Overwatch: So dreist hat Blizzard Sony beim PlayStation-Port veräppelt!

Overwatch: So dreist hat Blizzard Sony beim PlayStation-Port veräppelt!

Um an eine Overwatch-Lizenz für den Markt der PlayStation 4 zu kommen, hat Blizzard Sony ziemlich veräppelt. Wir verraten euch, was geschehen ist.

Die Entwicklung von Overwatch ist voller Anekdoten und lustiger Geschichten, wie etwa der Jetpack-Katze, die mal ein Held werden sollte. Aber auch in der harten Welt der Wirtschaft und Verträge haben die Entwickler von Overwatch interessante Details auszuplaudern.

In einem Interview mit den Moderatoren vom Overwatch-Subreddit sprachen der Game Director von Overwatch, Jeff Kaplan, und der Lead Software Designer Bill Warnecke über die Entwicklungsphase von Overwatch.

Overwatch Jeff Kaplan Dva Jersey

Im Besonderen ging es darum, ob das Spiel von vornherein für PS4 und Xbox One geplant war. Offiziell zumindest nicht, denn einen entsprechenden Vertrag mit Sony handelte man erst in einem späten Stadium der Entwicklung aus.

overwatch

Die Wahrheit sah jedoch vollkommen anders aus. Im Interview verriet Jeff Kaplan, dass Overwatch bereits „ab Tag 1“ für PlayStation 4 und Xbox One geplant war. Mehr noch: Das Spiel wurde sogar direkt dafür entwickelt und optimiert. Schon bevor es überhaupt eine Verhandlung mit Sony gab, lief das Spiel bereits reibungslos auf der PlayStation 4.

Als man die Bosse von Sony im Haus hatte, um einen Entwicklungsvertrag für die PlayStation 4 abzuschließen, mussten die Entwickler die PlayStation 4 und die Controller nach eigenen Aussagen verstecken. Dann versuchte man, die Mitarbeiter von Sony davon zu überzeugen, dass es „sehr viel, sehr harte Arbeit sein würde“, damit Overwatch auf der PS4 funktioniert.

Der Plan ist offensichtlich aufgegangen, denn Overwatch läuft auf dem PC, der PS4 und der Xbox One mit großen Erfolg.

Was meint ihr zu der Sache? Nur ein Scherz, der niemandem geschadet hat oder doch glatt eine Form von Täuschung?


Habt ihr schon die Diskussionen um den nächsten Tank gesehen? Der könnte von Talon stammen …

Quelle(n): reddit.com/r/overwatch/
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N0ma

um mal mit einigen falschen Vermutungen aufzuräumen
a) das Spiel wäre so oder so für PS4 rausgekommen, evtl dann halt nur unter anderen Konditionen
b) Sony hat nicht die Entwicklung des Spiels bezahlt, in dem Vertrag gehts eher um Anteile an den Einnahmen oder Zuschüsse

Psycheater

Klarer Fall von Täuschung. Sony sollte Blizzard verklagen 😉

Ectheltawar

Kein ungewöhnlicher Zug in der Geschäftswelt. Grundsätzlich hängen die Verkaufszahlen von Konsolen auch immer ein wenig davon ab, welche Spiele darauf spielbar sind. Somit wird ein Unternehmen wie Sony einem anstehenden Titel, der viele Spieler verspricht und somit auch zum Abverkauf weiterer Konsolen führen wird, einen Zuschuss geben, für einen möglichen Konsolenport. Ich nehme an das der Besuch von Sony genau dafür stattgefunden hat. Es verhandelt sich über mögliche Zuschüsse natürlich besser, wenn der gegenüber glaubt das es noch viel Zeit und Geld kostet diesen vorzunehmen.

