No Man’s Sky bietet weder Missionen noch Sammelobjekte

Das kommende Weltraum-MMO No Man’s Sky soll durch ein riesiges Universum überzeugen, in dem es jede Menge zu tun geben wird – allerdings ohne Missionen und Sammelobjekte.

Missionen sind für viele MMO-Fans wichtig, da diese in der Regel spannend sind und eine Geschichte erzählen. Auch Objekte zu sammeln gehört für viele dazu, da dies den Sammeltrieb weckt und man alle Items haben muss. Doch das Weltraum-MMO No Man’s Sky will ohne all dies auskommen. Dies verriet Sean Murray, Managing Director des Spiels in einem neuen Video, in dem er aber hauptsächlich darüber spricht, wie schwer es Indie-Entwickler in dem Business haben.

No Mans Sky COmbat

Keine Missionen, trotzdem viel zu tun

Er meint, dass ihn jemand gefragt hätte, ob er er sich keine Sorgen darüber machen würde, weil das Spiel keine Missionen und Sammelobjekte bieten würde. Daraufhin wäre er zwar etwas nervös geworden, aber er dachte sich, dass so viele andere Spiele dies bieten würden, wieso dann auch No Man’s Sky? Es wäre relativ einfach Sammel-Items und Aufgaben hinzuzufügen, aber man man sich bewusst dagegen entscheiden.

So steht also der Sandbox-Aspekt von No Man’s Sky im Vordergrund. Und diesen kann man anhand der 18 Trillionen Planeten der Spielgalaxis auch voll ausleben. Laut den Entwicklern würde es 600 Milliarden Stunden dauern, die Galaxis komplett zu erforschen. Dies wird also niemand zu seinen Lebzeiten schaffen. Ob diese riesige Spielwelt aber reicht, um wirklich für genug Motivation zu sorgen, No Man’s Sky lange zu spielen, wird man sehen, wenn das MMO im kommenden Juni für Playstation 4 und PC erscheint.

In No Man’s Sky erkundet ihr diese große Galaxis mit eurem Raumschiff und landet auf verschiedenen Planeten, die ihr erforschen dürft. Unerforschten Planeten könnt ihr Namen geben, genau wie den dort lebenden Kreaturen. Überall könnten Wächter auf euch lauern, die euch attackieren und im Weltraum kommt es immer wieder zu Schlachten. Da die Galaxis aber so groß ist, werdet ihr trotz des Multiplayer-Charakters des Spiels eher selten auf andere Spieler treffen.

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Marco

Wenn man keine Missionen bieten möchte, muss die Welt selbst genug Abwechslung bieten. Nur wie? Erkunden, kämpfen, weiterfliegen…klingt erstmal nett aber ich glaube kaum, dass sowas Spieler irgendwann langweilen wird. Vor allem alleine, sofern tatsächlich das Universum so groß wird, das man selten kaum über den Weg läuft.

PetraVenjIsHot

Ich persönlich verabscheue das Konzept der zufällig kreierten Maps und ist für mich ein klares KO Kriterium beim Spielekauf und -spaß.
Wie schön ist es doch eine Landschaft wie in Dark Souls oder Witcher zu durchstreifen, bei denen sich die Designer etwas dabei gedacht haben, warum dies oder jenes dort zu finden/sehen ist.

dh

Ich beschäftige mich erst seit kurzem wieder mit No Mans Sky. Wurde nicht mal die Aussage gemacht, das im Mittelpunkt des Universums etwas besonderes sei, ist dazu schon etwas bekannt?

Nomad

Grundsätzlich der richtige Weg, weg von den vorgemalten Quests und Pfaden. Die Spieler sollen selber Fantasie aufbringen und sich Aufgaben stellen. Dazu muß das Spiel aber auch genügend Möglichkeiten bieten. Ob das hier der Fall ist. Immerhin wird von „Wächtern“ gesprochen, gegen die man kämpfen muß. Und von „Weltraumschlachten“. Das kann schon Potential haben. Auch wenn das Universum groß ist, kann man sich bewußt irgendwo treffen und zusammenschließen, vermutlich. Ich kann mir schon vorstellen, daß sich daraus etwas interessantes entwickeln, beziehungsweise bin sogar gespannt, welches Sozialsystem entsteht.
Eigentlich gehört aber Tauschen und Handeln usw. auch dazu. Oder nicht ? Hmmm, spannend, vielleicht …

Lifeo Fmusic

Tatsächlich also keine Missionen?

Natürlich kann sowas auch funktionieren, siehe etwa Minecraft. Aber ob sich das bloße rumfliegen von Planet zu Planet, Dingen Namen geben und Ressourcen sammeln in der Form auch langfristig als interessant gestaltet, wird sich zeigen müssen.
Ich wage es aber zu bezweifeln.

Was ja, soweit ich weiß, noch nicht bekannt ist, ist, warum man überhaupt das Ziel hat, in die Mitte des ganzen Universums vorzudringen. Was dann dort auf uns wartet und ob dass dann den Aufwand Wert war, kann man leider auch noch nicht sagen.

Time will tell……

Comp4ny

Kann man ein MMO wirklich als solches nennen, wenn man selten bis gar nicht auf andere Spieler treffen kann? … dazu kommt ja dann auch noch dass man auch nicht sein Raumschiff ändern, Handel betreiben oder sonstiges in der Form wie es ein SciFi-MMO normalerweise bietet anbietet.

Ein neueres EVE Online oder eine Mischung aus EVE und anderen Sanbox-Games wäre wirklich mal wieder eine Frische Brise am Horizont. No Man’s Sky bietet aber dieses leider nicht.

Zunjin

@krieglich hat das Wichtigste schon gesagt. Aber noch mal zur generellen MMO Frage… ja, solange es für mehrere Spieler (wie viele Massively sind wurde nie geklärt), in der Lage sind, sich in einer persistenten Welt, auf Wunsch gemeinsam zu treffen, umso entweder miteinander, oder gegeneinder zu interagieren, dann ist das Spiel ein MMO.

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