form von „diese Woche waren es sogar 101h“
Oder eine Gravur in den Hufeisen der Pferde a la „für jeden gefundenen Bug durfte ich eine Minute Pause machen“
.. Vielleicht schwimmt aber auch eine Flaschenpost an uns vorbei während wir mit einem Krokodil kämpfen, Inhalt ist ein virtuelles zettelchen mit der Botschaft „rockstar versklavt mich“
????
Sind das primark bezogene easter eggs? ????✌????

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Es war genau so überspitzt wie dein Kommentar. Aber ich würde mich mal von meinem hohen Ross runter schwingen und mich nicht über die Schicksale anderer Leute lustig machen. Zum einen hat die Primark Geschichte so statt gefunden und zum anderen gibt es noch eine Reihe von anderen Beispielen, in denen Arbeiter für deinen Lebensstandard ausgebeutet werden.

Selbstverständlich kannst du nicht alles im Alleingang verändern und auch nicht jede Mandarine auf ihre Erntemethoden überprüfen. Aber man kann schon mal ein Minimum an Bewusstsein für solche Probleme entwickeln und versuchen auch mal ein bisschen Verantwortung für das eigene Konsumverhalten entwickeln.

Und wenn man denkt, dass so etwas auf Produktionshallen in Asien und Minen in Afrika beschränkt ist, dann befindet man sich leider auf dem Irrweg. So etwas gibt es auch in Deutschland.

https://www.youtube.com/wat

Beschäftige dich doch bitte auch nur eine Minute mit dem Thema bevor du hier rum spottest. Und solche Praktiken sind nur möglich, weil sie toleriert werden und die Konsumenten 0 Bewusstsein dafür haben. Das fängt mit harmlosen Sachen an und steigert sich immer weiter, weil ihnen keiner Widerstand leistet.

Hier werden grundsätzliche Rechte aufs Spiel gesetzt, die unsere Familien vor vielen Jahren unter Einsatz ihrer Freiheit und Leben erstriten haben. Und das bereitwillig.

Ich habe keine Ahnung wie viel Rockstar ihren Mitarbeitern bezahlen und das Spielt auch keine Rolle für den Fall. Wer so eine Aussage trifft wie: Schau her, meine Mitarbeiter arbeiten 100 Stunden in der Woche. Der muss damit rechnen, dass ihm schlechte Luft entgegen weht. Und ich bin froh, wirklich froh, dass es Menschen gibt, die das hinterfragen und nicht einfach als toll abklatschen.

Es tut mir leid, aber es geht hier um elementare Soziale und Gesellschaftliche Modelle. Und da ist es mir herzlich egal ob ein Spiel 2019 oder 2020 raus kommt. Es sei denn andere Menschen sind mir völlig egal. Abgesehen davon, dass es mich auch mal selbst treffen könnte.

Ich lege großen Wert darauf, dass meine Mitarbeiter ausgeruht sind für die nächsten Sprints und danach gibts erstmal Ruhepause und das zahlt sich aus. Wenn du dir andere große Arbeitgeber ansiehst, dann geht der Trend genau dahin. Das aufheben von Stechkarten und Einführung von Vertrauensarbeitszeiten. Netflix hat sogar Urlaubstage abgeschafft und lässt den Mitarbeitern freie Hand. Wer am Ende sein Ziel erreicht, darf soviel Urlaub nehmen wie er möchte. Nicht umsonst sind sie erfolgreich.

„Die rund 900 Mitarbeiter des Unternehmens können unbegrenzt Ferien machen. Kein Vorgesetzter zählt die Urlaubstage mehr und damit entfällt auch der bürokratische Aufwand der Verwaltung freier Tage. In der Firma gibt es auch keine geregelten Arbeitszeiten. Netflix hat sein starres System abgeschafft und völlige Zeitsouveränität für seine Mitarbeiter eingeführt. Die sind nun völlig flexibel. Könnte so etwas auch in Deutschland funktionieren?

„Theoretisch ja“, sagt Dr. Sascha Armutat, Leiter Forschung in der deutschen Gesellschaft für Personalführung, Düsseldorf. Seine Begründung: „Unbegrenzter Urlaub hat mit zielorientiertem Führen zu tun. Ebenso Vertrauensarbeitszeit und die gibt es in Deutschland häufig.“ In beiden Fällen wird die Leistung von der Arbeitszeit entkoppelt. Viele der Netflix-Mitarbeiter sind allerdings ständig erreichbar, dies scheint der Preis der Zeitautonomie zu sein.“

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Ich stimme (dieses Mal) bei allen Punkten mit Dir überein.

Aber speziell Arbeitsmethoden in den „neuen“ Industrieländern, sind extrem schwer verlässlich zu kontrollieren. Fleisch, jegliche Bekleidung, fast alles an Elektronik, Natursteine…es ist schier unmöglich das alles zu umgehen indem man boykottiert.

Aber – und da gebe ich Dir Recht – vom Wegsehen ändert sich nichts. Man muß das gemeinsam anpacken, aber das zu koordinieren halte ich für kaum machbar.

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Kommentare wie dieser sind der Grund warum ich mich hier so gerne aufhalte, danke für deinen Input!

