Pokémon GO: Sexualstraftäter bekommen Pokémon-Verbot

In New York dürfen vorbestrafte Sexualstraftäter bald kein Pokémon GO mehr spielen.

Laut US-Politikern gibt es einen Zusammenhang zwischen Pokémon GO und Sexualstraftätern. Um für mehr Sicherheit zu sorgen, dürfen im US-Bundesstaat New York vorbestrafte Sexualstraftäter in Zukunft kein Pokémon GO mehr spielen. Denn durch die Mechaniken im Spiel bestehe die Gefahr, dass Kinder in unsichere Gegenden gelockt werden, da sie beispielsweise zu einem Lock-Modul gehen wollen.

Die Gefahr ist zu groß!

Etwa 3000 Sexualstraftäter leben zurzeit auf Bewährung im US-Bundesstaat New York. Den „New York“-Senatoren Jeffrey D. Klein und Diane Savino ist aufgefallen, dass sich viele Pokémon, PokéStops und auch Arenen nur „einen halben Block“ von 100 verschiedenen Sexualstraftätern befinden. Aufgrund dieser Informationen schrieb Andrew Cuomo einen offenen Brief an Niantic, Google und Apple, in denen er den Firmen unter anderem anbietet, die Daten der verschiedenen Straftäter zu übermitteln. Mit diesen Daten sollen die Täter blockiert werden, sodass sie keinen Zugriff mehr auf Pokémon GO haben und das Spiel nicht spielen oder als Hilfsmittel nutzen können.

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Lock-Module bei Pokémon GO locken nicht nur Pokémon, sondern auch andere Trainer an. Durch ein Lock-Modul erscheinen an einem bestimmten PokéStop 30 Minuten lang mehr wilde Pokémon, die man fangen kann.

Schon zu Beginn des Pokémon-Hypes gab es deshalb in den USA Überfälle auf Pokémon-Trainer mit Hilfe von Lock-Modulen. Weil diese Lock-Module bei den Spielern sehr begehrt sind, laufen die angehenden Pokémon-Trainer oft stur zu den Modulen, anstatt vorher die Umgebung zu prüfen. Generell sollte man immer erst die Lage prüfen, bevor man sich „blind“ einem Lock-Modul nähert. Die Gefahr ist zu groß, dass Menschen dieses Modul nutzen, um Trainer anstatt Pokémon zu locken.

„Die Sicherheit der Kinder von New York hat oberste Priorität. Wenn die Technologie sich weiterentwickelt, müssen wir sicherstellen, dass das keine neuen Wege für Raubtiere sind, Ihre Opfer zu überfallen. Diese Schritte sind Schutzmaßnahmen für die Spieler dieser „Augmented Reality“-Spiele und nehmen den Menschen, die Kindern etwas Schlechtes wollen, ein Hilfsmittel weg“, schreibt Andrew Cuomo.

Quelle(n): Engadget
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Psycheater

Also irgendwo hört es auch mal auf

NaIkke

auch jetzt Gefahr zu laufen hier gebannt zu werden
mag ja sein dass Kinderschänder auch nur Menschen sind, jedoch haben sie meiner Meinung nach mit diesem Verhalten ihr recht auf ein „(unbescholtenes) Leben“ verwirkt.
die Kinder können auch nichts dafür dass ihre Peiniger ne schlechte Kindheit oder was auch immer hatten.
und wie psychisch zerstört, von Ängsten getrieben und/oder sozial ungefestigt sind denn misshandelte Kinder?? ich Finde es gibt nichts abartigeres als unschuldige leben zu zerstören, seien es nun Kinderschänder, Mörder oder Triebtäter.
Deswegen gäbe es wenn das mit den Kinderschändern so gehandhabt würde, wie ich es für richtig hielte, keine Debatten darüber ob diese Zugang zu irgendwelchen spielen hätten, den bräuchten sie eh nicht mehr.
Sorry Gerd aber bei so einem Thema rollen sich mir Zehennägel auf

Guest

Sehe ich nicht anders. Spiele dieser Art sind ohnehin Luxusgüter, da wird ein Vorbestrafter auch ruhig drauf verzichten können bzw. Müssen.

