PSO2 New Genesis Klassen-Guide 2021 – Welche passt zu mir?

Welche Klasse in Phantasy Star Online 2 New Genesis (PC, Xbox One, Xbox X) passt am besten zu welchem Geschmack und welchen Spielstil? Welche Klassen stehen in dem MMORPG zum Start zur Verfügung? Erfahrt in unserem MeinMMO PSO2 New Genesis Klassenguide mehr über die jeweiligen Klassen in 2021.

Die Frage, welche Klasse man zuerst spielen soll, beschäftigt zum Start eines jeden MMORPGs viele Online-Rollenspieler und auch Phantasy Star Online 2: New Genesis bildet da keine Ausnahme.

Wir haben euch hier alle sechs Klassen aufgelistet und beleuchten für euch die jeweiligen Spielmechaniken genauer. 

Übrigens ist PSO2: NG nur eines von 7 wichtigen MMOs, über die wir 2021 sprechen.

Die sechs Klassen von PSO2: New Genesis im Überblick

Welche Klassen gibt es? Die sechs Klassen in Phantasy Star Online 2: New Genesis unterscheiden sich in Fernkämpfer- und Nahkämpfer sowie eine Supporter-Klasse. Für jede Klasse gibt es eine passende Rüstung, die die jeweiligen Klassenattribute unterstreicht. Die Rassen haben übrigens keinen Einfluss auf eure Charakterauswahl.

Kann ich meine Klasse wechseln? Ein besonderer Aspekt an dem MMORPG ist, dass es euch keine feste Klasse vorschreibt. Sobald ihr also der Meinung seid, dass es Zeit für etwas Neues ist, besucht ihr den Klassen-NPC in Central City. Dort könnt ihr dann ohne viel Aufwand einfach eine neue Klasse eurer Wahl auswählen. Den Wechsel könnt ihr jederzeit und beliebig oft durchführen.

Kann ich auch Klassen kombinieren? Die Phantasy Star Online Serie ist bekannt dafür, dass man seinen Charakter auf unterschiedliche Arten spielen kann. 

Vielmehr sind die Rollen fließend und man kann, wie oben erwähnt, eine von den vorgegebenen sechs Helden auch als Subklasse hinzufügen. Zum Beispiel könnt ihr zuerst als Ranger auf Fernkampf-Geschosse zurückgreifen, dank der Fighter-Subklasse in den Nahkampf wechseln und dem Gegner mit den Fäusten übel zusetzen. 

Das Subklassen-System von Phantasy Star Online 2: New Genesis wollen wir aber in diesem Moment nicht genauer beleuchten. Der Fokus dieses Guides liegt auf der Vorstellung der Hauptklassen in dem Spiel.

Weiterhin haben wir für euch eine kleine Übersicht zusammengestellt, in der ihr die 10 wichtigsten Dinge zu PSO2: NG erfahrt.

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Die große Welt von PSO2: NG ist reich an gefährlichen Feinden, die euch nach dem Leben trachten.

Die Nahkampfklassen in PSO2: New Genesis

Welche Nahkämpfer gibt es? Als Nahkämpfer eignen sich der Hunter und der Fighter, welche entweder mit Schwertern und Stangenwaffen angreifen oder mit Doppeldolch, Faustkampf-Waffen und Doppelschwertern hantieren.

Der Hunter – Perfekte Klasse für Einsteiger

Was kann der Hunter? Mit dem Hunter spielt ihr die einfachste Klasse, die euch problemlos durch das MMORPG bringt, ohne dabei in wesentlichen Punkten hinter anderen Klassen zu bleiben. Die Hunter-Klasse liefert eine überzeugende Vorstellung in Sachen Spielbarkeit, Mobilität und Schaden und macht es euch später schwer, eine bessere Klasse zu finden. 

Hunter sind Nahkämpfer und spezialisieren sich auf Schwerter, Partisanen und drahtgebundene Lanzen. 

  • Schwerter haben einen langsamen, aber starken Angriff und die Fähigkeit stärkere Attacken aufzuladen. 
  • Partisanen sind etwas schneller und bieten einige Utilities während des Kampfes
  • Die Lanzen brauchen etwas Eingewöhnungszeit, aber fokussieren sich auf Flächenschaden und viele Greif-Angriffe.