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

Ohweia..
1. Wo habe ich mich über Schicksale anderer lustig gemacht? Unterstell mir nichts.
2.du hast den „Vergleich“ zu primark auf die Beine gestellt, was ziemlich schwach war übrigens..nur so kam ich auf die Idee, wie das ganze bei Spiele Entwicklern aussehen könnte ????
3.unterstellst du mir, ich würde Unwissend darüber sein, was da bei primark abging.. Und wsl immer noch abgeht.
4. „Aber man kann schon mal ein Minimum an Bewusstsein für solche Probleme entwickeln“ … Nicht dein ernst oder? Soll das die nächste Unterstellung sein oder was? ????mir fehlen echt die Worte
.. Bei primark beispielsweise hab ich noch nie eingekauft, habe das auch nicht vor.
5. „Beschäftige dich doch bitte auch nur eine Minute mit dem Thema bevor du hier rum spottest.“ OK! Ich glaub ich spinn.
Ich beschäftige mich jeden Tag damit, weil ich in einem Ingenieurbüro arbeite wo crunch times GANZ NORMAL sind. Alle paar Monate andere Leistungsphasen und projektabgaben..
Wenn ein Gymnasium über die Sommerferien saniert werden muss, dann ist März bis Juni crunch angesagt! Vom Wetter ist man auch noch abhängig teilweise.. Es gibt unzählige Faktoren die einen Termin platzen lassen können. Aber manche Termine dürfen nicht platzen!
Sollen sich die Schüler in eine Baustelle setzen oder wie?
6.und ich bitte dich ^^ der einzige der gerade auf einem hohen ross sitzt bist du.. Sonst würdest du nicht mit solchen Sprüchen um dich werfen.
7.ich habe das Interview einfach anders aufgefasst und wahrgenommen als du und ein paar andere ✌????
8.dir muss nichts leid tun
9.wenn du „deine“ arbeiter so gut im Griff hast, alles immer perfekt nach Plan läuft und nie unvorhergesehene Probleme auftreten, Glückwunsch!
10.achso, jetzt sind wir also schon bei netflix smile

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Oh du armer Mann, da wurde dir ja richtig unrecht getan. Gebt ihm bitte ein Taschentuch. Ich habe dazu nur eins zu sagen: Les dir deine Kommentare noch mal durch, denk darüber nach und frage dich nochmal, wie es wohl möglich ist, dass du diesen Feedback erhalten konntest. Und warum es nötig war, dass du von einer Sachdiskussion unbedingt auf eine persönliche Ebene wechseln musstest.

Angenehme Woche noch.

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

Die wünsch ich dir auch, mit einem noch angenehmeres Wochenende ✌????
Und eines noch:
Les dir deine Kommentare noch mal durch, denk darüber nach und frage dich nochmal, wie es wohl möglich ist, dass du diesen Feedback erhalten konntest. Und warum es nötig war, dass du von einer Sachdiskussion unbedingt auf eine persönliche Ebene wechseln musstest… ???? herrlich

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Das ist schön, allerdings habe ich kein Problem mit deiner Meinung. Es irritiert mich zwar, wie man zu diesen Schlüssen kommen kann aber es ist ein freies Land. Was mich eher befremdet ist, das sich deine Argumentation an mehreren Stelle sich vorrangig auf mich uns meine Eltern fokussiert als auf das Thema.

Wo ich in diesem Maß persönlich geworden bin ist mir nicht ganz klar. Da musst du mich wohl mit wie und wo unterstützen. Und ich kann dir versichern, dass sollte der Eindruck entstAnden sein, dass dies zu keiner Zeit meine Intension entsprach.

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

das ist einfach nur ein dämlicher spruch aus bayern den man gerne mal loslässt, wenn einer gerade am – tschuldigung für den ausdruck – klugscheißen ist.. nimm das einfach nicht für so voll;

das sich meine argumentation vorrangig auf dich und deine familie bezieht ^^
wo denn??!

naja belassen wirs einfach dabei, dass wir unterschiedlicher meinung sind und beide eine angenehme woche haben :D!

und nochmal:
ich hab die aussagen des herrn houser einfach anders aufgefasst,

weil ich selbst weiß(!!), was es bedeutet zu crunchen,
um termine, die man NICHT (!!!!!) verschieben kann oder will, einzuhalten.
außerdem bin ich der letzte, der sich einen pelz kaufen.. mit dem auto zum bäcker fahren.. oder menschen-unwürdige-arbeitsverhältnisse gutheißen würde.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Einigen wir uns einfach darauf, dass wir uns trotz allem lieb haben können smile

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

können wir, definitiv
cheers

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Der war gut. ????

marty
marty
1 Jahr zuvor

Es ist schon unglaublich, worüber sich die Leute heutzutage aufregen können. Er spicht eindeutig von der kurzen Phase vor der Fertigstellung. Jede Firma, einschließlich bei mir, hat solche Phasen, bei denen erhöhter Arbeitsaufwand notwendig ist und es Urlaubssperren gibt. Natürlich ist das mit den 100 Stunden übertrieben und er hat sich vielleicht auch nicht perfekt ausgedrückt, aber er wollte hier nur einen Einblick gewähren, dass sie sich richtig abrackern um uns ein tolles Spiel zu liefern. Das sich dann aber sofort ein Shitstorm von den „Arbeitsrechtlern“ und der ach so braven Konkurrenz auftut ist in der heutigen Gesellschaft eh schon klar.

Bodicore
Bodicore
1 Jahr zuvor

Das sagt eigentlich nur aus das die Zeitplanung scheisse war wenn man kurz vor fertig nochmal so viel investieren muss.
Und ja es ist definitiv etwas worüber man sich aufregen sollte wenn man nicht wieder Zustände wie vor 100 Jahren haben möchte.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Ja, früher sind die Leute für die 35 Stunden-Woche auf die Straße gegangen. Heute sind sie schon zu frieden, wenn die Stunden, die über die 48/40-Woche hinaus gehen ausbezahlt werden. So ändern sich eben die Dinge ^^

marty
marty
1 Jahr zuvor

Das hat nichts mit Zeitplanung zu tun. Zum Schluß wird einfach alles nochmal dreifach geprüft. Und es gibt halt Jobs, die nicht von 8-17 Uhr gehen.

