Berühmtheit schützt vor Strafe nicht – PUBG-Streamer Destiny gebannt

Wer sich durch das Ausnutzen von Glitches in PUBG Vorteile verschafft, ist dort nicht gern gesehen. Auch Streamer bleiben vor Strafe nicht verschont. Der populäre Streamer „Destiny“ wurde nun in Battlegrounds gebannt, weil er einen Fehler des Spiels ausnutzte.

Der Streamer „Destiny“ ist schon seit langer Zeit auf Twitch.TV unterwegs und streamt dort Titel wie League of Legends oder PUBG. Bei PlayerUnknown’s Battlegrounds muss er jetzt allerdings eine Zwangspause einlegen, denn er wurde aus dem Battle-Royal-Shooter verbannt. Warum? Ein Glitch sorgte für fehlende Texturen und erlaubte es ihm, mit dem Auto durch Häuser zu fahren.

„Dafür werde ich gebannt“

Destiny hat mit seinen über 200.000 Followern eine große Community, die ihm regelmäßig beim Zocken zusehen kann. In letzter Zeit streamt er häufig PlayerUnknown’s Battlegrounds und unterhält damit seine Fans. Doch diese Unterhaltung wird nun durch eine Zwangspause unterbrochen.

Er scherzte noch „Dafür werde ich gebannt“, während er mit seinem Jeep andere Spieler überfuhr. Mit Fahrzeugen andere Spieler töten ist eigentlich eine gängige Option in PUBG, doch die Spieler, die Destiny überfuhr, waren in Häusern. Ein Glitch sorgte dafür, dass die Häuser nicht richtig angezeigt wurden – Destiny konnte also einfach durch die Wände fahren und Gegner in Häusern platt fahren. Dabei machte er mehrere Kills und wurde nun dafür gebannt.

Streamer sind gegen Bans in PUBG nicht immun, auch wenn es bei Destiny nur ein Softban war, der nicht permanent ist.

Im Video seht Ihr, wie Destiny mit viel Spaß den Glitch entdeckt und nacheinander mehrere Leute umbringt, die in eigentlich sicheren Häusern waren. Nachdem er es bereits mehrmals im Stream sagte, wurde er kurz nach der Aktion tatsächlich gebannt.

Der Fehler war, dass die Texturen der Gebäude nicht geladen wurden. Diesen Fehler erleben viele Spieler in PUBG. Allerdings sollte man sich anders verhalten, wenn so etwas passiert.

In den Regeln von PUBG heißt es nämlich: „Nutzt Bugs oder Glitches nicht aus. Findest Du einen Bug oder Glitch im Spiel, der unfaire Vorteile gibt, sag uns lieber Bescheid, anstatt das zu deinen eigenen Gunsten auszunutzen.“

Offenbar hätte Destiny sein Spiel neustarten müssen, um zu kontrollieren, ob der Bug bestehen bleibt.

Community gespalten – Ban ungerecht?

In der Community von PUBG wird dieser Ban heiß diskutiert. Das Problem, das viele sehen: Das Game hat die Texturen nicht geladen und Destiny wird dafür bestraft. Das ist unfair.

Tatsächlich sind viele Nutzer auf der Seite des Streamers: „Was sollte er denn machen? So tun, als könnte er die Spieler in unsichtbaren Gebäuden nicht sehen? Das Spiel verlassen? Herumsitzen und warten, bis die Texturen vielleicht irgendwann mal erscheinen?“

Andere Nutzer berufen sich auf die Regeln des Spiels und sagen „Wer Glitches zu seinem Vorteil nutzt, soll auch dafür bestraft werden.“

Übrigens darf Destiny inzwischen wieder ins Game, sein Ban ist wohl vorüber. Und schon erwartet ihn in einem seiner Games ein alter Bekannter:

Jetzt gibt es die First-Person-Sever in allen Game-Modes in PUBG – Auch eine Rangliste soll es bald geben

Autor(in)
Quelle(n): Kotaku
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