Mein-MMO fragt: Was war Euer MMO-Moment 2015?

Mein-MMO fragt: Was war Euer MMO-Moment 2015?

Die Böllerreste liegen auf der Straße, die letzten Spätzünder werden von den Nachbarskindern in die Gullis geworfen und das neue Jahr 2016 ist endgültig eingeläutet. Die meisten guten Vorsätze hat man bereits gebrochen („Früher aufstehen“ um 11.30 Uhr nimmt mir einfach keiner ab). Also lassen wir uns nicht von unrealistischen Wünschen und Hoffnungen blenden, sondern schauen ein letztes Mal in das vergangene Jahr 2015.

Wir wollen von Euch wissen, was eure ganz persönlichen, schönsten MMO-Momente waren. Vielleicht ein besonders schwerer Bosskampf, den Ihr mit eurer Gilde gemeistert habt? Habt Ihr endlich dieses eine Reittier bekommen, dass Ihr seid Jahren sucht? Habt ihr eine alte Freundschaft über ein MMO neu entfachen können? Oder hat Euch eine bestimmte Story in einem Spiel so begeistert, dass Ihr einfach zufrieden wart?

Free2play MMORPGS - Skyforge, WildStar und Blade & Soukl
Welches MMO hat Euch den schönsten Augenblick in 2015 beschert?

Cortyn meint: Da ich mich mehr als nur ein bisschen dem Rollenspiel verschrieben habe, liegen auch meine schönsten MMO-Momente in diesen Erinnerungen. Traditionell liegen meine liebsten Augenblicke hier in den verschiedenen RP-Situationen in World of Warcraft. In diesem Jahr habe ich besonders viel Zeit in meine Draenei gesteckt, die es sich in den Kopf gesetzt hat, möglichst viele Magierschüler auf die schiefe Bahn (und direkt in die Arme der brennenden Legion) zu treiben. Auch wenn viele Augenblicke davon ziemlich frustrierend waren, sind es doch die schönen „Momente“, wenn man 10-12 Stunden am Stück Rollenspiel betreibt und einfach Spaß hatte.

SetbackSisters Low-Quality
Absurde Augenblicke im Rollenspiel – Definitiv Cortyns persönliche Highlights.

Aber auch abseits davon hatte ich viele gute Erinnerungen, die andere wohl besser nachvollziehen können, auch wenn sie niemals an die sozialen Interaktionen des Rollenspiels heranreichen (zumindest für mich). Der Nervenkitzel und Adrenalinrausch, wenn man sich mit gleichstarken Feinden in Evolve misst und mit 1% HP als Monster doch noch den Sieg davonträgt. Die interessanten Storywendungen in der neusten Erweiterung KotFE von Star Wars: The Old Republic.

Aber genug von mir und meinem Rollenspiel-Firlefanz. Hattet Ihr einen besonders coolen Moment, der Euch geprägt hat? Welchem Gaming-Moment 2015 werdet Ihr noch lange in Erinnerung behalten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen und seid dabei bitte so detailliert wie nur möglich!

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SpeedProg

Ich habe wieder mit Eve Online weiter gemacht, habe das früher schon mal
gespielt und nach wenigen Monaten aus Frustration aufgehört. Aber jetzt
nachdem ich es etwas über 1 Jahr gespielt habe ist das Spiel einfach
genial. Nichts reicht an die Vielfalt der Möglichkeiten heran.

mmogli

Als ich keine Lichter 50/50 mehr einbauen konnte beim Wildstar Housing 🙂

Psyclon

Haha! Ich glaube aber weniger, dass dort das Underdog-Feeling des „Ich bin klein und rock trotzdem die Hütte weg“ fehlt. Musste aber gut schmunzeln^^

Zefix

Wirkliche mmo Highlights gab’s nicht, dafür jede menge andere erlebnisse, sei es eine sc2 coop Mission mit einem einzigen Marine überlebend zu schaffen oder in factorio endlich den Satelliten ins All zu bringen 🙂

Joss

Hart war für mich die Zeit in LotRO. Die Erweiterung mit Gondor hat den Leelauf von F2P-Inhalten nach Rohan noch um einige Stufen erweitert. Als jemand, der das Spiel vor allem wegen seiner Geschichten spielt, war es frustrierend festzustellen, wie sich der F2P-Umbau in das Spiel reingräbt. Aus purem Protest und Halsstarrigkeit habe ich keine eine meiner Mithrilmünzen für Beschleuniger investiert. Selbst wenn das bedeutete, wegen einem kleinen Fehler 10 Minuten lang neu anreiten zu müssen, um einen von acht Questkontakten zu pointen. Minas Tirith hat das Spielerleben dann endgültig in gefühlten Schmerz verwandelt. Ich bin dabei vor allem erschrocken, für wieviele Menschen solcher Spielealltag noch eine dauerhafte Freizeitbeschäftigung abgibt. Viele Spielewelten erscheinen mir mittlerweile als Parkplatz für Menschen, die sonst nichts weiter haben, was sie mit ihrer Freizeit anfangen könnten. Haben die früher alle gepuzzelt und Schnüre gesammelt?