Bodicore
Bodicore
1 Jahr zuvor

Man kann den Schluss besser planen. Das hat sehr wohl mit Organisation zu tun ob die Deadline 5Tage vor Release beginnt oder einen Monat. Die müssen die Spiele halt mal 10% teurer machen dann muss man auch nicht an jeder Ecke sparen. Das wäre eh mal fällig wir zahlen immer noch die gleichen Preise wie vor 10 Jahren

TNB
TNB
1 Jahr zuvor

Wenn so etwas bei euch nötig ist, versagt das Projektmanagement und die Zeitplanung war schlecht.
Und nein nicht jede Firma hat solche Phasen, sondern nur diejenigen die schlecht planen.
Bei uns gibt es weder Urlaubssperren, noch Überstunden, diese sind sogar untersagt. Und wenn es Fehler in der Planung gab, wird dies beim nächsten Projekt berücksichtigt. Ansonsten wird der Termin halt verschoben und fertig.

marty
marty
1 Jahr zuvor

Keine Ahnung wo du arbeitest, aber gratuliere. Dann hast du ja ein chilliges Leben. Ich arbeite in der Automobilbranche und da gibts immer Zeiten, wo du länger arbeiten musst. Das hat nichts mit Projektmanagement zu tun. Wir haben Inventur, Überzeiten in der Werkstatt, Ausstellungen,…
Sollte natürlich nicht die Regel sein, aber Mitarbeiter wissen zB genau, dass sie im Jänner ein sehr lange Woche haben, da die Inventur ansteht. Das wars dann aber auch wieder. Das gleiche wissen Mitarbeiter, dass in der Reifenumsteckzeit länger Arbeitszeiten anstehen, um alle Kunden halbwegs dran zu bekommen. Genauso werden die Rockstar Mitarbeiter wissen, das vor Release ein langer Monat ansteht und dann wirds wieder besser. Das ist doch relativ normal.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Ich habe ebenfalls jahrelang in der Automobilbranche gearbeitet. Deshalb kann ich sagen das du ebenfalls ein chilliges Arbeitsleben hast. wink

marty
marty
1 Jahr zuvor

Wenn du meinst!?!

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

War nicht persönlich oder als ich bin krasser als du gemeint. Entschuldigung dafür.
Ich hab direkt am Anfang der Produktion sagen wir mal von einer doch schon leicht überteuerten deutschen Oberklassemarke gestanden. Pünktlich ausstempeln geht, wer „möchte“ kann das in Dreischicht von Sonntags bis Samstags haben. Bezahlung so naja. ^^

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Bezahlung in der Produktion eines deutschen Automobilherstellers –》 so naja ?? ????

Soweit ich mich erinnere, liegen selbst die Leiharbeiter ganz weit jenseits (über) des deutschen durchschnittlichen Bruttolohns

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Weil etwas relativ „normal“ ist, ist es bei Leibe nicht nötig!

Mitarbeiter über den im Arbeitsvertrag festgehaltenen Umfang hinaus arbeiten zu lassen ist ein rein planerisches Problem, es sei denn dein Unternehmen steht ohne diese Mehrarbeit vor dem finanziellen Aus… und sollte das der Fall sein, gibt es wohl schwerwiegendere planerische Probleme.

Mach mal den Gegenversuch, geh doch heut einfach mal um 14 Uhr heim und sag „Joa ich hab gerad erhöhten Freizeitbedarf!“ Wenn dein Betrieb damit einverstanden ist, seit ihr auf Augenhöhe…

marty
marty
1 Jahr zuvor

Doch, in der Privatwirtschaft ist das sehr wohl nötig um mit der Konkurrenz mitzuhalten. Die Kundenansprüche werden immer höher und du musst bis zu einem gewissen Grad mitgehen. Wir haben zB im November am Samstag bis 17 Uhr offen. Sind auch erhöhte Arbeitszeiten, aber du findest kaum eine Autofirma bei uns, die das nicht macht. Und außerdem, wenn ein Mitarbeiter in dieser Hochzeit mit der Aussage kommt „ich geh jetzt einfach, weil ich hab erhöhten Freizeitbedarf“, dann hat er demnächst wahrscheinlich sehr viel mehr Freizeit. Aber es geht ja auch darum, dass du für die Firma da bist. Es gibt dann ja auch wieder die Zeit, wo weniger los ist und du Zeitausgleich gehen kannst. Es ist immer die Art und Weise der Führung und des Umgangs in der Firma.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Da wir uns jetzt ziemlich vom Thema entfernen, nur noch kurz: Auch die Privatwirtschaft kann den wachsenden Konkurrenzdruck nicht einfach auf ihre Angestellten abwälzen. Wenn ich einen Arbeitsvertrag unterschreibe, dann hat sich mein Arbeitgeber daran zu halten genau so wie ich. Also gehe ich nicht einfach wann es mir passt, und er plant mit den Arbeitsstunden die er von mir „erwirbt“.

Es ist immer faszinierend wie es Firmen doch schaffen die Risiken und Konkurrenzbedenken mit ihren Mitarbeitern zu teilen, bei Gewinnen hingegen sieht das dann häufig anders aus. Und nein, das muss man eben nicht einfach „hinnehmen“ weil das so ist. Es ist nämlich nur so WEIL es viele hinnehmen und sogar noch verteidigen wink

marty
marty
1 Jahr zuvor

Okay, es bringt wahrscheinlich nichts hier ewig weiterzudiskutieren. Du bist auf der typischen „Beamtenseite“ – einstempeln um acht, ausstempeln um fünf – ist auch okay. Bei vielen Firmen geht das halt nicht. Außerdem sind längere Arbeitszeiten und Überstunden in jedem Kollektivvertrag geregelt.
Will hier auch nicht sinnlos streiten, es geht ja ums gaming und da machen wir alle Überstunden ;-))

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Hehe, „Beamtenseite“ razz ich arbeite seit über 20 Jahren als Grafiker in der Werbebranche, ich bin also ganz weit weg von der Beamtenseite wink Aber ich weiß eben auch, wie und was geht wenn man gleiche Rechte für beide Vertragspartner eines Vertrags einfordert ohne sich unter Druck setzen zu lassen. Werde ich deswegen Seniorpartner? Wohl nicht.

