Mein-MMO fragt: Müsst ihr Euer Hobby verstecken?
Sind Games ein gleichwertiges Kulturgut?

Auch diesen Freitag wollen wir Euch treuen Leser wieder mit einer Frage behelligen und herausfinden, wie Ihr zu dieser Thematik steht. Laut den Medien (u.a. “Die Zeit”) sind Games inzwischen ein Kulturgut und reihen sich damit nahtlos zu Büchern und Filmen ein.

Aber ist das wirklich so? Ist das Konsumieren von Videospielen wirklich in der Mitte der Gesellschaft angekommen? Oder müssen sich Gamer auch heute noch für ihr Hobby schämen und es womöglich verstecken?

Neue Medien = Teufelszeug!

Zuerst waren es die Bücher, die unsere Jugend verdorben haben, dann die Kinofilme und TV-Serien und vor knapp 20 Jahren wurden die Konsolenspiele zu den Sündenböcken. Natürlich befindet sich eine Bewertung dieser Medien im stetigen Wandel, so sind Bücher und Filme inzwischen absolut gesellschaftlich akzeptiert, teilweise sogar überakzeptiert.

Viele Menschen aus der Generation meiner Eltern sagen zum Beispiel Dinge wie “Lesen bildet immer, daher kann man nie genug Bücher lesen”. Auch wenn ich so einer Aussage nicht allumfassend zustimmen kann, verstehe ich zumindest, was Leute zu dieser Annahme führt und kann sie daher gutheißen. Doch gilt diese Akzeptanz wirklich auch schon für Spiele?

Cortyn meint: Für mich sind Videospiele vieles, aber noch lange kein gleichwertiges Kulturgut. Das mache ich nicht an der Qualität und der Auswirkung der Spiele fest, sondern an der Akzeptanz innerhalb bestimmter Schichten. Wenn ich beispielsweise auf einer Familienfeier erwähne, dass ich in meiner Freizeit viel spiele, dann kann man sich die skeptischen Blicke vorstellen. Auch Sätze wie “Müssen wir jetzt Angst haben?” fallen zwar mit einem Grinsen im Gesicht, aber es sind doch klare Indizien, dass Spiele und SpielerInnen immer noch stark vorbelastet sind.

Rollenspieler
Sind Online-Rollenspieler immer einsam? Bildquelle: Eleyonart

Gerade monokausale Zusammenhänge werden immer gerne benutzt. Jemand ist heute schlecht gelaunt oder aggressiv? Dann hat er sicher “Killerspiele” gespielt! Jemand ist traurig oder will nicht reden? Dann ist er doch nur einsam, weil er den ganzen Tag am PC hockt!

Bei bestimmten Personen habe ich den Kampf einfach aufgegeben. Ich werde meiner Großmutter nicht mehr begreiflich machen können, dass Spiele nur ein Hobby sind, wie Sport oder Bücherlesen. Weil meine Oma aber quasi die Elterngeneration meiner potenziellen Arbeitgeber ist, verschweige ich das Thema auch bei vielen beruflichen Dingen besser. Wobei ich inzwischen das Gefühl habe, dass mein Chef von Mein-MMO da etwas ahnt… vielleicht sollte ich mit der Sprache rausrücken?

Und nun gebe ich die Frage an Euch weiter!

Wer von Euch würde in einem Bewerbungsgespräch erzählen, dass er oder sie in der Freizeit MMOs spielt? Vor wem verschweigt Ihr Euer Hobby lieber? Oder ist Euch das Ganze zu doof und Ihr rückt immer direkt mit der Sprache raus? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Nirraven

Im Berufsleben muss ich das auf jeden Fall verstecken. Es denken einfach viel zu viele nur in Schubladen und es wird einfach so extrem verallgemeinert.

Privat stehe ich auf jeden Fall dazu und vertecke es nicht.

Elikal Ialborcales

Haha, lustige Idee. Ich hab mich schon zu weitaus gefährlicheren Dingen geoutet, als Gamer. Die Vorstellung, dass ich Gamer bin zu verbergen finde ich… kurios.