Als Täuschung würde ich das nicht direkt bezeichnen. Overwatch mag zum Zeitpunkt der Verhandlungen vielleicht schon spielbar auf der PS4 gewesen sein, aber das dies möglich war, hatte ja schon Zeit wie auch Geld gekostet. Mit den Verhandlungen hat Blizzard sich dann eben nur ein wenig von dem schon investierten Betrag zurück geholt. Andere Firmen werden da nicht anders handeln, wobei viele sicherlich gar nicht das Risiko eingehen und schon vorab Geld in den PS4-Port stecken, sondern damit warten bis eben nach solchen Verhandlungen. Blizzard hat da einfach gepokert und wenn man von Beginn an die Konsolen im Blick hat, ist es sicherlich auch insgesamt günstiger als erst später den Port vorzunehmen.

Zeigt wieder nur das Blizzard neben sehr Kundenorientierten Titeln auch noch einen ausgeprägten Geschäftssinn besitzt. Ein gutes und aktuelles Gegenbeispiel ist das Bioware, die waren auch sehr stark darin Spiele zu veröffentlichen die gut beim Kunden ankamen, wäre hier ein ähnlicher Geschäftssinn im Hintergrund gewesen, würde der einst gute Name nun vermutlich nicht auf dem EA-Friedhof neben den anderen „guten“ Namen stehen.

TukTukTeam[OGC]

Verstehe den Witz an dieser Geschichte nicht. Eventuell fehlt mir dasWissen über allgemeine Inhalte im Entwicklungsvertrag aber Geld wird wegen des Schauspiels ja nicht geflossen sein.

Ectheltawar

Doch, vermutlich ging es um genau das. Es liegt im Interesse von Konsolenanbietern das Spieletitel die viele Kunden ansprechen, auch entsprechend auf der eigenen Konsole laufen. Das steigert den Absatz der eigenen Konsole und somit zahlen Konsolenhersteller gerne Zuschüsse an Spieleentwickler, wenn diese dafür ihren Titel auch auf ihrer Konsole spielbar machen. Richtig Geld mag da sogar fließen wen sich ein Konsolenhersteller einen Titel exclusiv nur für die eigene Konsole sichert.

TukTukTeam[OGC]

Jo bloss mag ich nicht glauben das der Kaplan so dämlich ist seinem Geschäftspartner das unter die Nase zu reiben. Das nennt man auch in den USA ganz einfach Betrug und wird entsprechend verfolgt…

Ectheltawar

Mir scheint das Du in Deinem täglichen Leben vermutlich wenig mit Verkauf oder Vertrieb zu tun hast. Nichts von dem geschilderten könnte man vor irgendeinem Gericht der Welt, vielleicht Nordkorea, als Betrug durchboxen. Warum auch.

Blizzard hat irgendwann Overwatch angekündigt, jedoch als erstes mal nur für den PC. Mag sein das sie von Beginn an Overwatch so programmiert haben das es auch auf Konsolen lauffähig wäre, aber primär eben erstmal den PC im Fokus. Nun sehen Sony wie auch Microsoft den Hype und ihnen wird klar, das wir ein Renner und der muss auch auf der Hauseigenen Konsole laufen. Ergo rufen sie bei Blizzard an und bitten um einen Termin. Auf diesem wird dann darüber verhandelt in wie weit man vielleicht einen Zuschuss gibt für einen Konsolenport und Blizzard sagt einfach der Port wird sie circa X Dollar kosten und Sony macht ein Angebot für einen Zuschuss welches Blizzard dann entweder dankend annimmt, oder eben ablehnt. Was jedoch nicht erwähnt wurde, war das Blizzard zum Zeitpunkt der Verhandlungen bereits die Zeit für den Port investiert hatte, sowie auch das dafür nötige Kapital.

Betrug begründet sich im Regelfall auf arklistiger Täuschung, wo aber ist diese? Blizzard hat lediglich nicht erwähnt das ein Konsolenport von Beginn an vorgesehen war und man die Arbeit schon investiert hatte, bevor man überhaupt mit den jeweiligen Konsolenherstellern über mögliche Zuschüsse gesprochen hatte. Selbst wenn Blizzard bei dem ganzen nun 10 mal mehr Geld bekommen hat, als der Port eigentlich gekostet hat, wäre es immer noch kein Betrug, da Sony es freiwillig gezahlt hat.

