Zahlen belegen: Internet in Deutschland ist so, wie du immer dachtest

Im internationalen Vergleich ist der Internetausbau in Deutschland ziemlich schlecht. Aber keine Sorge, dafür ist das Internet auch noch teuer.

Im Jahr 2018 ist es kaum noch möglich, ein Leben ohne permanenten Internetzugang zu führen. Deswegen gilt auch in Deutschland seit einigen Jahren schon, dass der Zugang zum Internet ein Grundrecht für alle Bürger ist.

Im Umkehrschluss müsste das natürlich heißen, dass ein Internetzugang in Deutschland günstig und leistungsstark ist. Genau das ist aber nicht der Fall.

Eine Studie des Netzbetreibers Cable.co.uk listet die Kosten für einen Breitbandanschluss im weltweiten Vergleich auf. Dabei wird keine Rücksicht auf die tatsächliche Internetleistung genommen, solange sie im jeweiligen Land als „Breitband“ zählt.

Weltkarte Internetkosten
Bildquelle: cable.co.uk

Auf den Top 3 Plätzen für einen günstigen Internetzugang liegen:

  • Ukraine: 5 $
  • Sri Lanka: 5,65 $
  • Iran: 8,20 $

Was zahlt man in Deutschland? Die Deutschland liegt hier aktuell auf Platz 53, also im Mittelfeld. Im Schnitt zahlt man hier 36,68$ (~ 32,12€) für schnelles Internet.

Etwas tröstend ist vielleicht, dass es am unteren Ende der Statistik viel düsterer aussieht. So zahlt man in Papua-Neuginea, dem letzten von 194 Plätzen, stolze 1850$ im Schnitt.

internet-lan

Generell hört man von Experten immer wieder, dass Deutschland langsam aber sicher zu einem „digitalen Entwicklungsland“ durchgereicht wird. Das liegt zum Teil auch daran, weil der Netzausbau in Deutschland nur langsam oder in einigen Gebieten auch gar nicht vorangetrieben wird. Das macht sich inzwischen in mehreren Statistiken deutlich bemerkbar.

Deutschland halb so schnell wie der Beste: Im weltweiten Vergleich liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit des Internets in Deutschland (2017) auf Platz 25 mit 15,3 Mbp/s. Was gut klingt, hat aber den negativen Beigeschmack, dass man zwei Jahre zuvor noch 3 Plätze besser dastand.

Auf Platz 1 liegt hier übrigens Südkorea. Da ist die durchschnittliche Internetverbindung bei 28,6 Mbp/s – also fast doppelt so gut.

Der Breitbandausbau stockt – Denn schnelles Internet „wollen nur Nerds!“

Glasfaserausbau viel zu langsam: Besonders kritisch wird der Glasfaserausbau gesehen. In Deutschland waren im letzten Jahr nur 2,3% aller Anschlüsse mit Glasfasertechnologie. Im Schnitt liegen die OECD-Länder da bei 23,3%. Deutschland zieht die Statistik also deutlich nach unten.

Cyber Head Digital

Es bleibt abzuwarten, ob die Regierung endlich mehr Druck machen wird, um neue Technologien voranzutreiben. Denn wenn wir erst in 10 Jahren mit dem Glasfaserausbau wirklich vorankommen, dürfte das auch schon wieder eine veraltete Technologie sein.

Seid ihr mit den Kosten und der Verfügbarkeit des Internets in Deutschland zufrieden? Oder sollte sich dort dringend etwas tun?

Deutsche wollen schnelles Internet – Aber kaum wer will’s teuer bezahlen
Quelle(n): gamestar.de, cable.co.uk, faz.net, statista.com
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Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Ich weiß zwar nicht wieso der Kommentar in deine Sparte gerutscht ist, weil ich eigentlich dem Kommentar drüber antworten wollte, also an der Stelle entschuldige ich mich mal.
Dennoch hättest du nicht direkt indirekt so bissig reagieren müssen.

Die Behauptung von chevio, dass Breitband-Ausbau nicht ohne weiteres möglich wäre, darauf hab ich mich eigentlich bezogen.

Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Einfach nur nein. Der Grund, wieso ein Land wie Südkorea schon massiv vor Jahrzehnten mit dem Glasphaserausbau angefangen hat und wir dort extrem langsame Fortschritte erzielen, nennt sich Telekom. Informier dir mal ausführlich, dann weißt du, dass hier ganz woanders die Probleme liegen.

Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Naja… woran liegt das wohl liegt?
Vielleicht daran, dass ein großer Konzern mit Abstand die meisten Kupferleitungen im Lande besitzt und solche Systeme wie Super Vectoring entwickelt um mehr Geld zu scheffeln, ohne aber den Fortschritt voran zu treiben?
Da kommt man sich vor wie im Mittelalter, als sämtliche Wissenschaft verboten wurde um die eigene Vormachtstellung der Kirche zu sichern… Interessant, dass unsere Gesellschaft offensichtlich sich noch auf diesem Stand zu befinden scheint.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Bitte 2 Euro ins Phrasenschwein ????

Stef Fen
Stef Fen
1 Jahr zuvor

Yep, da bin ich deiner Meinung. 2 bis 6 MBit/s reichen für die Apps ja völlig aus. Hauptsache, die Latenz bleibt niedrig, so dass die Verbindung wirklich schnell verfügbar und stabil ist. Netflix & Co. schaut man eh nicht auf dem Handy.

Volumentarife sind aber trotzdem reine Abzocke. Egal ob mit 400 MBit/s oder 4. Das gehört abgeschafft!

Wartekzz Gaming
Wartekzz Gaming
1 Jahr zuvor

Genau darum geht es! Wir haben in unserem Kaff maximal 5Mb/s mehr geht nicht. Und wir zahlen 60 Euro jeden Monat dafür. Ein Freund wohnt 3 Km weiter der hat 40mb/s und zahlt nur 35 Euro.

RLXD
RLXD
1 Jahr zuvor

Ist oft auch ein Kommunales Problem. Das aus wirtschaftlicher Sicht ein Ausbau in einem, sagen wir mal 400 Seelen-, Dorf nicht stattfindet ist sicher jedem bewusst. Solche gebiete sind auf beitrage aus der Kommune angewiesen, die diese aber nicht leisten wollen. Gleichzeitig ziehen die Jungen Leute aus eben jenen solchen weg, weil der (den Ansprüchen genügende) Anschluss an die digitale Welt fehlt.
Das Problem ist hier also nicht nur bei den Anbietern selbst zu suchen. Dass die Kosten hier im Vergleich sehr hoch sind ist aber auch kein Vergleich, wenn man bedenkt welche Länder hier als die günstigsten gezeigt werden. Vergleicht mal den durchschnittlichen Lohn in der Ukraine mit dem in Deutschland…
Aber dass nur Off-Topic zu deinem Thema. wink

Torchwood2000
Torchwood2000
1 Jahr zuvor

Was regt ihr euch auf? Ist doch wie mit allem – die Industrie macht ihren Profit auf Kosten der Verbraucher! Dabei zählt nicht was Stand der Technik ist sondern was am meisten Geld mit geringstem Aufwand einbringt. Dem Kunden wird der veraltete Kram als Supermodern verkauft und es bleibt ja keine andere Wahl, als zu nehmen was man kriegt. Und günstige Anbieter gibt es ja auch nicht viele, da ein,zwei Mega-Konzerne den Markt beherrschen und sich absprechen. Das ist nun mal der Nachteil des Kapitalismus.

LA5
LA5
1 Jahr zuvor

Danke, du hast es genau auf den Punkt gebracht!

chevio
chevio
1 Jahr zuvor

Wozu eigentlich diese krassen Geschwindigkeiten?

Die Kosten müssen im Verhältnis mit dem Verdienst betrachtet werden?

Glasfaser bringt viele Nachteile mit sich, die Udo, der sich aufregt weil der 4k Figgfilm buffert, nicht sehen will wie zb unverhältnismäßiger Aufwand im Strassenbau weil ergänzende Knotenpunkte oder Verlegungen nicht ohne Weiteres möglich sind.

Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Das Problem ist, dass Besitzer der heutigen Netze in Deutschland gezielt versuchen vor allem den Ausbau in die Häuser zu vermeiden, denn das würde ja Geld kosten. Allen Voran: Telekom.
Sie setzen lieber auf Vectoring oder neuerdings Super-Vectoring (weil ja für Vectoring die Fördergelder gestrichen wurden), anstatt den Fortschritt voran zu treiben. Und die Regierung winkt es durch, vielleicht weil der Bund teilweise selber Aktien an der Telekom besitzt, oder weil Firmen einfach zu viel Einfluss auf Regierungen haben (Bestes aktuelles Beispiel: VW). Aber ich schweife ab…

Klar kann man jetzt sagen „Was soll der Aufriss? Wenn man trotzdem die 50-100 Mbit/s erreicht ist doch alles gut, oder?“
Es ist eben nicht das gleiche. Grade in Zeiten von Streaming und Co., in denen immer größere Datenpakete auf einmal verschickt werden, ist das ganze mit Verctoring nicht mehr optimal. Zudem sind in Deutschland vielerorts schon die Leistungen nicht mehr ausreichend. Wir sind ein Entwicklungsland was das Internet angeht. Wir haben grade mal 700.000 Haushalte die Tatsächlich Glasfaser bis ins Haus verlegt haben. Das sind grade mal knapp 2%. Bei 8 Millionen Haushalten müsste man nur noch vom Verteilerkasten ins Haus verlegen.

Und überall Straßenbauten sind auch ein Mythos, wir haben mittlerweile Systeme, mit denen sich Glasphaser durch die meisten Kupferrohre Problemlos verlegen lassen würde.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Auch das der Ausbau in derselben Strasse so stark voneunander abweicht.
Bei uns gibts so gut wie keine Grenze bei der Geschwindigkeit. Im Moment sind 400 k verfügbar.
Ca 400 m die gleiche Strasse runter gibts max DSL 1500.

Sehr kurioser Ausbau.

Stef Fen
Stef Fen
1 Jahr zuvor

Yep, war bei meinem Vater auch so. Er hatte bis vor Kurzem nur DSL 2000 und ne Straße weiter im Block haben sie 150 MBit/s über Kabel ^^ Facepalm vom Feinsten – mehr fällt mir dazu nicht ein.

Stef Fen
Stef Fen
1 Jahr zuvor

DSL ist grade noch ok. Das mobile Netz ist die reinste Abzocke! Datenvolumen für LTE? Mit der Begründung: „Man müsse das machen, damit das Netz nicht überlastet wird wenn jeder jederzeit Full Speed hat“ … das ist die reinste Farce! Wie damals, als zu ISDN-Zeiten noch behauptet wurde, man müsse im Minutentakt abrechnen, damit das Netz nicht überlastet wird – bis die ersten Drittanbieter kamen und gezeigt haben, dass ne Flatrate möglich ist und keine Probleme macht. Schön haben sich dann Telekom und Co. geduckt und es irgendwann selbst angeboten … Nun bietet die Terrorkom ne richtige Mobil-Flat – die aber kein Mensch bezahlen kann.

Armes Deutschland. Und noch ärmer: Die ganzen Smartphone-Kiddies, die fleißig ihr Datenvolumen zahlen, weil sie ohne WhatsApp & Co. nicht mehr leben können. DIE verhindern den Fortschritt ebenfalls. Weil die Anbieter sehen: Wir können’s ja machen. Die Kiddies bezahlens sowieso. Was für ein Scheiss. Echt.

Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Auch dort ist unser schlecht ausgebautes Netz schuld. Dieser Ausbau wird von großen Konzernen schön zurückgehalten. Gleich 3 unserer Nachbarstaaten hingegen bieten für wenig Geld unbegrenztes Datenvolumen an.

TheD
TheD
8 Monate zuvor

Ich war jetzt in Russland. Da gab es für umgerechnet 6 Euro einen Monat PrePaid LTE ohne Volumenbegrenzung. Empfang war immer super.

