Mein-MMO fragt: Seid Ihr Casual oder Hardcore?

Heute wollen wir von Euch wissen, wie Ihr Euch selbst seht: Seid Ihr gemütliche Casuals oder gnadenlose Hardcore-Spieler?

Zocken: Zwischen 2 und 20 Stunden am Tag

Wieder haben wir eine Woche rumgebracht und nähern uns mit großen Schritten dem Wochenende. Und, wie sollte es auch anders sein, der ein oder andere von Euch wird sich sicher wieder in die ominösen Welten dieser „MMOs“ begeben – vielleicht habt Ihr bereits davon gehört.

Doch obwohl wir uns alle ein und dasselbe Hobby teilen, sind die Spielertypen sehr unterschiedlich. Während einige von uns nur ein gemütliches Stündchen am Nachmittag spielen und den Abend dann auf Partys, mit der Familie oder vor der Glotze verbringen, investieren andere zweistelligen Stundenzahlen am Tag in ihre Spiele. Um herauszufinden, was Ihr seid – und auch ein wenig selbst zu reflektieren – stellen wir Euch diesmal die Frage: Seid Ihr Casual oder Hardcore?

Destiny-Pirscher
Ein gemütliches Ründchen am Abend? Oder lieber die ganze Nacht trainieren?

Cortyn meint: Auch wenn ich manchmal wünschte, dass es anders wäre, gehöre ich wohl schon länger nicht mehr zu den Hardcore-Spielern. Ich könnte hier jetzt die typischen (und deswegen nicht weniger wichtigen!) Gründe wie Familie oder Arbeit angeben, aber das wäre frei erfunden. Immerhin ist das Zocken doch eine Grundvoraussetzung für meine Arbeit, was zumindest diesen Grund hinfällig macht.

Nein, der Grund bei mir ist ein anderer: Für mich hat „hardcore“ immer noch den Klang von etwas elitärem – den oberen 2% der Spielerschaft, die eine besondere Leistung erbringen. Sei es aufgrund von spielerischem Können oder reiner Zeit, die sie in ihre Games stecken – meistens ist es ohnehin eine Kombination aus beidem.

"Hardcore" spielt Cortyn nur noch Rollenspiel. Für alles andere wäre jemand zu alt ... munkelt man.
„Hardcore“ spielt Cortyn nur noch Rollenspiel. Für alles andere wäre jemand zu alt … munkelt man.

Doch weder in World of Warcraft noch in Hearthstone oder Heroes of the Storm verbringe ich so viel Zeit am Stück, als dass ich meinen eigenen Hardcore-Status noch rechtfertigen könnte. Zumal auch meine Motivation im Keller ist, die schwierigsten Inhalte überhaupt noch erleben zu wollen. Das war damals, in der glorreichen Vanilla Zeit, als noch alles besser war und es gar keine Bugs gab und … – ich schweife ab.

Der einzige Bereich, in dem ich noch wirklich ‚hardcore‘ bin, ist wohl das Rollenspiel, denn da stecke ich am Wochenende auch gerne mal 12 Stunden am Tag rein und bin erst zufrieden, wenn eine Tastatur wieder ihren Geist aufgegeben hat (sehr zum Leidwesen von Schuhmann, dem ollen Casual).

Aber kommen wir zu Euch: Wie viel Stunden verbringt Ihr noch täglich in MMOs? Und was stellt Ihr dort an? Eher ein wenig „chillen“ oder erbarmungslos die 2%-Elite stürmen? Seid Ihr Casual oder Hardcore?