Was ist der Vorteil des Hunters? Sind einfach zu erlernen und machen eine Menge Spaß, während sie den anderen Klassen nicht im Geringsten nachstehen.

Welche Nachteile müsst ihr in Kauf nehmen? Die Klasse ist leider nicht so wendig wie andere, ist dafür aber besser gepanzert.

Der Fighter – Mobiler Schaden und spektakuläre Kombos

Was unterscheidet den Fighter von dem Hunter? Die Fighter spielen sich mehr oder weniger wie die Hunter, sind aber schneller und beherrschen vernichtende Attacken. Sie halten nicht ganz so viel Schaden aus, bewegen sich aber leichtfüßig und können dadurch besser ausweichen. Hunter setzen im Kampf auf Doppeldolche, Doppelschwerter und ihre Fäuste. 

Jede Waffe spielt sich komplett unterschiedlich, ist aber in Ihrer Weise genauso effizient. 

  • Mit Doppeldolchen seid ihr überwiegend im Lufkampf unterwegs und greift den Gegner mit brutalen Combos an. Diese sind schwer auszuführen und ihr braucht gute Reflexe dafür. 
  • Der Faustkampf ist wortwörtlich sehr bodenständig und ihr nutzt weniger Kombos zum Angreifen – dafür landet ihr schwere Treffer gegen euren Gegner. Eure Reichweite ist zwar gering, dafür könnt ihr Treffer effektiv parieren.
  • Doppelschwerter spielen sich wie ein Mix aus Faustkampf und Doppeldolchen. Combos sind hier aber nicht ganz so schwer auszuführen.

Vorteile des Fighters: Er ist wendig und hat starke Angriffe Er ist im Luftkampf sehr effektiv. 

Nachteile: Die Klasse hat eine schwächere Rüstung und ihr müsst starken Attacken ausweichen

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Am meisten Spaß macht PSO2: NG mit anderen Spielern zusammen

Fernkampf in Phantasy Star Online 2: New Genesis

Welche Fernkampf-Klassen gibt es? PSO2 NG bietet euch mit dem Ranger, Gunner, Force und Techter satte vier Fernkämpfer. Wobei einer davon im Kampf doch auf Nähe zum Gegner setzt.

Der Ranger – Starker Schaden auf großer Distanz

Wie spielt sich der Ranger? Wenn ihr gerne auf Abstand zu euren Gegnern bleiben wollt und sie aus der Ferne tötet, ist der Ranger genau das Richtige für euch. Ihr könnt entweder Gewehre oder Raketenwerfer benutzen und damit extremen Schaden aus sicherer Distanz anrichten.

  • Gewehre eignen sich durch ihre unkomplizierte Nutzung und mit unterschiedlichen Patronentypen könnt ihr unterschiedlichen Schaden am Gegner verursachen. 
  • Raketenwerfer sind perfekt, wenn eure Feinde direkt vor euch sind. Mit großen Flächenattacken verursacht ihr bemerkenswerten Schaden und könnt eure Gegner auch mit diversen Effekten, beispielsweise Verlangsamung, behindern.

Vorteile des Rangers: Er ist aus großer Distanz tödlich und perfekt, um den Mitspielern den Rücken freizuhalten.

Nachteile: Sobald die Gegner in eure Nähe kommen, seid ihr verletzlich und ihr haltet nicht besonders viel aus.

Der Gunner – Nichts für Einsteiger, aber macht am meisten Spaß

Wieso ist der Gunner schwer zu spielen? Die Gunner-Klasse ist im ersten Moment etwas schwierig zu erlernen, aber sobald ihr den Bogen raus habt, machen sie einen Heidenspaß. Gunner setzen überwiegend auf einen sehr schnellen Spielstil und verhalten sich eigentlich eher wie Nah- als wie Fernkämpfer. Das liegt überwiegend an ihren Waffen, wo ihr zwischen Doppel-Maschinengewehr oder Sturmgewehren wählen könnt. 