Bevor man also mit Worten wie Betrug und Strafverfolgung um sich wirft, bitte erstmal schlau machen wie der wirkliche Sachverhalt ist. Das von mir gezeichnete Beispiel erlebe ich in meinem Beruflichen Umfeld fast täglich.

TukTukTeam[OGC]

Das ist ja alles ganz nett was du schreibst… leider nur größtenteils falsch.
Seinem Geschäftspartner zu sagen der anstehende Port würde sehr, sehr anstrengend werden während dieser bereits fertig in der Schublade liegt ist zweifelsohne eine Täuschung. Inwieweit das als arglistig zu betrachten ist könnte man nur dem Entwicklervertrag entnehmen. Hat diese Täuschung zu zusätzlichen Ausgaben bei Sony geführt die in der Regel so nicht stattfinden, also zu deren Schaden, wäre hier Arglistigkeit durchaus anzubringen. Freiwilligkeit ist kein Merkmal ob jemand betrogen wurde oder nicht. Bei Ausnutzen einer Zwangslage sind wir eher im Bereich Wucher oder unlauterem Wettbewerb. Bei den beiden Firmen ist aber eher davon auszugehen das diese sich einfach nur ein wenig veräppeln. Ein monetärer Schaden wird dadurch nicht entstanden sein denn dies hätte zur Folge dass der oder die Vorstände bei Sony bei Nichtverfolgung sich einer Pflichtverletzung schuldig machen und u.U. für den Schaden haften müssen.
Auch bei deinem Beispiel einer freien Preisfindung ist nicht alles erlaubt. Ich hoffe jedenfalls für dich dass du nicht jeden Tag deine Kunden verarschen musst um dein Produkt zu verkaufen. Noch mehr hoffe ich das du nach einem Abschluss deinen Kunden nicht wissen lässt das dieser gerade über den Tisch gezogen wurde.

Mandrake

Naja, so stark veräppelt ist ist das nun auch nicht meiner Meinung nach. Ich mach sowas für unsere Projekte auch….
1. Du hast ne Idee und bist dir ziemlich sicher das das gut ankommen wird.
2. Man baut eine Vorab Version oder Fake Prototyp um was zu präsentieren.
3. Das kommt in der Regel gut an da man sich engagiert zeigt auch wenns „sehr schwer“ zu bauen war
4. Dabei hat man in der Hinterhand schon sein Konzept zu fast 90% fertig und poliert nurnoch um das Maximum auszuquetschen.

N0ma

Naja, ein Fake Prototype ist eigentlich das Gegenteil. Man baut etwas was nach Programm aussieht aber mehr oder weniger nur die Oberfläche hat, tlw werden auf Klick nur Screenshoots eingeblendet, das sieht dann von weitem aus als obs funktionieren würde.

Nero

Kann es sein, dass gewisse Redakteure bei mein-mmo prinzipiell was gegen Blizzard haben? In letzter Zeit habe ich das Gefühl das iwie jeder Artikel bewusst darauf abziehlt den Konzern zu verunglimpfen

Gerd Schuhmann

Das ist lustig, weil’s sonst immer hieß, genau dieselben Redakteure wären „Blizzard-Fans.“ 🙂

Ich denke, wie unsere Autoren zu Blizzard stehen hängt vor allem von der Sicht der Leser ab.

Manche sehen alles als Angriff auf Blizzard. Andere sehen auch Kritik als Fanboy-Geschreibsel und weichgespült. 🙂

Dass hier „dreist veräppelt“ schon als Angriff auf Blizzard wahrgenommen wird, wenn die Anekdote selbst von Jeff Kaplan kommt und offensichtlich mit einem Zwinkern erzählt wird … uff.

—-
Ich seh übrigens Blizzard viel kritischer als Cortyn. Nichtsdestrotz mag ich die Spiele sehr gern. Aber diese Idee: „Die persönlichen Ansichten fließen in jeden Artikel“ -> Das ist auch Quatsch.

Nero

Ich will natürlich niemanden angreifen oder etwas unterstellen. Kann natürlich auch nur an den zuletzt erschienenen Artikel kommen, dass sich dieses Gefühl bei mir entwickelt hat.