Ich erzähl jetzt mal neu Heul-Story. Zum Aufmuntern. Ich hab mich Ende der 1980er als Teenager als schwul geoutet, und regelämißg Schläge bezogen. Lehrer interessierte das damals nicht. Trotzdem bin ich mit blauen Augen nächsten Tags mit rosa Winkel Button zur Schule gegangen. Irgendwann haben sie begriffen, ich gebe nicht klein bei, und hörten auf mich zu drangsalieren. Sogar bei den Schlägern erntete ich damit Respekt. Weil es die einzig heroische Story meines ansonsten unbedeutenden Lebens ist, erzähle ich sie als Ermutigung.

Wenn mir also jemand 2015 erzählt, er traue sich nicht zu sagen, er sei Gamer… da kann ich nur leise kichern. Wenn ihr nicht dazu steht, wird es auch weiterhin bei vielen als doof und kindisch gelten. Leute, wenn ihr nicht zu euch steht, tuns keiner für euch, egal was oder wer ihr seid. Ich ernte genug komische Blicke heute als Soziologe, wenn ich sage ich lese Batman Comics, gucke Anime und zocke Games. Ich bin aber ein ganzer Mensch. Wieso sollen Comicleser, Gamer oder Anime-Fans alle dämlich oder durchgeknallt sein? Wer mich nicht akzeptiert kann mir mal Götz von Berlichingen.

Ich weiß noch als ich mal ein Date hatte, und sagte ich bin Gamer, da guckte mich der Typ an als wäre ich bescheuert und meinte “du spielst noch Videospiele”. Da war mir schon klar, wer noch “Videospiele” sagt kommt mir nicht in den Freundeskreis.

Gamer sind genauso viele Menschen wie andere. Hausfrauen und Bauarbeiter, Professoren und Politiker, Schüler und Väter, Lehrer und Verkäuferinnen.

Kleiner soziologischer Funfact am Rande: seit 2010 ist die Zahl der Gamer in Deutschland höher als die von Leuten, die nicht Computerspiele spielen.

So, genug Seelenstriptease für einen Tag.

Gerd Schuhmann

Am Ende hast du da einen Punkt aufgezählt, der mir auch immer zu schaffen macht bei der ganzen Diskussion.

Es klingt so, als wäre man “Gamer und nichts anderes.” Mir ist das bei dem sogenannten Gamergate ganz übel aufgestoßen, dass sich da Leute wirklich über “Ich bin Gamer” derart definiert haben, dass sie Angst bekamen, jemand nimmt ihnen diese “Rolle” weg und sagt: Ich bin auch Gamer, aber er meint es gar nicht so ernst. Nach dem Motto: Wenn du Gamer bist, was bin ich denn dann?

Ich seh mich gerne als durch x verschiedene Sachen definiert und eins davon ist auch “Gamer”, ja. Aber ich hab da auch nicht das Bedürfnis, das irgendwie zu ranken und zu sagen: Ich bin in allererster Linie Gamer und dann erst “was anderes.”

Bei Fight Club hieß es: Du bist nicht dein Job.
Man ist auch nicht sein Hobby.

In meinem Leben gibt’s auch andere Sachen als Games. Wobei ich mich auch wundere, dass dann immer so viele Parallelen sind. Wenn ich bei Twitter guck, die man so verfolgt im Gaming-Bereiche, die haben ja bald alle dasselbe Profil. Die gucken alle Game of Thrones und Walking Dead, im Kino die Superhelden-Filme, dann lesen sie dasselbe, dann zocken alle immer gleichzeitig dasselbe, haben einen Food-Faible, haben dieselbe Sprache, dieselben Gags, denselben Humor, dieselben Vorbilder, dieselben Ansichten. Das ist auch sehr schräg – diese globalisierte Kultur.

