MMORPG sperrte Hunderte Spieler, prüft erst nach Monaten, ob das überhaupt ok war

Im MMORPG Metin2 wurden Hunderte von Spielern gesperrt. Jetzt überprüfte das Team erst, ob diese Sperren überhaupt gerechtfertigt waren und entschuldigt sich bei den Betroffenen.

Wie kam es zu den Sperren? Das inzwischen auch auf Steam erhältliche MMORPG Metin2 nutzt eine Software namens CheatBlocker. Diese soll verhindern, dass Cheater oder Bots im Spiel überhand nehmen. Die Software arbeitet automatisch und sperrt Spieler dann auch anhand von bestimmten Richtlinien.

Nun kam es zu einer Welle an Beschwerden, weil Metin2-Fans nicht nachvollziehen können, warum sie gesperrt wurden. Sogar Charaktere, die überhaupt nicht gespielt wurden, bekamen plötzlich einen Bann.

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Metin2 ist zwar schon über 16 Jahre alt, bekommt aber noch immer neue Erweiterungen.

Metin2-Team entschuldigt sich für ungerechtfertigte Banns

Wie reagierte das Team darauf? Das Community Management erklärte, sehr viele Anfragen und Beschwerden von Kunden erhalten zu haben und deswegen nun diese Sperren zu überprüfen. Es heißt, dass auch die CheatBlocker-Software überprüft werden soll, damit diese in Zukunft Betrugsfälle besser erkennt.

Weiter erklärt das Team, dass natürlich echte Cheater entdeckt wurden, doch sowohl im Dezember als auch bei der aktuellen Bannwelle jetzt im März kam es tatsächlich zu ungerechtfertigten Sperren.

Wie wird jetzt verfahren? Das Team wird die Konten, die im Dezember und auch März gebannt wurden, jetzt überprüfen und im Falle eines nicht gerechtfertigten Banns schnellstmöglich entsperren. Das kann aber einige Zeit dauern.

Wir werden alle Konten, die im März und Dezember gesperrt wurden, so schnell wie möglich entsperren. Leider kann es einige Zeit dauern, bis alle betroffenen Accounts entsperrt sind, aber der Vorgang wurde bereits gestartet.

Es heißt, dass bitte keine Nachfragen an das Team geschickt werden sollen, da das Support-System sonst überlastet werden könnte. Man bittet um Geduld und entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten.

Darum ist das Problem noch schwerwiegender: Es sollen nun sogar gesperrte Konten überprüft werden, die im Verlauf des letzten Jahres einen Bann erhalten haben. Es scheint also so, als hätte die CheatBlocker-Software schon länger nicht akkurat genug gearbeitet.

Zusätzlich werden wir uns frühere Sperren ansehen (beispielsweise vom letzten Jahr). Wir geben weitere Details bekannt, sobald wir die Ergebnisse haben.

Damit besteht für manche Spieler Hoffnung, ihre Charaktere nach vielen Monaten wieder zurückzubekommen und so auch die neueste Erweiterung spielen zu können.

Wie sieht es mit einer Entschädigung aus? Das Team möchte eine Entschädigung überprüfen, da unter Umständen manche Kostüme, Pets oder Items nicht mehr vorhanden sein könnten. Hierzu soll es aber später weitere Details geben.

Was sagt ihr zu der Situation? Haltet ihr automatische Sperren trotzdem für gut, um Cheater und Bots im Zaum zu halten?

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Quelle(n): MMORPG.org.pl
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