Pokémon GO: Tracker verboten – Pokésearch und PokéSensor sind raus

Ein neuer Erfolg in Niantic’s Kampf gegen Betrüger in Pokémon GO. Die Arbeiten am Tracker Pokésearch und PokéSensor wurden nun beendet.

In den letzten Wochen und Monaten hat sich das Pokémon-GO-Team stark dafür eingesetzt, Betrüger aus dem Spiel auszuschließen. In diesem Jahr gab es bereits mehrere Bann-Wellen, die verschiedene Arten von Betrügern und Cheatern als Ziel hatten. Und die Maßnahmen gegen Betrüger hören an dieser Stelle noch nicht auf.

Zwei bekannte Pokémon-GO-Tracker bekamen nun Unterlassungserklärungen und mussten ihre Dienste einstellen.

Pokémon GO Scanner-Verbot

Manche Trainer nutzen verschiedene Dienste von Drittanbietern, um sich damit Vorteile in Pokémon GO zu verschaffen. Scanner und Tracking-Dienste zeigen auf Karten an, wo sich Pokémon in Eurer Nähe befinden. Diese Dienste gibt es als Webseiten per Browser abrufbar oder auch als Apps.

Pokésearch und PokéSensor sind zwei dieser Scanning-Dienste, die unter den Spielern sehr bekannt und häufig im Einsatz waren. Die Betonung liegt hier auf dem Wort „waren„, denn nun gab es Unterlassungserklärungen, die diese Dienste stoppen.

Nach ersten Erkenntnissen kommen diese Erklärungen allerdings nicht von Niantic selbst, sondern von der Pokémon Company. Die hat die Briefe vor wenigen Tagen an die entsprechenden Betreiber versendet und berief sich nicht auf Copyright-Probleme, sondern auf die inkorrekte Nutzung von Konten.

Pokemon GO Gomap.at

Übersicht Berlin – Auf einer Live-Map

Genauer gesagt geht es in den Unterlassungserklärungen darum, dass Pokésearch und PokéSensor den „Pokémon Trainer Club“ unzulässig nutzen. Auf eine Anfrage von PokémonGOHub bestätigten die Betreiber der Dienste, dass sie den PTC (Pokémon Trainer Club) mit Bots benutzten, um ihren Service anzubieten. Bisher gibt es noch keine Informationen darüber, ob die Betreiber gegen das Verbot angehen und damit vor Gericht gehen, oder Ihre Dienste für immer einstellen.

Zwar ist die PokéSensor-App noch aktiv und zeigt Pokémon an, allerdings könnte das mit einem neuen Update von Niantic gestoppt werden. Aus den App-Stores wurde die App bereits entfernt.

Ob Niantic nun generell gegen Seiten und Dienste mit Live-Maps vorgeht, bleibt abzuwarten. Erst kürzlich gaben die Entwickler bekannt, dass man zumindest das Spoofing komplett beenden will.


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Autor(in)
Quelle(n): PokémonGOHubBuffed
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