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raycer3

Naja, für mich heisst hardcore harter Kern. Also wenn es zum Beispiel vielen Hardcore-Spielern in Destiny langweilig wird, die fast alles erreicht und keine Lust mehr zum spielen haben, weil sie eben auf die neue Erweiterung warten, und ich spiele immer noch Tag für Tag mehrere Stunden weiter und fahre so meine Grimoire-Punkte hoch, dann bin ich so gesehen auch ein Hardcore-Spieler. Oder wenn man auf die Freundin und das Familienleben pfeifft, man wegen dem spielen alles verliert und trozdem weiter spielt, ist das für mich auch harcore. Es gibt verschiedene arten von hardcore oder? 😉

MadfmQ

Sehr netter Artikel… Ich ‚fühle‘ das genauso, wie im Artikel beschrieben.
Selbst sthe ich kurz vor den 40ern und hab erst von ca einem Jahr mit der PS4 & Destiny wieder richtig das süchteln angefangen… 🙂
Auch wenn ich im Schnitt deutlich über 3-4h Stunden amTage spiele, bezeichne ich mich selbst auch nicht als Hardcoregamer, ebenfalls aus den, im Artikel, genannten Gründen!
Mir fehlt einfach ein gewisser Skill, sowie der Drang unbedingt in kürzester Zeit max. (Loot/LVl/What ever) erreichen zu wollen.

Durch den Zeitlichen Aufwand, sowie die Fixxierung auf ein Spiel über mitlerweile doch ein Jehr, besteht ein Teil meiner FL aus einigen solcher Hardcoregamer, mit denen ich auch täglich unterwegs bin.
Irgendwie sind das doch immer noch Gleichgesinnte…

SerosJourney

Ich tue mich schwer mich selbst als Hardcore Gamer zu bezeichen.
Obwohl ich, wenn ich mir wirklich mal einen Tag Zeit nehme, auch gerne mal von Morgens bis Abends dranhocke ^^

Joss

Wenn ich die Zeit habe, verschwende ich sie neben anderen Hobbys auch gerne in Online-Rollenspielen. Meine Haltung ist aber komplett casual. Anspruchsdenken, Erwartungsdruck und Konkurrenzbedürfnis sind mir fremd. Ich mag es, wenn Sachen im Gruppenspiel schief gehen, tendiere spielerisch im allgemeinen immer zur Entschleunigung statt zur Beschleunigung. Mir macht es Spaß, interessante Menschen kennenzulernen. Instanzenstresser, DPS-Maximierer, Spieler, die den Begriff „Rollenspiel“ im Genre Online-Rollenspiele nicht verstehen und sämtliche obskure Freizeit/Spiele-Professionals, gehörten da nie dazu. Grundsätzlich freue ich mich an den sogenannten „Gutmenschen“, also solchen, die freundlich und hilfsbereit sind, sich untereinander zu benehmen wissen und bestenfalls auch eine Bildung mitbringen, aus der heraus spannende Unterhaltungen folgen. Im Gruppenspiel mag ich am liebsten Unternehmungen, bei denen die Atmosphäre der Spielewelt gewahrt bleibt und nicht komplett ignoriert wird. Was im Voice Chat leider selten der Fall ist.

Zum Rollenspiel habe ich in Online-Rollenspielen eine recht eigene Auffassung. Eigene Projekte waren so angelegt, dass sie eng mit den technischen und spielerischen Möglichkeiten der Spielewelt und deren Stories vermittelt waren. Im Gegenzug führe ich keine Grundsatz- und Verbotsdiskussionen. Wenn jemand ein Idiot ist und das spielerisch auslebt, dann ist es mir ziemlich gleichgültig, ob das nun in der Form von Rollenspiel oder Instanzenstress geschieht. Ich mag Spieler, die die Spielewelt und deren Atmosphäre Ernst nehmen und mit Leben zu füllen suchen. Darum ich spiele ich auch nur MMOs, die eine solche erzählerische Weltgestaltung (einen Erzählkosmos) und Atmosphäre bereitstellen: LotRO, EVE, TSW, AoC, STO. Ich hoffe, dass es eines Tages auch ein Game of Thrones Online-Rollenspiel geben wird, das nicht nur ein fahler Abklatsch von Martins Welt aus Eis und Feuer sein wird. Das wäre für mich dann noch einmal ein echtes Highlight.

mmogli

jeder hat mal mehrere stunden am tag am pc verbracht….aber mit der zeit ändert sich alles..ob früher oder später

Damian

Ich bin durch und durch Casual. Ich liebe es täglich für ein oder zwei Stündchen abzutauchen und mich von einem Arbeitstag zu erholen, danach sind wieder meine Partnerschaft und andere Dinge dran. Mich entspannt das Spielen total und jeder Leistungsgedanke in Games ist mir komplett fremd.

