Das Fantasy-MMO Herr der Ringe Online (HdRO) umreißt in einem Brief des Producers die Pläne für 2015, dabei scheint Guild Wars 2 Pate zu stehen. So soll eine episodische Handlung kommen. Einige kleinere Server wird man wohl schließen.
Herr der Ringe Online hat mittlerweile schon einige Jahre auf dem Buckel und ist zuletzt von Einsparungen bei Warner Brothers getroffen worden. Die Zeichen stehen für 2015 also nicht allzu gut. Nichtsdestotrotz hat man sich bei Turbine für 2015 einiges vorgenommen. Im Producer-Letter spricht man von 2014 als einem großartigen Jahr, 2015 will man an die Erfolge anknüpfen und sich noch ehrgeizigere Ziele stecken. Wobei man hier auch auf die Schwierigkeiten reagiert.
Neuer Content führt nach Osgiliath, bringt inspirierte Gegenstände und kleinere PvP-Karte
Auf dem Weg über Minas Tirith nach Osgiliath, ins Zentrum des Ringkriegs, möchte man neue Instanzen für Gefährtengruppen bringen; legendäre Gegenstände der Stufe 100 gelten als „inspiriert“ und sammeln Erfahrung, auch ohne zerlegt werden zu müssen, und man arbeitet im PvM (dem PvP-Teil des Games) gerade an einer Map für eher kleinere Scharmützel. So können Monster und Menschen die Schlacht um Osgiliath nachspielen, die in der Film-Trilogie nur eine Nebenrolle einnimmt, im Romanzyklus deutlich präsenter ist.

Es klingt nach Server-Schließungen
Zwei große Änderungen sind weiterhin geplant. Zum einen geht man wohl den Weg so manches MMO in fortgeschrittenem Alter und schließt einige Server beziehungsweise legt kleinere mit größeren zusammen, um zu gewährleisten, dass alle Spieler auch Gefährten finden. Die „europäischen“ Server sollen in diesem Zusammenhang wieder nach Europa ziehen.
Zum anderen plant Herr der Ringe Online eine Art „episodische Geschichte“ wie bei einer Fernsehserie zu erzählen. Das klingt nach Guild Wars 2 – da hat sich ArenaNet mit der Living Story etwas Ähnliches einfallen lassen. In HdRO wird man einem “neuen Freund” auf einer Reise durch bekannte Schauplätze folgen können.
Den ganzen Brief der Produzentin könnt Ihr hier nachlesen.
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Vor allem müssen nach 2014 jetzt endlich Taten folgen. Neue Instanzen und ein neues PvP Gebiet klingen vielversprechend! Die Serverzusammenlegung ist auch eine mehr als überflüssige Idee die endlich, wie offenbar auch die anderen Dinge die den Spielern am Herzen gelegen hat, erhört wurde. Das die Server wieder in die EU kommen (zumindest für uns EU angehörige) war so nicht zu erwarten, denn so etwas ist immer mit diversen Kosten verbunden. Umso mehr freut es mich das Turbine es erkannt hat das ohne Geld auszugeben, man als Unternehmen auch nichts verdient. Daumen hoch!