Selbst in NL kostet es soweit ich weiß nur 50% von dem was es hier kostet.

Aber wenn man sich beim UMTS bis ins Bodenlose überbietet, hat man halt kein Geld mehr für Masten aufzustellen und muss es über teure Tarife wieder reinholen.

Psycheater
Psycheater
1 Jahr zuvor

„Zahlen belegen: Internet in Deutschland ist so, wie du immer dachtest„

Also zu langsam und zu teuer? Gut, wusste Ich auch vorher schon. Danke ;-P

Etwart
Etwart
1 Jahr zuvor

Ich war in Sri Lanka und das Internet kannst in die Tonne treten. Überall…Funktioniert nur ganz selten und Ultra langsam. Dann lieber Deutschland

Dumblerohr
Dumblerohr
1 Jahr zuvor

Und Mobile ziehen sie uns auch ab!!!

Jokl
Jokl
1 Jahr zuvor

Guter Preis = shity Netz, gutes Netz = shity Preis, Aye!

De Lorean
De Lorean
1 Jahr zuvor

Hab DSL 6.000 ????

Sven Androleit
Sven Androleit
1 Jahr zuvor

Ich habe bis vor zwei Jahren noch in einer Straße gewohnt in der DSL 1.000 die max. Geschwindigkeit war. Da ging kein Netflix, das runterladen von Updates hat auch schon mal ne Woche gedauert. Aber der anbieter wollte trotzdem 30€ im Monat haben.
Achja zu erwähnen ist, das es sich bei der Straße um ein neues Industriegebiet gehandelt hat.

Nookiezilla
Nookiezilla
1 Jahr zuvor

Das ist verdammt traurig.

Stef Fen
Stef Fen
1 Jahr zuvor

Auf dem Land ist das aber fast die Regel. Mein Vater dümpelte auch bis vor Kurzem noch mit DSL 2000 rum und zahlte DSL 6000. Nach Terror bei der Terrorkom von allen Anwohnern der Straße wurde nun endlich umgebaut und jetzt hat er zumindest 50 MBit/s. Die aber immer noch sehr instabil laufen. Und zahlen muss er nun auch mehr. Stolze 50 €.

Und jetzt kommts: Ne Straße weiter im Block haben sie 150 MBit/s über Kabel ^^ Und hatten vor 2 Jahren schon 100 Mbit/s. Für 30 € oder so ^^ Da fragt man sich wirklich, was in diesem Land schief läuft …

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Tragischer Weise hat der Wettbewerb hier dafür gesorgt, dass die Entwicklung stehen blieb. Scheint die Ironie des Universums zu sein.
Vor zwei Jahren war es zum Beispiel so, dass die alte DSL-Technik aufgebohrt werden sollte mit Vectoring. Damit dass aber hätte funktionieren könnte, wäre es notwendig gewesen, dass das Hauptkabel unter der Fuchtel eines Anbieters steht, der das dann dirigiert. Also Telekom.
Das heißt aber im Klartext, dass alle anderen Anbieter dazu bereit hätten sein müssen, ihre Investition in ihre Technik in den Mülleimer zu werfen, alles an die Telekom abzutreten und dann das Produkt von der Telekom einzukaufen. Und das wollte natürlich erstmal keiner. Total verständlich.

Jetzt gabs die Welle mit dem Super-Vectoring. Gleiches Problem.

Ganz zu schweigen mit dem Häckmeck zwischen Telekom, DE-CiX und allen anderen Knotenbetreibern. Jeder will sein eigens Königreich und Keiner will etwas von seiner „Macht“ abgeben.

Und das ist das Grundproblem in Deutschland mit dem Netzausbau. Keiner will Konzessionen machen, die aber gebraucht werden um weiter machen zu können und darum wird dann jedesmal ein temporärer Zwischenschritt gemacht, auf dem man sich gerade so noch einigen kann um überhaupt irgend etwas zu machen.