Aus diesem Grund mache ich auch kaum Gruppencontent, dass ist oft eher stressig als entspannend. (Zudem hasse ich ja endlos scheinende, sich ständig wiederholende Bosskämpfe!). Und nein, bevor der Einwurf mal wieder kommt: Solospiele sind auch nicht mehr mein Ding (mit den alten, wunderbaren Bioware-Games bin ich mal vor in den 90ern mit dem Spielen angefangen) . Ich mag es, wie andere Spieler eine virtuelle Welt dynamisieren und sich Games kontinuierlich weiterentwickeln und sich sogar Freundschaften mit anderen Spielern entwickeln, so etwas gibt es nicht in Solospielen…

realitor

Was für den einen „Hardcore“ ist, ist für den anderen „Causal“.

Sind wir doch mal ehrlich. Der Spielspaß muss ganz vorne stehen und da reichen eben keine Schubladen aus. Daher ist es um so wichtiger, das die beiden Lager „Causal“ und „Hardcore“ Spieler sich in der Mitte treffen und gemeinsam mit den unzähligen Grüppchen, die sich dort aufhalten, das Spiel erleben können.

Natürlich nur wenn es das Spiel erlaubt und die Spieler auch wollen. Beides ist leider heutzutage nicht mehr selbstverständlich, sondern muss mit der Lupe gesucht werden.

Irgendwelche horizontale Progression als Maßband für Hardcore oder Causal Spieler zu nehmen ist meiner Meinung aber auch nicht der richtige Ansatz. Aber das ist ein anderes Thema.

Hier die Antwort, welch Überraschung: Weder noch.

Corbenian

Ich bin weder noch. Ich bin kein Hardcore Spieler, gehöre also nicht zu den 2%. Ich bin aber auch kein Casual.

Ich spiele ein Spiel, um in diese Welt einzutauchen, mich abzulenken und zu entspannen. Allerdings will ich auch etwas erreichen. Dadurch hebe ich mich dann doch wieder von der Masse ab. Ich betreibe Theorycrafting und experimentiere mit Spielmechaniken. Ich beschäftige mich mit meinen Klassen und möchte in meiner Rolle und in der entsprechenden Gruppe auch gerne einer der Besten sein.
Allerdings empfinde ich es als vergeudete Zeit, wenn man 24/7 raidet nur um irgendeinen Firstkill zu bekommen. Ich sehe es als viel größere Leistung an, wenn man mit den angeblichen „Hardcore Gamern“ mithalten kann, obwohl man nur ein Quäntchen von ihrer Zeit investiert.

Ich finde es eh bescheiden, dass es nur schwarz und weiß gibt. Also Pro oder Casual. Ich würde mich als Semi-Pro bezeichnen, wenn man schon in diesen Schubladen denken möchte 😉

Ich finde im übrigen, dass viele der heutigen Spiele schrecklich banal geworden sind. Keinerlei Herausforderungen mehr. Wie habe ich Spiele wie Gothic oder die alten Mario Titel geliebt, wo man ständig und immer wieder etwas ausprobieren musste, um doch noch durchzukommen. In Gothic war ich grundsätzlich ab vom weg und habe Schattenläufer mit Stöckchen besiegt xD
Apropos Mario: Mario 3D World ist in den letzten beiden Extra Welten tatsächlich wieder richtig schmuck in puncto Schwierigkeit geworden! Vor allem das allerletzte Level liebe ich 😀

echterman

Früher also vor mehr als 10 Jahren war ich mit Sicherheit Hardcore Spieler mit Progress Raid und allem was dazu gehört. Heute habe ich Familie, da komm ich wenn es hoch kommt auf max. 3 Stunden zocken in der Woche. So ist das halt wenn Nachwuchs am Start ist. Da bleibt das liebe Hobby auf der Strecke.