  • Die Maschinengewehre erlauben euch einen äußerst mobilen Kampfstil und ihr werdet schnell feststellen, dass ihr im Gefecht über das ganze Kampffeld hüpft. Die optimale Entfernung beim Gunner ist tatsächlich nah am Feind. Wenn ihr die Mechanik drauf habt, werdet ihr es lieben – versprochen.
  • Mit den Sturmgewehren hingegen haltet ihr jederzeit einen großen Abstand zu euren Feinden und unterstützt eure Mitspieler mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Patronenarten – eine gewisse Ähnlichkeit zum Ranger ist offensichtlich.

Vorteil des Gunners: Er spielt sich unglaublich dynamisch und spaßig, während ihr über das Kampffeld hetzt.

Nachteil: Die Spielweise ist nicht ganz einfach zu erlernen.

Der Force – Starke Flächenangriffe sorgen für Verwüstungen auf dem Schlachtfeld

Was ist der Force? Typisch für PSO2 gibt es auch einige magier-ähnliche Klassen. Force ist die Klasse für Spieler, die den Einsatz von Techs mögen. Tech ist hierbei das PSO2-Äquivalent zu Zaubersprüchen. 

Ein Force Spieler hat die Aufgabe, jederzeit einen Sicherheitsabstand zu seinen Feinden zu halten und dabei mächtige Tech-Attacken zu zaubern. Die Force-Klassen greifen auf alle möglichen Sorten von Elemental-Tech zurück und nutzen Zauberstäbe und Talismane. 

  • Beide Waffen funktionieren hier sehr ähnlich, wobei der Talisman etwas mobilere Techs nutzt und nicht ganz so viel Schaden verursacht.

Vorteile: Er verursacht hohen Schaden auf dem Schlachtfeld.

Nachteil: Ihr müsst jederzeit auf Abstand zu euren Gegnern bleiben

Der YouTuber TayRecX hat hier ein interessantes Let’s Play zu PSO2: New Genesis für euch

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Der Techter – Unterstützt die Mitspieler aber macht auch guten Schaden

Was bietet der Techter? Der Techter ist die eigentliche Support-Klasse in PSO2 New Genesis. Eure Hauptaufgabe ist es, dem Rest des Teams zu assistieren – aber denkt jetzt ja nicht, dass ihr euch nicht wehren könnt. Techter greifen auf eine Vielzahl an Waffen-Fähigkeiten und Tech zurück, die richtig Schaden verursachen. Aber natürlich nicht ganz so viel wie ein Force Kämpfer. 

Auch Techter nutzten Zauberstäbe und Talismane und beide Waffen haben ihren individuellen Spielstil. 

  • Talismane erlauben einen mobileren Spielstil, richten aber weniger Schaden an.
  • Die Zauberstäbe werden hingegen doch als Nahkampfwaffe eingesetzt, mit dem der Gegner Prügel bezieht und nebenbei einige Techs einstecken muss.

Vorteile des Techter: Unterstützt Gruppen und verursacht auch Schaden an den Gegnern

Nachteile: Schaden ist nicht vergleichbar mit der Force-Klasse

Übrigens braucht ihr euch keine Sorgen zu machen, dass ihr auf PSO2: NG keine Mitspieler findet. Denn das MMORPG hat dank der Erweiterung eine drastische Steigerung der Spielerzahlen erfahren.

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Mihari

In unserer PSO-Gruppe hatten wir uns sehr auf New Genesis und die Open World gefreut. Leider hat es uns aber sehr enttäuscht und wir sind inzwischen alle zurück zum “normalen” PSO2 nachdem wir mindestens eine Klasse auf Level 20 gebracht hatten und das Spiel immer mehr im “endlosen Grind” endet und kaum wirklichen Content hat 🙁

Irgendwie wirkt New Genesis unfertig bzw. eher wie eine Alpha/Beta auf uns. Man bekommt kaum Storyquests im Spiel und wird von einem Grind zum nächsten Grind geschickt. Die Klassen und Skills sind bei weiten noch nicht ausgereift und leider nur ein magerer Anfang verglichen mit PSO2.