In meiner Region gibt es nur einen Anbieter, der mehr als DSL 16 Anbietet, da Kabel. Dieser Anbieter bringt es seit 7 Wochen nicht fertig, eine Störung zu beheben. Somit habe ich seit 7 Wochen kein DSL / Kabel. Wechseln geht auch nicht und damit ist die Story zu Ende. So sieht die Kehrseite von dem nicht vorhanden Wettbewerb aus und ist der Gegenpart zu dem oben beschrieben Problem.

Alastor Lakiska Lines
Alastor Lakiska Lines
1 Jahr zuvor

Staatliche Kontrolle des Ausbaus mit Mindeststandarts wäre theoretisch die Lösung…Problem sind die Lobbyinteressen*, die technische Rückschrittlichkeit unserer Politiker im Allgemeinen und den Unwillen die Staatsverschuldung hoch zu treiben um mal ordentlich Geld in die Hand zu nehmen und aktiv in die wirtschaftliche Zukunft des Landes zu investieren.

*Generell ist es unseren Wirtschaftsunternehmen wichtiger maximale Gewinne im Jetzt zu erwirtschaften, als in langfristige Marktstabilität für die Zukunft zu investieren (woran auch die Theorie vom Trickle Down Effekt scheitert, da es keine großflächigen Investitionen durch Steuervorteile zum Beispiel geben wird)

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Mit der Bundesnetzagentur gibt es das eigentlich. Nur kannst du in Deutschland nun mal niemanden dazu zwingen irgend etwas zu bauen. Du kannst höchstens Anreize setzen und das wars dann auch schon.

Wenn allerdings diese Anreize keiner annehmen möchte, hast du Pech und stehst halt dumm daneben. Bei uns ist es eben historisch dumm gewachsen und die Regierung ist jetzt mit dem Problem überfordert. Verständlicherweise, denn sie steht jetzt vor dem Urwald.

Und die Rentner im Vorstand wollen sich das natürlich auch nicht mehr ans Bein binden. Die stehen kurz vorm Ruhestand und sagen sich: das dauert ein Jahrzehnt, dass wieder zu liften, dass darf gern der Nächste machen – ich leg mich in zwei Jahren an den Strand. Und wenn er dann weg ist, kommt der nächste in den Vorstand, der dann auch schon 55+ ist und denkt sich das Gleiche grin

Jokl
Jokl
1 Jahr zuvor

Bei Mobil ist es doch genau so, statt dass die Regierung da Modernisierungen dran knüpft, wurde Kohle gemacht mit Auktionen.
Bei uns stirbt jeder gute Gedanke spätestens dann, wenn zu wenig Profit hinter steht!

Nookiezilla
Nookiezilla
1 Jahr zuvor

Ich kann mich mit 400MBit sehr glücklich schätzen. Selbst sehr große Spiele/updates sind ratzfatz drauf.
Und das in einer Kleinstadt mit ~10.000 Einwohner. Ich liebe Unitymedia.

CoolhandX
CoolhandX
1 Jahr zuvor

Da kann ich mich mit 250MBit ja glücklich schätzen, und das im bergischen Land wo einige nicht mal 16MBit bekommen. Zahlen dafür im Moment ca. 45€ inkl. Entertain und Reciever. Ein Kollege musste umziehen, hat von der Telekom 0.6MBit garantiert bekommen grin Wurde jetzt mit LTE bis auf 50MBit aufgestockt aber auch der Preis wurde aufgestockt. Aber daran sieht man wie unterschiedlich ein paar Kilometer sein können.

Saigun
Saigun
1 Jahr zuvor

schweiz in sachen schnelligkeit auf platz 5. past^^ und der preis ist halt den schweizer löhnen entsprechend ok.

Jokl
Jokl
1 Jahr zuvor

Meine Kollege dort zahlt 10€, allerdings weiß er auch nicht welche BB ….

Visterface
Visterface
1 Jahr zuvor

In ländlichen Gegenden wird langsames Internet immer mehr auch zum wirtschaftlichen Problem, da die Firmen nicht mehr anständig arbeiten bzw. sich entwickeln können. Noch dazu will niemand dort wohnen wo es kein schnelles Internet gibt. Ich wohne im südlichen Bayern am Bodensee und dort schaut es Ausbaumäßig noch nicht so gut aus und Bayern steht wirtschaftlich ja eigentlich gut da.

