Pokémon GO Raids: Spieler sind vom Raid-System genervt

Die Raids in Pokémon GO sind ein schwieriges Thema. Die einen bekommen davon zu wenig, die anderen haben sogar schon genug davon.

Im Juni 2017 wurden die Raids für Pokémon GO vorgestellt und waren zunächst für viele Trainer ein Grund, wieder öfter auf Pokémon-Abenteuer zu gehen. Inzwischen sind die Meinungen darüber geteilt.

Spieler auf dem Dorf können seltener an den Kämpfen teilnehmen, weil zu wenig Mitspieler vorhanden sind. Andere meckern bereits darüber, dass sie von den Raids genervt sind. Muss Niantic hier nachbessern?

Zeitdruck beim Monster-Sammeln

Der Welpenschutz für die Raids in PoGO ist inzwischen Vergangenheit – Spieler kritisieren das von Niantic vorgestellte System, das noch ein paar Probleme mit sich bringt. Trainer haben es je nach Wohnort schwer, Teams für einen Raid zusammenzustellen – In Dörfern sind zu wenige Trainer.

Zwar sind ein paar Raids auch alleine oder mit wenigen Mitspielern zu schaffen, die höheren Schwierigkeitsstufen erfordern aber größere Gruppen. Zusammen besiegt man dann den Raid-Boss und hat eine Chance, diesen zu fangen. Anfangs gab es dort die regulären Pokémon als Bosse, die Ihr auch im Spiel finden konntet. Eine Raid-Schwierigkeitsübersicht findet Ihr hier

Letzten Monat wurden dann die vier legendären Vögel Arktos, Zapdos, Lavados und Lugia freigelassen, die es nur in diesen Raids gibt. Diese sind allerdings nur für einen bestimmten Zeitraum im Spiel und haben eine niedrige Fang-Chance.

Durch eine Verlängerung gibt Euch Niantic noch für wenige Tage die Chance, Arktos, Zapdos, Lavados oder Lugia zu fangen.

Pokémon GO Legendary-Pokemon

Raid-Erschöpfung in Pokémon GO

Spieler auf dem Dorf haben jetzt also noch mehr Druck, wenn sie eins der legendären Monster fangen wollen, und müssen sich an Orte begeben, wo mehrere Trainer zusammenkommen. Die Ankündigung der exklusiven Raids mit Mewtu verbesserte die Stimmung auch nicht.

In exklusiven Raids können Pokémon-GO-Spieler „bald“ Mewtu fangen. Exklusiv bedeutet in diesem Fall, dass Spieler zu den Raids eingeladen werden. In der offiziellen Erklärung heißt es:

„Im Gegensatz zu den aktuellen Raid-Kämpfen werden Trainer zu exklusiven eingeladen. Um eine Einladung zu erhalten, müssen Trainer vor Kurzem einen Raid-Kampf in der Arena bestritten haben, in der der Exklusive Raid-Kampf erscheinen wird.“

Welche Arenen in Frage kommen oder was „vor Kurzem“ bedeutet, erklärte Niantic bis heute nicht. Die Trainer sind zu Recht unzufrieden. Auf Reddit schreibt Nutzer tert_butoxide:

Ich bin eigentlich ein Casual-Player und gebe kein Geld für Pokémon GO aus. In den letzten Wochen konnte ich diesen Spielstil aber nicht ausleben, denn durch die schlechte Kommunikation von Niantic, wann die legendären Vögel wieder deaktiviert werden, war das nicht möglich. Ich musste legendäre Raids spielen, um meinen PokéDex zu vervollständigen. Und das waren sehr viele, weil die Fang-Chance so niedrig ist. Also musste ich mich entweder von meinem Casual-Spielstil verabschieden oder das Sammeln beenden. Und jetzt soll ich das Ganze wieder machen? Nur in der Hoffnung, dass viele Zufälle zusammenkommen und ich ein Mewtu fangen kann?

Er beschreibt, dass seine Raid-Erschöpfung von mehr als nur den Raids selbst kommt. In Arenen und Raids sind nur ein paar Pokémon nützlich. Also muss er Pokémon, die er eigentlich gar nicht mag, mit TMs verbessern, um bei den Raids hilfreich zu sein. Lieber würde er mit seinen Favoriten spielen und diese in Raids oder Arenen einsetzen, doch da würden sie nicht viel bringen.

Pokémon Pikachu kumpel

Wann Mewtu in Pokémon GO für uns verfügbar wird, ist noch nicht klar. Die ersten Spieler konnten Mewtu bereits in Japan fangen. Nach dem Kampf gegen diesen Raid-Boss hatten sie eine 100% Fang-Chance, was viele Trainer unfair fanden.

Eins ist sicher: Die Raid-Kämpfe haben Pokémon GO deutlich verändert. Ob positiv oder negativ, ist im Augenblick unklar.

Autor(in)
Quelle(n): Polygon
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