WildStar: Community Manager Bashiok wechselt von Blizzard zu NCSoft

Erst vor wenigen Tagen gab Bashiok bekannt, dass er bei Blizzard aufhört und nicht länger der Community Manager von World of Warcraft sein wird. Jetzt wissen wir von seinem neuen Arbeitsplatz …

Austausch bekannter Leute

Bashiok Twitter
Ab jetzt mit Rowsdower unterwegs. Bashiok arbeitet bei NCSoft.

So wie Stephan Frost, das einstige menschliche Aushängeschild von WildStar, nach Blizzard gewechselt ist, geht es nun auch anders herum. Der bisherige Communitymanager von World of Warcraft, Micah Whipple, besser bekannt als Bashiok, hatte am 31. Juli nach knapp 12 Jahren seinen letzten Arbeitstag bei Blizzard. Gestern verriet ein Tweet dann, wo er künftig arbeiten wird: Und zwar bei NCSoft als neuer Senior Content Manager! Vielleicht kann es ihm gelingen, WildStar aus der lange währenden Negativspirale zu retten. Alleine die Tatsache seines Wechsels beschert dem Spiel bereits einige Pluspunkte in der Community.

Bashiok war als Communitymanager lange Zeit das Sprachrohr Blizzards und wurde auch an einigen Stellen im Spiel verewigt. Beispielsweise trägt ein Raremob in Gorgrond seinen Namen und auch das Spielzeug „Spirit of Bashiok“ ist ihm und seinem Forenavatar nachempfunden.

Quelle(n): massivelyop.com
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Zunjin

Bevor das einer falsch versteht… Content Manager einer Spielefirma kümmern sich nicht um den Content des Spiels, sondern um den Digitalen Content, dessen Pflege und Gestalltung und Übersetzung. Sie kümmern sich also um den Content der Homepages und Foren (News, Artikel, Roadmaps, Blueprints, Rassen- und Klassenbeschreibungen, Gewinnspiele usw.). Um den Content des Spiels, kümmern sich (Senior) Content Designer.

Dabei sind die Aufgaben eines Community Manager, Content Manager und Social Media Managers oft fließend. Waldgeist, der ehemalige deutsche Community Manager von Age of Conan kümmerte sich um die klassische Community Arbeit (Com. Manager), den deutschsprachigen Inhalt der Homepage (Cont. Manager) sowie um den CromCast einen Podcast (Soc. Med. Manager).

Auch bei SOE / DBC haben früher die Community Manager alles gemacht. Da aber einige Firmen nicht mehr nur ein Spiel betreuen, sondern zwei, drei oder vier, nimmt vor allem der Social,Media Teil und das Übersetzen immer mehr Zeit in Anspruch. Daher hat Daybreak nun mit Dexella eine eigene Social Media Managerin und NCSoft eben einen Contentmanager, je nach Schwerpunkt.

Auswirkungen auf den Content des Spiels hat dies keine.

F2P-Nerd

Sehr schöne Definition.
Content Manager und Soc. Media Manager sind auch noch gerechtfertigte Positionen in Firmen, da diese Bereicht in den letzten Jahren ja richtig geboomt sind (du brauchst ne schicke Homepage, um dich abzuheben, ohne FB, Twitter und Co. geht nichts mehr…) Diese „klassische Communityarbeit“, wie du es so schön geschrieben hast, ist aber in den letzten Jahren komplett veraltet und obsolet geworden.

mmogli

vielleicht ist das veralte wieder gefragt ……nicht immer ist das alte wo einst gut war schlecht !

Gorden858

Hmm, würde Sinn machen. Aber Senior Content Designer klingt irgendwie anders.

Sucoon

was hier gemutmaßt wird. letztenendes wird es wie in der deutschen wirtschaft sein, wenn du mehr verdienen willst, musst den job wechseln. so einfach und nicht anders wirds sein.
was es dem spiel bringt? wahrscheinlich garnix! von cm zu content manager. das klingt schon so, als ob das eine mit dem anderen nicht wirklich was zu tun hat. als wenn der hausmeister, ähm sorry facility manager zum koch, sorry food designer wechselt.

F2P-Nerd

Alleine schon wegen den Kommentaren unter mir stelle ich mir weiterhin die Frage, welchen Mehrwert Spieler und Publisher von einem Community Manager haben sollten. Ich meine, vor 10 Jahren, als es noch Serverevents gab, mehr Wettbewerbe auch außerhalb der MMOs abgehalten wurden und noch mehr Bindung der Spieler an Titel war, okay.