Schönere Zeit habe ich dagegen mit The Secret World und EVE Online verbracht. In TSW eigentlich wie immer die schönste Quest-Zeit. Das Wiederholen und Zuenendespielen der Reihen um die Kinder von Ptahmose hat mir einmal mehr gezeigt, wie gut sich Geschichten in Online-Rollenspielen erzählen lassen, wenn man in die entsprechende Abteilung investiert und die zum Story-Design und Weltenkonzept passenden Schreiber findet. Auch wenn es nicht in die Tiefenschicht eines Capote oder Borges reicht, so doch tief genug, um Empfindungen zu evozieren, Widersprüche zu entfalten, Unruhe zu schaffen, Differenzierungen zu entwickeln und Nachdenklichkeit zu stiften. Die Suche nach dem Mädchen mit dem Fernglas war meine schönste Einzelaufgabe, mit der ich satte fünf Tage zugebracht habe. Wieder einmal gelernt: Leiden schärft die Sinne für das, was um einen herum stattfindet.

Auch eine nostalgische Reminiszenz an Zeiten, in denen man sich seine Inhalte noch selbst gestalten musste. Und genau daraus dann die bleibendsten Erinnerungen gewinnen konnte. Heute schenken die meisten Spieler den Spielen ja nicht einmal die Zeit, die das Spiel selbst beansprucht, sondern spielen es an oder zur Hälfte durch und dann bleibt es liegen. Gerade bei MMOs sinkt so die Bereitschaft, sich selbst noch irgendwo zu konzentrieren und zu verausgaben. Da wird einigen ein Spiel schon darum langweilig, wenn der Bohei drumherum verblasst und man nicht mehr das Gefühl hat, seine Investition ausreichend gesellschaftlich gespiegelt zu bekommen. Auch wenn das mehr über den Menschen als das Spiel sagt, ist dies doch verbreitet genug, dass die Industrie darauf reagiert und zunehmend mehr in den Hype als in die Etappe investiert. Wichtiger als Spieler sind und bleiben eben Käufer.

Happy Tibians Forever

Meine beste MMO Zeit war wohl bei dem mittlerweile 18 Jahre alten Retro MMORPG „Tibia“ als ich in der Gilde „Happy Tibians“ auf der Welt Nova war. Damals gab es eine ca. 10 Mann starke Leadguild, die alle ca level 150+ waren und alles unterdrückt haben. Dann wurden die Happy Tibians gegründet, eine Gilde bestehend aus level 1-60er charakteren. Ähnlich wie in der southpark wow folge, haben wir uns klammheimlich hochgelevelt (maximal lvl 60) und waren irgendwann ca. 400 member.Allein durch die pure masse wurden wir die gGegenbewegung zu der leadguild und sobald jemand von dieser gespotted wurde, wurde dessen position im guildchat übermittelt und alle online member versammelten sich da, um den highlevel zu killen. Tibia ist ein full loot game und open pvp und lvl verlust beim tod. Während die happy tibians meist haufenweise bei solchen aktionen starben, war der schaden für die high levels deutlich schlimmer. Wir dagegen respawnten und kamen zurück. Mit mehr supplies für die anderen. Unser slogan war „dont worry, be happy“. Und dementsprechend wurden wir mit einem pinken (clown) outfit zum offiziellen Gegenbewegung zu der leadguild und allen PK gilden. Ihr haply tibians da draußen: ich liebe euch alle < 3

Psyclon

Als ich mich in FF14 mit meiner Gilde angelegt habe, die meine Meinung unterdrücken wollte mit Banns und der komischen Tatsache, dass ich neu sei war für mich das Game endgültig zu Ende. Als ich sagte, dass wir hier nicht in Nordkorea sind bin ich geflogen und zur selben Zeit ist ein wildfremder, grüner, nackter Roegadyn oder wie diese Riesen in FF14 heißen gekommen und hat seine Eier in mein Lalafell-Gesicht gerubbelt – mitten in Mor’Dhona. Ich habe mich so über die Gilde und deren Argumentation (ging sehr lange) und über die wirklich ungerechtfertigen Beleidigungen aufgeregt, dass ich nachts gekotzt habe..Solche Penner. Habe noch nie in meinem Leben so viel Ignoranz gepaart mit Aggressivität erlebt, und das in meinem Beruf…Uff.

