Zum 10-jährigen Jubiläum von No Man’s Sky schenken die Entwickler ihrer Spielerschaft ein riesiges Update. Spieler werden beinah mit Neuigkeiten überrumpelt, doch eine Sache feiert die Community besonders und dankt auf besondere Weise.
Was ist das für ein Update? Das Cosmos-Update für No Man’s Sky beinhaltet eine Menge von Neuerungen, die das Sci-Fi-Game nun wirklich zu dem „Weltraumspiel“ machen, wie es nun mal so oft bezeichnet wird. Darauf verweist auch das Team in einem Community-Update auf Steam:
Der Weltraum ist zwar ein wesentlicher Bestandteil unseres Spiels, aber seit der Veröffentlichung haben wir ihn nie wirklich weiterentwickelt.
In den meisten Sci-Fi-Spielen ist der Weltraum nur eine leere Leere. Bei „Cosmos“ haben wir uns gefragt: Können wir den Weltraum wirklich lebendig wirken lassen? Und könnten wir dafür sorgen, dass man sich dort mehr wie zu Hause fühlt? Was wäre, wenn man eine Raumstation besitzen könnte? Wenn man Sternenbasen bauen und Allianzen mit anderen Spielern schließen könnte?
Um das zu erreichen, kommen mit No Man’s Sky: Cosmos folgende Neuerungen ins Spiel:
- Sternenkarte, um durch einen kurzen Blick neue Orte im Weltraum zu entdecken
- Wracks, die ausgeplündert und verwertet werden können
- Außenposten, wo man mit außerirdischen Lebensformen Handel treiben, Karten kaufen und Informationen zu neuen Missionen erhalten kann
- Bio-Wracks, die zunächst von Schadstoffen gereinigt und zurückerobert werden müssen
- Asteroidengürtel aus Gesteins- und Eisformationen, die wertvolle Kristalle beinhalten und die sogar bebaut werden können
- Orbitalstationen, die man modular überall im Weltraum errichten kann
- Eigene Raumstationen, die man bauen und von innen und außen gestalten kann und zu Besuch bei anderen Spielern einladen
- Allianzen, durch die man ein vernetztes Imperium aus verschiedenen Stationen aufbauen kann, um in Ranglisten aufzusteigen
Zu den Raumstationen schreibt der Entwickler auf Steam, dass es sich um das am meisten geforderte Feature handeln würde und man es nach 10 Jahren endlich bringen würde:
Besitz einer Raumstation – Das ist wohl die Funktion, nach der seit dem Start am häufigsten gefragt wurde … Endlich können Spieler die Raumstation für sich selbst kaufen! Baue sie auf und gestalte sie sowohl innen als auch außen – dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du kannst deine eigene Themenstation als dein persönliches Clubhaus gestalten und Freunde zu Besuch einladen.
Und eine weitere Neuerung, die bei Spielern besonders gefeiert wird: Man kann nun bis zum Zentrum des Sonnensystems fliegen. Und zwar bis zur Sonne.
„Praise the Sun!“
Wieso feiert die Community den Flug zur Sonne besonders? Das Cosmos-Update zu No Man’s Sky erlaubt es den Spielern zwar tatsächlich, bis zur Sonne zu fliegen, doch nicht ohne Warnung. Die Reise ist gefährlich und die Sonne nun mal verdammt heiß. Wer wirklich bis in die Sonne fliegen will, wird dementsprechend tödlich verbrennen.
Die Community auf Reddit schaut bewusst über diese Warnung hinweg und zelebriert die Neuerung höchst feierlich, wobei sie sich auch andere Spiele als Hilfe nimmt, um das in Worte zu fassen.
„PRAISE THE SUN!“, schreibt StrongerThanU_Reddit, wo auch weitere Fans feierlich die Hände heben, wie eben Solaire aus Dark Souls.
Ein Spieler hat es bereits geschafft, der Sonne ganz nah zu kommen, wie er mit einem Beweisfoto stolz der Community präsentiert:
Auf der Sonne landen kann der Spieler nach eigener Aussage jedoch nicht.
Wie kommt das Update abgesehen von der Sonne an? Die Spielerschaft freut sich über all die vielen Neuerungen im Spiel, auch wenn sie nichts mit der Sonne zu tun haben. Besonders der Bau der eigenen Raumstation scheint hier besonders häufig erwähnt zu werden, aber auch die simplen Fehlerbehebungen und QOL-(Quality of Life)-Updates sorgen für eine gute Stimmung.
Wie findet ihr das neue Cosmos-Update? Ist es das, worauf ihr bereits gewartet habt? Und habt ihr selbst vor, bis zur Sonne zu fliegen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! Erst vor kurzem überraschten die Macher von No Man’s Sky ihre Community mit einer beeindruckenden Erkenntnis: No Man’s Sky gibt es bereits seit 10 Jahren, doch bisher haben Spieler 99 % der Unmengen an Planeten noch gar nicht entdeckt
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