Christoph Bauer
Christoph Bauer
1 Jahr zuvor

Ich kenne eure Tarife und Preise leider nicht
Mich würde aber der Vergleich interessieren
Ich zahle in Österreich 20 Euro für eine 60MB Leitung

Edit: Ok ist wohl bei euch ein Stück teurer ^^

WooTheHoo
WooTheHoo
1 Jahr zuvor

Das ist natürlich ein absolut unschlagbarer Preis. Bei uns in Deutschland kannste wohl locker mit den doppelten Kosten rechnen. Ich zahle für ne 16.000er mit Telefon 29 Euro.

Nookiezilla
Nookiezilla
1 Jahr zuvor

Ist aber viel. Ich bezahle für 400MBit 35€ (ohne Telefon).

WooTheHoo
WooTheHoo
1 Jahr zuvor

Wir sind noch in so nem alten Kabel Deutschland/Vodafone-Tarif. Seit letztem Jahr haben wir zwar Glasfaseranbindung von Telekom und Vodafone vor Ort aber die Preise finde ich inakzeptabel. Die Telekom verlangt zwar im ersten Jahr nur 29 Euro, danach allerdings 49 oder noch mehr (jenachdem ob man 50, 100 oder gar 200.000 er Leitung möchte). Und da ich auch mit 16.000 gut klar komme, sehe ich den Wechsel nicht ein. Zumal wir Bekannte mit teurem Telekom-Anschluss um die Ecke wohnen haben, die sich monatelang mit dem Anbieter gestritten haben, weil die gebuchten 100.000 im Leben nicht mal annähernd erreicht werden. Das ist auch ne effektive Abschreckung. wink

Fly
Fly
1 Jahr zuvor

Das is heftig, ich zahl 35€ für ne 100k Leitung bei 1&1, inkl. Festnetz. Letzteres bräuchte ich nicht mal, da ich eh kein Festnetztelefon angeschlossen habe, aber scheinbar gibts da keine schnelle Leitung ohne Festnetz.

WooTheHoo
WooTheHoo
1 Jahr zuvor

Wir haben nur die Telekom und Vodafone zur Auswahl. Andere Anbieter kommen (nach Anfrage) bei uns angeblich nicht ans Haus. Und beide überzeugen mich nicht so recht. Ursprünglich kommen wir von Kabel Deutschland und sind zwangsweise zu Vodafone gegangen, als der Konzern geschluckt wurde. In der letzten Wohnung hatten wir damals noch ne super fixe Verbindung über das Kabelnetz. Das war in der aktuellen Wohnung leider nicht möglich. Jetzt haben wir halt die 16.000er Vodafone-DSL und als Alternative Kabel beim selben Anbieter oder der Telekom. Auf die Telekom hab ich, wie gesagt, preislich keine Lust und Vodafone kommt auch nicht infrage. Die sind zwar günstiger aber nach ein paar Erfahrungen mit Netzausfällen, Frequenzproblemen beim Fernsehempfang, meinen „Erlebnissen“ mit deren Kundenservice etc. hab ich irgendwie auch keine Lust, im selben Unternehmen auf eine andere Leitung umzubuchen. wink

Jokl
Jokl
1 Jahr zuvor

Bei wem hast du angefragt?
Normalerweise, wenn VDSL bzw. DSL anliegen hast und kein Vertrag über den Vermieter läuft, dann kannst du auch zu 1&1, O2 und Co wechseln, ist alles Netz der Tkomm. Mal abgesehen von örtlichen Anbietern, gibt es nur 2 „Kabel“- Netze, Vodafone Kabel oder Tkomm mit DSL!
LTE ist für ne Home Versorgung zu teuer und zu anfällig, kann ich nicht empfehlen!

neowikinger
neowikinger
1 Jahr zuvor

Da sind wir doch gar nicht soweit voneinander entfernt. Ich habe immerhin nur 20MB weniger, darf dafür aber über 20 Euro mehr als du zahlen. Gleicht sich also wieder aus! …….. Q.Q

Edwi
Edwi
1 Jahr zuvor

als ich das erste mal in Wien war bin ich auch erst mal ausgetickt.. „was 30Gb um 30€“ meine Freundin nur Ehm ja?! Ist doch normal
Vergleich in Deutschland 30€ für kp 3gb ? Und in Österreich kriegst du 3gb für 15€ mehr oder weniger….