Am nächsten Tag habe ich das Game deinstalliert und am Heavensward-Releasetag GW2 und HoT vorbestellt. Eine gute Entscheidung, da mir GW2 besser gefällt, aber die Screenshots und Shadow-Play-Videos, die ich immer noch in Ehren halte tun weh…

Seit dem ich von Square in FF14 angewidert wurde (Nerf-Politik) habe ich zur Zeit „Scheu“, mich wieder in ein MMORPG zu steigern. Ich spiele gerne GW2, aber in Gilden bin ich nicht, und daher ist der Schwellwert tatsächlich zu spielen, hoch… Ich glaube, ich mache mir das virtuelle Leben sehr schwer, und das ist eine Art Teufelsspirale. Wenn ich den Stock in 2016 aus dem Popo kriege wäre mir sehr geholfen..^^

Neue Games würde ich auch gerne testen, aber ich spiele ausschließlich kleine Rassen. Also Lalafell, Asura, Yordles,.. Aber eben keine Zwerge oder Gnome, weil ich diesen Tolkien-Approach nicht mag. Deshalb fallen viele 2016er-Games raus. Ich habe mein Game, aber es ist wie mit Eis: Ab und an will man doch eine Kugel von der anderen Sorte kosten..^^

Dachlatte

mhhhh…. gute Frage! WoW habe ich am meisten gespielt, aber gebockt hat es nicht…
und einen „Moment“ hatte ich auch nicht wirklich…
Kann aber auch sein, das ich zurzeit wieder in einer Retro-Phase stecke xD vor 3 Wochen meine PS1 wieder angeklemmt und ein wenig am Diablo 1 Zocken ^^

Setoy

Immer wieder interessant, wie sich Menschen begeistern können, durch wirkliche Interaktionen innerhalb eines Rollenspiels. Obwohl ich das im RL durch LARP oder DSA selber liebe, komme ich Online nicht ran oder hatte wohl immer den falschen Einstieg. Ich finde es aber sehr schade, dass es oft belächelt und verspottet wird.

Ich hatte dieses Jahr mehr negative MMO Momente, angefangen mit WOD über FF14 bis zu GW2.
WOD langweilte mich dermaßen schnell, dass unsere Gilde auseinander brach, diese existierte seit 2006 und hatte alles überlebt, doch dann kam WOD. 🙂
FF14 – das Addon yeah, „wie ich muss den alten Content komplett spielen bevor ich das Neue sehen kann?“ … joar…. bye bye
GW2 war solide, aber hat mich nach 2 Wochen und völlig kaputtem PVP wieder verlassen.

Positiv fand ich jedoch das Flugsystem in GW2, dass hatte wirklich einen WOW Effekt, von einer Bossplattform durch die Luftwirbel über die halbe Karte zu gleiten, war schon wahnsinn.

Mein richtiges Highlight war aber die Beta von Black Desert Online – die Atmosphäre, die Grafik, das Kampfsystem….. Hossa die Waldfeee…

In diesem Sinne frohes Neues.

Psyclon

Stimmt, das PvP in GW2 sind Schüsse in beide Knie. Ich hoffe, ArenaNet versaut’s nicht, da ich mich mit dem Franchise wirklich gut anfreunden konnte/kann/könnte.

phreeak

Hatte kein besonderen mmo Moment. Bin irgendwie dieses Jahr nur von MMO zu MMO gehoppt. Mich konnte keins über längere Zeit binden… Hab nur SWTOR und GW2 mehr als 2 Monate am Stück gespielt.

Beide hatten aber keine denkwürdigen Momente, GW2 hat zwar recht viel Spass gemacht, wenn man im TS rumhing ausnahmsweise, aber HoT hat mir nicht so gefallen bzw. die alg. ausrichtung die GW2 geht. ;P

Hab das Gefühl, dass ich mmos einfach sein lassen soll. Gibt einfach keins, dass mich bindet, wie damals in er Zeit von 2004 – 2009. Daddel ich lieber alleine Skyrim oder Witcher 3 vor mich hin. Macht teilweise mehr Spass.

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