Erzkanzler

Ganz klar, ich bin Casual-Hardcore-Softie *hust*

Die Definition ist immer schwer. Rein zeitlich bin ich wohl extrem Hardcore, und wenn mich ein Spiel packt, sind die Erwartungen an mich häufig recht hoch.

Aber ich bin so alt und weise, dass ich nicht anderen vorschreibe wie sie in meiner Gruppe zu spielen haben, keine Metabuilds voraussetze oder andere Aufgrund ihrer Spielweise nicht mit einbeziehe.

Mein Ansporn ist auch nicht mehr „der Beste“ oder „der Schnellste“ zu sein. Für mich steht mein eigener Spaß im Mittelpunkt und da sind lustige Instanzgänge mit Freunden viel befriedigender als „geglückte Speedruns!“. Das war früher sicher anders.

Serverfirsts oder 5x die Woche Raiden gehört der Vergangenheit an. Rein von der aufgewendeten Zeit hingegen hat sich nicht so viel geändert, ich nutze sie nur anders.

Nirraven

vll. hat sie eine mechanische Tastatur die mega laut ist xD

Michael

Ich mache den Begriff Casual nicht (nur) von der verfügbaren Zeit abhängig. Ich hab Freunde, die arbeiten sehr viel, haben Familie und Kinder, aber verbringen dennoch einen großen Teil ihrer verfügbaren Freizeit am Rechner bzw. an der Konsole und zocken. Außerdem beschäftigen sie sich mit ihrem Hobby, z.B. lesen Berichte usw. Ich mache den Begriff Casual eher von der Art wie man die Spiele spielt abhängig und welche Art Spiele. Jemand der nur so Spiele wie Sims, Plants vs Zombies usw. spielt, dazu sehr wenig Zeit in den Spielen verbringt und das Hobby „Spiele“ generell wenig Raum im Leben und Bewusstsein einnimmt, der/die ist für mich ein Casual.

Als Hardcore sehe ich mich aber auch nicht 😀

Tarlock

Hardcore bin ich nich, obwohl ich in den Ferien schon mal 10Std. zocke.
Normal komm ich aus der Schule und zock dann 2-3Std.
Also Causual.

Atom

Ich teile dass ein wenig anders ein. Da sind dann ganz oben auch die Hardcore Gamer die dass wirklich trainieren, turniere oder sonst irgendwie im Profi bereich spielen oder einfach nur so 10+ stunden am tag ein spiel zocken und mega gut sind. Dann kommen die zu denen ich mich (momentan) zähle. Die „Gamer“. Die so um die 3-10 stunden zocken aber nicht im Profi bereich oder auch die Spiele durchwechseln. Dann kommen die Gelegenheitsspieler oder Casuals. Die spielen Eine Stunde am Tag ihr Spiel wenn sie nicht gerade Überstunden machen oder feiern. Am Wochenende geht das dann mal bis zu 4Stündchen am Abend. (Ja, ich zähle die nicht zu richtigen Gamern.) Oft haben sie auch recht wenig Ahnung vom Spiel und ne leere Freundesliste. Irgendwo kommen dann auch noch die Clash of Clans und Facebook spieler

Luriup

Wenn ich gehypt bin von einem MMO,nehme ich mir gerne
auch mal eine Woche Urlaub zum Headstart und spiele dann 16-20h pro Tag.

Wenn das max. Level erreicht ist und der berufliche Alltag wieder beginnt,
pegelt es sich bei 4-5h pro Tag ein.

HC bin ich sicherlich nicht aber ich beschäftige mich auch in der Theorie
viel mit meiner Klasse und dem jeweiligen Spiel,
was mich wohl vom Causal Spieler unterscheidet.

