Jason Statham ist vor allem für eine Art von Rolle bekannt: Er spielt in fast allen seinen Filmen den klassischen Actionstar, der immer cool
sein muss. Das scheint er aber auch selbst zu wissen, wie er in einem Interview erklärte.
Wer ist Jason Statham? Jason Statham ist ein Schauspieler, der vor allem für seine Action-Rollen bekannt ist. Sein erster Film war dabei Bube, Dame, König, grAS 1998. Mit dem Regisseur Guy Ritchie arbeitete er dann auch öfter zusammen, so auch für Snatch 2000 und später für Cash Truck 2021.
Schon recht früh fand Jason Statham aber seine Nische im Filmbusiness. 2005 spielte er in The Transporter die Hauptrolle. Der Film wurde extra geschrieben, um einen neuen
Bruce Willis zu erschaffen. Das war für ihn aber auch der Wendepunkt seiner Karriere. Denn seitdem spielt er fast immer den gleichen Typ Held.
Er ist immer der kompetente und präzise Action-Held, der jeden Auftrag ausführen kann. Statham spricht in den Rollen gar nicht mal so viel, aber wenn er spricht, dann meistens mit coolen Sprüchen und einem frechen Lächeln.
Das scheint er auch selbst zu wissen, wie er in einem Interview verriet.
Man kann kein Sushi-Restaurant eröffnen und dann Käse auf Toast auf die Speisekarte setzen
Was sagt Jason Statham dazu? In einem Interview mit The Guardian 2013 sprach er über seinen damaligen Film Hummingbird. Dabei kam auch zur Sprache, dass er immer in ähnliche Rollen gesteckt wird. Das weiß er wohl auch selbst, erkennt aber auch an, warum.
Man kann kein Sushi-Restaurant eröffnen und dann Käse auf Toast auf die Speisekarte setzen, denn dann würden sie sagen: „Warum hast du das gemacht? Wir kamen hierher, um Sushi zu essen.” […] Man kann diesen Leuten nicht vorwerfen, dass sie Geld verdienen wollen. Es ist Showbusiness.
Er würde gerne auch mehr dramatische Rollen spielen, weiß aber auch, dass sich seine bekannten Rollentypen besser verkaufen. Man würde nicht investieren, wenn er andere Rollen spielen will. Die Zuschauer wissen, was sie bei Statham zu erwarten haben und dem wolle man nicht entgegenwirken.
Seinen Rollentyp erklärt er selbst im Interview auch ziemlich akkurat: Er steigt nur ins Auto, schlägt jemandem auf den Kopf und schießt jemandem in die verdammten Füße.
In dem Interview erklärt Statham aber auch, dass er eigentlich ein Stuntman werden wollte. Dafür wurde er sogar zum Taucher, doch aus der Karriere wurde nichts. Danach arbeitete er in London als Juwelier, bis ihn plötzlich der Regisseur Guy Ritchie entdeckte. Immerhin hat er bis heute viel mit Stunts zu tun.
Spielt er wirklich immer die gleiche Rolle? Natürlich gibt es auch Filme von ihm, in denen er andere Rollen spielt. Ein Beispiel wäre der erwähnte Hummingbird. Auch in den frühen Guy-Ritchie-Filmen hatte er noch andere Facetten. Aber man muss auch sagen, dass sich seine Rollen die letzten Jahre kaum unterschieden. In Meg, Fast and Furious oder Expandables spielt er einen fast identischen Charakter. Auch in seinem letzten Film zeigt er kaum Facetten: Ich habe mir als riesiger Fan von John Wick den neuen Rache-Film mit Jason Statham angeschaut: Unterhaltsam, aber wenig Substanz
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Man könnte meinen, dass wäre eine einfache Wahrheit.
Trotzdem werden so viele Franchises auf unschöne Weisen verdreht.
Klar, ne Weile gehen die Fans noch mit und hoffen auf das Beste, aber irgendwann sind die IPs halt verbrannt.
Vor kurzem lief zB “Thor – Love and Thunder” im Fernsehen.
Vergleicht man den mit mit dem ersten Film, “Thor”, fragt man sich was zum Teufel da passiert ist. Sogar Chris Hemsworth selbst hat keinen Bock mehr auf den Müll. 🙄
Man erwartets auch als Zuschauer. Schwarzenegger ist auch nunmal der Terminator. Man identifiziert die Schauspieler mit ihrer Rolle. Was ja grad der Sinn von Schauspiel ist.
Also ich weiß nicht. Edward Norton, Mark Ruffalo oder James McAvoy spielen schon ganz verschiedene Rollen. Auch Hugh Jackman ist nicht jeder in Rolle Wolverine.
Dieses “x spiellt immer sich selbst” ist schon etwas, das sehr mit diesen “Macho-Superstars-Helden” mitgeht. Und viele versuchen dann auch gezielt da auszubrechen. Also sogar Tom Cruise oder Will Smith haben Filme, wo sie ganz bewusst nicht ihre üblichen Rollen spielen.
Arnold Schwarzenegger hat es halt besonders schwer, weil er in jeder Rolle ein 2 Meter Typ mit Muskeln ist – aber der hatte zumindest auch einige Rollen, wo er mal andere Seiten zeigen konnte: True Lies ist schon eine andere Figur als seine normale Action-Rolle in Eraser/6h Day usw.
Fairerweise: Bei Frauen ist das auch ein Problem, weil die Rollen oft so wenig Tiefe haben. Ich glaube Leute wie Cameron Diaz, Amy Adams oder Meg Ryan haben eigentlich auch immer die selbe Figur gespielt. DA haben dann auch Leute wie Jodie Foster wirklich verschiedene Rollen und andere werden fast immer gleich besetzt. Wanda Sykes hat mal gesagt, dass sie eigentlich immer die “schwarze, beste Freundin” der Protagonistin spielt. 🙂 Helena Bonham Carter spielt ja eigentlich auch immer diese Varianten.
Ja gibt auch einige die verschiedene Rollen spielen. Schauspieler versuchen auch oft aus ihrem Schema auszubrechen, manchen gelingts manchen nicht. Schwarzenegger zb funktioniert eher nicht in einer anderen Rolle.