Diese Woche kommen 2 neue PS4-Spiele, die sich lohnen könnten

Im PS-Store erscheinen im Laufe dieser Woche zwischen dem 19. und dem 25. Februar einige interessante Games für die PlayStation 4. Zwei Neuerscheinungen sind dabei einen genaueren Blick wert – denn diese könnten sich für Euch lohnen.

Der PlayStation Store erweitert auch in dieser Woche sein Angebot um eine Menge neuer Games und Zusatzinhalte. Mit Konamis „Metal Gear Survive“  am 22. Februar und „Sword Art Online: Fatal Bullet“ von Bandai Namco Entertainment am 23. Februar sind zwei interessante PS4-Spiele mit Multiplayer-Elementen dabei.

Was sind das für Spiele? Für wen lohnen sie sich?

Was ist Metal Gear Survive?

Bei „Metal Gear Survive“ handelt es sich um einen Third-Person-Coop-Shooter mit Survival-Elementen. Das Online-Spiel knüpft nahtlos an die Zerstörung der Mother Base in „Metal Gear Solid 5: Ground Zeroes“ an. Durch ein Dimensionsportal betreten Big Boss’ Militaires Sans Frontières eine alternative Realität, in der ihre Überlebensfähigkeiten im Kampf gegen Horden von Zombies auf die Probe gestellt werden.

Metal Gear Survive Soldat

Die Gemeinsamkeiten mit „Metal Gear Solid 5“ fallen dabei relativ gering aus. Bis auf das an „Phantom Pain“ anknüpfende Setting im „Metal Gear“-Universum und eine ähnliche offene Welt geht „Metal Gear Survive“ spielerisch eigene Wege:

  • Metal Gear Survive besitzt eine reine Solo-Kampagne. Zwar gibt es außerhalb dieser Missionen auch einen Koop-Multiplayer-Modus für bis zu vier Spieler, PvP Features wie in „Phantom Pain“ fehlen jedoch.
  • Das Spiel wird stark durch Survival-Aspekte geprägt. So bekommen die Charaktere unter anderem Hunger, müssen Nahrung beschaffen und Fleisch abkochen, um sich so vor Krankheiten zu schützen. Während Ihr Euch außerhalb der Basis aufhaltet und nach wichtigen Items sucht oder Gegner bekämpft, trefft Ihr auf giftige Wolken. Für solche Situationen gibt es eine Maske mit begrenztem Sauerstoff-Tank. Geht Euch mal die Luft aus, müsst Ihr zur Basis zurückkehren.
  • Ein weiteres Kernelement des Spiels bildet das Crafting-System. In „Metal Gear Survive“ kann man zahlreiche Rohstoffe sammeln. Daraus kann man anschließend allerlei Waffen basteln oder die Ressourcen in den Aufbau und die Verteidigung der eigenen Basis stecken. Diese könnt Ihr mit Ressourcen aufwerten oder mit starken Waffen ausrüsten.
  • RPG-Elemente sind ebenfalls vorhanden. Die Zombies hinterlassen sogenannte „Kuban Energy“, mit der Ihr Eurer Spielfigur nach eigenem Ermessen neue Attribute oder Fähigkeiten freischalten könnt.

Es könnte durchaus etwas für Euch sein, wenn:

Ihr generell auf das Survival-Genre steht. Denn blendet man den „Metal Gear“-Zusatz aus dem Titel des Spiels aus, so entpuppt sich „Metal Gear Survive“ für Survival Fans als ein durchaus attraktiver Genrevertreter – zumal es für die PS4 und Xbox One gar nicht so viele Survival-Spiele auf den Markt gibt. Diese Lücke kann „Metal Gear Survive“ füllen. Aber auch jene, denen die Erkundung der Welt in „Metal Gear Solid 5“ gefallen hat, die dort gerne erforschten und sammelten und sich schon immer mal ein Lager mit Freunden bauen wollten, die können dies bei „Metal Gear Survive“ nachholen.

Lasst lieber die Finger davon, wenn:

Ihr hartgesottene Fans der „Metal Gear Solid“-Reihe seid und spannende Abenteuer rund um Solid Snake erwartet. Für dieses Publikum wurde dieses Spiel definitiv nicht entwickelt! Wer einen tiefgründigen, militärischen Plot voller Intrigen und spannender Twists erwartet, der wird mit „Metal Gear Survive“ aller Voraussicht nach nicht wirklich auf seine Kosten kommen. Auch Spieler, die nichts mit dem Survival-Genre anfangen können, sollten diesen Titel eher meiden.Metal Gear Survive Zombies

So ist die aktuelle Stimmung:

Um „Metal Gear Survive“ streiten sich zurzeit die Gemüter – es sorgte jedoch schon lange vor Release für hitzige Diskussionen und kontroverse Debatten in der Gaming-Community.

