Darum wird der Shooter Hell let Loose das Anti-Battlefield

Hell let Loose ist ein neuer Multiplayer-Shooter im Zweiten Weltkrieg. Durch das realistische Setting und Gameplay soll es sich von Battlefield 5 und Co. absetzen. Ein neuer Trailer zeigt, warum das so ist.

Was ist Hell let Loose? Dieser neue 50vs50-Multiplayer-Shooter mit Unreal-4-Engine wurde im Oktober 2017 mit einem Ziel von 100.000 US-Dollar auf Kickstarter gestartet. Die Finanzierungs-Kampagne für Hell let Loose war außerordentlich erfolgreich und nahm mehr als das Doppelte durch Crowdfunding ein.

Realistische Weltkriegs-Atmosphäre

Was macht Hell let Loose zu einem Anti-Battlefield? Hell let Loose wirkt auf den ersten Blick wie ein typischer Weltkriegs-Shooter á la Battlefield 5 oder Call of Duty WWII, will aber ein radikal anderes Gameplay bieten. Denn anstatt flink durch die Gegend zu hüpfen und den Krieg als packendes Action-Feuerwerk zu inszenieren, setzt Hell let Loose auf knallharten Realismus.

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Was macht Hell Let Loose so realistisch? Das Schlachtfeld ist düster, grau und matschig. Waffen sind auf Realismus getrimmt, verhalten sich wie ihre historischen Vorbilder und ein Treffer aus einem Karabinier oder Maschinengewehr nietet den Gegner sofort um. Außerdem muss man gut zielen und erreicht vor allem dann Kills, wenn man, wie im Video, den Gegner beim Rückzug oder bei einem Flankenangriff überrascht. Planloses Drauflosrennen und Ballern aus der Hüfte ist hier also augenscheinlich weniger effektiv.

So anders ist das Gameplay im Vergleich zu Battlefield und Co.: Das Gameplay ist eher taktisch und langsam. Die hohe Geschwindigkeit und Leichtigkeit der Bewegung von Battlefield oder Call of Duty sucht ihr hier wohl vergebens. Vielmehr wuchten sich eure schwer bepackten Soldaten mühsam durch den Kugelhagel der verwüsteten Schlachtfelder. So bekommt das Spiel eine spürbare Schwere und „Dreckigkeit“, die extrem gut zum düsteren Kriegsszenario passt. Spieler tasten sich daher vorsichtig auf dem Kriegsschauplatz vor und verwickeln sich in verbissene Gefechte um jeden Meter Boden.

Ein Beispiel für das taktische Gameplay: Wenn ihr einen Sektor nach blutigen Gefechten endlich erobert, verschiebt sich die Frontlinie und ihr bekommt Ressourcen, die euch im weiteren Kriegsverlauf helfen. So bekomtm ihr dann besseren Respawn und nützliches Kriegsgerät. Außerdem wird es diverse Fahrzeuge und Flieger aus der Epoche geben. Freut euch also schon einmal auf Tiger-Panzer.

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Weiterhin gibt es keine bunten Soldaten-Skins, was eine der großen Kontroversen an Battlefield V war. Wer also ein Spiel mit maximaler historischer Genauigkeit aus dem Zweiten Weltkrieg will, der sollte sich Hell let Loose näher ansehen, wenn es bald in den Early Access geht.

Wann erscheint Hell let Loose? Das Spiel startet 2019 auf Steam. Ab Januar 2019 beginnt dann der Early Access.

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Autor(in)
Quelle(n): PC-Gamer
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