Neues Pinball-Spiel startet F2P mit Abo und Ingame-Shop im Early Access – „Preise sind ein verdammtes Chaos“

Neues Pinball-Spiel startet F2P mit Abo und Ingame-Shop im Early Access – „Preise sind ein verdammtes Chaos“

Mit Pinball FX startet bald ein Free2Play-Spiel des gleichnamigen Pinball im Epic Store. Noch vor Start der Early-Access-Phase ist die Community aber wegen der Preisstruktur des Ingame-Shops ziemlich sauer. MeinMMO fasst zusammen, wieso.

Was ist Pinball FX und was ist das Problem?

  • Das ist ein kostenloses Pinball-Spiel und der neueste Ableger der gleichnamigen Spielereihe.
  • Es gibt mehrere, abgedrehte Tische mit unterschiedlichen Mottos und Designs.
  • Pinball FX startet am 31. März im Epic Store als Early-Access-Titel.
  • Vor dem Start hat Entwickler Zen Studios das Preismodell vorgestellt.

Diese Enthüllung sorgte in der Community für einige frustrierte und wütende Reaktionen. Schuld sind die Preise, das chaotische Modell und obendrein noch ein Abo-Modell.

Spieler der früheren Titel haben zudem eine richtig bittere Pille zu schlucken. Wir fassen zusammen, warum das Thema so viel Ärger hervorbringt.

Hier könnt ihr das Video zum Preismodell anschauen:

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Das Preismodell von Pinball FX vorgestellt – Es ist kompliziert

Warum sorgt das Preismodell für Ärger? Ein großes Thema sind hierbei die Tische.

  • Für Spieler, die kein Geld ausgeben, sind 2 Tische im Rotationsverfahren kostenlos verfügbar. Wer Tische und Modi freischalten will, muss Geld bezahlen.
  • Man konnte Tische zwar bereits in früheren Teilen kaufen, doch frühere Ableger erschienen damals über Steam und Tische konnten über den Account mitgenommen werden.
  • Pinball FX startet nun aber im Epic Store und laut Zen ist eine Account-Verlinkung nicht möglich. Daher können Spieler ihre Tische nicht einfach mitnehmen.

Nun wird jedoch ein neues Preissystem eingeführt. Zuvor konnten Tische in günstigeren Bundles gekauft werden. Das geschieht jetzt über ein Ticket-System. Tickets können Ingame für echtes Geld gekauft werden. Es gibt Pakete von 100 Tickets für 9,99 US-Dollar, bis zu 1200 Tickets für 100 US-Dollar.

Als ob das nicht schon verwirrend genug wäre, haben die Tische auch noch jeweils unterschiedliche Preise.

  • Diese hängen davon ab, ob es sich um „Legacy“-Tische handelt, die es bereits gibt. Oder ihr kauft einen der neuen Tische.
  • Auch hier gibt es dann Unterschiede, ob diese Tische von Zen selbst designed wurden, oder durch Crossover-Events als lizenzierte Tische ins Spiel kommen.
  • Original-Tische kosten in der Legacy-Variante 40 Tickets (ca. 4 US-Dollar), neue Original-Tische kosten 55 Tickets (ca. 5,50 US-Dollar).
  • Lizenzierte Legacy-Tische kosten wiederum 45 Tickets (ca. 4,50 US-Dollar), während neue, lizenzierte Tische 60 Tickets (ca. 6 US-Dollar) kosten.

Auch hier wird es wohl Ausnahmen geben, denn das neueste Pack ist ein Indiana-Jones-Tisch, der als Premium-Tisch bezeichnet wird und 15 US-Dollar kosten soll.

Wie die Preise bei uns ausfallen, ist aktuell noch nicht bekannt. Es ist aber durchaus möglich, dass diese 1:1 übernommen werden.

Zusätzlich gibt es außerdem ein Abo-Modell. Das gibt den Spielern Zugriff auf „die meisten“ der Tische, der Indiana-Jones-Tisch ist hier aber beispielsweise nicht enthalten. Dafür fallen 14,99 US-Dollar im Monat, oder 99,99 US-Dollar im Jahr an.

Wer jetzt bereits ausgestiegen ist, braucht sich nicht schlecht deswegen fühlen. Zahlreichen Spielern geht es ähnlich.