Es ist das erste Spiel der „Metal Gear“-Serie, das ohne den legendären Schöpfer Hideo Kojima entstanden ist. Das schmeckt vielen Spielern und Fans der Serie nicht. Sie fürchten, dass „Metal Gear Survive“ ein seelenloser Cash-Grab von Konami wird. Der gute Name der Metal-Gear-Serie werde hier verbraten, um ein albernes Zombie-Ballerspielchen zu vermarkten.

Metal Gear Survive

Andere sagen wiederum, dass es sich bei „Metal Gear Survive“ um einen soliden und durchaus spaßigen Vertreter des Survival-Genres handelt und betonen, es sei lediglich der Spiel-Name, der zu dieser ganzen Kontroverse geführt hat und nicht die tatsächliche Qualität des Spiels. Hätte man dem Spiel statt “Metal Gear Survive” einen anderen Namen verpasst, der auf den “Metal Gear”-Zusatz verzichtet, wäre die Kritik wohl nicht so heftig ausgefallen.

Das solltet Ihr wissen, bevor Ihr Metal Gear Survive kauft

Diese Diskussionen spalten die Community bereits seit geraumer Zeit. Für einen positiven Aspekt dürfte aber eine Aussage der MGS-Produzenten sorgen. Diese erklärten jetzt, dass das Game keine Mikrotransaktionen, Lootboxen oder P2W-Features beinhalten wird.

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Was ist Sword Art Online: Fatal Bullet?

„Sword Art Online: Fatal Bullet“ ist ein „Shooter-RPG“ und basiert auf der zweiten Staffel der beliebten Anime-Serie „Sword Art Online“. Die Spieler befinden sich in der Virtuellen Welt von Gun Gale Online – quasi einem „Spiel im Spiel“. Vornehmlich wird in Gun Gale Online, wie der Name erahnen lässt, mit allerhand Waffen gefeuert. Von Scharfschützengewehren über kleine Pistolen oder Maschinengewehre ist alles dabei. Wer will, kann aber auch auf Nahkampfwaffen setzen und sich, wie im Anime, einer besonderen Herausforderung stellen.

Sword Art Online Fatal Bullet Title

Vornehmlich handelt es sich bei „Fatal Bullet“ um ein Singleplayer-Spiel, das eine spannende Geschichte im Universum von Sword Art Online erzählt. Aber auch Multiplayer-Fans sollten auf ihre Kosten kommen, denn es gibt PvP-Schlachten zwischen Teams und auch Ko-Op-Missionen gegen besonders schwere Bossgegner.

Es ist ideal für Euch, wenn:

Ihr die zweite Staffel von „Sword Art Online“ geliebt habt und mehr Zeit in der Welt von Gun Gale Online verbringen wollt, die im Anime nur in Bruchstücken vorgestellt wurde. Wer darüber hinaus bereits die JRPGs zu SAO gezockt hat, dürfte ebenfalls auf seine Kosten kommen.

Abgesehen davon ist das Spiel auch für alle Fans von „seichten“ Shootern mit vielen Story-Elementen zu empfehlen. Sowohl als Solo-Beschäftigung für einen ausgedehnten Zocker-Abend oder als Coop-Variante mit einigen Freunden im PvP und PvE.

Lasst lieber die Finger davon, wenn:

Ihr ein vollständiges MMO im Stil des Anime „Sword Art Online“ erwartet. „Fatal Bullet“ ist im Herzen noch immer ein Singleplayer-Titel, selbst wenn es jede Menge Multiplayer-Action gibt. Ein „richtiges“ MMO ist der Titel aber dennoch nicht.

Darüber hinaus ist das Spiel nichts für jene, die mit einem typisch japanischen Setting nichts anfangen können und die „Klischee-Dramatik“ oder Kulleraugen-Optik von Anime nicht leiden kann.

Anime polarisieren – und Fatal Bullet stellt da keine Ausnahme dar.

So ist die aktuelle Stimmung:

Der Vorgänger „Sword Art Online: Hollow Realization“ erhielt von den Spielern recht gute Kritiken, weshalb sich bereits eine Fangemeinde um den Release geschart hat. Allerdings lasten damit auch große Erwartungen auf „Fatal Bullet“. Viele Fans hoffen außerdem, dass der Muliplayer-Part von „Fatal Bullet“ langfristig für Motivation sorgen kann. Auch die Grafik, die ihrer Zeit nicht gerecht wurde, war damals ein großer Kritikpunkt – zumindest dem ersten Eindruck nach, wurde hier an allen Stellen nachgebessert. Die Vorfreude überwiegt die Zweifel bei den Fans.

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Ihr könnt euch auch schon auf die nächsten Wochen freuen, denn PlayStation-Plus Mitglieder erwartet im März 2018 vielleicht das beste Lineup seit dem Start von PS Plus.

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