Letztlich muss das jeder für sich selbst entscheiden.
Is aber auch eher ein Thema für abends gemütlich beim Bier… hätte dem guten Dan Houser wohl auch auffallen sollen smile

marty
marty
1 Jahr zuvor

Ist wahrscheinlich wirklich ein Thema gemütlich bim Bier – oder auch bei fünf ;-))
Aber ich kann mir denken gerade in der Werbebranche ist sicherlich auch ein ordentlicher Abgabedruck. Auf jeden Fall Prost und nichts für ungut ;-))

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Prost und danke für den erfrischend angenehmen Austausch smile

nykTim
nykTim
1 Jahr zuvor

Leute die hier wild los kommentieren und Dan Houser inkl. Rockstar jetzt schlecht machen wissen doch garnicht wie das hinter den Kulissen abläuft. Ich denke viele Mitarbeiter liegt da sehr viel dran, dass sie bei Rockstar arbeiten „dürfen“, ein Unternehmen was nun mal für 100% Qualität spricht. Die Mitarbeiter WOLLEN dann wahrscheinlich die beste Leistung abliefern die sie können. Ich bin mir sicher selbst wenn es mal über 40h die Woche werden, wird da keiner groß abkotzen und außerdem haben Unternehmen solcher Größe doch immer Free Food, Free Drinks, Free everything Politik und sicher noch n Spa neben den Büroräumen. Als Spieleentwickler, Designer etc. ist es doch eine Ehre bei Rockstar arbeiten zu dürfen und ich denke viele Mitarbeiter sehen das auch so

Sha
Sha
1 Jahr zuvor

Lese dich bitte mehr in die Materie rein .

Egal wie die Bedingungen sind 100h sind 100h die Woche. Die Woche hat nur 168h…
Du kannst noch soviel Leidenschaft besitzen für etwas , das zerstört ein .

Jeder geht da auf kurz oder lang Krachen.
Bungie hat dem nicht umsonst ein Riegel vorgeschoben und ein Blick in den asiatischen Raum reicht um zu wissen da sterben Menschen dran .

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Wie kommst du auf 189? Bei mir sind es 168 und auch nur wenn du 7 Tage die Woche durcharbeitest. Also wohl eher 144 für 6 Tage ^^

Sha
Sha
1 Jahr zuvor

???? is edit . Danke

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Wenn Du mal selbst eine Familie hast, wirdt Du merken wie egal free food, free drinks, everythink free sind. In vielen Fällen hilft irgendwann auch Geld nicht weiter und von der Ehre kriegt man kein Brot auf den Tisch.

Auch wenn ich selbst oft deutlich länger arbeite, bin ich mir der Konsequenzen bewusst. Ich fühle mich immer schuldig, wenn ich nach Hause komme und mein Sohn schläft schon. Dafür denke ich mir manchmal, muß man kein Kind in die Welt setzen. ????

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Wobei du eigentlich falsch denkst. Das System wäre so korrekt, dass du später mal auf deine Enkel schauen kannst während dein Sohn bis spät arbeitet.

Julian Von Matterhorn
Julian Von Matterhorn
1 Jahr zuvor

Um einen zusätzlichen Punkt in die Diskussion zu bringen: fragt mal Krankenpfleger und Ärzte im Krankenhaus was die jede Woche, 48 Wochen im Jahr crunchen. Aber machen die ja auch gerne um ihre Leidenschaft Menschen zu helfen zu zeigen.

RagingSasuke
RagingSasuke
1 Jahr zuvor

Jo, es ist wirklich traurig wie es mittlerweile in der Pflege etc aussieht. Personal ist auch kaum zu finden.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Schau dir mal die „Verdienstmöglichkeiten“ an… das man kein Personal für schwere körperliche und emotional belastende Arbeit bei einem Lohn von 1200.- Brutto findet… welch Wunder. Seit Jahrzehnten wird im Sozialbereich abgebaut, das wird uns allen noch bös auf die Füße fallen.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Ja und dann frag sie doch mal ob sie es gut fänden, wenn man daran was ändern würde und ob sie es gut fänden wenn es mehr Personal gäbe.

DerFrek
DerFrek
1 Jahr zuvor

Ich glaube das war recht sarkastisch gemeint ^^

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

er oder sie versteht so vieles nicht in seiner/ihrer traumwelt ^^

Irie
Irie
1 Jahr zuvor

Was mich an der neuen Aussage von Houser eher stört ist, dass er damit indirekt die Arbeit von Entwicklern runterspielt, die keine 100 Stunden pro Woche arbeiten können. Sind sie dann nicht „leidenschaftlich genug“? Ka, hat einen miesen Beigeschmack irgendwie.

Ich versteh, dass er stolz darauf ist so viel Arbeit reingesteckt zu haben, aber als einer der „Industrie-Größen“ sollte er über Probleme von Crunching besser bescheid wissen, als die meisten anderen.

am0xi
am0xi
1 Jahr zuvor

In der Selbstständigkeit kenn ich diese Sprints. Danach aber ab in den Urlaub und drei Kreuze machen. Schön ist anders. Ich kann mir vorstellen, nur vorstellen ich weiß es nicht, das Entwickler ihren Job gerne machen und verdammt stolz auf so ein Spiel sind und sich am Ende gerne nochmal reinhängen. Machen (leider zu wenig) Musiker vor Alben Release doch auch so.

