Pokémon GO: Neuer Spoofer-Schutz hält nur wenige Minuten

Für wenige Minuten testete Niantic offenbar den neuen Spoofer-Schutz in Pokémon GO und verwehrte vielen Cheatern den Zutritt zum Spiel. Inzwischen ist der Schutz inaktiv.

Niantic arbeitet weiterhin daran, cheatende Spieler aus Pokémon GO fernzuhalten. Das zeigt sich jetzt an einer neuen Anti-Spoofing-Maßnahme, die kürzlich für wenige Minuten aktiv war. Diese arbeitet besonders effektiv und lässt die Spoofer gar nicht ins Spiel hinein.

Allerdings fanden die GPS-Faker schnell eine Möglichkeit den Schutz zu umgehen. Inzwischen wurde die Maßnahme wieder deaktiviert.

Neue Ingame-Nachricht für Spoofer

Zur Zeit findet in Pokémon GO das Halloween-Event statt und locktTrainer mit häufigen Spawns von Geister-Pokémon der 3. Generation. Außerdem gibt es Bonbon-Belohnungen. Gleichzeitig versuchen die Entwickler aber wichtige Schritte gegen die Cheater in Pokémon GO zu unternehmen.

Beim Data-Mining des vorletzten Updates 0.79.2 fanden die Experten eine Blacklist-Funktion. Experten aus der Community vermuten, dass auf der Blacklist bestimmte GPS-Fake Apps stehen und deren Nutzer durch die Liste aus Pokémon GO ausgeschlossen werden können.

Vor wenigen Tagen wurde diese neue Anti-Cheat-Maßnahme dann wohl von den Entwicklern ausprobiert. Trainer mit GPS-Fake Apps konnten plötzlich nicht mehr Pokémon GO betreten. (GPS-Faker nutzen Programme, um Pokémon GO einen falschen Standort mitzuteilen. Damit können Trainer im Spiel überall auf der Welt sein, während sie zu Hause auf der Couch liegen. Das ist nicht erlaubt.)

Die Cheater kamen nicht ins Spiel, sondern erhielten diese Meldung:

Pokémon GO Anti-Spoofing
Quelle: Reddit-Nutzer PikAtChuHuN

„Wir haben Software entdeckt, die Einfluss auf Pokémon GO haben kann. Dazu gehören Apps, die Deinen Standort verfälschen. Das Nutzen von unautorisierter Software, die direkten Einfluss auf Pokémon GO hat, ist ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von Niantic und kann zum Verlust Deines Accounts führen. Du musst solche Apps deinstallieren, um weiterspielen zu können.“

Aggressivere Taktik gegen Cheater wurde gewünscht

Mit dieser Warnung und dem Ausschluss aus Pokémon GO ging Niantic nun deutlich aggressiver gegen die Cheater vor. Zuvor warnte Niantic die Cheater zwar, gewährte ihnen aber weiterhin Zutritt ins Spiel.

Dafür wurden Pokémon, die durch Spoofing gefangen wurden durch einen roten Strich markiert. Prahlende Cheater wurden von der Community also gleich am roten Strich erkannt.

Durch die neue Meldung konnten Cheater gar nicht mehr Pokémon GO spielen. So ein hartes Vorgehen gegen Spoofer wünschten sich Spieler aus der Community schon lange.

Pokemon GO Cheater Verbot

Cheat-Schutz nach kurzer Zeit umgangen

So positiv die Anti-Cheat Nachrichten auch klingen – sie hielten nur kurz. Im Spoofing-Forum für Pokémon GO gab es schon etwa eine Stunde später eine Möglichkeit, die Blacklist zu umgehen. Kurze Zeit später deaktivierte Niantic den Schutz wieder und Spoofer konnten wieder mit ihren Fake-GPS-Apps ins Spiel. Das freut die Spoofer.

Trainer, die ohne Cheats zocken, sind von der Deaktivierung genervt. Für sie fühlt es sich wie eine Niederlage an.

pokemon

Wir sind gespannt, was Niantic sich in Zukunft einfallen lässt und ob sie die Blacklist effektiv verbessern können.

Seid Ihr schon bereit für die 3. Generation in Pokémon GO? Hier zeigen wir Euch die wichtigsten Gen 3-Monster

Quelle(n): Polygon
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Ash
Ash
2 Jahre zuvor

Ich seh kein Sinn in Spoofing, wenn die Leute kein Bock haben ihren hintern von der Couch hochzubewegen und Pokemon zocken wollen dann sollten sie auf die Konsolenspiele von Nintendo zurückgreifen. (Wollen sie aber vermutlich nicht, weil sie die Spiele erst kaufen müsssten)

Andree
2 Jahre zuvor

Das Spielprinzip muss überarbeitet werden, sodass cheaten keinen Spaß mehr macht. Ich spiele nur ehrlich, aber dafür auch nur nebenbei. Einige Leute sind zu versessen darauf zu leveln.

Noir
Noir
2 Jahre zuvor

Klingt toll, ist aber nicht wirklich umzusetzen. Bei den Events teilt man ja schon Eingabecodes aus, damit man gezwungen ist, vor Ort zu sein(oder sich einfach einen Code von jemand anderem kauft).
Das Einzige was mir da einfallen würde wäre dass die Pokéstops in die Realität übernommen werden, d.h. man muss vor Ort einen QR-Code scannen um Items zu erhalten etc.
Das ist aber zu teuer und quasi unmöglich umzusetzen, insofern wird sich da erst mal nicht viel ändern, solange das Spiel komplett in der virtuellen Welt stattfindet.

Picca
Picca
2 Jahre zuvor

Dann ist das Spiel tot wink 80% der Spieler sind Spoofer. Ich gründe es auch begrüßen, denke aber da geht denen zu viele Kohle pflöten;)

Christian Sindermann
Christian Sindermann
2 Jahre zuvor

Völliger Unsinn. Wie kommst du zu dieser absurden Idee ?

Andree
2 Jahre zuvor

Dummes Zeug

Nora mon
Nora mon
2 Jahre zuvor

Direkt Bann und fertig

Roland Fuchs
Roland Fuchs
2 Jahre zuvor

Und dann spielt es kaum noch wer, Niantic weiß schon das spoofer die Hauptspieler sind, wenn selbst in Großstädten wie Frankfurt nur wirklich um die 200 aktive spieler sind dann sind spoofer wirklich nicht wenig vorhanden, die meisten spielen aber auch keine arenen oder PvP

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