Lange wurde darüber spekuliert, jetzt ist es offiziell: Microsoft entlässt 9.100 Mitarbeiter, darunter viele Personen im Gaming-Bereich bzw. der Xbox-Sparte und im Business-Bereich. Man erklärt die Entlassungen damit, dass man sich besser positionieren wolle.
Das englischsprachige Magazin TheVerge berichtet, dass Microsoft 9.100 Mitarbeiter entlassen will. Es handelt sich dabei um die vierte größere Entlassungsrunde bei Xbox innerhalb von 18 Monaten und die Zweite im Jahr 2025. Schon länger wurde spekuliert, dass Microsoft tausende Mitarbeiter entlassen möchte.
Jetzt hat Microsoft offiziell die Entlassungen bestätigt: Wie die Seattle Times berichtet, hat Microsoft bestätigt, dass das Unternehmen in diesem Jahr bis zu 9.100 Mitarbeiter entlässt, was etwa vier Prozent der Belegschaft entspricht. Im Juni 2024 hatte Microsoft 228.000 Mitarbeiter angestellt.
Xbox-Chef Phil Spencer sagte in einer Nachricht an das Team:
Um Gaming für einen dauerhaften Erfolg zu positionieren und uns auf strategische Wachstumsbereiche konzentrieren zu können, werden wir die Arbeit in bestimmten Geschäftsbereichen beenden oder reduzieren und dem Beispiel von Microsoft folgen und Managementebenen entfernen, um Agilität und Effektivität zu erhöhen.
Besonders betroffen sind:
- Xbox-Teams in allen Abteilungen, was auf eine tiefgreifende interne Umstrukturierung hindeutet. Die Abteilung wird heute auch als Microsoft Gaming zusammengefasst.
- Sales- und Supportfunktionen, da Microsoft den Vertrieb für kleine und mittlere Kunden verstärkt an externe Partner auslagert.
Genauere Informationen sind noch nicht bekannt, dürften aber vonseiten Microsoft in Kürze folgen.
Im Mai 2024 berichtete MeinMMO, dass sich mit Arkane Austin, Tango Gameworks, Alpha Dog Studios und Roundhouse Games vier Bethesda-Studios verabschieden müssen. Das hatte für viel Aufregung unter den Spielern und in der Community gesorgt. Phil Spencer, Chef von Xbox und Microsoft Gaming erklärte, warum dieser Schritt nötig gewesen sei: Xbox schließt 4 Studios, feuert dutzende Mitarbeiter – Der Chef erklärt, warum das sein musste
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