DanteDeReaper
DanteDeReaper
1 Jahr zuvor

Kann ja auch gut sein, das die Mitarbeiter nach der Chrunchtime in den Urlaub gehen. Haben die bei Bungie nicht das selbe gemacht nach dem Release, das viele in den Urlaub sind um sich zu erholen?

am0xi
am0xi
1 Jahr zuvor

Ich denke schon das die Mitarbeiter aus dem Sprint in den Urlaub gehen, während die anderen dann Patches etc. bearbeiten. So ein Unternehmen plant das schon ganz gut. Das im Kapitalismus so ein System oft missbraucht wird ist nicht überraschend, trotzdem sollte die Community nicht auf jeden Wahllos mit nem Hammer hauen. Ich denke es gibt wesentlich schlechtere Arbeitgeber als Rockstar (oder Bungie).

DanteDeReaper
DanteDeReaper
1 Jahr zuvor

Die gibt es auf jedenfall. Ich find auch, das die Community immer sehr schnell extrem wird

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Wie hat meine Mama immer gesagt: „Orientiere dich nicht abwärts, es gibt immer Schlechtere das macht dich nicht zwangsläufig gut!“

Und um gleich noch einen klugen Spruch einer ehemaligen Chefin zu zitieren: „Überstunden sind ein Zeichen für schlechte Organisation, entweder des Mitarbeiters oder, viel häufiger, des Unternehmens. Beides ist nicht hinnehmbar.“

Ich mache immer wieder die Erfahrung, das etwas als nötig/üblich empfunden wird, weil es eben so ist. Und dann damit auch noch hausieren zu gehen… ist schon grenzwertig. Jeder Mitarbeiter ist ersetzbar, also kann man auch einfach mit doppelter Manpower arbeiten. Klar dann bleibt vielleicht weniger Geld bei Investoren und Aktionären… verschmerzbar.

Gut find ich auch „Die bleiben ja alle voll doll freiwillig so lang….“ Ne ja is klar…. da wird sicher auch kein sozialer Druck dahinter stehen wenn der Harald aka Lead Designer jeden Tag um 16 Uhr geht razz

DerFrek
DerFrek
1 Jahr zuvor

Ein Abteilungsleiter den ich kenne, ist sehr engagiert und für ihn ist die Arbeit so wichtig, dass es auch große Teile seines Privatlebens und seiner Freizeit einnimmt. Ihm macht das Spaß.

Schlimm ist nur, dass er von seinen Mitarbeitern die gleiche Dedikation erwartet und auch zum Teil fordert. Da erkennt man was hinter den obigen Aussagen steckt.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Ich glaub dann ist mein Privatleben einfach besser als das dieses Abteilungsleiters smile

Ich weiß aber was du meinst, ein ehemaliger von mir Chef konnte nicht verstehen, dass für viele Menschen Arbeit eben einfach Leistung/Zeit im Tausch gegen Geld bedeutet. Seine Firma ist eben auch „SEIN Baby“, dass seine Mitarbeiter aber andere Ziele hatten, wollte er nicht verstehen.

Ich kenne beide Seiten, als jemand der in einem Kreativberuf arbeitet, sitze ich auch oft länger weil ich im kreativen „flow“ bin und mein Projekt gern noch weiterbringen möchte, aber wenn mein Chef das erwarten würde, dann würd ich ganz schnell mal in meinen Arbeitsvertrag schauen und die Regelarbeitszeit einhalten.

Es ist halt einfach ungünstig in einer Branche die für relativ heftige Arbeitsbedingungen bekannt ist, auch noch öffentlich mit diesen „anzugeben“, selbst wenn die Angestellten es alle aus (was ich bezweifeln würde) Passion leisten. Die Angestellten hätten sicher auch kein Problem damit, wenn es sauber geplant gewesen wäre und sie die gleiche Sorgfalt in der doppelten Zeit hätten erreichen dürfen.

Es ist nämlich letztlich doch so, dass diese Mitarbeiter TROTZ der schlechten Arbeitsbedingungen ein tolles Ergebnis abliefern wollen !!!

Schlechtes Zeugnis für Rockstar Games.

DerFrek
DerFrek
1 Jahr zuvor

Sehe ich genauso wie du. Ich fand das Beispiel nur im Bezug auf den Artikel relativ passend wink und er ist zum Glück nicht mein Abteilungsleiter ????

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Bungie hat ausdrücklich eine „Anti-Crunch“-Politik. Da hatten wir auch mal einen langen Artikel drüber – der macht auch klar, was das Problem mit Crunchen ist.

https://mein-mmo.de/keine-u

DanteDeReaper
DanteDeReaper
1 Jahr zuvor

Alles klar. Dann habe ich das wohl mit einen anderen Entwickler verwechselt.

DanteDeReaper
DanteDeReaper
1 Jahr zuvor

Es gibt leider auch andere Branchen, wo es üblich ist, in der Saison sehr viel mehr zu arbeiten.
Gut ist das nicht und wenn es dann keine Erholungszeiten gibt, geht eine Person schnell unter. Eine gute Planung kann sowas minimieren oder man muss zeitweise mehr Personal einstellen.
Vielleicht sollte sich Dan Houser überlegen, womit er so prallt. Auch wenn er selber und andere Mitarbeiter das gerne tun, so machen es wahrscheinlich auch viele Mitarbeiter mit, um nicht der „Böse“ oder „faule“ zu sein.

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

wieso „prahlt“???
warum nimmt man dieses interview als „Wir geben mit unseren überdurschnittlichen hohen Arbeitszeiten an(, deshalb wird dieses spiel auch überdurchschnittlich gut)“ auf

wieso nimmt man es nicht einfach als „einblick in den entwicklungsprozess“ hin ^^

die spieler sind die ersten die wieder „zu wenig“ für ihr geld bekommen haben.. und hätten insgeheim lieber eine 120h-woche von den entwicklern gehabt :’D

DanteDeReaper
DanteDeReaper
1 Jahr zuvor

Ich habe das prahlen aus dem Artikel so rausgelesen.
Wie ich schon schrieb, andere Branchen machen das auch und ja man kann es auch als Einblick sehen. Ob man das gut oder schlecht findet, muss jeder selber entscheiden.

