Overwatch: Für die Helden sind Payloads wichtiger als die Liebe & Sex

Schlechte Nachrichten für Romantik-Fans in Overwatch. Keine Liebe der Helden kommt an die Zuneigung zum Payload heran.

Sobald irgendein Franchise mit vielen bunten Charakteren in die Hände der Fans gerät, dauert es nicht lange, bis zahlreiche Geschichten entstehen. Fan-Ficitons sind ein weit verbreitetes Phänomen und die Kreativität sprudelt förmlich über (oder erreicht so manchen „Höhepunkt“), wenn Fans neue Paare unter den Charakteren erschaffen.

Man nennt es „Shipping“, wenn fiktiven Charakteren von Fans romantische und sexuelle Beziehungen angedichtet werden. Die ersten „Ships“ in der Popkultur kamen aus Star Trek: Da wünschten sich manche eine Liebesbeziehung zwischen Kirk und Spock. Bei Akte X später hofften einige, auf ein Mulder/Scully-Ding.

Overwatch bei Shippern sehr beliebt

Besonders bei Overwatch ist das Phänomen des „Shippings“ weit verbreitet und ein Teil der Spieler giert nach neuen Informationen zu den Liebeleien unter den Helden. Wer mit wem? Seit wann? Warum?

Doch Blizzard ist mit Informationen dazu vorsichtig. Zwar gibt es hier und da einige konkrete Angaben – wie etwa Tracers Beziehung zu ihrer Freundin oder der Tatsache, dass Torbjörn mehrere Kinder hat – generell hält man sich hier aber zurück.overwatch tracer freundin

Helden haben keine Zeit für Liebe, müssen Payloads eskortieren

In einem Interview mit PCGamesN verriet Michael Chu, der hauptverantwortlich für die Story von Overwatch ist, folgendes:

„Ich glaube eine Sache, die uns das Shipping zeigt, ist die Tatsache, dass die Spieler eine Verbindung zu den Charakteren und der Welt haben. Es macht mich glücklich, dass die Leute so starke Gefühle für die Charaktere hegen. Das Shipping – innerhalb des Universums – liegt aber nicht im Fokus.“

Die Helden seien generell mit ihrer Arbeit verheiratet. Sie hätten deshalb nicht die Zeit um permanent zu knutschen, sondern müssten eher dafür sorgen, den Payload zu beschützen.

In der Entwicklung der Charaktere werde man sich jedoch nicht von den Fans reinreden lassen, egal welche Paarung diese gerne sehen würden:

„Wir haben die Richtungen bestimmt, in die sich die Charakter entwickeln werden. Um die Geschichte zu erzählen, müssen wir das machen, was sich für uns richtig anfühlt.“overwatch-widowmaker-mistletoe

Die Geschichten der Fans sieht er als „ihre Werke“ an – sie haben sich einen Teil der Spielwelt genommen und daraus etwas eigenes geformt und das sei „wirklich großartig“.

Was haltet Ihr von Fanfictions und die Aufregung um die Beziehung der Helden? Für Euch nur unnötiges „Blabla“ oder etwas, über das ihr gerne mehr erfahren würdet?


Das Drama um die neue, deutsche Stimme von Pharah nimmt übrigens kein Ende – die Fans starten sogar eine Petition.

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Quelle(n): pcgamesn.com
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