Aber heute? Ist wahrscheinlich wie mit Animateuren im Urlaub. „Okay, Leute, jetzt auf zum Tango tanzen im Club Nova. Eins, Zwei, Drei und hoch das Bein“ Braucht keine Sau, gibts aber in jedem Club ab 4 Sterne ^^

Einfach nur Clowns zum Bespaßen der Spielen, nicht mehr und nicht weniger. Manchmal leider auch noch Prügelknaben, die von Publishern als menschlicher Schutzwall gegen die ragenden Spieler verwendet werden. Einfach nur traurig…

Cortyn

Eine Kommunikation zwischen Spielern und Entwickler ist nach wie vor wichtig. Community Manager sind ja nicht nur das Sprachrohr der Firma an die Spieler, sondern filtern auch das Feedback aus den Foren und leiten es an die Entwickler weiter. Ich halte sie für deutlich mehr als „Clowns zum Bespaßen“ und finde, das wird ihrer Arbeit nicht gerecht.

trsdf

CMs managen auch die freiwilligen oder bezahlten Teams die auf die offiziellen Foren aufpassen, genauso hängen die im Support ganz an der Spitze und kümmern sich da um die Teams. Ein Freund von mir war lange CM eines großen Publishers.

F2P-Nerd

… genau, und das rechtfertigt für mich keinen Arbeitsplatz mehr.

„Eine Kommunikation zwischen Spielern und Entwickler ist nach wie vor wichtig.“

Dafür gibt es die PR-Abteilung/das Marketing. Die gibt Infos an die Presse, die geben Infos an die Spieler. War schon immer so…

„das Sprachrohr der Firma an die Spieler“

Eigentlich nicht. Die meisten Firmen lassen schon lange nicht mehr die CMs reden (Bashiok mag ne Ausnahme sein), da spricht der Product Manager oder gar der CEO (@Smedley)

„filtern auch das Feedback aus den Foren und leiten es an die Entwickler weiter“

Ähm, naja, dafür gibt es Forenmoderatoren, bei vielen Entwicklern freiwillige oder auf 450 Euro Basis (Gameforge, Infernum) agierende Spieler, die alle paar Wochen mit den Entwicklern zusammen treten.

Wie trsdf so schön schreibt „freiwillige Teams“, da setzen moderne Unternehmen darauf. Wieso sollte ich für so eine niedere Tätigkeit überhaupt ein Gehalt bezahlen? Es gibt Fans, Fanseiten, Leute, die das mit Vergnügen auch ohne Bezahlung machen.

Damals mag das alles seinen Sinn gehabt haben, aber heute sind CMs genauso veraltet wie das Abomodell.

Das Geld wäre heutzutage an anderer Stelle viel sinnvoller investiert. Und das haben zum Glück viele Firmen bereits begriffen und umgesetzt, auch die großen. Bei manchen geht es langsamer (da werden erst mal die „Locals“ rausgeworfen – DE,FR,SP usw.), bei manchen schneller.

Cortyn

Das entspricht nicht meiner Erfahrung mit Community Managern. Ich halte das Abo-Modell übrigens nicht für veraltet, sondern nur auf wenige Spiele anwendbar (WoW ist eines davon).

Darüber hinaus hoffe ich, dass dir niemals jemand sagt, dass deine Arbeit „nieder“ ist. Das ist für mich an Respektlosigkeit kaum zu überbieten.

Larira

Naja, er wird offenbar Senior Content Manager. Und da macht er wohl andere Sachen als das Forum sauber halten. Wobei ich nicht weiss ob das positiv für W* wird wenn er Teile von WoW kopiert. Was natürlich wiederum Spekulation ist.

Grüße

Gorden858

Eigentlich ist doch noch gar nicht gesagt worden, ob er überhaupt an W* arbeitet, oder? 😉

Gerd Schuhmann

Er hat sich den Rowsdower hingesetzt. Aber offiziell hat er gesagt: Ganz NCSoft: Lineage 2, Blade and Soul, WildStar, Aion usw.

TNB

Du hast die Arbeit eines CM nicht verstanden oder eine komplett falsche Vorstellung davon.

Julius Keusch

Uiuiui. Das könnte ja interessant werden. :3
Ich kenne mich mit dem Berufsbild nicht aus, aber ich hoffe einfach mal, dass ein „Senior Content Manager“ die Möglichkeit dazu hat, starken Einfluss darauf zu nehmen, wie zugänglich der kommende Content wird. 🙂 Ich freue mich schon sehr auf F2P und werde definitiv wieder reinschauen!

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