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

alright, dann pardon grin

jep, selbstverständlich gibt es einige branchen, wo das so abläuft…
aber warum hängt man sich als endkunde/konsument darauf so auf? ^^ –> jetzt übhaupt nicht auf dich bezogen, sondern allgemein

das eine 100h-woche nicht gut für den menschen ist… ist ja mal so was von klar,
aber es ist gut fürs produkt am ende smile
vor allem dann, wenn es einen veröffentlichungstermin gibt – und nur da hat der mensch schuld dran: selbst eine drucksituation erzeugen durch termine

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Du als Endkunde hast bei solchen Betriebspraktiken die Zügel in der Hand.
Wenn du mit solchen Praktiken nicht einverstanden, weil du sie z.B. auch gut kennst, kannst du mit einem etwaigen Kauf darauf reagieren.
Wobei ein Boykott in der jetzigen Situation wohl auch nur wieder die Entwickler treffen würde.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Nein, wer macht denn sowas. Wenn du auf der Straße eine Umfrage machst wer folgende Thesen bejahen würde: Ich bin für eine ökologische Agrarwirtschaft, ich bin für faire Löhne und ich bin gegen Tierversuche, ich bin gegen Importe aus der anderen Seite der Halbkugel obwohl es die gleichen Produkte lokal gibt“, dann wirst du kaum jemanden finden der sagen würde: „ne das finde ich alles doof“, sondern das finden die meisten gut. Aber wenn du dann sagst: „Ok, dann kostet Benzin jetzt 15 % mehr, Kakao gibts garnicht mehr und somit auch keine Schokolade, der Käse ist jetzt doppelt so teuer und der Flsichkonsum wird um 50% reduziert, dann ist Ökologie, faire Löhne und Tierrechte plötzlich doch nicht mehr so wichtig.

Verantwortung übernehmen ist nur dann geil, wenn ich an meinem Verhalten eigentlich nichts ändern muss.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Ja, da erkenne ich mich auch wieder. Ich sag nur Nestlé. Hin und wieder landet der Laden dann doch im Einkaufskorb.
Ich versuche mich an mein eigenes Verzichtsdiktat zu halten (ist noch nicht mal groß). Aber es klappt halt nicht immer. Entweder weil ich nicht darauf geachtet habe oder weil ich mir dann sage „Dieses eine mal…“.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Sobald eine Praxis für Geschäftsfähig erklärt wird und fortan als normal gilt, ist es keine Frage mehr der freien Entscheidung. Da heißt es dann einfach: du machst es oder du kannst gehen – wir werden immer jemanden finden der es freiwillig macht.

Wenn man deiner Logik folgen würde, könnte man im Umkehrschluss auch jeden Arbeitnehmerschutz auflösen – es bleibt ja jeden selbst überlassen ob er mit oder ohne Sicherheitskleidung arbeiten möchte. Und Wochenende? Wer braucht sowas? Freitage sind nicht zu garantieren. Arbeitszeitschutzgesetz? Weg damit, wenn du nicht 100 Stunden arbeiten möchtest, meld dich doch beim ALG II an – jeder hat die freie Wahl.

DanteDeReaper
DanteDeReaper
1 Jahr zuvor

Also ich kann mich frei Entscheiden wo ich arbeite. Wenn mir die Praxis nicht gefällt, dann muss ich mir was suchen, wo die Praxis mir eher zusagt.

Wie du jetzt darauf kommst, das man den Arbeitsschutz komplett abschaffen kann, weiß ich nicht. Arbeitnehmerschutz soll durchgesetzt werden. Wenn Chrunchtimes gesetztlich nicht verboten sind, dann kann ein Entwickler das machen. Ich finde das nicht gut und ich kann dann selber Entscheiden, ob ich das mit mache.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Ja zum Glück wurde in der Vergangenheit noch nie fragwürdige Praxen von einem Unternehmen zum anderen übernommen.

Werksverträge, Outsorcing, langzeit Befristungen, Minijobs und so weiter sind alles traurige Ausnahmeentscheidungen eines sonst so alpinweisen Arbeitsweste.

Es ist die Umkehrlogik dessen was du vorschlägst. Wieso sollte der Arbeitnehmer das Wahlrecht haben 100 Stunden zu arbeiten, aber nicht die Wahl haben auf das Wochenende zu verzichten? Oder die Wahl haben auf Schutzkleidung zu verzichten? Die Kostet das Unternehmen doch nur Geld! Es ist doch wohl meine Entscheidung! Immer diese Bevormundung mündiger Arbeitnehmer.

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

ja aber es ist doch jedem selbst überlassen, ob er deine sogenannten „fragwürdigen“ praxen mitmacht… oder eben nicht ROFL

bei 95% unserer mitarbeiter steht sogar etwas von überstundenpauschale im vertrag!!!!!!
gib dir das mal, entweder man machts mit… oder sucht sich was anderes
DU hast die WAHL

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Nein es ist keine Wahl. Genauso könntest du auch sozialen oder finanziellen Selbstmord begehen. Eine Alternative die noch schlechter als die erste Option ist, ist keine Alternative.

Und du bist nicht repräsentativ für den Rest der Welt. Es gibt genug, bei denen das nicht der Fall ist.

Eine eindeutig negative Entwicklung verdient keine Toleranz, damit sich diese auch noch verbreitet. Ein eindeutiges Nein zeigt grenzen auf und daher darf in Deutschland auch kein Arbeitnehmer über 42 (Fehler: es sind 48) Stunden arbeiten ohne erhebliche Auflagen.