Fabian Wolf

Ich denke ich bin auch eher „Casual“. Wenn ich ein Spiel für mich entdecke dann spiele ich es 1-2
Stunden am Tag und dann wieder etwas anderes. So krieg ich nen Haufen Abwechslung und ich erreiche dennoch meine Ziele. Momentan hab ich z.b. eine Battlefront LoL Destiny Wildstar Rotation :D. Die Spiele sind alle irgendwie unterschiedlich und das mag ich. Im Gegensatz könnte ich mir jetzt zum Beispiel nicht vorstellen 1 von denen den ganzen Tag zu spielen.

Gerd Schuhmann

Ja, so geht’s mir auch mittlerweile.

Hearthstone – HotS – Armored Warfare – Skyforge. 🙂

Also im Gegensatz zu Kollegin Super-Snob find ich nicht, dass man sagen kann „1% Hardcore, 99% maximal Casual.“

Da vergleicht man sich halt mit den Super-Duper-Spielern. Ein Fußballspieler, der in der 3. Bundesliga-Spieler spielt, ist ein verdammt guter Fußballer. Auch wenn es irgendwo auf der Welt einen Messi gibt, ist er ja trotzdem viel besser als der, der 1mal die Woche Samstagnachmittag in der Kreisklasse gegen den Ball tritt. 🙂

Zindorah

Hardcore ist für mich auch Top 1% eigentlich. Aber das sind halt Generationen die sich ändern.

Ich bin eig. fast 12-14h am Tag im Game, je nach dem was mich gerade fesselt. Aber richtig Hardcore hab ich nur WoW gespielt, jetzt ist es mehr dieses „Heute das, morgen dass und übermorgen geh ich mir ein Eis kaufen“ 😀

Sucoon

ich sehe es so wie Cortyn, Hardecore ist für mich, wenn man seine ganze bzw den großteil seiner Energie in ein spiel oder zeil steckt um unter den Besten mitzuspielen.

in wow z.b. die Progress guilden. ich hab das eine ganze weile mitgemacht, es war damals auch cool, in der besten guilde des servers zu sein. mit mop war dann damit bei mir schluss nach unzähligen jahren.

mittlerweile spiele ich von der zeit zwar ncht weniger, dafür aber breit gestreckt auf viele spiele, also eher causual. es ist viel entspanter, ohne termine spielen zu können.

Zunjin

Von Beginn hatte ich immer wenig Zeit zum Spielen am PC. So zwischen 10 und max 14 Stunden pro Woche. (Zeit die andere mit ihrem Handy und Facebook verplempern) Und diese gesamte Zeit habe seit knapp 20 Jahren nun fast ausschließlich in MMORPGs verbracht. Und auf Grund der mangelnden Zeit, natürlich als Casual. Wobei… eigentlich bin ich ein hardcore-casual, aber dazu gleich.

Casual aber in seiner eigentlichen Bedeutung, nämlich Gelegenheitsspieler. Denn obwohl ich Casual-Spieler bin, heißt das nicht, dass ich ebenso alles erreichen will und am Besten noch zur selben Zeit, wie jemand der länger spielt, ich brauche halt drei mal so lange. Und dennoch spiele ich bis heute fast nur Spiele die als Hardcore gelten.

Vor allem habe ich eine Abneigung gegen moderne „Casual“ Games in denen alles Solo geht, weil man ja für nichts Zeit hat, nicht mal dafür Leute kennen zu lernen mit denen man den Content auch als Gruppe spielen kann. Daher bin ich immer in einer Gilde, suche mir Stammgruppen mit anderen Gelegenheitsspielern und pflege Online Freundschaften, auch wenn dies meine Spielzeit noch einmal senkt, dafür steigert es dann jedoch den Spielspaß.