Jokl
Jokl
1 Jahr zuvor

Mobile !!

Luriup
Luriup
1 Jahr zuvor

Telekom:40€ für 50MB

Jokl
Jokl
1 Jahr zuvor

400 Mbit 19.99, ist aber Aktion, glaube kostet Fest 45! Werde ich auch umstellen, hatte vorher 150 MB für 34.99.

Z31TG315T
Z31TG315T
1 Jahr zuvor

Die Preise in D sind dreist und wenn ich an 5G und das Geschacher denke, das z. Zt stattfindet, dann weiß ich schon wer das am Ende bezahlen darf bzw sich noch leisten kann

Grundsätzlich sind Verfügbarkeit und Netzabdeckung bei mir (Rhein-Main) gut, aber mir reicht auch ne 120er Leitung, nur der Ping könnte noch ein bissl besser sein… Gejammer auf hohem Niveau ????

RagingSasuke
RagingSasuke
1 Jahr zuvor

Bin eigentlich zufrieden, kenne es aber auch nicht anders:)

Belpherus
Belpherus
1 Jahr zuvor

Das ist schon lange kein privates Problem mehr. Der miserable Netzausbau wird immer mehr zum Problem für Deutschland als Industriestandort.

cyber
cyber
1 Jahr zuvor

In der Schweiz hatte ich sogar in der tiefsten Schlucht und unterm Berg LTE empfang und in Deutschland muss man nur 20km aus den Städten rausfahren und hat wenn überhaupt nur noch Edge.

Jabba
Jabba
1 Jahr zuvor

Letztens in den schottischen Highlands gewesen, selbst auf dem höchsten Berg meilenweit vom nächsten Ort entfernt noch LTE gehabt. In Deutschland undenkbar.

Lootziffer 666
Lootziffer 666
1 Jahr zuvor

„Im Jahr 2018 ist es kaum noch möglich, ein Leben ohne permanenten Internetzugang zu führen.“ oohh jaaaaa…mir ist mein altes Kabel-Modem am Montag kaputt gegangen…hatte erst wieder am MITTWOCH Internetzugang….die meiste Zeit hing ich zusammengekauert in der Ecke…und habe leise geweint.

cyber
cyber
1 Jahr zuvor

Wein unter der Dusche, da sieht man die Tränen nicht.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Ich bin seit 7 Wochen offline. Also bis aufs Smartphone grin

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Die Telekom ist nachwievor in weiten Bereichen Monopolist und der Staat ist Anteilseigner, deshalb sind wir da wo wir sind. Die Telekom müsste aufgespalten werden, wie damals AT&T.

Azaras
Azaras
1 Jahr zuvor

Ja das hättet schon längst passieren sollen

Lootziffer 666
Lootziffer 666
1 Jahr zuvor

das erinnert mich an diese Story, wo ein Dorf nicht mehr warten wollte, und sich halt selbst einen Ausbau des Netzes finanziert hat…und schwupps…kam die telekom kurz danach und baute ebenfalls leitungen aus. Zufall? ich denke nicht.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Stimmt das hat bei der Telekom mittlerweile Methode, passiert auch innerstädtisch. Das ists sogar noch krasser andere Anbieter reissen den Boden auf, Telekom legt sich mit rein und bietet den Leuten dann Rabattpreise an um den Konkurrenten auszustechen.