DanteDeReaper
DanteDeReaper
1 Jahr zuvor

„daher darf in Deutschland auch kein Arbeitnehmer über 42 Stunden arbeiten ohne erhebliche Auflagen.“
Ist das ein Wunsch oder ist das wirklich so? Wenn es wirklich so ist, was für Auflagen sind es denn?

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Korrektur: nicht 42 sondern 48. Was aber dennoch weit von 100 entfernt ist. Weiterhin ist festgelegt wie viel Pause und Ruhezeit zwischen zwei Perioden sein müssen:

> zwischen 6-9 Stunden mindestens 30 Minuten
> mehr als 9 Stunden erfordern mindestens 45 Minuten Pause
> zwischen zwei Arbeitsperioden müssen mindestens 11 Stunden Ruhezeit liegen.

Sonntage und Feiertage müssen frei sein mit Ausnahmen für einige Berufe wie z. B. für die Feuerwehr. Dafür muss mindestens ein anderer Tage in der Woche Arbeitsfrei sein.

Verstößt der Arbeitgeber gegen die Höchstarbeitszeit begeht er eine Ordnungswidrigkeit. Betriebsräte wachen über die Einhaltung von Arbeitszeiten in der Regel mit Argusaugen und können sehr böse werden, wenn sie auf Verstöße aufmerksam werden.

Im Endeffekt gilt: Ein Arbeiter darf Grundsätzlich nicht länger als 8 Stunden pro Tag arbeiten. In besonderen Ausnahmefällen darf der Arbeitgeber den Arbeitstag auf maximal zehn Stunden verlängern. Daraus ergibt sich eine vorübergehend zulässige maximale Wochenarbeitszeit von 60 Stunden.

Der Arbeitgeber muss die längere Arbeitszeit ausgleichen, indem er darauf achtet, dass der Arbeitnehmer in der Folgezeit weniger arbeitet. Im Ergebnis dürfen Mitarbeiter innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen durchschnittlich nicht mehr als acht Stunden arbeiten. Der Arbeitgeber muss sogar dokumentarisch Aufzeichnen wer, warum und wann wie lange zu viel gearbeitet hat und dies auf verlangen vorzeigen. Daher muss diese sogenannte Mehrarbeit oft vom Vorgesetzten beantragt und durch den Betriebsrat genehmigt werden.

Für mich gilt dies aber zum Beispiel nicht. Leitende Angestellte sind von diesem „Schutz“ nicht betroffen.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Mit der Überstundenpauschale ist allein dem Sozialbetrug Türen und Tore geöffnet. Zu Hause noch mal eben Mails gecheckt, doch noch mal mit dem Vorgesetzten telefoniert und so weiter. Alles offizielle Arbeitszeiten die nicht erfasst werden durch solch ein System.

Ich stempel aus und gut ist. Wenn dann auf dem Weg zum Ausgang noch jemand was von mir will und ich es nicht im vorbeigehen klären kann wird halt wieder eingestempelt.
Das ist keine Stundengeierei, sondern mein gutes Recht. Denn sobald ich ausgestempelt habe, habe ich Freizeit in der ich absolut nichts mit Arbeit zu tun haben möchte.

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

so solllllllte es sein ^^

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

frag mich auch wie er gerade auf diese ganzen sachen kommt??^^

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

traurig.

die gaming community von heute findet leider soo vieles uncool.

erst recht, wenn „IHR“ spiel dann zu wenig content oder whatever hat…..

jeder sucht sich doch aus, wo er arbeitet, oder nicht?! grin

ich arbeite auch oft zwischen 50-60h die woche… und das kommt nicht nur ein paar mal im jahr vor, würde sogar auf 20-30% des jahres tippen…

trotzdem stehen im vertrag nur 40h pro woche

aber die bei rocksternchen, die da 100h in der woche arbeiten… die verdienen dann auch das x-fache

also.. jeder hat die wahl

und das die community auf diesen arbeitsverhältnissen jetzt so rumhackt ^^

lächerlich

diesen satz hier soll man sich einfahc mal auf der zunge zergehen lassen:
„viel wichtiger ist aber, dass wir es von niemandem erwarten, so zu arbeiten. In
der Firma haben wir einige Leute in Senior-Positionen, die aus reiner
Leidenschaft für ihr Projekt so hart arbeiten […].““

…. die gamer immer ^^
nur am flamen

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Ok, erst war ich total irritiert über deinen Post. Aber dann habe ich begriffen, dass es sich um einen sarkastischen Satirebeitrag handelt. So muss es zumindest irgend wie sein, denn diese ominöse Wahl ist ja nicht wirklich vorhanden.

In der historischen Vergangenheit der Menschheit, hat es der Homo faber bisher noch jedesmal geschafft, jeden Trend auf die Spitze zu treiben und immer wieder aufs neue unter beweis gestellt, dass Maß und Ende keine relevanten Vokabeln darstellen.

Eine Praxis, die weder für einen Arbeitgeber noch für Arbeitnehmer, langfristige Vorteile bietet sondern rein operativ motiviert wurde und ansonsten nur negative Auswirkungen vorweist, sollte nicht auch noch mit Toleranz belohnt werden.

In gerade zu bedrohlicher Art und Weise neigen Entscheider dazu, im Besonderen Praktiken mit kurzfristig motivierten „Erfolgen“, diese zu übernehmen, solange eine fähige Autorität oder Instanz dieses nicht unterbindet. Also nein Danke, ich überlasse es nicht dem Zufall ob eine dieser unsinnigen ökonomischen Optimierungen Fett wegschneidet oder schon beginnt die obere Epidermis abzuhobeln.