Zu der Gamer-Sache zurück: Ich hab nicht jeden Block-Buster in jedem Genre und auf jedem Medium gespielt. Sondern es war schon immer so, dass ich mich auf wenige Spiele und wenige Genres begrenzt hab und die hab ich dann sehr ausführlich gespielt.

Da bin ich sicher in den Augen von so manchem auch kein “richtiger Gamer”, obwohl ich wahnsinnig viel Zeit in den wenigen Games verbracht habe. Aber ich hab das a) nie so verbissen gesehen, b) nicht als Teil eines Lebens-Stils und c) hab ich wohl nicht die Games gespielt, über die sich Gamer definieren, die großen Shooter und Action-Titel. Ich hab dann halt mal zwei Monate mit Crusader Kings oder Planescape Torment verbracht.

Zu der Sache. Ob die Leute das wissen, ist bei mir halt bisschen albern. Mal angenommen ich würd zum Vorstellungsgespräch bei der Gamestar gehen … da müsste ich wohl oder übel erwähnen, dass ich ab und an mal “Videospiele” spiele. 🙂

Elikal Ialborcales

*nickt*

Ich meine halt, es gibt so viele “verrückte” Dinge. Ich kenn Leute die sind während der Woche bierernste Ingenieure, und ein paarmal im Jahr total ausgeflippte Cosplayer. Leute sollten sich nicht schämen Gamer oder Animefan oder sonstwas zu sein.

Wie du sagst: man ist ja nicht nur eins. Oder sollte es sein. 😉

Man sollte zu seinem Spleen stehen, aber eben auch eingestehen, dass man eine vielfältige Person ist, und sich nicht auf ein Merkmal beschränkt, wie “ich bin DER Gamer”.

Ok zurück zu Crusader Kings II, ich muss meine Asatru Handelsrepublik Danzig gegen den Sturm der Katholen sichern! XD

Kevin

Zockn is voll geil alta und ich steh auch dazu.
Bringt mir zwar wenig im Leben aber Online mach ich alle platt. Bei der Bewerbung erwehnen das ich spiele? Welche Bewerbung? Schice auf arbeiten alta. zockn zockn zockn…

Chris Utirons

Ich erwähne es nur wenn ich merke jemand anderes spielt auch 😉

Im Freundeskreis gibt es gespaltene Reaktionen habe ein paar Feunde die spielen auch und wenn alle sich treffen und die Spiele “Fraktion” diskutiert über ein zwei “wichtige” Spiele oder Releases verdreht die nicht Spiele Fraktion die Augen meisten sind das die Frauen 😉

Sucoon

Ist ganz klar abhänig von der Generation. in meiner jugend waren PCs noch teuer und nicht jeder konnte sich einen leisten. da war man quasi schon nerd, wenn man nur einen zuhause hatte.

in der älteren generation ist der pc meist nur ein arbeitsgerät und spielen generell auch nur etwas, was kinder tun.

daher sollte man es auch nicht in einem bewerbungsgespräch erwähnen. besonders nicht wow, cs und andere aus den medien negativ bekannte sachen. gamier werden beim arbeitgeber auch generell als leistungsschwächere angestellte angesehen.

Arebs

Verstecken tue ich es nicht.
In meinen Freundes/Arbeitskreis hab ich jetzt niemanden der es nicht “Akzeptiert”. Einige sind zwar selber keine Fans von Videospielen, haben jedoch auch nichts dagegen.
In meiner Familie hatte ich eigentlich auch nie solche Probleme. Meine Oma hat mich als Kind immer erstaunt angeguckt als sie gesehen habe wie ich gespielt habe und was für ein toller Fortschritt das doch ist.
Meine Eltern hatten auch nie was dagegen. Irgendwann ging es sogar so weit (um genau zu seien, als damals der Stress mit den Prüfungen zum Abschluss losgingen) das meine Mutter mir Hilfe angeboten hat damit ich lernen kann und trotzdem noch in meinen momentanen Onlinespielen vorankomme. (Das einzige Problem daran war das einige Leute gedacht haben ich würde Botten, weil ich plötzlich so effektiv gefarmt habe und nicht geantwortet habe, )

