Korea ändert Lootbox-Gesetz zugunsten der Spieler, EA verzichtet lieber auf den Verkauf der Ingame-Währung, als die Chancen zu verraten

Korea ändert Lootbox-Gesetz zugunsten der Spieler, EA verzichtet lieber auf den Verkauf der Ingame-Währung, als die Chancen zu verraten

Wer schon einmal einen Teil der FC-Reihe gespielt hat, weiß, wie wichtig die Lootboxen mit neuen starken Spielern sind. Korea schiebt dem nun einen Riegel vor und verlangt Transparenz. EA sieht das gar nicht ein – und bietet stattdessen einfach keine FC-Points mehr an.

Was wurde in Korea geändert? Das Land Südkorea hat im März ein neues Gesetz verabschiedet, welches voraussetzt, dass die Chancen für jedes virtuelle Item genau angeben werden muss. Dieses Gesetz wurde beschlossen, um mehr Transparenz beim Glücksspiel innerhalb von Spielen zu gewährleisten (laut koreajoongangdaily.joins.com).

Warum verzichtet EA auf den Verkauf von Ingame-Währung? EA möchte die genauen Chancen für die Spieler aus den Ultimate-Packs nicht angeben. Dadurch sind sie gezwungen, die Glücksspiel-Elemente in FC für Südkorea zu sperren. EAs weg, ist einfach: Sie hören auf, die FC-Points zu verkaufen.

Der nächste Titel der Reihe, FC26, soll trotz dieser Änderung in Südkorea erscheinen. Die normale Version wird wie üblich verkauft, allerdings gibt es keine Glücksspiel-Funktion. Die Ultimate-Version soll von Anfang an nicht verkauft werden, da diese schon als Bonus einige FC-Points enthält (laut insider-gaming.com).

Südkorea ist nicht das einzige Land, das gegen Lootboxen kämpft

Welches Land hat noch Gesetze gegen das Glücksspiel in Videospielen eingeführt? Im Jahr 2018 wurde ein Gesetz in Belgien beschlossen, das Lootboxen für Echtgeld in Videospielen als illegal einstuft. Daraus resultierend wurden Lootboxen aus den Spielen für die belgische Bevölkerung komplett gesperrt.

Es gibt allerdings eine Ausnahme, in der die Spielehersteller eine offizielle Glücksspiel-Lizenz erwerben müssen. Diese Lizenz bekommen sie von der Gambling Commission von Belgien und sind der einzige legale Weg, Lootboxen in diesem Land zu verkaufen (vgfb.be).

Gibt es auch Gesetze gegen Lootboxen in Deutschland? Nein, nicht solche wie in Südkorea oder Belgien. Allerdings hat Deutschland am 1. Januar 2023 eine neue Regel zur Bewertung der USK eingeführt, die Lootboxen und Glücksspiel bei der Einstufung berücksichtigt. Damit sollen junge Konsumenten geschützt werden (laut igamingbusiness.com).

Dass EA viel Geld für virtuelle Spieler verlangt, ist nicht unbekannt. Zuletzt hat FC25 auf Reddit für einigen Unmut gesorgt. Die beliebte Funktion EVO wird immer teurer. Mit dieser Funktion könnt ihr eure Spieler aufwerten und verbessern: Ein Feature in EA FC 25 kostet über 500 Euro oder 12 Millionen Münzen – Fans fürchten, dass es noch schlimmer wird

Quelle(n): insider-gaming.com
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Faceless1337

Wundert mich nicht. Die Zahlen würden um die Welt gehen und jeder könnte sich den Beschiss anzeigen lassen. Die Verkäufe würden ins Bodenlose absacken. Da ist es das kleinere Übel auf Geld aus einem Land zu verzichten.

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