Pokémon GO: Arktos als Geschenk? Spieler-Gemeinde ist verwirrt

Mit einem angeblichen „Screenshot von Arktos“ machen 2 „Pokémon GO„-Spieler bei Facebook auf sich aufmerksam.

Erneut bricht Verwirrung unter den Spielern von Pokémon GO aus. Erst glaubten viele Spieler an die Echtheit der Aussage, dass Pokémon GO demnächst kostenpflichtig werden soll, obwohl diese Aussage von der bekannten Satire-Seite Postillon stammte. Nun sorgt ein Screenshot von einem Arktos dafür, dass einige „Pokémon GO“-Spieler die Geschichte einer Frau aus den USA glauben.

Das Arktos gab es als „Entschuldigung von Niantic“

Pokémon GO FAKE

Vermutlich sollte man diesen Artikel mit einem lachenden Smiley hinter jedem Satz schreiben, damit nochmal deutlich wird, welche Geschichte die Frau bei Facebook verkaufen möchte. KaitCovey ist ihr Nutzername – und angeblich hat sie ein Arktos in ihrem Pokedex. Aber wie hat sie das legendäre Pokémon, das noch niemand vor ihr gefangen hat, in ihre Sammlung bekommen? Nicht gefangen, nicht durch einen Glitch im Spiel und auch nicht als frühen Test der Tauschfunktion. Es ist noch viel einfacher als das.

Pokémon GO

Laut Aussage der Spielerin hat sie das legendäre Pokémon Arktos von Niantic als Entschuldigung bekommen. In einer E-mail hätte sich Niantic bei ihr entschuldigt und als „Wiedergutmachung“ ihrem „Pokémon GO“-Account mal eben ein Arktos hinzugefügt. Leuchtet ein, oder? Als „Beweis“ gibt es zu den Screenshots auch noch ein Video, das ihre Aussage bestätigen soll.

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Facebook-Nutzer fordern die E-Mail als Beweis

In der Facebook-Gruppe, wo die Videos und Screenshots hochgeladen wurden, fragen andere Nutzer (verständlicherweise) nach tatsächlichen Beweisen. Ein Video oder Screenshots könnte man leicht faken. Um ein Arktos in seinem eigenen Spiel zu haben, muss man nur ein Programm herunterladen, welches die Skins (also das Aussehen der Pokémon) im Spiel ändert. (Achtung: Solche Software sollte man nicht nutzen, da Gefahr eines Bans besteht.). Nach einem langen Hin und Her gab es einen Live-Stream auf Twitch, bei dem die angebliche E-Mail von Niantic gezeigt wurde.

Pokemon GO

Um Euch davon zu überzeugen, dass das Bild „wirklich 100% echt“ ist, solltet Ihr es am besten vergrößern. Die schlechte Bild-Qualität gibt leider nicht besonders viel her, allerdings wird Euch als Pokémon-Trainer vielleicht schon etwas aufgefallen sein. Da die E-Mail auf Englisch ist, ist bei Arktos von „Articuno“ die Rede. Da sieht man gleich, wie großzügig Niantic bei der ganzen Sache ist. Nicht nur, dass sie der Spielerin ein legendäres Pokémon als Entschuldigung schenken – Nein – Einen Schreibfehler gibt es noch gratis dazu! Ein Articundo soll das Geschenk sein.

Brandaktuell – Ein Zapdos wurde auch gefunden

Nun überschlagen sich die Ereignisse bei Pokémon GO. Der Reddit-Nutzer goldhedgehog hat auf seinen Abenteuern ein Zapdos gefunden und sagt ganz klar, dass er das Spiel nicht gehackt hat. Natürlich gibt es auch einen Beweis, der die Echtheit dieses Pokémons nur bestätigen kann.

Pokémon GO

Dieser Artikel ist natürlich mit einer guten Portion Humor zu verstehen. 

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Luffy

Ist doch ganz easy. Ist es ein Fake, so kann Niantic einfach dagegen vorgehen und auch schon mal den Account komplett sperren falls dieser überhaupt existiert.

Adell Vállieré

Die Email und das Arktos sind Fake.Nicht nur das es Programme zur Veränderung von Skins gibt, es gibt auch Programme die Emails 1:1 fälschen können. Fake Email Generatoren und Co. sind hier das Zauberwort.

Warlock

Zaptos könnte echt sein, wäre da nicht der Fehler dass der HP Balken voll ist obwohl 9/11 steht….Moment ist 9/11 eine Anspielung? :O

Jasmin Kandor

Gut bemerkt… Zopdas hat das WTC angegriffen. 😀

Warlock

Ich wusste es! 😀

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