Ronny

Wtf, den würde ich einstellen 😀

Fail0hr

Ich arbeite in einem großen Elektronikgeschäft, alle meine Kollegen sind auch leidenschaftliche Zocker 😀
In meinem Verwandtenkreis sieht das leider ein wenig anders aus, mein Bruder und ich sind die Einzigen, die sich mit Spielen wirklich auseinandersetzen… glücklicherweise hat meine Familie längst eingesehen, dass es nichts bringt, sich ständig darüber zu beschweren. Und jetzt, wo ich alleine wohne, mache ich ohnehin, was ich will und da lass ich mir auch von meiner Mutter nicht reinreden 😉

Eisfuchs69

Ich ernte kaum Verständnis im Bekanntenkreis . Was ich meist zu hören bekomme, ist einfach nur lahm. Abends auf der Couch sitzen und einen Krimi schauen ist ok – aber in einer netten Runde Atheon zu legen nicht. Früher versuchte ich noch mich zu verteidigen: Ich gehe vielen Interessen nach, habe auch andere Hobbys, treibe Sport und sehe meine Freunde tatsächlich auch real. Lass ich aber mittlerweile – ist mir zu absurd.

Forwayn

Die Freunde real zu sehen, ist zu absurd? ;-P

Haui

Bei mir auf Arbeit sind alle 50+. Da hab ich mal beim Essen erwähnt, das ich “zocke”…daraufhin kam die Frage “Was, du spielst Karten?” -.- hm naja was soll man dazu noch sagen ^^

Michel

Als ich mal bei einem 40jährigen Bekannten erwähnte, dass ich “zocke” kam ein “Was, du wettest?” Für den war “Zocken” Geld verspielen 😀

Ich mach aus meinem Hobby kein Geheimnis, muss es aber auch nicht jedem auf die Nase binden.

Bodicore

Ach ja bei mir ist es eh schwer zu verbergen das ich Zocker bin jeder der Dragon Age mag erkennt das sofort an meinen Tartoos 😉

Bodicore

Gerade im Sommer schwer zu verbergen 😉

flohbiss

Geiles Tattoo! 😀
Bei meinem Bruder kann man an seinem Unterarm seine Hingabe zu FinalFantasy sehen.

Florian K.

Leider viel zu oft..
ganz egal ob vor Arbeitskollegen, Verwandten oder sogar der eigenen Mutter.
Immerhin hat meine Mum sich mitterweile mit abgefunden, wenn Sie auch nie begreifen wird wie man A: Soviel Zeit mit verbringen kann, B: Soviel Geld für ausgeben kann und C: Vorallem Shooter soviel spielen kann.
Unter Freunden ist das natürlich schon etwas ganz anderes, selbst meine Freundin hat zum Glück gar kein Problem mit, spielt häufig mit und besitzt mittlerweile sogar auch ne Xbox One. Manchmal hab ich zwar das Gefühl, sie fragt sich auch wie ich soviele Spiele News in mich aufsaugen kann, den ganzen Tag von quasseln kann und vor allem soviel spielen kann.. aber solange ich trotzdem alles wichtige erledige, ist es Ihr wohl Recht. 🙂
Wird wohl leider noch ein oder einpaar Jahrzehnte dauern, mein Opa ist beispielsweiße nen riesen Schach Fan und spielt es sogar selbst am PC. Aber mit den Spielen die ich am PC so daddel kann es sich nicht auseinander setzen.. dabei und da bin ich mir sicher hätte er an dem ein oder anderen Titel seinen Spaß.
Meine Mum spielt auch leidenschaftlich Casual Spiele, aber an mehr würde Sie sich nie heran wagen.
Aber hier ist es alles noch im normalen Bereich, man muss sich nicht schämen und auch nicht um das Recht kämpfen.
Schlimm ist es bei Arbeitskollegen, dann kommen schon Mal dumme Sprüche. Werde mich auch hüten jemals mit denen darüber zu reden.. denn in den Ihren Köpfen machen Wir gar nichts anderes und spielen noch “Turtles XYZ” und “Warcraft 2”..
will wetten, sie wissen nicht einmal das es ne Strategieserie Namens Warcraft gibt, sondern kannte den Namen nur durch WoW und “tollen” Berichten aus der Bild.