Visterface
Visterface
1 Jahr zuvor

Das liegt daran, dass wenn Leitungen verlegt werden und deshalb die Straße aufgemacht wird, dann dürfen andere Firmen ihre Leitungen mit verlegen. Soweit ich weiß wurde das Problem erkannt und ich glaube das ist jetzt nicht mehr so einfach möglich.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Also ist es besser, dass die selbe Straße 4x aufgerissen wird um 4x das selbe Kabel von unterschiedliche Anbietern zu verlegen? grin

Visterface
Visterface
1 Jahr zuvor

Es war halt so, dass keiner was gemacht hatte wegen den Kosten. Irgendwann kam ein kleineres Unternehmen und hats gemacht. Dann kamen auf einmal alle großen Internetkonzerne und haben ihre Leitungen mitverlegt. Dann haben sie die Preise unterboten und der, der die Leitung gelegt hat war der gelackmeierte.

WooTheHoo
WooTheHoo
1 Jahr zuvor

Naja, was den Preisvergleich anbelangt, sollte man auch immer das entsprechende Durchschnittseinkommen in Bezug setzen. Das wird gerne ignoriert, wie ich finde. Aber nichts desto trotz ist die Breitbandanbindung extrem ausbaufähig. Außerhalb der Städte und Ballungsräume schaut man schnell in die Röhre. Und selbst bei uns innerorts, immerhin Landeshauptstadt, gibt es noch sehr viele Wohngebiete bzw. Straßenzüge ohne Glasfasernetz. Das ist ganz schön lächerlich heutzutage.

BennjiS
BennjiS
1 Jahr zuvor

Jo aber in großen Städten sieht es zum Teil ähnlich aus. Ich wohne in Berlin und lebe 1 km außerhalb der Ringbahnstrecke entfernt… Das ist eigentlich so ziemlich zentral in Berlin und was bekomme ich hier rein? Maximal 12 mbits also nichtmal die Leistung einer 16.000er Leitung…. Nur durch LTE Hybrid von der Telekom bin ich jetzt der schnellste hier im Hause und empfange somit immerhin 70 mbits (obwohl ich laut Vertrag bis zu 150 mbits emfpangen sollte) Was besseres geht hier aber nicht. Von daher ist auch der Ausbau in den Städten immer noch schlecht grin

Willy Snipes
Willy Snipes
1 Jahr zuvor

Bei unseren Bauernleitungen kommt einfach so gut wie nix an. Bin deshalb auf Hybrid über Funk umgestiegen, was für Online Games nicht wirklich von Vorteil ist.
Da trifft es echt zu wenn man sagt ,,die Bauern vom Land, die sind abgeschottet von der Zivilisation.“ sad

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Was ist das Problem mit Hybrid?

Willy Snipes
Willy Snipes
1 Jahr zuvor

Schwankungen der Leistung.
Hab manchmal derbe Einbrüche was bei mir ankommt. Ist zwar nicht oft der Fall, wenn es aber eintritt ist es nervig für meine Mitspieler weil ich dann richtig übel zu laggen anfange.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Ok dann ist das ja auch keine Alternative sad

Willy Snipes
Willy Snipes
1 Jahr zuvor

Ich sag mal so: Besser als Nix grin
Ohne wäre ich von der Außenwelt komplett abgeschottet.
Größtenteils bin ich da auch sehr zufrieden damit. Es liegt lediglich an der Konstanz, die ab und an flöten geht.
Beispiel: Film Streamen. 2h Film, ca. 3-5 Min. hab ich ein ,,schlechtes“ Bild. Da sieht man direkt wenn die Leistung einbricht.

Bei einem Online Game merkt man es meist erst, wenn nach einem Match böse Nachrichten kommen á la ,,Hacker / Lagger / Huan“ grin

BennjiS
BennjiS
1 Jahr zuvor

Geht mir hier in zentral Berlin nicht besser…muss auch mit hybrid aufstocken und ich wohne ganz in der Nähe der Ringstrecke grin

Ohhh
Ohhh
1 Jahr zuvor

Ich rege mich immer gerne auf, dass der Download so lange dauert. Ich könnte sogar ne doppelt so schnelle Leitung für weniger Geld haben, aber es liegt wohl einfach an der Bequemlichkeit. Internet ist ja da und funktioniert.

Luriup
Luriup
1 Jahr zuvor

Anbieterwechsel sind ja auch nicht gerade sicher.
Wenn man Pech hat zieht sich das über Wochen ohne Zugang.

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