Ich selbst spiele Force/Techter und habe mich permanent gefragt wo neue “Techniques” bleiben und warum ich auch auf Level 20 immer noch die selben wenigen “Techniques” habe wie am Anfang und es nicht einmal 2-3 neue gibt? Selbst in der ersten PSO2-Version gab es schon mehr Vielfalt und Auswahl an Techniques, Skills und Waffen. Vielleicht kommt auch daher der Eindruck, dass New Genesis so unfertig wirkt 😉

Nachdem wir erstmal PSO2 weiter spielen, werden wir warten wie sich New Genesis entwickeln wird. Im aktuellen Zustand lohnt es sich für uns nicht dort weiter zu machen.

Kartoffel Salat

Aktuelle Lieblingskombi ist Fighter/Gunner.

Mit Boost ab in den Nahkampf und nach Situation mit AR abhauen oder mit MP ausweichen. Geiles System.

Kartoffel Salat

Am besten Gunner mit PP-Regeneration pro Treffer. 🙂 Das ballert so hart rein

zerial

sehr schöner beitrag sehr detaliert gefällt mir weiter so

Leyaa

Eine sehr schöne Zusammenfassung der Klassen und ihren Waffen.

Beim Force und Techter kommt es so rüber, als würden sie dieselben Waffen verwenden, was allerdings nicht der Fall ist.
Force nutzt Rod (Stab) und Talis, wobei der Stab die klassische Fernkampfwaffe eines Magiers darstellt.
Der Techter nutzt hingegen Wand (Zauberstab)und Talis. Die Bezeichnung Zauberstab ist hier allerdings sehr irreführend, da wie im Artikel beschrieben, der Wand eine Nahkampf-Waffe ist. Erinnert eher an einen klassischen Streitkolben als an einen kleinen magischen Zauberstab. Häufig wird der Techter auch als Space Paladin bezeichnet, da er Zugang zu Magie (Tech) hat und mit dem Wand im Nahkampf agiert.
Ebenfalls interessant ist der Zauberstab, da man hier das Element (Feuer, Blitz, Frost) anpassen kann, um die Schwäche des Gegners auszunutzen.

Der Techter ist in NGS aber klassischer Supporter, wie man das aus anderen MMOs kennt. Er kann genau wie die anderen Klassen guten Schaden machen, denn es gibt keine Holy Trinity in NGS. Nebenbei versorgt er die Gruppe einfach mit Buffs.

Leyaa

Zauberstab ist beim Techter schon die richtige Übersetzung, da es im englischen ja Wand heißt. Nur passt es beim Force nicht so ganz. Ich würde da einfach mit Stab übersetzen. Das kommt auch der Optik der Waffe und dem Image des Force als klassischer Magier am nächsten.

luriup

Nachdem in PSO2 der Summoner mein Main war
und ich nur paar Klassen für Sub auf 70 gezogen habe,
spiele ich in NG zum ersten mal einen Hunter.

Erstmal musste ich eine Woche Pause einlegen,
weil das Spiel mit 5-10 Sekunden Verzögerung unspielbar war.
Schon die 250ms zum US Server sind mir zu viel
aber das ging mal gar nicht.
Seit der letzten Wartung ist es nun halbwegs spielbar.

Wie oben geschrieben macht der Hunter mit Schwert schon Spass.
Kontern ist sehr nützlich da es Schaden vermeidet und nebenbei den Gegner noch eine reinwürgt.
Die Partisane nutze ich meist für größere Ansammlungen kleinerer Mobs.
Eine Lanze habe ich noch nicht gedropt,daher kA. wie sie sich spielt.

Was mir im allgemeinen an NG missfällt,
ist das Solospiel in Gruppenzonen.
Mit 15+ bin ich öfters alleine in einer Zone
und dann gegen 5-6 Drolls zugleich endet meistens im Dauer Knockdown für mich.
Ich kann ja schlecht Dauer ausweichen oder blocken,
denn ausser mir macht ja keiner Schaden.
Ausserdem sollten die HP der Mobs besser scalieren mit der Anzahl der Spieler.
Mit meinem +40 Schwert muss ich immernoch ewig auf die Standartmobs einprügeln.

Meine Subclass ist Gunner die ich in PSO2 schon auf 70 gespielt hatte.
Die ist perfekt für Bosse die alle 3 Sekunden übers ganze Schlachtfeld wetzen.
Das ist mir als Nahkämpfer dann zu blöd.

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