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

und ich bin wegen dieser antwort hier auf meinen beitrag ziemlich irritiert ^^

welche ominöse wahl ist nicht wirklich vorhanden?
wo man arbeitet? bzw unter welchen umständen? ;D

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Ich habs oben schon geschrieben:

„Sobald eine Praxis für Geschäftsfähig erklärt wird und fortan als normal gilt, ist es keine Frage mehr der freien Entscheidung. Da heißt es dann einfach: du machst es oder du kannst gehen – wir werden immer jemanden finden der es freiwillig macht.

Wenn man deiner Logik folgen würde, könnte man im Umkehrschluss auch jeden Arbeitnehmerschutz auflösen – es bleibt ja jeden selbst überlassen ob er mit oder ohne Sicherheitskleidung arbeiten möchte. Und Wochenende? Wer braucht sowas? Freitage sind nicht zu garantieren. Arbeitszeitschutzgesetz? Weg damit, wenn du nicht 100 Stunden arbeiten möchtest, meld dich doch beim ALG II an – jeder hat die freie Wahl.“

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

genau:
sobald in einem satz das wort „oder“ steht, hat man doch die wahl… oder?????

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Nein, es ist eine Scheinwahl. Überspitzt: Möchtest du 100 Stunden für mich Arbeiten oder willst du geteert und gefedert werden? Möchtest du zukünftig nur noch Wasser und Brot oder möchtest du deine Zunge chirurgisch entfernen.

Eine Wahl, wobei eine Option mit erheblichen sozialen und ökonomischen Konsequenzen verbunden ist, ist wohl keine Wahl sondern Erpressung.

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

und schon wieder hast du die wahl ^^
außerdem wirst du auf der anderen seite wirst du in so einem betrieb DEFTIG entlohnt

also hast du sogar eine wahl, bei der danach belohnung und anerkennung winkt

hast du keinen bock drauf gehst du halt

glaubst du die leute bei rockstar arbeiten dort freiwillig?
nein. weil sie es wollen.
ich würde auch gerne für rockstar arbeiten!!!!!

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

In deiner Traumwelt wird es vermutlich so sein. Aber nicht in der Welt, in der Werksverträge und Subunternehmer existieren um gesetzliche Vorgaben zu umgehen und Leute auszubeuten die es sich nicht leisten können nein zu sagen.

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

achja

deine schöne traumwelt
du bist auch das klügste kind deiner eltern, oder? smile

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Mit Traumwelt, meine ich übrigens die Idealwelt und nicht die geträumte Welt.

Und nein, meine Halbschwester hat einen IQ von 136 und ist somit 4 Punkte vor mir smile

Das hat aber auch nichts mit dem Thema zutun.

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

….also bist du doch das klügste kind DEINER eltern .

;).

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Verstehe deine Schlussfolgerung nicht und auch den Zusammenhang nicht – aber ok, wie auch immer du willst. Wenn du darauf hinaus möchtest, dass meine Schwester einen anderen Vater hat, wären es aber nicht meiner Eltern sondern meines Vaters. Und selbst dann erschließt sich mir der Zusammenhang nicht.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Was bringt dir die ganze Kohle wenn du sowieso nur im Büro oder sonstwo auf Arbeit hängst?

Chiefryddmz
Chiefryddmz
1 Jahr zuvor

hab ich irgendwo von mir gesprochen? smile

Marc El Ho
Marc El Ho
1 Jahr zuvor

du kannst sie sparen für schlechte Zeiten. Zb. wenn du gefeuert wurdest weil dein Chef/in mal wieder menstruiert oder der neue BMW noch nicht geliefert wurde

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Gerade deinen letzten Absatz habe ich in meinem Berufsleben schon so oft erlebt. Gerade durch personale Engpässe kann man sich als Arbeitnehmer sein eigenes Grab schaufeln, wenn man mit weniger Leuten am Ende des Tages genauso viel geschafft hat, als wär man voll besetzt gewesen.

Ich habe mir mittlerweile angewöhnt das wenn x Prozent an Kollegen fehlt auch nur x Prozent zum Zeitpunkt x fertig ist. Sollte ein Vorgesetzter ein Problem damit haben darf er mir gerne vormachen wie er das über den kompletten Zeitraum schafft auszugleichen.
Ich bin weder Arbeitsscheu, noch verweigere ich Verantwortung, aber meine Gesundheit und die Freizeit, um eben diese zu erhalten, ist mir mittlerweile um ein vielfaches wichtiger. Gerade da ich durch solche Situationen körperlich nicht mehr 100 prozentig fit bin.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Aha, das ist ihm also auf die Füße gefallen? Und mit was? Mit Recht.

Es ist eine gängige Praxis die Arbeit in Sprints aufzuteilen, in denen rund um die Uhr gearbeitet wird. Danach folgt aber bitte eine Pause, in denen ich mit meinen Mitarbeitern an den Strand fahre und auf Kosten des Unternehmens den Bim Bam baumeln lasse. Um dann energiegeladen den nächsten Sprint anzugehen.

Aus meiner Erfahrung haben das viele deutsche Unternehmen jetzt auch übernommen. Nur leider vergessen sie dabei öfters die Erholung mitzuübernehmen und der Sprint-Rest-Cycle ist plötzlich ein Sprint-Sprint-Cycle. Ökonomisch aber voll geil optimiert *augen rollen

DerFrek
DerFrek
1 Jahr zuvor

Jo kann ich nur so bestätigen. Ist in meinem Unternehmen nicht anders. Aber wenn da die große wichtige „Sache X“ ansteht, dann denke ich auch, dass da viele rund um die Uhr arbeiten.

Es ist aber auch so, dass viele dann erzählen, dass es ihre Pflicht war und sie stolz sind ihren Teil dazu beigetragen zu haben. Das ist vielleicht noch die Kehrseite der Medaille.

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