Compadre

Ich bleib nach wie vor bei der Meinung, dass dieses ganze Pokémon Go Zeug in keine gesunde Richtung geht. Die Leute merken glaube ich gar nicht mehr richtig, was da alles passiert. Meine ich jetzt nicht unbedingt inhaltlich in Bezug auf diese News, sondern die ganzen Einflüsse, was dieses Spiel nehmen kann und wie es Menschen manipulieren könnte und das auch bald tun wird. Wahnsinn.

Gerd Schuhmann

Mich erinnert die News total an eine typische Law and Order-Folge.

Dort wurden die Staatsanwälte auf einem bestimmten Niveau immer gewäht und mussten dann auch politisch Punkte sammeln.

Und ich denke da trifft es häufig die Sexualstraftäter, weil das so ein Gruppe ist, bei denen die Wähler glauben, man kann sie gar nicht hart genug bestrafen. Und alles, was gegen die geht, findet tosenden Beifall. Das ist, glaub ich, kein US-Phänomen, sondern dieser Teil gilt weltweit.

Wenn man Law-and-Order kennt, da kann man froh sein, dass bei uns Politik und Justiz deutlich strenger getrennt sind als in den USA.

Aber grundsätzlich ist das natürlich ein Thema, das Unwohlsein auslöst. Ich weiß noch – wieder Law and Order – da gab’s auch immer Folgen, wo die Polizei an Halloween rumging, um zu checken, ob Sex-Straftäter an Kinder Süßigkeiten ausgaben – das war denen nämlich auch verboten.

Ich weiß halt nicht, wie das die Realität abbildet – ich hab da nur Infos aus der TV-Serie, aber das ist schon krass.

Gorden858

Ich finde ehrlich gesagt, dass das eindeutig einen Schritt zu weit geht. Man kann die doch nicht dauerhaft von allen Möglichkeiten fernhalten, die irgendwie dazu führen könnten, dass die in die Nähe von Kindern kommen. Und man sollte auch nicht jeden, der irgendwann mal straffällig geworden ist unter anhaltenden Dauerverdacht stellen oder als „Raubtier“ bezeichnen. Glaube nicht, dass das zielführend ist. In den USA ist es ja wohl schon so, dass man ganz schnell mal zum Beispiel aufgrund von Falschaussagen als „sexual offender“ geflaggt wird, was jeder einsehen kann, sodass man nirgends mehr eine anständige Wohnung oder einen Job finden kann.

Ich habe selber Kinder und mir wird schlecht dabei, wenn man teilweise von solchen Verbrechen hört, aber das sind ja nur die Extremfälle. Viele von denen werden selber eine traumatische Kindheit erlebt und darüber psychische Probleme entwickelt haben, denen sie dann vielleicht in einem schwachen Moment erlegen sind. Aber sie haben ihre Strafe abgesessen, sind eventuell in Behandlung gewesen und leben nun zu 95% genauso wie wir. Aber ihren Status als Sexualstraftäter werden sie nie wieder los. Und solange wir sie nur als Tiere ansehen, werden sie über kurz oder lang auch wieder genau das werden.

Guest

Nein, sie werden sicherlich nicht wieder zu Tieren, weil wir diese so behandeln, sondern weil sie bestimmte sexuelle Triebe haben, die sie ausüben möchten. Bei vielen ist das Ganze vielleicht selbst durch Gewalt und Missbrauch in früherer Kindheit entstanden, aber das entschuldigt die Tat nun mal auch nicht, deswegen müssen diese potentiellen Täter beobachtet und eingedämmt werden. Bei manchen geht das so weit, dass diese Neigung nicht kuriert werden kann. Das ist dann so, als würde ich dir versuchen beizubringen, dass du nicht mehr auf erwachsene Frauen stehen sollst. Das kann ich versuchen solange ich will, es wird mir höchstwahrscheinlich nicht gelingen, dich davon abzubringen, dass du auf Frauen stehst. Siehe alles rund um Homosexualität, da hat man die letzten Jahrhunderte auch einiges unternommen und gebracht hat es nichts. Es ist halt einfach eine sexuelle Neigung, die man nicht abschalten kann und wenn hier Kleinkinder oder junge Jugendliche ins Spiel kommen, dann hört der Spaß auch sicherlich auf. Ich denke solche Leute können ruhig auf Programme verzichten, die einem sagen wo man die nächste Horde kids findet.

Koronus

Sehr gut!

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