Abschließend sei noch gesagt, dass ich mein Hobby dennoch liebe.. als jemand der viele Jahre nur auf dem PC gezockt hat und seit dem letztem Jahr auch auf der Konsole unterwegs ist, muss ich sagen mir macht das daddeln wieder soviel Spaß wie lange nicht mehr. Gerade auf der Playstation 3 gibt es viele, tolle, exklusive Perlen und mit der Xbox One kann ich so entspannt zocken wie lange nicht mehr ohne mir Gedanken um Performance (Stichwort FPS etc.) machen zu müssen.
Kann nur jedem empfehlen sich Mal auf etwas Neues einzulassen wenn das Hobby anfängt langweilig zu werden. Klassische PC Spiele wie MMORPG’s, MOBAS.. spiele ich aber natürlich auch noch gern. 🙂

Btw. wie bereits von einem anderen Vorposter angesprochen habe ich auch das Gefühl, dass Konsolen schon eher angenommen werden als der PC.

horst

habe beim vorstellungsgespräch erfahren, dass der vorgesetzte ein ehemaliger blizzard mitarbeiter ist und ging dementsprechend locker über die bühne. an einem anderen ort hätte ich aber auch nichts erwähnt.

finde es immer wieder erstaunlich, wenn man plötzlich wieder von jemandem erfährt, dass er gelegentlich mal zock. einfach so spricht man das thema ja nicht an.

allgemein gesehen ist die tolleranz (vorallem bei dem weiblichen geschlecht) noch extrem tief und da können wir nur schauen, was die jahre noch bringen. ganz ehrlich gesagt, habe ich auch immer ein andere bild von einer persohn, wenn ich erfahre, dass sie zockt. dieses denkenbringt man leider nicht all zu schnell wegg.

Inge Koschmidder

Sehr interessantes Thema!
Ich muss zugeben, dass ich mein Hobby schon “verschweige”…
Bei einigen Freunden macht es Spaß, auf die kacke zu hauen, was man alles inGame erreicht hat, bei einem anderen Freundeskreis “Spiele ich es runter” das Thema. Da heißt es dann “als ich neulich mal Spielte…”
Gibt viele Leute, die zocken immernoch nicht akzeptiert haben wie z.B. fernseh gucken.

Meine Eltern als Beispiel sind große Gegner meines Hobby’s!
Bringt mich um Leben nicht voran, man verblödet vor dem ollen Kasten, solche Sachen… Aber wenn ich sage, dass dies immernoch spannender ist als Deutschland sucht den Superstar o.Ä. suchen sie nach immer neuen Ausreden…

Ich bin der Meinung, dass es noch einige Jahre dauern wird, bis ein Großteil der Leute uns Zocker “akzeptieren”!

Nookiezilla

Verstecken? Nein, nicht direkt. Aber in Bewerbungen erwähnte ich das dennoch lieber nie. Aber ansonsten habe ich keine Probleme zu sagen ” Yo, gamer for life ” und so :>

Aber ich kann es durchaus verstehen und nachvollziehen, wenn es Leute da draußen gibt, die es direkt verschweigen. Gaming ist, meiner Ansicht nach jedenfalls, wirklich noch nicht so akzeptiert. Und wird leider mit jedem Amoklauf uä nur noch schlimmer.

dow696

Mich würde speziell mal der unterschied zwischen Konsolen und PC Spielern interessieren. Ist der PC vielleicht doch etwas mehr mit dem Nerd Image behaftet als die Konsole?