Keupi

Ich bin mittlerweile Ü40 und Familie und Beruf fordern ihren Tribut. Aber so 3x die Woche gönne ich mir 2-3Std und spiele etwas. Früher MMORPGs, dann LoL und nun immer mehr Singleplayer/Mehrspieler. Nicht weil ich MMORPGs nicht mag, sondern weil mir momentan keines zu 100% zusagt und nur noch wenige Bekannte mitspielen. Wenn ein Spiel total belanglos ist, langweilt es mich aber. Und so habe ich Dark Souls 2 und Bloodborne für mich entdeckt. Dafür sogar eine PS4 angeschafft und habe sogar die Ausdauer diese Games, entgegen meiner Achievmentabneigung, auf Platin zu spielen. Dies ist meiner Meinung nach aber keine spielerische Glanzleistung sondern Ausdauer, welche dem Spielspass geschuldet ist. Daher würde ich mich als ambitionierter Casual beschreiben.

Schade finde ich bei dem Thema, dass es nur schwarz und weiss als Einteilung gibt. Vielleicht sagt der eine oder andere ja auch, dass ich für mein Alter ein Hardcoregamer bin. Vergleichsweise mit einem älteren Sportler, der in seiner Altersklasse antritt. Btw. so etwas hätte ich mit mit meinen Kumpels (alle Ü40) gerne in LoL gewünscht. Eine Einteilung in Altersgruppen. 😉

Nirraven

Ist bei mir ähnlich, würde mich auch als ambitionierten Casual beschreiben.
Da für mich ein reiner Casual sich nicht mit den Spielen gezielter auseinander setzt und einfach spielt um sich bespaßen zu lassen. Ich lese mich sehr gerne ein und finde das ganze drumherum sehr spannend auch wenn ich nicht mehr so viel Zeit wie früher habe.

Man kann unmöglich alle in nur 2 Begriffen einteilen, vorallem wenn einer der Begriffe nur die obersten ~3% betreffen 🙂

Keupi

Das stimmt. Hardcore ist für mich jemand der viel Zeit investiert und/oder sehr gut spielt.Der Casual jemand der sich gerne bespaßen lässt und keine Lernkurven oder Herausforderungen mag. Man sollte vielleicht den „Normalo“ noch zufügen. 😉

Postfrosch1984

Definitive Casual. Früher zu WOW Vanilla Zeit gerne mal 12-16 Stunden am Tag gezockt. Aber mittlerweile gehts nicht mehr. Neben Job Familie und neuen Hobbys aber auch einfach keine Lust mehr jeden Abend das selbe Spiel zu zocken. Deshalb meist 1-2 mal pro woche für 2-3 Stunden Destiny anwerfen.
Meine Frau findet es immernoch zu viel, aber damit wird sie leben müssen.

Chris Utirons

Bin irgendwie casual hardcore oder auch hardcore casual Spieler 😀

Weder das eine noch das andere 😉

Arebs

Ich hab mit der klassischen Casual/Hardcore Einteilung so meine Programme.
Auf der einen Seite spiele ich viel zu viel um ein ganz „ganz normaler Casual“ zu seien, auf der anderen Seite habe ich aber auch nicht das Bedürfnis das Spiel zu rushen und damit zu den top 2% zu gehören.

Ich sehe mich irgendwo dazwischen, tendiere aber vielleicht sogar schon zu Hardcore. Jedoch habe ich das „Problem“ das ich mich nicht wie andere „Hardcores“-gamer mich bis ins Optimum zu feilen, sondern einfach aus Spaß zu spielen. Manchmal habe ich auch dazu zu der „Elite“ gezählt, jedoch nie weil ich es darauf angelegt habe, sondern weil ich Spaß hatte daran.

Zefix

Aufgrund Arbeit und einer tiefen Abneigung meiner Holden gegen PC-Spiele aller Art (Ausser Sims, die kann man so schön quälen o.O), verbringe ich weit weniger Zeit am Rechner als es mir lieb wär. So bleibt es bei 2-3 Stunden alle paar Tage^^

Zum Thema Casual-Hardcore:
Ich wollte nie den Status als HC-Spieler haben, dafür muss man doch zu viel opfern als es mir Recht wäre. Lieber Casual als mich daran aufzuarbeiten dass ich unbedingt zu den 2% gehören muss.

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