Aber wo im Artikel wird erwähnt, dass Jeff Kaplan diese Anekdote selbst gebracht hat? Ich lese das nur im Titel und muss natürlich als Leser davon ausgehen, dass das von Mein-MMO kommt. Und wenn eine MMO-Redaktion „dreist veräppeln“ im Satz benutzt, ist das aus meiner Sicht per Definition erst mal ein Angriff.

Cortyn

„Im Interview verriet Jeff Kaplan, dass Overwatch bereits „ab Tag 1“ für PlayStation 4 und Xbox One geplant war.“ und kurz darauf noch ein Zitat.

Hier „hasst“ niemand Blizzard 🙂

Jude

Das ist nicht wahr, ich hasse Blizzard.

Christian Zimmermann

dann guggste halt auf buffed und hast nen zu 95% reines blizzard magazin 😉 problem gelöst

Guest

und wo steckt jetzt die „Dreistigkeit“ und das „veräppeln“?

Sturmius S

Mit „veräppelt“ hat das für mich nichts zu tun.
Man muss ich immer so gut wie möglich verkaufen.
That’s Business. Nichts weiter.

John Wayne Cleaver

Nette Anekdote. Manchmal muss man eben mit Tricks arbeiten. Aber es hat ja niemandem geschadet von daher ist es ja nicht schlimm.

Ich habe irgendwie das Gefühl der Artikel hört mitten in der Geschichte auf.
Wenn man am Ende ist denkt man sich so „Ja und was hat Blizzard dann danach gemacht?“
Liest sich irgendwie sehr unfertig.

Frystrike

Ja das habe ich mich auch gedacht, warum haben sie denn das gemacht, was war das Ziel dahinter. Das ist wie, wenn ein Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.

John Wayne Cleaver

I lol’d

MarioAhna

Ja, ich finds auch nicht schön geschrieben. Kurz vor Klimax … so „ja, jetzt erfahre ich, WARUM sie sie veräppelt…“ zuende. Gab es einen Grund, warum sie das so gemach haben? Haben sie so Vorteile, hätten sie Nachteile gehabt?

Geh lieber wieder meckern, Cortyn 😉

Nero

Vollkommen irrelevant.
Die Aufwände sind zustande gekommen und dafür wurde Blizzard im nachhinein entlohnt. Ich bin Programmierer für Anwendersoftware und sowas ist vollkommen normal.
Nicht die feine englische, aber ob die Aufwände später oder vorher zustande kommen spielt keine Rolle.

Wäre natürlich geil gewesen wenn Sony kein Interesse an Overwatch gehabt hätte.

Erzkanzler

Völlig in Ordnung, Sony wollte ein Produkt einkaufen und war bereit den Preis zu zahlen. Hätte Sony die bereits geleistete Vorarbeit gesehen, hätten sie unter Umständen diese Vorarbeit nicht bezahlen wollen.

Das ist keine Täuschung sondern in so ziemlich jedem „kreativ“ Bereich üblich. Würde ich immer erst anfangen zu produzieren, wenn ein Kunde sich entschieden hat, könnte ich wohl einen Großteil meiner Deadlines nicht einhalten die vom Kunden zwingend vorgegeben werden. Blizzard ist damit ja auch das Wagnis eingegangen, dass Sony den Deal platzen lässt und die Vorarbeit für die Mülltonne war.

Nero

Genau das!

ItzOlii

Nach meinem Empfinden eine ziemliche dreiste Täuschung. Klar hat Sony die Kohle übrig jedoch für mich sehr unsympathisch von Blizzard.
Allein der Fakt das vorsorglich die Plattform versteck wurde und man die falsche Aussage in den Raum stellte, dass der Port eine Menge Arbeit sei, ist ja dementsprechend eine dreiste Lüge^^

Snowblind

naja kommt drauf an.. wenn man sie aufgrund dessen überzeugen wollte ihnen geld zu geben dann klar Täuschung.. davon geh ich aber ned aus.. denke die habens ned nötig .. deshalb joa lustige anekdote

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