Ansonsten habe ich den Eindruck, dass besonders das Thema “Killerspiele fördern Gewalt” immer mehr aus den Köpfen der Menschen und aus den Medien verschwunden ist. Ich glaube im großen und ganzen sind es nicht mehr viele Leute die so eine negative Einstellung zu Spielen haben.

Bodicore

Ich finde der Konsole haftet immer so ein Kinderzimmertouch an 😉 ich weis noch als ich mit 18 die PS1 gekauft hatte war mir das schon etwas peinlich 🙂

Bodicore

Verstecken tu ich mein Hobby sicher nicht.

Allerdings würde es aber sicher nicht in einem Bewerbungsgespräch aufführen allerdings nicht weil ich mich schäme ! Sondern eher weil die Leute welche ihr Leben damit verschwendet haben Chef zu werden das nicht auf die Reihe bekommen würden das man etwas macht das keinen Finaziellen nutzen mit sich bring .

Allerdings werd ich schon öfters mit Vorurteilen zu dem Thema eingedeckt als mir lieb ist.
Ich hab aber auch ein gutes Argumente fürs spielen die bis anhin jeder dieser Vögel verstanden hat auch wenn es absoluter Quatsch ist.

“Gerade für mich der viel in der Nacht arbeitet ist es sehr wichtig sozialen Kontakt zu pflegen indem ich morgens um 5Uhr noch mit richtigen Menschen im TS reden kann ich treff ja sonst niemand an wenn ich tagsüber schlafe.”

Alle andern Argumente wie Es macht mir Spass oder ich messe mich gerne mit andern Spielern nützen nichts damit hat man den Nerdstempel und meist spechen einen die Leute eh nur darauf an weil sie ihren eigenen Hintern erhöhen wollen.

Wenn man als Schweizer 40Jahre alt ist kein Haus und keine Kinder will und keine teueres Auto fährt hat fällt man sowieso in eine Kategorie der sozialen Tiefflieger.
“Aber ich kauf mir jedes Jahr ein PC für 5000 Eier und einen Bürostuhl für 1800” zählt da nicht 😉

Haui

Bitte nächste mal interpunktieren. Toll, jetzt hab ich Kopfscherzen. 😉

F2P-Nerd

Nun, in meinem Freundeskreis sind so gut wie ausschließlich Gamer unterwegs, da ist also kein Problem mit der Materie da. In der Familie kenne ich aber die von dir genannten Fälle (Oma) zu gut.Da ich auch beruflich viel mit Menschen aus der IT zu tun habe, ist es dort auch weniger das Problem.

Neulich hatte ich aber mal eine interessante Unterhaltung zu dem Thema: “Ein jedes Hobby ist gut und tut gut, solange man es nicht blind vor allen Leuten verteidigt.”

Das stimmt, es ist wirklich wie bei einem Fußballfan, der blind vor Liebe die Scheuklappen aufhat und nichts mehr über seinen Lieblingsverein kommen lässt. Wie ein Kraftsportler, der ausrastet, wenn man ihn darauf anspricht, dass zu viel Kraftsport auch schädlich sein kann. Wie der Hobbyautoschrauber, der keinerlei Kritik an seiner Lieblingsautomarke duldet.

Auch beim Gaming sollte man sich selbst beobachten: Bin ich so ein Fanboi geworden, dass ich mein MMO (oder auch dessen Entwickler/Publisher) bis aufs Blut verteidige und Kritik nicht annehmen kann? Bin ich so mit Scheuklappen versehen, dass nur noch Spiel A das Größte und alles andere daneben Dreck ist? Und würde ich das so auch Verwandten, Arbeitskollegen oder anderen demonstrieren?

Dann würde ich niemals meine Leidenschaft jemandem gegenüber zu sehr ausspielen…

Bodicore

He he ja das mit dem MMO verteidigen ist auch so eine Macke von mir.
Ich glaube ich werd noch zum Skyforgeritter geschlagen oder sollte wenigstens einen vom Werbebudget bekommen 😉

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