„Ich fühle mich nicht mehr wohl dabei, Zen mein Geld zu geben.“

Das sagen die Spieler zum Preismodell: Die sind überhaupt nicht begeistert. Langjährige Spieler müssen ihre Tische neu kaufen.

Andere rechnen aus, wie viel der Spaß überhaupt kosten würde, wenn man wirklich alle Tische kaufen müsste. Das Ergebnis: Man müsste ca. 150 US-Dollar ausgeben. Und das gilt nur für die Tische, die bisher erschienen sind.

Es kommen also aller Wahrscheinlichkeit nach noch viele weitere hinzu. Im Subreddit von Pinball FX ist das aktuell auch das Hauptthema. So schreibt ein User: „Die neuen Details sind so voller verbraucherfeindlichem Unsinn, dass es mir schwerfällt, sie zu verstehen.“ Dabei wird vor allem das neue Ticket-System kritisiert.

Das würde es unmöglich machen, einfach genau so viel Geld auszugeben, wie man eigentlich gerne würde. Spieler haben zudem errechnet, dass man aktuell 150 US-Dollar ausgeben müsste, um alle 38 verfügbaren Tische zu kaufen. Diese kosten laut einem Spieler 1685 Tickets.

Doch um 1685 Tickets zu kaufen, müssten Spieler ein 100-Dollar-Paket mit 1200 Tickets kaufen, obendrein bräuchte man ein 49,99-Dollar-Paket mit 575 Tickets.

Man hätte 90 Tickets über, hätte also 9 Dollar obendrauf bezahlt. Spieler vermuten, dass man so dazu bewogen werden soll, mehr Geld als nötig auszugeben.

Auch das Abo-Modell bekommt sein Fett weg. Das sei „teurer als ein Netflix-Abo“ und sei bei 36 Tischen einfach viel zu teuer.

Das wird von zahlreichen genervten oder wütenden Kommentaren unterstrichen:

  • „Die Preise sind ein verdammtes Chaos.“ – Own_Boysenberry_0
  • „Die Preisgestaltung ist irrsinnig und schäbig. Die Tatsache, dass es kein universelles Konto gibt, sodass man alles auf Steam neu kaufen muss, ist lächerlich.“ – Cardone19
  • „Sie haben jeglichen Respekt und jedes Interesse an ihrem Franchise verloren… was schade ist, weil es eine großartige Möglichkeit ist, alte Tische zu spielen, die man in einigen Arcades nicht finden kann… aber sie bekommen kein Geld von mir, bis sie zur Vernunft kommen.“ – Shuoinked
  • „Ich wollte es am Donnerstag herunterladen, nur um zu sehen, wie es ist… aber jetzt denke ich, dass ich lieber nicht zu ihren Downloadzahlen beitragen möchte. Ich hatte nicht vor, Tickets zu kaufen, sondern das Spiel nur auszuprobieren, aber selbst das wäre ein Sieg für sie.“ – DocBullseye

Und solche Kommentare liest man dort am laufenden Band. Viele wünschen sich die Tisch-Bundels zurück. Zen hat bereits versucht, die Gemüter zu beruhigen und die Entfernung der Bundles erklärt. Doch diese hat die Spieler nicht milde stimmen können.

So seien Bundles entfernt worden, da Spieler sich die Tische künftig ohnehin einzeln kaufen können.

Spieler kritisieren hier, dass Bundles oft günstiger waren und dass die Ticket-Pakete durch ihre Preise verhindern, dass man tatsächlich durch die Auswahl profitiert.

Ob die 33-%-Rabatt-Aktion zum Early-Access-Start dabei hilft, bleibt auch abzuwarten. Aber was haltet ihr von der Debatte? Versteht ihr die Kritik daran? Schreibt uns gerne eure Meinung dazu.

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Quelle(n): videogamechronicles.com
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kraeuschen

Eigentlich ist das Preismodell nicht kompliziert – nur teuer 😛

Man haette halt den Spieltitel aendern und keinerlei Tische uebernehmen sollen, um einen sauberen Schnitt zu machen.

Andy

Wie lange die User dann noch warten müssen bis es dann bei Steam erhältlich sein wird.Auch so eine Problematik

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